DIE SONNTAG-PRESSE (21. JUNI 2026)

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Wien
Sommernachtskonzert: Und jetzt zu etwas völlig anderem
Die Wiener Philharmoniker bescherten den Menschenmassen in Schönbrunn ein hübsches Wohlfühl-Event mit etwas unsortiertem Programm. Findet es statt, fällt es aus? Auch heuer war das die Frage beim Sommernachtskonzert vor Schloss Schönbrunn – jedoch nicht aus Wettergründen, sondern aufgrund von Ungemach an der finanziellen Front: Zwei Millionen Euro kostet das Gratis-Event, das die Wiener Philharmoniker ihr „Geschenk“ an die Stadtbevölkerung nennen. Den Löwenanteil zahlt traditionell das Orchester und seine Sponsoren, der Bund und die Gemeinde bringen je rund eine Viertelmillion Euro auf. Nur scherte die Gemeinde (genauer: Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler) heuer aus dieser Geldgeber-Allianz aus und strich die Förderung aus Spargründen auf eine glatte Null.
DerStandard.at.story,wohlfuehl-event

Sommernachtskonzert in Schönbrunn: Gefährdet Tanzen die öffentliche Sicherheit? (Bezahlartikel)
Zwei wichtige Musiker, die fast zu spät kommen, Partystimmung und seltsame Sicherheitsbedenken: So verlief das populäre Open-Air-Konzert der Wiener Philharmoniker. Wenn an einem wolkenlos-hellblauen Sommerabend, bei über 30 Grad, abertausende Besucher nichts Besseres zu tun haben, als sich im Schönbrunner Schlosspark die Beine in den Bauch zu stehen, nur um das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker live zu erleben, dann kann es um klassische Musik in Wien und um Wien herum nicht so schlecht bestellt sein.
DiePresse.com.sommernachtskonzert

Sommernachtskonzert mit Schattentanz und Mitklatschen (Bezahlartikel)
Bei besten meteorologischen Bedingungen ging diesmal das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker über die Schönbrunn-Bühne.
Kurier.at.philharmoniker

Salzburg
Probenbeginn bei den Salzburger Festspielen: In der Stadt steigt das Festspielfieber (Bezahlartikel)
Am Domplatz wird gebaut, im Lehrbauhof und am Messegelände an den Opern gefeilt: Fünf Wochen vor Beginn der Salzburger Festspiele sind die Proben in vollem Gange.
SalzburgerNachrichten.at.probenbeginn

Bregenz
Was ist bloß in Vorarlberg los? Landestheater im Würgegriff der Politik
Die Nicht-Verlängerung von Intendantin Stephanie Gräve hat die Gemüter erhitzt. Die Politik wurde sauer, Unfreundlichkeiten folgten, die Stelle ist immer noch vakant. Vorarlberg hat in diesem Frühling einen Sturm der Entrüstung erlebt. Der Vertrag von Stephanie Gräve als Intendantin des Landestheaters wurde nicht verlängert. Inzwischen ist sie bis Juli 2028 bei vollen Bezügen freigestellt. Wie das? Warum leistet man sich einen derart teuren Abgang? Noch dazu von einer Theatermanagerin, die das Haus seit 2018 zu einer neuen künstlerischen Blüte geführt hat und wo die Publikumszahlen und der finanzielle Haushalt stimmen?
DerStandard.at.story.landestheater

Berlin
Neu in „Zar und Zimmermann“
Sopran Nadja Mchantaf: „Oper fand ich erstmal langweilig“. Diese Sängerin hat rübergemacht! Sopran-Star Nadja Mchantaf (41) war bislang einer der Stars der Komischen Oper, eine feste Größe im Ensemble. Doch nun ist sie freischaffend und singt jetzt im Berliner Westen. Am Samstag feiert sie als Marie in Lortzings „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper Premiere. Das Stück galt lange Zeit als altertümlich, wurde in Berlin kaum noch gespielt. Story: Ein Zar verkleidet sich als Zimmermann, um das echte Leben kennenzulernen, hinzu kommt eine verwickelte Liebesgeschichte. Doch Regisseur Martin G. Berger will frischen Wind in die Sache bringen.
BerlinerZeitung.de.McChantaf

Potsdam
Ehekrach in der Unterwelt: „Orpheus“ bei den Potsdamer Musikfestspielen (Bezahlartikel)
Der Countertenor Valer Sabadus verleiht dem mythischen Sänger seine überirdisch schöne Stimme. Doch wer ist jetzt eigentlich schuld daran, dass der Aufstieg an die Oberfläche beinahe scheitert?
Tagesspiegel.de.orpheus

Zwei Revolutionen an einem Abend: Die Philharmonie mit Beethoven und Ortiz im Ausnahmezustand (Bezahlartikel)
Gustavo Dudamel kombiniert zwei Revolutionswerke zu einem einzigen Programm. Aber entfaltet sich die revolutionäre Kraft auch im Konzert?Tagesspiegel.de.aktuell.beethoven

Bayreuth
Vergangenheit, die nicht vergeht
Aus „Sicherheitsgründen“ sollte eine geplante Gedenkveranstaltung zum 150. Geburtstag der Bayreuther Festspiele abgesagt werden, bei der Wagners Antisemitismus und die NS-Vergangenheit Thema sein sollen. Die peinliche Fehlentscheidung hat Katharina Wagner inzwischen rückgängig gemacht: ein vermeidbares Ärgernis.
BR-Klassik.de.aktuell

Thielemann zur Friedman-Aufregung in Bayreuth: „Das ist ein Sturm im Wasserglas“ (Bezahlartikel)
Der Dirigent über die Verschiebung eines Gedenkkonzerts für ermordete jüdische Musiker mit einer Rede von Michel Friedman bei den Wagner-Festspielen.
DiePresse.com.de

Neumünster
Der Chorgesang beim Liverpool Oratorio triumphiert in Neumünster
Die Grundidee des Konzerts war, in einem großen Event zu zeigen, wie lebendig die (Amateur-) Chorszene in Schleswig-Holstein und Hamburg ist und durch die Aufführung des selten zu hörenden „Liverpool Oratorio“ von Paul McCartney und Carl Davis die klanglichen Möglichkeiten des Chorgesangs zu präsentieren.Dazu wurde ein Chor zusammengestellt, der aus etwa 500 Sängerinnen und Sängern bestand und der sich zusammensetzte aus 15 Chören. Schon der Anblick des riesigen Chorblocks in der Halle war unglaublich eindrucksvoll. Der optische Eindruck wurde aber durch die Musik noch übertroffen.  Das Liverpool Oratorio ist so vielseitig wie die teilnehmenden Chöre, es entzieht sich deshalb trotz des Namens einer Genrezuordnung.
Von Carsten Ingwersen
Klassik-begeistert.de

100% Leidenschaft, 0% Kommerz – Teil III, kb wird 10
…Indes feiert ein Hanseat sich nicht selber. Ich habe daher andere gefragt, was sie von klassik-begeistert halten. Lesen Sie hier Grußworte der großen Opern- und Konzerthäuser sowie ausgewählter Künstler:
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Nürnberg
Kritik Staatsphilharmonie Nürnberg : Joana Mallwitz fesselt mit Mahlers Neunter
Triumphale Rückkehr nach Nürnberg: Joana Mallwitz formt Mahlers Neunte mit der Staatsphilharmonie zur schonungslosen Studie über die leise Auflösung. Ein klanglich ausbalancierter Abend zwischen Tiefe, Tragik und Transzendenz.
BR-Klassik.de.staatsphilharmonie

Dortmund
Dan Gillespie Sells’ „Alle reden nur noch von Jamie“ verzaubert an der Oper Dortmund (Bezahlartikel)
Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn zwei Männer sich küssen? Oder wenn zwei Frauen sich lieben? Mehr noch: Weshalb soll es widerlich sein, wenn sich ein Mann rattenscharfe Frauenklamotten anzieht oder eine Frau in Männeroutfit herumläuft? Am helllichten Tag, auf offener Straße… Ist das pervers, krank oder sonst was? Wenn’s nach Dean geht: ja!
NeueMusikzeitung/nmz.de

Theater Dortmund: Dortmunder Rat stimmt Vertragsverlängerungen des Führungspersonals zu
Geschäftsführender Direktor Tobias Ehinger und Opernintendant Heribert Germeshausen und bleiben bis 2033, KJT-Intendant Andreas Gruhn bis 2028.
dortmund.de.newsroom

St. Gallen
«Aida» begeistert auch ohne Klosterhof-Magie
Die St.Galler Festspiele 2026 mussten mit Verdis «Aida» ins Grosse Haus des Theaters ausweichen. Der Wirkung tat dies keinen Abbruch: Die Premiere am 19. Juni war ausverkauft, musikalisch stark, szenisch eindrücklich und stimmlich überzeugend.
https://wil24.ch/articles/388505-aida-begeistert-auch-ohne-klosterhof-magie

Genf
Genialität trifft Trivialität
Der legendäre Rocker Frank Zappa schafft es postmortal auf die Opernbühne – mit seiner eigenen, jung gebliebenen Musik. Da hat der Wahnsinn musikalisch wie szenisch Methode. Die mediterranen Melomanen dieser schönen, dieser reichen und dieser calvinistischen Stadt im französischsprachigen Südwesten der Schweiz hätten gewarnt sein sollen. Denn das Plakatmotiv, das auch das Programmheft von „200 Motels“ ziert, zeigt eindeutig einen splitternackten Mann mit langen Haaren. Der springt vom Balkon des ersten Stocks eines Motels in den darunterliegenden Pool. Szenen wie diese haben sich fraglos multipel zugetragen, als Frank Zappa mit seiner legendären, 1966 gegründeten Band „The Mothers of Invention“ die amerikanischen Kleinstädte unsicher machte.
Concerti.de.oper.genialitaet

Überdreht reizüberflutet – Mit Frank Zappas „200 Motels“ verabschiedet sich Aviel Cahn in Genf nach Berlin (Bezahlartikel)
Im Zürcher Opernhaus saß eine Donald-Trump-Figur bei Olga Neuwirths „Monster’s Paradise“ auf einem goldenen Klo. In Genf sieht Peter Hoare mit blonder Perücke, blauem Anzug, roter Krawatte und MAGA-Schirmmütze nicht nur aus wie der aktuelle amerikanische Präsident, der zwei Tage zuvor noch den G-7-Gipfel im benachbarten Évian-les-Bains besuchte. Er imitiert auch dessen Stimme und zuckenden „YMCA“-Tanz. Ein winziger Penis ist auf Gemächthöhe an seine Hose geklebt, um Frank Zappas provokativen Song „Penis Dimension“ über den Zusammenhang von Genitalgröße und Machtmissbrauch ins richtige Bild zu setzen.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Frank Zappas «200 Motels» in Genf: pubertärer Humor, überzeugende Musik.Als Zappa die Avantgarde zum Swingen brachte (Bezahlartikel)
NeueZuercher Zeitung/Feuilleton.zappa

Paris
Mozart Sensation in Paris
Am 21. Juni 2026 erklingen in Paris weltweit erstmals bisher unbekannte Stücke für Harfe und Flöte von Wolfgang Amadeus Mozart.
BR-Klassik-de.mozart.sensation

Tonträger
„La Calisto“: Ein Album voll Täuschung, Liebe und Zügellosigkeit (Podcast)
ndr.de.music.la.calisto

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Halle
Händel-Festspiele Halle 2026 Review: Ariodante
https://operawire.com/handel-festspiele-halle-2026-review-ariodante/#google_vignette

Bremerhaven
Marc Niemann bids farewell to Bremerhaven with a clear and cogent Verdi Requiem
Seenandheard.international.com.bremerhaven

Ostrava
Ostrava stages a spectacular Rossini’s Moïse et Pharaon with great singing in a new production
seenandheard.international.com.ostrava

Florenz
Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Ludovic Tézier, Marina Rebeka, Elīna Garanča, Jessica Pratt,
Luca Salsi, Aleksandra Kurzak & Francesco Meli Lead Maggio Musicale Fiorentino’s 2027 Season
operawire.de.aleksandra.kurzak 

Madrid
Teatro Real 2025-26 Review: Roméo et Juliette
https://operawire.com/teatro-real-2025-26-review-romeo-et-juliette/

Glyndebourne
L’Orfeo – far from a maddened crowd at Glyndebourne
William Kentridge’s bold new staging of Monteverdi might divide audiences, but it continues the festival’s rich tradition of working with artists
observer.co.uk.glyndebourne

L’Orfeo, Glyndebourne review – dynamic production highlights the timelessness of this story
William Kentridge’s vision subtly blends his political experiences with mythology
TheArtsdesk.com.L.orfeo

Wormsley
Il Ritorno d’Ulisse review – a sensuous slice of opulence and luxury
Director John Caird and conductor Laurence Cummings bring Monteverdi back to the Chiltern Hills with polished, festive inclusivity
TheGuardian,com.ritorno

New York
Nézet-Séguin, Met Orchestra still finding their way with Mahler
NewYork.classical-review.nezet.seguin

Washington
Wolf Trap Opera serves up a “Cenerentola” more consistent in comedy than vocalism
washington.classical.review

St. Louis
Animated Pirates Take Saint Louis by Storm
Gilbert and Sullivan’s evergreen enchantment, that is known as The Pirates of Penzance, rowdily seized the approval of the capacity audience at Opera Theatre of Saint Louis, and sustained an invigorating  high-pitched pace throughout a roiling, rollicking evening’s entertainment.
https://operatoday.com/2026/06/animated-pirates-take-saint-louis-by-storm/

Seoul
One moon, three waters: Yunchan Lim’s Mozart with Camerata Salzburg
bachtrack.com.de.seoul

Sprechtheater

Wien
Neue Rabenhof-Saison: „Nachfrage ist da, aber wir gehen vom Gas runter“
Thomas Gratzer schlägt im Wiener Rabenhof „einen Konsolidierungskurs ein“ Die 24. Saison wird ohne große neue Eigenproduktion vonstatten gehen. Mit knapp 67.000 Besuchern in 258 Vorstellungen erreichte man in der 23. Saison unter seiner Leitung eine Auslastung von knapp 89 Prozent, wobei alle Theaterproduktionen „mehr oder weniger ausverkauft“ waren, wie Gratzer stolz vermeldet. „Der Herr Karl“ mit Andreas Vitásek feierte seine 100. Vorstellung, „Luziwuzi“ mit Tom Neuwirth seine 50. ausverkaufte Vorstellung. Man habe zehn Produktionen im Repertoire, die man nicht einfach ausmustern wolle, erklärt der Direktor.
Kurier.at.saison.rabenhof

Nachruf
Figurentheater-Gründerin Traude Apel-Kossatz 86-jährig gestorben
Ihr Lilarum ist seit Jahrzehnten erste Anlaufstelle für Eltern, die mit ihren Kindern schon im Vorschulalter ins Theater gehen wollen
DerStandard.at.story.nachruf

Wirtschaft

„Besonders alarmierend“: Standort Österreich stürzt im Ranking ab
Nur noch Platz 29 in einem wichtigen Schweizer Wettbewerbsvergleich für Österreich. Bei den Neos schrillen die „Alarmglocken“. Bei IV und im Handel erst recht.https://kurier.at/wirtschaft/imd-lausanne/403170228

Sport

Fußball-WM
Argentinien-Kracher: Messi lächelt Respekt vor ÖFB-Team weg
Der Respekt, mit dem Fußball-Weltmeister Argentinien den Österreichern vor dem WM-Duell am Montag (19.00 Uhr) in Dallas begegnet, ist enden wollend.
https://www.oe24.at/a/messi-laechelt-respekt-vor-oefb-team-weg-900093591

Verweigerte Einreise von Elye Wahi: Ein Einzelfall, der Fragen aufwirft
Die kanadische Einwanderungsbehörde lässt den ivorischen Nationalspieler Elye Wahi zunächst nicht zum Gruppenspiel gegen Deutschland einreisen – und revidiert die Entscheidung dann. Ist das konsequent oder willkürlich?
Sueddeutsche Zeitung.de

Politik

Österreich
Kracher Österreich–Argentinien. Kanzler reist zur WM nach Texas – das steht am Programm

Nach dem EU-Gipfel in Brüssel reist Kanzler Christian Stocker nach Dallas. Dort stehen Wirtschaftsgespräche und ein Besuch beim ÖFB-Team am Programm. Die USA sind Österreichs bedeutendster Handelspartner außerhalb Europas. Für Österreich ist vor allem Texas von großem Interesse. Der Bundesstaat zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen der USA und gilt als attraktiver Standort für Investitionen, Forschung und Innovation. Bereits heute sind mehrere österreichische Unternehmen vor Ort vertreten.
Heute.at.stockerintexas

„Verachten Sie mich“. Schellhorn schreibt Brief an die „Krone“-Leser
Nach heftiger Kritik und einem vernichtenden Leserurteil in der „Krone“ meldet sich NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn nun selbst zu Wort. In einem persönlichen Brief verteidigt er seine Arbeit, räumt Schwierigkeiten ein und wirbt für seine Reformagenda. „Warum ist er noch Staatssekretär?“, titelte die „Krone“ in ihrer Samstagsausgabe. Über 90 Prozent der Leser finden nicht, dass der NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn einen guten Job macht. Immer wieder gerät er in die Kritik und sorgt für Aufsehen.
https://www.krone.at/4186146

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Unter’m Strich

Hat das Wiener Kaffeehaus noch Zukunft?
Das Wiener Kaffeehaus ist ein Teil des gastronomischen Selbstverständnisses in diesem Land. Aber ist es noch zeitgemäß? Kann das Kaffeehaus überleben? Spoiler: Es schaut nicht schlecht aus …
News.at.wienerKaffeehaus

Österreich
Zeremonie im Riesenrad: Wettermoderator Marcus Wadsak heiratete in Wien
Ihre Liebesgeschichte könnte beinahe aus einem Film stammen: Marcus Wadsak und Therese Frank lernten sich 2023 zufällig in einem nahezu leeren Kinosaal kennen. Die beiden nahmen nebeneinander Platz, kamen ins Gespräch. Eine schicksalhafte Begegnung, aus der zuerst Freundschaft und später die große Liebe wurde. Am 16. Juni 2026 machten der beliebte ORF-Meteorologe und seine Therese ihr Glück schließlich perfekt und segelten in den Hafen der Ehe – oder fuhren in dem Fall besser gesagt. Auf Instagram teilte der 55-Jährige seine Freude: „Und sie hat JA gesagt….“ schrieb er unter wunderschöne Bilder aus dem Wiener Prater.
https://www.krone.at/4181582

Wien
Welche Verstöße in den Öffis am häufigsten sind. Platz 1 überrascht
Seit März fordern die Wiener Linien die Fahrgäste zu mehr Rücksicht auf. Seither hat es 32.500 Beanstandungen in Öffis wegen Vergehen gegen die Hausordnung gegeben. Was das größte Problem ist, wird viele überraschen.
https://www.krone.at/4184948

Hoeneß grantelt: WM ist „Fiasko für den Fußball“. Kommerz zu extrem
Er ist und bleibt ein Mann der klaren Worte: Mit Blick über den Atlantik lässt Uli Hoeneß kein gutes Haar an der aktuell in den USA, Kanada und Mexiko laufenden Fußball-Weltmeisterschaft! „Ich glaube, dass diese Weltmeisterschaft ein Fiasko für den Fußball wird“, grantelt der Patron und Ehrenvorsitzende des FC Bayern München … Das grundsätzliche Problem mit dem Weg, den die FIFA für die Weltmeisterschaften eingeschlagen hat, besteht für Hoeneß darin, dass sich die Endrunden immer mehr zu Events für Wohlhabende entwickeln. „Ich bin immer für Kommerz im Fußball gewesen, aber nicht in dieser extremen Form“, so der 74-Jährige in einem Interview gegenüber der „FAZ“
https://www.krone.at/4186136

Österreich
Achtung! Beim Pickerl gilt jetzt Null-Toleranz
Hinter dem sperrigen Begriff der 42. Novelle des Kraftfahrgesetzes verbergen sich brisante Änderungen für alle Motorisierten. Bisher durfte das Pickerl bis zu vier Monate überzogen werden, doch mit dieser Regelung soll bald Schluss sein. Nach den neuen Plänen der Regierung muss die Überprüfung am vorgesehenen Tag erledigt sein – keinen Tag später. Das Vorziehen der Überprüfung wird hingegen ausgeweitet. Autofahrer können den Test künftig bereits bis zu vier Monate vor dem eigentlichen Termin absolvieren, statt wie bisher nur einen Monat vorher. Zudem ändert sich der Rhythmus der Intervalle von der bekannten 3-2-1-Regelung auf eine neue 4-2-2-2-1-Variante. oe24.at.pickerl

Klimaanlagen-Guide: So überstehen Sie Hundstage
30-Grad-Hitze legt sich über Österreich, in den Städten bringen dann selbst die Nächte kaum Abkühlung. Hält das einige Tage an, wird es auch drinnen ungemütlich. Kühltechnik vom Ventilator über Selbstbauprojekte (Anleitung unten) bis zur Klimaanlage verspricht Abhilfe. Doch nicht jedes Gerät liefert.
https://www.krone.at/3822245

DIE SAMSTAG-PRESSE (20. JUNI 2026)

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Konzert-Highlight
Wiens heiße Sommernacht – und ein kleines Hoppala
Bei tropischer Hitze zeigen sich die Wiener Philharmoniker Freitagnacht beim traditionellen Sommernachtskonzert unter dem Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti von ihrer besten Seite. Die „Krone“ weiß, wer zuerst nicht rein und somit ins Schwitzen kam ... Wenn auch vielleicht mit Startschwierigkeiten – denn der oberste Philharmoniker Daniel Froschauer wurde zuerst beim Eingang (zum eigenen Event!) von der Security abgewiesen. Ihm fehlte nämlich die richtige Akkreditierung. Am Ende kam er (Überraschung!) aber doch hinein und quittierte das Geschehene mit einem Augenzwinkern.
https://www.krone.at/4185598

Das Sommernachtskonzert als ORF-Video (1 Stunde, 30 Minuten
Vor der barocken Kulisse Schönbrunns entfaltet das Sommernachtskonzert seine magische Atmosphäre. Lorenzo Viotti gibt sein Debüt am Pult, Bryn Terfel erfüllt die Nacht mit Arien und warmem Klang. Beliebte Werke aus Oper, Ballett und Symphonie verweben sich zu einem schimmernden Klangteppich, bevor Strauss’ Wiener Blut die sommerliche Szenerie in funkelnde Leichtigkeit taucht. Durch den Konzertabend führt Teresa Vogl.
https://on.orf.at/video/14327529/sommernachtskonzert-2026

Wien
Wiener Festwochen: Leicht sinkende Auslastung von 91 Prozent
Insgesamt wurden 196.000 Menschen erreicht. Laut Milo Rau gehören „Schönheit und Skandal“ zusammen. Die nächste Ausgabe findet vom 14. Mai bis 20. Juni 2027 statt.Kommenden Montag enden die Wiener Festwochen mit der letzten Vorstellung von Susanne Kennedys Parsifal. Schon am Freitag freute sich das zum dritten Mal von Milo Rau verantwortete Festival über einen Besucherrekord zum 75-Jahr-Jubiläum. Insgesamt wurden an 38 Festivaltagen rund 196.000 Menschen erreicht, 120.000 davon werden der Eröffnung zugerechnet. Die Auslastung sank auf 91 Prozent (2025: 93 Prozent, 2024: 96 Prozent).
*DerStandard.at.story.wienerfestwochen

Spitzentöne
Ließ Thomas Mann von der KI schreiben?
Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann (1875–1955) war mir noch nie geheuer. Allein diese endlosen Sätze mit den vielen Adjektiven! Kein Wunder, dass ihn der mehr dem leicht fasslichen Gebell verpflichtete Goebbels durch halb Europa bis in die USA komplimentiert hat. Dass Thomas Mann jetzt auch noch als Betrüger entlarvt ist, erstaunt mich allerdings schon. Hat er doch glatt 60 Prozent seines nicht unbemerkt gebliebenen Romans „Der Zauberberg“ von der KI schreiben lassen! Und das zwölf Jahre vor ihrer Erfindung und achteinhalb Jahrzehnte vor ihrer triumphalen Etablierung. Ein weiteres Beispiel für die vielen Künstlern eigene kriminelle Energie. Diese als durchaus sensationell zu bezeichnende Eröffnung verdanke ich Pangram, seines Zeichens „AI Detector“ und „Verified AI Content Checker“. Jeden KI-generierten Text könne das Blechgenie dingfest machen, entnehme ich beeindruckt der Werbung.
https://www.news.at/menschen/ki-detector-pangram-test

Bregenz
Yuval Sharon inszeniert „Der fliegende Holländer“ auf der Seebühne Der US-amerikanische Regisseur Yuval Sharon wird die Oper Der fliegende Holländer, die in den Sommern 2028 und 2029 auf der Seebühne zu sehen sein wird, inszenieren.Die Bregenzer Festspiele und die Regisseurin Lydia Steier beenden im gegenseitigen Einvernehmen ihre Zusammenarbeit hinsichtlich der Produktion Der fliegende Holländer in den Jahren 2028 und 2029.
pressefoyer.at.yuval.sharon

Bayreuth
Friedman doch in Bayreuth
Nach Kritik an der Absage eines Gedenkkonzerts hat Festspielleiterin Katharina Wagner den Publizisten Michel Friedman um Entschuldigung gebeten – er wird nun doch bei den Festspielen reden. Friedman war ursprünglich eingeladen worden, im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums über Antisemitismus bei Richard Wagner und die NS-Verstrickungen der Familie zu sprechen. Die Veranstaltung war im Juni kurzfristig unter Verweis auf Sicherheitsbedenken abgesagt worden. Friedman hatte die Absage scharf kritisiert und von einem falschen Signal gesprochen. Nun nimmt er die Entschuldigung an. »Ich nehme ihre persönliche Bitte um Entschuldigung gerne an«, sagte er. Nach eigenen Angaben willigte er nach einigem Zögern ein, den Vortrag nun doch in Bayreuth zu halten.
https://backstageclassical.com/friedman-doch-in-bayreuth/

„Haltung ist wichtiger als Applaus“, sagt Andreas Schmidt – Teil II, kb wird 10
Wenn Sie Teil I der klassik-begeistert-Story gelesen haben, dann wissen Sie: Einen Kaufmannsgehilfenbrief, freien Elbblick, zwei Espressi, den besten Freund und Jürgen Habermas – mehr braucht es nicht um zu wissen, was man als Lebenswerk hinterlassen möchte: Den Nr.-1-Klassik-Blog. Aber wie gleist man das auf?
Indem man sich treu bleibt.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Garmisch-Partenkirchen
Ein seltenes „Nirwana“ von Bülow und andere Schönheiten in Garmisch-Partenkirchen bei den Richard-Strauss-Tagen 2026
I
n den letzten Jahren warten die allsommerlichen Richard-Strauss-Tage in Garmisch-Partenkirchen nicht nur – wie andernorts – in Kammermusikkonzerten, sondern auch in den Orchesterkonzerten mit programmatisch intelligent eingeflochtenen Überraschungen auf, die in wechselseitigem Bezug mit den Meisterwerken ‚Richards II.‘, wie ihn augenzwinkernd lustige Zeitgenossen nannten, stehen. Und seit der in Salzburg – der Stadt, in der selbst die Pferdeäpfel hochmusikalisch sein sollen – zum Musiker ausgebildete Intendant Dominik Šedivý, ein entschieden schwärmerischer Verfechter österreichischer Traditionen, die Geschicke der Strauss-Tage leitet, haben die Garmischer und ihre Sommergäste das Glück, wirklich exquisiter Orchesterkultur zu lauschen, da seit mehreren Jahren nun der in Wien ansässige französische Geigenvirtuose, Kammermusiker und Dirigent Rémy Ballot als Conductor-in-Residence das Festival entscheidend prägt.
NeueMusikzeitung.nmz.de.nirwana

Dresden
Kann man Wagner „leicht“ nehmen? (Bezahlartikel)
Die Dresdner Musikfestspiele präsentieren Richard Wagners „Götterdämmerung“ in historischer Aufführungspraxis, entgleisen aber peinlich mit den Kommentaren des Comedians Olaf Schubert.
FrankfurterAllgemeine.net.musikfestspiele

Wiesbaden
Mozart in Wiesbaden: Die Hochschule der Liebenden (Bezahlartikel)
Mozarts Oper „Così fan tutte“ wird im Staatstheater zum sozialpsychologischen Versuch. Musikalisch klingt das phantastisch.
FrankfurterAllgemeine.net.mozartinwiesbaden

Leipzig
Leipzig: „Wagner-Festwoche“: Gemischte Gefühle
Dem seit Jahren unermüdlichen Engagement von Prof. Rolf-Dieter Arens, Präsident der Kulturstiftung Leipzig, Prof. David Timm, Universitätsmusikdirektor (UMD), und Prof. Helmut Loos, Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig, für das Werk eines der großen Söhne der Stadt, Richard Wagner, ist es zu verdanken, dass die Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Leipzig nun die zweite WAGNER-FESTWOCHE in der Stadt veranstalten konnte. Der Geschäftsführer der Kulturstiftung, Falk Elstermann, leistete dabei ständig tatkräftige Unterstützung.
Von Klaus Billand
https://deropernfreund.de/feuilleton/leipzig-wagner-festwoche/

Bachfest Leipzig: Volle Dröhnung D-Dur (Bezahlartikel)
Beim Bachfest Leipzig gibt es Fans wie Harald Schmidt und Daniel Kehlmann, dazu eine Hitparade der Kantaten Johann Sebastian Bachs mit Spitzenensembles Europas. Platz eins steht bereits fest.
FrankfurterAllgemeine.net.bachfest

Beseelend und beruhigend: Herreweghe dirigiert Bach in der Leipziger Thomaskirche
Auf dem Programm standen vier Kantaten von Johann Sebastian Bach und eine Motette von Heinrich Schütz am 13. Juni 2026 in der Thomaskirche in Leipzig. Philippe Herreweghe und sein Ensemble Collegium Vocale Gent sind regelmäßige Gäste beim Bachfest, und ich hatte in den letzten Jahren die Freude, über einige ihrer Auftritte in Leipzig und Salzburg zu berichten.
opernmagazin.de.beseelend und beruhigend

Bachfest: Gardiner dirigiert Bach, Praetorius, Schein und Schütz in der Thomaskirche
Das Bachfest-Programm in der Leipziger Thomaskirche am 16. Juni 2026 bot vier Kantaten von Johann Sebastian Bach, kontextualisiert mit Werken von drei seiner musikalischen Vorgänger aus Mitteldeutschland, an. Sir John Eliot Gardiner dirigierte sein Ensemble,
opernmagazin.de.bachfest

Lübeck
Hoffmanns Erzählungen“ begeistert mit einer phantastischen Dernière
Was für ein berauschendes Erlebnis, wenn schon die Premiere großartig war, und dann in der Dernière alle noch etwas drauflegen! Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ am Theater Lübeck ist vom eisigen Januar bis zum Fast-Mittsommer beachtlich gereift – und wurde zu Recht stürmisch gefeiert!
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Düsseldorf
Musical – „Die Weiße Rose“, Alex Melcher und Vera Bolten
„Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben“, schrieb Sophie Scholl damals in einem Brief an ihren Freund Fritz Hartnagel. Zwei Attribute, die man Sophie Scholl zweifelsfrei zuordnen kann. Mit Klarheit und Entschlossenheit unterstützte sie die von ihrem Bruder Hans und seinem Studienfreund Alexander Schmorell gegründete Widerstandsgruppe Weiße Rose, die zunächst in München und später – trotz aller Gefahren – auch in weiteren Städten des Deutschen Reiches Flugblätter gegen das NS-Regime verfasste, vervielfältigte und unter die Leute brachte. Dabei waren Hans und Sophie Scholl im Frühjahr 1934 selbst Mitglied der Hitlerjugend bzw. des Bundes Deutscher Mädel und sehnten sich danach, etwas zum Aufbau ihres Heimatlandes beizutragen.
Von Markus Lamers
DerOpernfreund.de.duesseldorf

Zürich
Matthias Schulz: »Wir brauchen keinen abgeschlossenen Elfenbeinturm, sondern ein offenes Kulturzentrum«
Das Zürcher Opernhaus am Bellevue muss saniert und erweitert werden – doch vor dem Architekturwettbewerb finden zahlreiche Vorarbeiten statt, um ein zukunftsfähiges Bauprojekt zu erarbeiten, das von der Bevölkerung akzeptiert wird. Ein Gespräch mit Intendant Matthias Schulz über Platznot, partizipative Prozesse und die große Freude auf ein neues Kulturzentrum für alle.
swissarchitects.com

Dominanz und Assistenz: Igor Levit beim Tonhalle-Orchester Zürich
Igor Levit ist für seine pointierten politischen Stellungnahmen ebenso bekannt wie für sein phänomenales Klavierspiel. Bei seinem jüngsten Auftritt in der Tonhalle Zürich konnte man sich ganz auf das Musikalische konzentrieren. Zusammen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi interpretierte er das Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur von Johannes Brahms. Um zu ermessen, welche kompositorische Entwicklung der Komponist in diesem Werk erreicht hat, müsste man eigentlich zuvor das Erste Klavierkonzert hören – was in der Realität natürlich keinem Pianisten zuzumuten ist.
bachtrack.com.de.tonhalle

Warschau
»Die Zukunft der Oper liegt in Warschau« Klare Worte und große Ambitionen:
Yoel Gamzou tritt sein Amt als Generalmusikdirektor der Polnischen Nationaloper an. Gemeinsam mit Intendant Boris Kudlička will er das Haus grundlegend erneuern – mit mehr Gegenwartsbezug und künstlerischem Risiko.
https://backstageclassical.com/die-zukunft-der-oper-liegt-in-warschau/

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Halle
Händel-Festspiele Halle 2026 Review:
Rinaldo (Double-Feature) Two Productions Highlight Handel’s Masterpiece From the Past to Modern Day
https://operawire.com/handel-festspiele-halle-2026-review-rinaldo-double-feature/

Händel-Festspiele Halle 2026 Review: Talestri, regina delle Amazzoni (1760)
When Mercy Outshines the Armor: An Enlightened Resurgence of “Talestri” in Halle
operawire.com.haendelfestspiele

Hamburg
Sunlight, suspense and a perfect landing with Harding and the Mahler Chamber Orchestra
bachtrack.com.de.review

Rom
Teatro dell’Opera di Roma Announces Season Openings for 2027 & 2028
https://operawire.com/teatro-dellopera-di-roma-announces-season-openings-for-2027-2028/

Ermonela Jaho to Retire ‘La Traviata’ at Teatro dell’Opera di Roma
https://operawire.com/ermonela-jaho-to-retire-la-traviata-at-teatro-dellopera-di-roma/

Triest
Jessica Pratt, Gabriela Scherer, Dmitry Korchak, Maria Grazia Schiavo, Anna Pirozzi & Antonino Siragusa Lead teatro Verdi di Trieste’s 2026-27 Season
operawire.com.pratt.scherer.korchak

Las Palmas
Xabier Anduaga, Piotr Beczala, Nadine Sierra & Javier Camarena Lead Ópera de Las Palmas de Gran Canaria’s 2027 Season
operawire.com.xavier.anduaga

London
Kathryn McDowell on Leading the LSO Through Two Decades of Change
As Dame Kathryn McDowell steps down as Managing Director of the London Symphony Orchestra, James Jolly looks back with her over two successful decades
gramophone.co.uk.mcdowell

Los Angeles
James Conlon remains hooked on L.A. as he reflects on his 20 years as music director of L.A. Opera
latimes.com.entertainement

Feature
Robust possibilities
After success at the Met as Turandot and before a historic Medea, soprano Anna Pirozzi talks to Harry Rose about her voice, her repertoire, and where her “second explosion of career” is taking her.
https://parterre.com/2026/06/18/robust-possibilities/

Arts Commentary: The Kennedy Center and the Boston Symphony Orchestra — A Tale of Two Crises
artfuse.org.comentary

Recordings
Elgar and Dvořák: Cello Concertos album review – Gerhardt’s readings are forthright, refreshing and thoughtful
TheGuardian.com.music.elgar

Ballett / Tanz

München
Bayerisches Staatsballett: „Konstellationen“ zwischen Tutu und Ledersessel
Irgendwie muss man dem Kind einen Namen geben. Bei sechs so eigenständigen Ballettstücken und -ausschnitten ist das nicht ganz einfach. Aber „Konstellationen“, wie das Bayerische Staatsballett seine letzte Spielzeitpremiere nennt, ist hinreichend bedeutungsoffen.
BR-Klassik.de.bayerisches.staatsballett

Ballet / Dance
The Royal Ballet School at the Linbury: innovation and quality

bachtrack.com.de.royal

Review: Ballet Nights, New Futures – the opportunity to compare and contrast
gramilano.com.ballett

Ausstellungen/ Kunst

Wien/Mumok
Wer diese Ausstellungen (gratis) sehen will, muss sich tummeln
Nur noch bis Sonntag läuft die (vermutlich) wichtigste Ausstellung des Wiener Kunst-Jahres. Im Mumok gibt es am Samstag dafür einen Neustart, bei freiem Eintritt. Mit freiem Eintritt beginnt am Samstag die neue Direktion der Schwedin Fatima Hellberg im Mumok. Präsentiert werden zwei Eröffnungsausstellungen, die alle Stockwerke bespielen: „Terminal Piece“ ist eine große neue Sammlungs-Ausstellung in fünf Akten, mit einem von Marthaler-Bühnenbildnerin Anna Viebrock gestalteten Prolog. „Figure of the Child“ ist eine unheimliche Installation der georgischen Künstlerin Tolia Astakhishvili. Zusätzlich am Samstag: Siebdrucken, Puppenmachen und, interessant für diesen Ort, Blumenkranzbinden. Samstag, 20. Juni, freier Eintritt von 14 bis 20 Uhr.
DiePresse.com.mumok

Film

Österreichischer Filmpreis 2026: Die Preisträgerinnen und Preisträger
In den HQ7 Studios in Wien wurden die Österreichischen Filmpreise 2026 verliehen. Besonders erfolgreich waren Perla von Alexandra Makarová (der gleich acht Preise gewann, darunter den für den Besten Spielfilm) und Vier minus Drei von Adrian Goiginger, der fünf Preise erhielt, darunter den für die Beste Regie.
austriarco.filmpreis

Wirtschaft

KI-Firma von Sebastian Kurz steigert Wert auf drei Milliarden Dollar
Österreichs Ex-Kanzler Kurz reist als Unternehmer durch die Welt und hält 15 Prozent an der KI-Firma Dream. Die hat nun eine millionenschwere Finanzierungsrunde abgeschlossen – und legt deutlich an Wert zu.
DerSpiegel.de. Kurz.firma
Das auf die Frage ob Sebastian Kurz in die Politik zurückkehrt: natürlich nicht!

Sport

Fußball-WM
Er darf gegen uns ran. WM-Bonus? Aufregung um Messi vor Duell mit ÖFB-Elf
Was für ein Spektakel zum WM-Start – Lionel Messi hat mit einer Hattrick-Show Titelverteidiger Argentinien im Alleingang zum Auftaktsieg gegen Algerien geschossen. Neben zahlreichen Lobeshymnen herrscht jedoch auch große Aufregung um den Superstar, der Glück hat, beim Duell mit dem ÖFB-Team nicht zusehen zu müssen. Aufreger-Szene in der 31. Minute: Lionel Messi stieg mit offener Sohle dem algerischen Verteidiger Aissa Mandi von hinten in die Wade. Zur Überraschung vieler sah der Ausnahmekönner für das rüde Foul nicht einmal die Gelbe Karte.
https://www.krone.at/4182907

Wintersport/ Skispringen
Entdecker von Andreas Goldberger verstorben: Skisprung-Legende Dieß
Dieß zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten des österreichischen Skispringens und widmete sich vor allem ehrenamtlich dem Nachwuchs.
„Ich war auf jeden Fall ein besserer Trainer als Springer“, sagte Dieß einst über sich selbst. Mit modernen Trainingsmethoden und großem Einfühlungsvermögen formte er unzählige Skispringer des Landes. Generationen von Athleten profitierten vom Wissen des Oberösterreichers – so auch Andreas Goldberger, Werner Rathmayr, Bernhard Zauner und Franz Neuländtner.
https://www.krone.at/4183302

Judikatur/ Gericht

Causa Bohrn Mena: OLG-Hammer um „Likes“
Das Publizisten-Ehepaar Sebastian und Veronika Bohrn Mena geht – wie von oe24 berichtet – rigoros gegen „Hass im Netz“ vor. Auch „Likes“ werden vor Gericht gebracht. Vor dem Oberlandesgericht Wien gab es nun einen Rückschlag. Anlass war ein Post auf der Facebook-Seite des Wiener FPÖ-Klubchefs Maximilian Krauss. „Das Volkstheater ist längst kein Publikumstheater mehr, sondern eine von der Stadt Wien hochsubventionierte linksradikale Spielwiese“, schrieb er in einem Beitrag in Bezug auf eine Veranstaltung mit Veronika Bohrn Mena. Dazu postete er einen Artikel einer Online-Zeitung.
oe24.at.bornMenas

Politik

Eklat nach G7-Gipfel. Meloni weist Trumps Foto-Vorwurf als „erfunden“ zurück
Nach umstrittenen Aussagen von Donald Trump weist Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni dessen Behauptungen beim G7-Gipfel entschieden zurück. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump, sie hätte ihn beim G7-Gipfel in Frankreich um ein gemeinsames Foto „angebettelt“, als „frei erfunden“ zurückgewiesen. „Ich bin fassungslos“, schrieb Meloni am Freitag auf X. „Ich und Italien betteln nie“, stellte sie klar.
Heute.at.trumpmeloni

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Ünter’m Strich

Frontalzusammenstoß: Schweres Zugunglück: Horrorszenen nahe London
Das Unglück ereignete sich auf einer Bahnstrecke südlich von Bedford, rund 100 Kilometer nördlich der britischen Hauptstadt. Nach Angaben der britischen Transportpolizei stießen zwei Züge der Gesellschaft East Midlands Railway zusammen. Der Bahngewerkschaft RMT zufolge gab es Berichte von schweren Verletzungen bei Zugpersonal und Fahrgästen. Rettungskräfte und Hubschrauber seien im Einsatz, teilte die Polizei in der Grafschaft Bedfordshire mit. Vonseiten der Ambulanz hieß es, dass elf Menschen „sehr schwere Verletzungen“ erlitten hätten. Über 20 weitere wurden demnach schwer verletzt. Premierminister Keir Starmer zeigte sich bestürzt. „Meine Gedanken sind bei der Familie der Person, die leider ihr Leben verloren hat, und bei den Schwerverletzten“, erklärte er. Angehörige von Fahrgästen wurden aufgerufen, nicht zur Unfallstelle zu reisen.
https://www.krone.at/4185585

Österreich
Auch ÖGK muss sparen: Was auf Patienten zukommt
Die Regierung will das Defizit der Sozialversicherungen bis 2029 auf null senken. Bei prognostiziertem Milliardenminus drohen nicht nur höhere Kostenbeteiligungen, sondern auch Leistungskürzungen. Die Gesundheitskasse beschwichtigt.
https://www.krone.at/4181214

Pilnacek-Freundinnen: Neuer Strafantrag wegen Falschaussage, auch Diversion wackelt
Wegen Falschaussage haben Karin Wurm und Anna P. in Wien eine Diversion bekommen, die WKStA bekämpft diese nun. Um den Laptop des Justiz-Sektionschefs geht es auch in einem neuen Strafantrag am Landesgericht Krems.
Kurier.at.causa.pilnacek

Wien/ Hauptbahnhof
Unglaublicher Preis
„Nichtmal Senf dabei“ – 16 € für Leberkässemmerl am Hbf
Da staunte ein Bäckerei-Kunde nicht schlecht: Sein Semmerl mit einer Mini-Scheibe Leberkäse (und ohne Senf!) kostete ihn über 16 Euro.
Heute.at.leberkaes

DIE FREITAG-PRESSE (19. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE FREITAG-PRESSE-PRESSE  (19. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Bayreuther Fiasko: Irritation nach Ausladung Michel Friedmans zum Wagner-Geburtstag
Sendung „Fazit“ Audio von Jörn Florian Fuchs (10 Minuten)
deutschlandfunk.de.michelfriedman

Bayreuth
Wer schreit am lautesten »Antisemitismus«?
Die Bayreuther Festspiele haben eine Veranstaltung mit Michel Friedman nicht weiter verfolgt – und der darf in der Süddeutschen Zeitung nun sein vollkommenes Unwissen über die Festspiel-Geschichte verbreiten. Es wäre ein Wunder, hätte es dieses Jahr vor den Bayreuther Festspielen nicht wieder eine Skandal-Eskalation gegeben. Was haben wir nicht schon alles erlebt: Schlingensiefs »Führerwein«, ein Runen-Tattoo, Finanz-Engpässe und Nachfolgedebatten. Dieses Jahr ist es nun wieder das Thema: »Antisemitismus«. Also gut. Was ist geschehen? Die Süddeutsche Zeitung hat herausgefunden, dass eine Veranstaltung, die weder angekündigt wurde noch im Verkauf war, nun auch nicht stattfinden wird. Und sofort schreit das Blatt, das einst Bollwerk der Kultur und des recherchierenden Journalismus war: Skandal! Die Bayreuther Festspiele von Katharina Wagner hätten Michel Friedman angefragt und wieder ausgeladen. Und dann stellt die Süddeutsche die rhetorische Frage: Ist das Antisemitismus? Drückt Bayreuth sich vor der Aufarbeitung der eigenen Geschichte?
https://backstageclassical.com/wer-schreit-am-lautesten-antisemitismus/

Wien
Was haben uns die Wiener Festwochen gelehrt? Viel Thiel, wenige Highlights
Das diskursive Muskelspiel um Peter Thiel hat dem Festival enorme Aufmerksamkeit verschafft – künstlerisch tritt es aber auf der Stelle
DerStandard.at.story.festwochen

Was lehren uns diese Wiener Festwochen? (Bezahlartikel)
Der Diskurs blieb heuer matt, nicht nur wegen der Ausladung von Peter Thiel, im Kulturprogramm glänzte manches – was könnte künftig helfen? Weniger Budget. „Götterdämmerung“: So annoncieren die Wiener Festwochen ihr (nicht wirklich wagnerianisch programmiertes) Abschluss-Happening am Sonntag auf dem Badeschiff. Ein aufgelegter, doch netter Schmäh für ein Festival, das sich heuer als „Republic Of Gods“ offenbarte.
https://www.diepresse.com/31064253/was-lehren-uns-diese-wiener-festwochen

Wien/Staatsoper:
16.6.26 „Animal Farm“, Staatsoper, „Revolutions-Reprise“
An der Staatsoper machen Tiere wieder Revolution. Alexander Raskatovs Oper „Animal Farm“, basierend auf dem gleichnamigen Roman von George Orwell, ist für vier Vorstellungen ins Repertoire zurückgekehrt. Besucht wurde die zweite Aufführung der laufenden Serie.
http://www.operinwien.at/werkverz/raskatov/aanimal3.htm

Berlin
„Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper: „Das Werk besitzt großartige Figuren“ (Bezahlartikel)
Berlin. Regisseur Martin G. Berger bringt an der Deutschen Oper den selten gespielten Dreiakter von Albert Lortzing auf die Bühne. Ein Treffen.
Berliner.Morgenpost.de

München
Dirigentenlegende Zubin Mehta : Mit 90 am Pult der Münchner Philharmoniker
Drei Konzerte bei den Münchner Philharmonikern stehen an – geleitet vom Ehrendirigenten des Orchesters: Zubin Mehta. Ende April wurde sein 90. Geburtstag gefeiert. Auch beim BRSO wird Mehta demnächst auftreten – und für Oktober sind weitere Konzerte bei den Philharmonikern angekündigt. Bei solchen Konzerten geht es nicht nur um Musik, sondern auch um Erinnerungen.
BR.Klassik.de.aktuell

Frankfurt
Oper Frankfurt: „Tancredi“, Gioachino Rossini
Diese Kritik erscheint spät. Nicht, daß wir keine Zeit gefunden hätten, unsere Eindrücke von der Premiere niederzuschreiben. Vielmehr ist in uns am Premierenwochenende eine massive Verärgerung aufgekommen, die womöglich den Blick auf Einzel- wie Gesamtleistungen trübt. Besser also noch einmal eine Nacht darüber schlafen. Oder zwei. Besser noch: drei. Es hat aber auch nach einer Woche nichts geholfen. Den Stein des Anstoßes bietet nicht die Musik, auch nicht eine einzelne darstellerische oder musikalische Leistung, sondern der von der Dramaturgie verbreitete theoretische Überbau zu dieser Inszenierung. Dazu später.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/oper-frankfurt/frankfurt-tancredi-gioachino-rossini/

Bonn
Magie des Erzählens
Die Uraufführung der Kammeroper „Laterna Magica“ von Oxana Omelchuk an der Oper Bonn wird technisch und musikalisch zum besonderen Musiktheater-Erlebnis.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/omelchuk-laterna-bonn/

Nürnberg
Joana Mallwitz über Mahlers Neunte: „Das Stück steht die ganze Zeit auf der Kippe“
Zurück in Nürnberg, mitten in Mahlers Abgrund: Joana Mallwitz kommt mit der 9. Symphonie von Gustav Mahler zur Staatsphilharmonie und spricht über Herzschläge, orchestrale Grenzerfahrung und die leise Kunst des Abschieds.
BR-Klassik.de.mahlers.neunte

Lübeck
Begeisternde Ensembleleistung: Lübecks „Tosca“ – mehr als ein perfider Kriminalfall
Eine Puccini-Oper muss sein, nicht in jeder Saison, aber in der nächsten schon. So war es in Lübeck, seit 1908 das Jugendstilhaus an der Beckergrube eröffnete, so ging es bis heute. Nachdem 2024 die „Bohème“ auf Lübecks Brettern für Furore sorgte, folgte nun, chronologisch folgerichtig, „Tosca“. Es wurde eine Inszenierung, die nicht nur gelinde überraschte.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wiesbaden
Erfrischendes Lernen
Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden verlegt die Regisseurin Marie-Ève Signeyrole Mozarts „Cosi fan tutte“ in einen Hörsaal, der mit jungen Paaren aus dem Publikum gefüllt ist.
Diedeutsche.buehne.de

Essen
In der Differenz liegt die Kraft – Das Festival „Blaues Rauschen“ in acht Ruhrgebietsstädten
Das Festival Blaues Rauschen schafft es seit vielen Jahren, ein höchst anspruchsvolles und innovatives Programm zusammenzustellen und damit das halbe Ruhrgebiet zu bespielen. Das Festival lebt auch (finanziell) davon, dass es durch mehrere Städte und Orte im Ruhrgebiet wandert: Das Festival fand in acht Städten an elf Orten statt und löste damit ein, was Politiker seit Jahrzehnten nicht schaffen: Die Metropolregion Ruhr als Ganzes mit ihren verschiedenen Facetten darzustellen.
NeueMusikzeitung.de,essen

Herzlichen Glückwunsch! Die Gesellschaft der Theaterfreunde Lübeck wird 40!
Die deutschen Theater und Opernhäuser stecken mitten in einer massiven Krise. Viele Spielstätten leiden unter deutlichen Budgetkürzungen durch die Kommunen, seit Jahren extrem hohen Energie- und natürlich Personalkosten sowie einem Publikum, dessen Altersstruktur nicht die der tatsächlichen Bevölkerung widerspiegelt. Ein Anlass zum Verzweifeln? Die „Gesellschaft der Theaterfreunde Lübeck e. V.“, kurz GTL, hält dagegen, und zwar, wie seit 40 Jahren, mit einem forschen „Jetzt erst recht!“
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Bregenz/ Festspiele
Kostenlose Bühnenpräsentation von „La traviata“
Ein Blick hinter die Kulissen von „La Traviata“: Bei der kostenlosen Bühnenpräsentation am 4. Juli gibt es spannende Einblicke, musikalische Kostproben und die Chance auf Tickets, die Bürgermeister Michael Ritsch persönlich überreicht. „La Traviata“ heißt jene Oper, die diesen Sommer im Rahmen der Bregenzer Festspiele auf der Seebühne aufgeführt wird. Um den Bregenzer:innen das Stück, aber auch die atemberaubende Bühne näherzubringen, veranstaltet die Landeshauptstadt Bregenz in Kooperation mit den Bregenzer Festspielen eine kostenlose 20-minütige Bühnenpräsentation. Die Show bietet am 4. Juli 2026 um 14 Uhr unterhaltsame Einblicke in die technischen Raffinessen der Seebühne und musikalische Kostproben der Oper auf dem See.
bregenz.gv.at

Verona
«La Traviata» in Verona 2026: gelungener Spagat zwischen Massenspektakel und künstlerischem Anspruch (Bezahlartikel)
Gut zehntausend Besucher fasst das römische Amphitheater, rund siebentausend müssen jeden Abend kommen, damit sich die aufwendigen Opernproduktionen rechnen. Aber das älteste Open-Air-Festival der Welt liegt voll im Trend.
NeueZuercherZeitung.ch.feuilleton

Feuilleton
Jordi Savall im Interview: „Ich kannte einen Musiker, der Magen-Darm-Krankheiten mit einem Instrument geheilt hat“ (Bezahlartikel)
Jordi Savall ist der Ernst-von-Siemens-Musikpreisträger des Jahres 2026. In Indien hat er etwas über Robert Schumann gelernt, in der Türkei etwas über Mozart. Und bei seinem Pensum reichen ihm fünf Stunden Schlaf täglich.
FrankfurterAllgemeine.net

Da gibt es noch in Ost und West die unscheinbare Moderne
Wild sind die Träume für spektakuläre Bühnenneubauten wie die gescheiterte Oper in Düsseldorf. Dabei gibt es gute Pläne für die vernachlässigten Bestandsbauten.
https://taz.de/Nach-dem-Opern-Aus-in-Duesseldorf/!6187667/

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Wien
Lorenzo Viotti and the Vienna Philharmonic find magic in Zemlinsky’s Mermaid
bachtrack.com.interview

Salzburg
After 45 Years, a Celebrated String Quartet Is Taking Its Final Bows (Subscription required)
Formed by siblings who grew up playing together, the Hagen Quartet is finishing a farewell tour with an unforced, casual goodbye.
https://www.nytimes.com/spotlight/classical-music-reviews

Paris
Opéra de Paris 2025-26 Review: Ercole Amante A Rediscovered Opera Arrives in Paris
https://operawire.com/opera-de-paris-2025-26-review-ercole-amante/

Rom
Anna Netrebko, Sonya Yoncheva, Cecilia Bartoli, Marina Rebeka, Ermonela Jaho, Xabier Anduaga, Brian Jagde, Francesco Meli & Jessica Pratt
Lead Teatro dell’Opera di Roma’s 2026-27 Season
operawire.com.netrebko.yoncheva

London
Cutting the mustard and Crowe in flight: two great singers and the English Concert in early Handel
seenandheard.international.com.cutting

Baltimore
A game of hoarse
Baltimore Symphony Orchestra’s concert Rigoletto hits some vocal turbulence
https://parterre.com/2026/06/17/a-game-of-hoarse/

Toronto
Brilliant but harrowing: 10 Days in a Madhouse receives Canadian premiere
bachtrack.com.de.canadian

Feature
From penalties to Pavarotti and Beckham to Bruckner: classical musicand football are closer than you might think
TheGuardian.com.music.from.penalties

Recordings
Glazunov: Complete String Quartets, Vol. 1 (Tippett Quartet)
Russia’s underrated quartet cycle gets off to a flying start.
limelightArts.com.glazunov

Ballet / Dance

Backwards bourrées: reviving Sir Frederick Ashton’s Birthday
Offering Christopher Carr, who has taught and staged much of The Royal Ballet’s repertory, tells us about the enduring delights of this fiendishly difficult ballet.
Bachtrack.com.de

Sprechtheater

Sommerspiele Melk: Hier wüten Orwells dystopische Schergen – und reale Mücken (Bezahlartikel)
„Das Ministerium der Wahrheit“ ist ein pointiertes Science-Fiction-Stück, das im Schatten des Stifts den Bogen von Metternich bis zur modernen Unternehmenswelt spannt.
DiePresse.com.sommerspiele.melk

Sommerspiele Melk: Eine Praline macht noch keine Systemzersetzung (Bezahlartikel)
Die Sommerspiele Melk starteten mit der Orwell-Adaption „Das Ministerium der Wahrheit“ in die Saison.
Kurier.at.Kultur.sommerspiele

Buch/ Literatur

Buch „Von Bayreuth nach Auschwitz“: „Wagner wird überschätzt“
Anno Mungen zeigt, wie Wagner-Kult, Houston Stewart Chamberlains Rassenwahn und NS-Propaganda ineinandergreifen – und warum diese Geschichte im Zeitalter des Populismus neu gelesen werden muss.
BR.Klassik.de.aktuell

Philosophie

Vandale! Pharisäer! Sophist! Warum sie für uns kein Schimpfwort sein sollten
Antike Philosophen, denen die Wahrheit egal war? Eine religöse Gruppe als Heuchler? Und ein germanisches Volk als Inbegriff blinder Zerstörungswut? Wir versuchen eine Ehrenrettung für die Opfer von Rufmorden.
DiePresse.com.

Medien

Österreich
Interimistische APA-Führung nach Wahl von Pig zum ORF-Chef
Maria Scholl und Klemens Ganner folgen auf Clemens Pig, der zum ORF-Generaldirektor ab 2027 bestellt wurde. APA-Chefredakteurin Maria Scholl und APA-COO Klemens Ganner übernehmen die interimistische Führung der APA-Geschäfte. Das wurde am Mittwoch bei einer Eigentümerversammlung der APA – Austria Presse Agentur beschlossen. Sie folgen auf APA-CEO Clemens Pig, der in der Vorwoche vom Stiftungsrat zum ORF-Generaldirektor ab 2027 gewählt worden ist. Der Jahresabschluss 2025 fiel für die Nachrichtenagentur positiv aus. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich auf 5,5 Mio. Euro.
Kurier.at.apageschaeftsfuehrung

Gericht

Österreich
Ex-Finanzminister Grasser erneut angeklagt. Es geht um Millionen
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat gegen einen ehemaligen Finanzminister und zwei weitere Unternehmer Anklage eingebracht. Hintergrund davon sind die „Schmiergelder“ rund um die Privatisierung der BUWOG und die Einmietung der Finanzdienststellen in den Linzer „Terminal Tower“. Anzumerken ist: Die WKStA nennt in ihrer Pressemitteilung Karl-Heinz Grasser nicht namentlich.
https://www.krone.at/4182207

Sport

Fußball-WM
Revolte gegen Kapitän. Wirbel bei Schweizern! „Geht in toxische Richtung“
Bei den Schweizern brodelt es nach dem 1:1 gegen Katar offenbar gewaltig! „Es geht in eine toxische Richtung“, zitiert die Zeitung „Blick“ einen nicht genannten Spieler .. Der Grund für den Unmut im Schweizer Team ist offenbar Kapitän Granit Xhaka. Einige Spieler sollen nach den kritischen Ansagen ihres Teamkollegen verunsichert sein – und sich in der Mannschaft nicht mehr wohlfühlen. War es zu viel Kritik vom 33-jährigen Routinier?
https://www.krone.at/4182249

Politik

Leichter gesagt als getan: Ukraine-Beitritt spaltet die EU
Während Präsident Selenskij auf rasche Aufnahme in die Union drängt, geraten die EU-Spitzen bei der Frage, wann und wie, sehr rasch aneinander – auch beim EU-Gipfel in Brüssel. Wenn es um Grundsätzliches geht, ist man sich in der EU meist sehr rasch einig. Einer dieser Grundsätze: Die Ukraine wird EU-Mitglied. Seit dem russischen Angriff ist das in Brüssel zum Stehsatz geworden. Über das Wann und Wie allerdings, das unmittelbar an diesen Stehsatz anknüpft, geraten die EU-Spitzen und die Regierungschef der EU-Staaten derzeit mehr denn je aneinander. Auch beim EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag wurden die Differenzen deutlich. Denn je mehr der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij auf den raschen Beitritt seines Landes drängt – er tat das auch bei diesem Gipfel – desto lauter äußern viele Staaten ihre Vorbehalte. „Ein Land im Krieg“ als EU-Mitglied, das ist auch für Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker „undenkbar“.
Kurier.at.europäische.union

Front statt Asyl? Europa will Hürden für ukrainische Männer
Wehrfähige Ukrainer sollen keinen automatischen Schutz in der EU mehr bekommen. Damit will man Deserteure abschrecken – doch wie viele das überhaupt treffen würde, ist unklar.
Kurier.at.front.statt.asyl

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Unter’m Strich

Fußball-Weltmeisterschaft: Warum der Irak mit einem deutschen Trikot aufläuft
Berlin/Hollenbach. Nicht nur Adidas und Puma: Auch der deutsche Mittelständler Jako ist bei der WM als Ausrüster dabei. Vorstand Tobias Röschl erklärt den Deal.
BerlinerMorgenpost.fussball.wm

Wien
Buslenker rast durch Wien – weil er dringend muss. Fahrgäste „geschockt“
„Eine Busfahrt, die ist lustig, eine Busfahrt, die ist schön“, heißt es im allseits bekannten Busfahrerlied. So gar keinen Spaß auf ihrer Busfahrt hatte jedoch eine Wienerin am Montagabend auf ihrer Fahrt von der Raxstraße in Favoriten zum Simmeringer Enkplatz. Gegen 20.40 Uhr sei sie in den Bus der Linie 15A gestiegen, dann begann offensichtlich eine wilde Fahrt der Sonderklasse. An der Endstation Enkplatz war die Wienerin erleichtert, aussteigen zu können. Der Fahrer habe den Bus offen stehen lassen, sei hinausgehechtet. Er lief – das zeigt auch ein Video der Zeugin – quer über die Simmeringer Hauptstraße und in ein Wettlokal. „Es ist sicher nicht im Sinne der Wiener Linien, dass die Gesundheit von Fahrgästen riskiert wird, damit der Fahrer in Dienstkleidung seine Wettsucht befriedigen kann“, regt sich die Wienerin auf. Die Wiener Linien bestätigten auf „Krone“-Anfrage, über den Vorfall Bescheid zu wissen. Gewettet habe der Lenker, der bereits seit zehn Jahren für die Firma tätig sein soll, allerdings offenbar nicht. „Er verspürte ein allzu menschliches Bedürfnis und verließ daraufhin den Bus, um ein WC in einem Lokal aufzusuchen“, klärt ein Sprecher auf. Das Einkaufszentrum hatte zu jener späten Stunde schon zu, daher musste der Lenker zum Wettlokal ausweichen. Was er nicht darf: den Bus offen stehen lassen. Es werde daher disziplinäre Maßnahmen geben.
https://www.krone.at/4182944

DIE DONNERSTAG-PRESSE (18. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DONNERSTAG-PRESSE-PRESSE  (18. JUNI 2026)
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Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“
Wenige Stunden nach seinem Solo-Debüt in der Elbphilharmonie mit Stücken von Puccini, Verdi und aus „Roméo et Juliette“ lädt Benjamin Bernheim zum Interview ins Hamburger Luxushotel Vier Jahreszeiten ein. Der 41-jährige Franko-Schweizer gilt als einer der gefragtesten lyrischen Tenöre der Welt und ist seit neun Jahren Markenbotschafter der Uhrenmanufaktur Rolex. Ein Gespräch über Adrenalin und Einsamkeit, über Timothée Chalamet – und die richtige Uhr für den „Kampfmodus“:
Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“ – Capital.de

Wien
Der Heiland sitzt am besten: Festwochen-„Parsifal“ langweilt
Bei den Wiener Festwochen haben Wagner-Fans nichts zu lachen: „Parsifal“ gerät zu einem öden Steh- und Sitztheater, garniert von einer Bilderorgie der Beliebigkeit. Ein bisher anmaßendstes Posting in diesem Jahr setzte Donald Trump im April ab. Inhalt: Ein KI-„Gemälde“, das den US-Präsidenten als Jesus darstellt. Inmitten einer skurrilen Bildkomposition – Kampfjets, Adler, Feuerwerk, Freiheitsstatue – heilt der Staatschef per Handauflegung einen Kranken. Das schlug derartige Empörungswellen, dass Trump zurückruderte: Das Bild wurde eilig gelöscht – und stellte Trump laut dessen Worten auch gar nicht als Jesus dar, sondern als „Doktor“. Erinnerungen daran konnten am Montag bei einer Festwochen-Premiere wach werden: Intendant Milo Rau hat sich für die heurige Festivalausgabe unter dem Motto „Republik der Götter“ auch Richard Wagners Parsifal ins Haus geholt – allerdings in einer Version, die den Gralsrittermythos mit allerlei eigenwilligen KI-Bildern garniert und auf Schauspiel weitgehend verzichtet.
DerStandard.at.story.parsifal

Wien/ Festwochen/Museumsquartier
Mi., 17. Juni 2026: in der Halle E des Museumsquartiers): Richard Wagner, Parsifal
Wenn in Wien im Juni „Parsifal“ gespielt wird, dann kann das eigentlich nur den Abschied des Staatsoperndirektors in den Ruhestand bedeuten – zumindest war dies am 30. Juni 2010 so, als sich der Langzeit-Staatsoperndirektor Ioan Holender mit einem „Parsifal“ verabschiedete, für den Plácido Domingo extra eingeflogen wurde, um das „Nur eine Waffe taugt“ zu singen. Ich war dabei, und gemeinsam mit Waltraud Meiers Kundry schloss sich damit ein Kreis, denn zum Antritt der Direktion Waechter/Holender am 1. September 1991 war „Parsifal“ mit Plácido Domingo und Waltraud Meier (und übrigens auch mit Kurt Rydl als Titurel) gespielt worden. Doch bedauerlicherweise hat Bogdan Roščić, der einen Mist nach dem anderen bringt und eine brauchbare Produktion nach der anderen hinausschmeißt, bislang noch nicht die Güte besessen, sich in die Pension (oder auf den ORF-Chefsessel) zurückzuziehen.
forumconbrio.com,parsifal

Wiener Festwochen: Dieser „Parsifal“ taugt nur als Bildschirmschoner (Bezahlartikel)
Plakativ und dümmlich fanden manche Susanne Kennedys „Parsifal“ schon in Gent. Die Aufführung in Wien rechtfertigte auch heftigere Kritik. Nach fünfeinhalb Stunden fühlte man sich weniger erlöst als erbittert. In der wenig magischen Halle-E des Museumsquartiers zeigen die Festwochen noch dreimal die aus Gent importierte Inszenierung von Richard Wagners „Parsifal“. Was macht diese Produktion so außerordentlich, dass sie auch dem Wiener Publikum kredenzt werden muss? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten – und noch schwerer nach der ersten Aufführung am Montagabend. Vermutlich ist es die Involvierung der Künstlichen Intelligenz, die die in Sachen Oper unbeleckte Regisseurin Susanne Kennedy und Mitarbeiter Markus Selg in ihr Projekt gewoben haben. Das ist neu, provokant.
DiePresse.com.erlöst

„Parsifal“ bei den Wiener Festwochen: Ansingen gegen die Bilderfluten (Bezahlartikel)
Das RSO rettet die Wagner-Oper in der lähmenden Inszenierung von Susanne Kennedy und Markus Selg mit dilettantischen Projektionen
Kurier.at.bilderfluten

Wien/ Festwochen
Wiener Festwochen: Die Paranoia der Milliardäre
(Bezahlartikel)
Auf den Wiener Festwochen diskutierte man über Peter Thiel statt mit ihm, dabei lieferte die Kulturtheoretikerin Christina von Braun kluge Anstöße. Mit einer banalen Performance des Regisseurs Romeo Castellucci neigt sich das Festival seinem Ende zu.
FrankfurterAllgemeine.net.castellucci

Wien
Mehrjahresförderungen für Kultur in Wien:
Letztes Wort im Herbst Bereits ausgesprochene Empfehlungen im Theaterbereich müssen vom Gemeinderat abgesegnet werden, angekündigte Ausnahmen sind nicht festgeschrieben. Die Aufregung in der Wiener Theaterszene war groß, als bekannt wurde, dass in den neuen Förderrichtlinien der Stadt Wien Mehrjahresförderungen nur mehr in wenigen Fällen gewährt werden sollen. Kurz vor dem Beschluss der Richtlinien am Dienstag hatte Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) medial zwei Ausnahmen verkündet: Die zweijährige Gesamtförderung sowie die vierjährige Konzeptförderung sollten bleiben. Doch festgeschrieben wurde das in der Richtlinie nicht.
DerStandard.at.story.mehrjahresfoerderungen

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. Kaufmannsgehilfenbrief an der Wand, Jürgen Habermas im Kopf, Bach, Brahms und Wagner im Herzen – Teil I, kb wird 10
Wie klassik-begeistert vor 10 Jahren zu atmen begann … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als 4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper.  Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Achthundert Leute – ein Ohr
„Vom Höhepunkt in den Abschied“ und „Jubel, Dank und Rosen“. Die Abschiedskonzerte von Festspielen und Mozartwoche waren Sternstunden. Das Publikum hatte da jeweils noch einige Monate Galgenfrist. Jetzt wird es ernst: Am Dienstag 16. Juni 2026 gab das Hagen Quartett sein letztes Konzert bei der „Stiftung“ und damit in Salzburg.
Drehpunkt.Kultur.salzburg.ein Ohr

Coburg
Landestheater Coburg: „L’elisir d’amore“, Donizetti
Sie heißt Hlengiwe Mkhwanazi. In Coburg ist sie eine Adina, die die vielfältig deutbare, psychologisch durchaus vielfältige Geschichte von Nemorino und seiner Angebeteten auf denkbar menschliche Weise auf die Beine stellt – womit noch nicht einmal ihre stimmlichen Kompetenzen genannt sind; eine Adina zu singen bedeutet ja nicht allein, eine scheinbar kapriziöse und schließlich zur „Liebe“ bekehrte Persönlichkeit zu porträtieren, sondern auch einen Vokalpart zu gestalten, der die Herausforderung der italienischen Koloraturoper mit all ihren Fiorituren und „Rouladen“, wie man das früher nannte, als ganz leicht erscheinen lässt.
Von Frank Piontek
https://deropernfreund.de/landestheater-coburg/coburg-lelisir-damore-donizetti/

Bielefeld
Theater Bielefeld: „Il Trovatore“, Giuseppe Verdi
https://deropernfreund.de/theater-bielefeld/bielefeld-il-trovatore-giuseppe-verdi/

Detmold
Vorhang auf für die Diven – Händels „Alcina“ am Landestheater Detmold (Bezahlartikel)
s ist ein Kreuz mit den Opern von Georg Friedrich Händel. Wer sich im Opernführer die Handlung zu Gemüte führt, erlebt spätestens nach der zehnten Zeile Ernüchterung: Das Ganze ist komplett wirr und die Beziehungen des Personals untereinander sind kaum zu durchblicken: Wer mit wem gegen wen?
NeueMusikzeitung.nmz.de.detmold

Nürnberg
„Es war alternativlos“
Anfang Mai kam es bei den Nürnberger Symphonikern zum großen Showdown. Mit einem Paukenschlag trennte sich das Orchester völlig unerwartet von seinem Intendanten Lucius Hemmer. Über die Gründe gab und gibt es viel Spekulation. BR Klassik hat einige Stimmen zusammengetragen.
BR-Klassik.de.aktuell

Baden-Baden
Sommerfestspiele »La Capitale d’Été« in Baden-Baden
Stardirigent Yannick Nézet-Séguin und Festspielhausintendant Benedikt Stampa laden zu den Sommerfestspielen La Capitale d’Été vom 26.6. bis 12.7. 26
https://kulturfreak.de/sommerfestspiele-la-capitale-dete-in-baden-baden

Warschau
These violent delights have violent ends –
Gounods „Roméo et Juliette“ an der Opera Narodowa in Warschau. Die Geschichte von Romeo und Julia, die vor allem durch William Shakespeare zu der wohl bekanntesten Liebestragödie der Welt wurde, erfuhr im 19. Jahrhundert zahlreiche musikalische Bearbeitungen, darunter auch jene von Charles Gounod, dessen „Roméo et Juliette“ mit einem von Jules Barbier und Michel Carré erarbeiteten Libretto im Jahr 1867 zur Zeit der Weltausstellung in Paris am Théâtre Lyrique uraufgeführt wurde. Dieser Umstand mag dazu beigetragen haben, dass die Oper innerhalb kürzester Zeit international große Bekannt- und Beliebtheit erfuhr. Auch in Warschau ist das Werk bereits 1869, nur zwei Jahre nach der Uraufführung, auf der Opernbühne angekommen, wenig später wurde es hierzulande sogar in polnischer Übersetzung gespielt.
opernmagazin.de.warschau

Riga
Abgesagter „Parsifal“ in Riga: Lettische Oper verklagt Katharina Wagner
Eigentlich wäre die Premiere unter der Regie von Katharina Wagner für Oktober 2025 geplant gewesen. Durch die ersatzlose Absage ist die Lettische Nationaloper auf vorgestreckten Kosten sitzengeblieben. Die will sie nun einklagen.
BR-Klassik.de.parsifal

Feuilleton
Interview: „Diana Haller“, Mezzo-Sopran
OF: Liebe Frau Haller, es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Sie eine der besten Sängerinnen der Stuttgarter Staatsoper sind, der Sie seit der Spielzeit 2010/11 angehören. Was bedeutet es für Sie, an einem so großen, renommierten Haus engagiert zu sein?
Von Ludwig Steinbach
https://deropernfreund.de/interviews/interview-diana-haller/

Streams
Der 3satFestspielsommer startet in die Festivalsaison 2026
Mit dem Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Schlosspark Schönbrunn eröffnet 3sat am Samstag, 20. Juni 2026, 20.15 Uhr, den diesjährigen Festspielsommer. Bis 20. September 2026 stehen samstags um 20.15 Uhr Opern und hochkarätig besetzte Konzerte von Europas großen Festspielbühnen auf dem Spielplan.
Kulturfreak.de.festspielsommer

Skandal um Kultmusiker
Marie war 17: „Nach dem Sex ging ich zur Schule“
Mit 17 war Marie Franz großer Fan vom deutschen Liedermacher Konstantin Wecker. Nach einem Konzert kommt es zum ersten Kontakt mit dem damals 58-jährigen Musiker – wenig später folgt eine Einladung ins Hotelzimmer. Was danach beginnt, zieht sich über Jahre. Heute bewertet sie diese Zeit völlig neu und spricht von einem deutlichen Machtgefälle zwischen Idol und Fan. Was sie damals erlebt hat und warum sie es 20 Jahre danach bereut, erzählt Marie im krone.tv-Interview!
https://www.krone.at/4178335

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Ostrava
Prokofiev’s The Gambler combines great singing and acting in a terrific new production in Ostrava
seenandheard.international.com.ostrava

Bukarest
Galați Cenerentola lights up the Bucharest stage
bachtrack.com.de.review

Paris
This Opera Written for Louis XIV Feels Ripped From the Headlines (Subscription required) The Paris Opera production of “Ercole Amante” (“Hercules in Love”), a rediscovered 1707 work by the female composer Antonia Bembo, leans into contemporary themes of coercion and consent.
TheNewYork.Times.com

London
Elucidated Elgar and marinated Mahler: Pappano and the LSO at the Barbican Hall
seenandheard.international.com.barbican

Quatuor Diotima and Stéphane Degout haunt Wigmore Hall
bachtrack.com.de.review.quatuor

Aldeburgh
Pélleas et Mélisande, Aldeburgh Festival review – darkness audible
Fine music-making illuminates Debussy’s sinister blend of realism and romance
TheArts.desk.com.opera

Lise Davidsen’s exquisite Schubert Lieder at the Aldeburgh Festival
bachtrack.com.de..davidsen

Washington
Wolf Trap Opera Artists Share Music on an Intimate Scale in Salon Series
operatoday.com.wolftrap

San Francisco
After Elim Chan’s Triumph, San Francisco Symphony Takes a Left Turn
A week after Elim Chan made her high-impact debut as music director designate of the San Francisco Symphony, Chinese New Zealand guest conductor Tianyi Lu led an ill-conceived, overstuffed program at Davies Symphony Hall.
sfcv.org.articles

Tianyi Lu makes her mark conducting the San Francisco Symphony in Scheherazade
seenandheard.international.com.sanfrancisco

Sprechtheater

Muenchen
Die Spielzeit 2026/27 an den Münchner Kammerspielen
MK:100 – 100 Jahre Kammerspiele in der Maximilianstraße
https://kulturfreak.de/die-spielzeit-2026-27-an-den-muenchner-kammerspielen

Medien

ORF
Debatte nicht ideal“: Stocker will sich beim ORF nicht eingemischt haben
Bundeskanzler Christian Stocker hat nach wochenlangem Schweigen nun Stellung zur ORF-Debatte genommen. Er bestreitet, sich bei der Wahl des neuen Generaldirektors eingemischt zu haben. Er gesteht aber zumindest ein, dass die Debatte nicht ideal gelaufen sei. Druck macht der Regierungschef bei der Wehrdienstreform. „Es wurde genug gesprochen, den Worten müssen jetzt Taten folgen.“
https://www.krone.at/4179862

Wirtschaft

Ehemaliger Zentralbank-Vize Vjugin über die russische Elite: „Diese Leute sind ja keine Selbstmörder“
Er ist eine der prominentesten Figuren der russischen Finanz- und Wirtschaftswelt ­– Oleg Vjugin, Banker, Ex-Vizechef der Zentralbank und heute Aufsichtsrat in diversen Konzernen. Was die russische Elite von Europa hält, ob der Kreml die Realität noch adäquat wahrnimmt und wie lange das Geld für den Krieg noch reicht, erklärt er im ausführlichen Interview mit der „Presse“.
DiePresse.com.russische.elite

Österreich
Teuer-Liste: Die 15 Inflations-Knaller
Die Inflation in Österreich hat im Mai weiter zugelegt. Die Teuerungsrate kletterte auf 3,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im April. Hauptverantwortlich für den Anstieg waren Dienstleistungen, auch Preiserhöhungen bei Treibstoff und Heizöl trugen dazu bei.
oe24.at.reisen.teurer

Sport

Österreich
Dragovic: „Als Teamchef verlierst du so die Spieler“
Österreich besiegte Jordanien im ersten WM-Spiel 3:1. Aleks Dragovic über die Leistung, Rangnicks Aufstellung und das Duell gegen Messi. Jetzt wartet Argentinien –mit Mega-Messi. Drei Tore in einem Spiel, WM-Rekord – Messi ist Messi. Für sein Foul hätte er Rot sehen müssen, obwohl es nicht Absicht war. Montagabend gegen Argentinien wird ein Fußball-Fest – für die Spieler und die Fans.
heute.at.fussball-wm

Fußball-WM
Frust beim Superstar: Ronaldo meldet sich nach Portugals WM-Blamage
Cristiano Ronaldo hat sich nach dem verpatzten WM-Auftakt seiner Portugiesen gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) auf Instagram zu Wort gemeldet. Dabei hat sich der Superstar frustriert, aber auch kämpferisch präsentiert. Von Fans, Experten und Medien hagelt es unterdessen Kritik.
https://www.krone.at/4182550

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Unter’m Strich

Inszenierung für Babler: Vier Mitarbeiter filmen ihn beim Jubeln im Stadion
Es hat fast schon Tradition: Kaum siegt unser Team, übertreffen sich die österreichischen Politiker gegenseitig mit ihren Jubel-Postings. Schließlich will ja keiner fehlen, wenn es darum geht, das ein oder andere Like mit dem ÖFB-Team abzustauben. Ganz vorne mit dabei: Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler, der eigens zum WM-Match Österreich – Jordanien nach San Francisco geflogen ist. An seinem USA-Ausflug will Babler naturgemäß auch seine Social-Media-Fans teilhaben lassen. Gleich drei Postings machte der Vizekanzler auf Instagram aus dem Stadion der 49ers. Vor dem Start gab’s einen Schnappschuss mit ÖFB-Präsident Josef Pröll und Österreich-Schal: „Auf geht’s Burschen!“
oe24.at.bablerjubel

Deutsche in Österreich: Geliebt, belächelt, eingewandert
Sie sagen Tüte statt Sackerl, gelten als streng, direkt und bürokratisch. Gleichzeitig sind die Deutschen längst Österreichs größte Zuwanderergruppe. Warum immer mehr von ihnen kommen, die Schweiz an Attraktivität verliert und die kulturelle Nähe nicht immer für Sympathie sorgt.
news.at.die.deutschen in oesterreich

Als Quereinsteiger in die Lok: Warum ein 59-Jähriger kurz vor der Rente Lokführer werden will
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH braucht Personal und Eckart Hangg aus Willstätt will es nochmal wissen: Der 59-jährige studierte Diplom-Betriebswirt will Lokführer werden. „Jetzt bin ich angekommen.“ So beschreibt Eckart Hangg das Gefühl, als er zum ersten Mal den Fahrhebel des „Mireo Plus B“ betätigen durfte und spürte, wie sich der riesige Zug scheinbar federleicht bewegte. Der Mireo Plus B ist ein moderner Batteriehybridzug – also ein Zug, der Strom aus zwei Energiequellen bezieht. Der Strom fließt sowohl aus der Oberleitung, als auch aus eingebauten Batterien. Züge dieses Modells sind erst seit dem Frühjahr 2024 im Ortenaukreis unterwegs, und Hangg darf mit ihnen auf der Renchtalstrecke fahren.
swr.de.aktuell.baden.württemberg

Brasilien
Ohne Seil geworfen: 21-Jährige stürzt beim Rope Jumping in den Tod
Ein Rope Jump in Brasilien nahm ein tragisches Ende. Eine 21-Jährige hatte einen Sprung von der „Skeleton Bridge“ in São Paulo gebucht. Das Unternehmen, das die Sprünge organisierte, hatte jedoch vergessen, das Seil anzubringen. Die junge Frau stürzte ungesichert in die Tiefe. Sie war sofort tot.
https://www.krone.at/4177147

Wiener Neustadt: Prozess um Millionen
Haftstrafen: Mit Doppelgänger Testament gefälscht- Und plötzlich war eine 45-Jährige Alleinerbin des Millionennachlasses eines wohlhabenden Niederösterreichers. Nach einer Anzeige bei der Polizei erhärtete sich der Verdacht jedoch immer mehr: Die Frau soll mit zwei Helfern und einem Doppelgänger das Testament des Pensionisten gefälscht haben. Mordermittlungen wurden eingestellt.
https://www.krone.at/4180193

DIE MITTWOCH-PRESSE (17. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE  (17. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Wien/ Volksoper
Zugabe für queere „Fledermaus“
Die Pride-Edition der „Fledermaus“ in der Volksoper bekommt nach ausverkauften Vorstellungen einen Zusatztermin. Die Regenbogenparade mag gelaufen sein, der Pride-Monat dauert aber an: Alle, die kein Glück hatten, Tickets für die queere Version der „Fledermaus“ in der Volksoper – mit Tom Neuwirth als Frosch – zu ergattern, bekommen eine neue Chance. Für 21. Juni wurde nach zwei geplanten, ausverkauften Vorstellungen ein Zusatztermin angesetzt.
Kurier.at.zugabe

Wien
GANYMED öffnet die Wunden des Spiegelgrunds
„Sie starb an einer Lungenentzündung.“ Wer die Geschichte hinter dem Otto-Wagner-Areal kennt, dem zieht es bei diesen Worten die Eingeweide zusammen. Es ist harter Tobak, den Schauspielerin Andrea Eckert in der ehemaligen Pathologie des Otto-Wagner-Spitals auf die Bühne bringt, begleitet von Orgelmusik. Genauer gesagt in der Prosektur, wo man einst die Leichenöffnungen vorgenommen hatte. An der Wand hängt ein riesiges Kreuz, sicherlich sechs Meter hoch, mit Jesus Christus darauf. An diesem Ort wurden bis in die 2000er-Jahre Gehirne aufbewahrt, die während der NS-Herrschaft den Opfern der sogenannten „Kindereuthanasie“ entnommen worden waren. Ein Mahnmal vor dem Jugendstiltheater erinnert an diese ermordeten Kinder und Jugendlichen vom Spiegelgrund, so hieß das Otto-Wagner-Spital von 1940 bis 1945. Es sind 772 Lichtstelen, die nachts dem Gelände eine eigene Mystik verleihen.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien
Parsifal und die Erlösung im Bildschirmschoner
Künstliche Intelligenz trifft auf archaische Rituale: Die Wiener Festwochen zeigen einen musikalisch soliden „Parsifal“, der in einer überladenen virtuellen Bilderflut verloren geht. Die Revolution der künstlichen Intelligenz im Musiktheater hat diese Produktion nicht gebracht. Dabei wäre es durchaus naheliegend, gerade für die nicht immer einfach zu behindernden mystischen Welten aus dem Opernkosmos eines Richard Wagner auf künstlich generierte Bilder zurückzugreifen – was aktuell ja auch an einigen Häusern getan wird. Ein prominenter Versuch in diese Richtung, der „Parsifal“ bei den Wiener Festwochen im Museumsquartier zeigte: Das muss nicht automatisch gut gehen.
https://www.krone.at/4179605

„Parsifal“ im LED-Rausch
Als einzige Opernproduktion zeigen die Wiener Festwochen heuer Richard Wagners „Parsifal“. Von der Regisseurin Susanne Kennedy und Videokünstler Markus Selg inszeniert, hatte die Koproduktion mit der Oper Gent am Montag ihre Wien-Premiere. Wagners fünfeinhalbstündiges Werk über den jungen Parsifal, der sich als „reiner Tor“ vom Außenseiter zum Erlöser der Gralsgesellschaft entwickelt, galt immer schon als eines seiner kontroversiellsten – für die einen ein musikalisches und spirituelles Meisterwerk, für die anderen ein schwerfälliges, ideologisch problematisches Bühnenritual.
https://orf.at/stories/3433350/

14.6.26 „Götterdämmerung“, Staatsoper, „Abschied vom Ring?“
Ob dem Sven-Eric Bechtolf-„Ring“ mit dieser „Götterdämmerung“ das letzte Stündlein geschlagen hat, weiß nur das sprichwörtliche Mäuschen, dessen Urahnen seit 1869 die Direktionsräume der Staatsoper bewohnen. Aber die haben dort schon an so vielen Verträgen genagt, dass es ihnen herzlich egal ist, ob gerade Sonntag oder Mon(d)tag ist.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/agoetter16.htm

Wiener Staatsoper:
Wenn das Licht mitdenkt
Es ist die Mischung aus Tradition und Innovation, aus Handwerk und Hightech, die die Oper lebendig hält. Ulfried Grabner, der neue Technische Direktor der Oper, hat uns die neuesten Innovationen vorgestellt. Es ist ein unscheinbarer Raum. Monitore, Maus, Tastatur – nichts, was an die große Welt der Oper erinnert. Keine Kostüme, keine Musik, kein Applaus. Und doch entsteht genau hier, zwischen Pixeln und Programmen, die Bühne von morgen. „Das ist unser virtuelles Theater“, sagt der Technische Direktor und zeigt auf den Bildschirm. Was dort zu sehen ist, wirkt wie eine Mischung aus Computerspiel und Architekturmodell:
https://www.buehne-magazin.com/news/wenn-das-licht-mitdenkt

Wien/ Konzerthaus
Elisabeth Leonskaja im Konzerthaus: Der Kampf von laut gegen falsch
(Bezahlartikel)
Es war ein – bestenfalls – durchmischter Brahms-Abend, den die Pianistin Sonntagabend im Mozartsaal ablieferte.
DiePresse.com.leonskaja

Altenberg Trio im Musikverein: Zu fünft besser als zu dritt (Bezahlartikel)
Das substantiellste Werk brachte die intensivste Interpretation: das Altenberg Trio hatte für sein letztes Zyklus-Konzert im Brahms-Saal zwei Gäste eingeladen, um Antonin Dvořáks Zweites Klavierquintett aufzuführen.
DiePresse.com.altenberg-Trio

Berlin/ Komische Oper
„Mokka-Hitzs und Milchbar-Träume“: Im Schatten der Mauer und doch in Farbe
Ein Volltreffer beim Publikum: Axel Ranischs und Adam Benzwis Revue wurde an der Komischen Oper gefeiert.
Concerti.de.komischeoper.

Nix Propaganda: Die Komische Oper feiert die Premiere von „Mokka-Hits und Milch­bar-Träu­me“ (Bezahlartikel)
Kann man die DDR-Geschichte in einem Musical nachstellen? Geht die Geschichte eines Unrechtsstaates in bunt und lustig? Die „Messeschlager Gisela“-Crew um Axel Ranisch wollte es wissen. Die Kritik.
BerlinerZeitung.de.Artikel.mokka

München
75 Jahre Münchner Rundfunkorchester : Von Oper bis Amy Winehouse
1952 wurde das Münchner Rundfunkorchester gegründet. Anfangs, um das Genre der „gehobenen Unterhaltungsmusik“ zu bedienen. Längst hat sich der Klangkörper zu einem der wandlungsfähigsten Orchester der Stadt und weit darüber hinaus etabliert.
BR-Klassik.de.Münchner.rundfunkorchester

Garmisch-Partenkirchen
Eine kongeniale Kammer-„Salome“
Bei den Richard Strauss Tagen in Garmisch-Partenkirchen gab es am 14. Juni eine konzertante Aufführung von Salome in einer Fassung für Kammerorchester.
DrehpunktKultur.at

Gut Immling
30 Jahre Weltklasse-Oper zwischen Eseln und Lamas (Bezahlartikel)
Ziegen auf der Weide, Puccini in der Reithalle – und im Chor singt eine Bäuerin, die zuvor noch Kühe gemolken hat. Das Immling-Festival ist noch immer eines der erstaunlichsten Opernfestivals Deutschlands.
sueddeutscheZeitung.de.bayern

Düsseldorf/Tonhalle
In Düsseldorf reißt heute der richtige Ton die Zuschauer von den Sitzen
Was daraus entsteht, ist eine Sternstunde der Orchestermusik. In keinem Moment hat man das Gefühl, dass das Orchester oder Dirigent David Reiland hier die Kontrolle verlieren würden. Auch hier ist alles wie aus einem Guss! Dass es die Zuhörer darauf aus ihren Sitzen reißt und sie das Orchester am Ende jubelnd feiern, erscheint bei so einer Leistung nur folgerichtig. Wer so begeistert, hat allen Beifall verdient! Heute haben diese Künstler jedenfalls gezeigt, welche Klasse in ihnen steckt. Gerne weiter so!Düsseldorfer Symphoniker, David Reiland, Dirigent, Alexander Gadjiev, Klavier
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musikverein
Sichern Sie sich Karten für Konzerte
Musikverein Wien-Abos

Bad Kissingen
Duftend leichte Klänge: das Budapest Festival Orchestra beim Kissinger Sommer
Stolze 40 Jahre alt wird in diesem Jahr der Kissinger Sommer, dessen Initiatoren 1986, zu Zeiten der deutschen Teilung noch, die durch den Verlauf der nahen Zonengrenze etwas im Abseits liegende Kurstadt im unterfränkischen Teil der Rhön um eine Attraktion bereichern wollten. Dabei war das königlich bayerische Staatsbad mit seinen prunkvollen Regentenbauten, die nach 1905 gemäß eines Bauauftrags des Prinzregenten Luitpold von Bayern durch den Architekten Max Littmann im Baustil des Neoklassizismus errichtet wurden, durchaus ein hochgeschätztes Reiseziel kulturbeflissener Kurgäste
bachtrack.com.de.mendelssohn

Stuttgart
Staatsoper Stuttgart: „Turandot“, Giacomo Puccini
Sie war schon ein großartiges Opernerlebnis, die Neuproduktion von Puccinis letzter Oper Turandot an der Staatsoper Stuttgart. Dieses auf Carlo Gozzi zurückgehende, unvollendet gebliebene – Puccini starb über der Komposition – Dramma lirico in drei Akten hinterließ einen ungemein  starken Eindruck. Szene, Musik und Gesang fügten sich zu einer Symbiose von enormem Glanz zusammen. Alles wirkte wie aus einem Guss. Das Inszenierungsteam um Anna – Sophie Mahler (Regie), Katrin Connan (Bühnenbild) und Pascale Martin, Katrin Connan (Kostüme) haben hervorragende Arbeit geleistet.
https://deropernfreund.de/staatsoper-stuttgart/stuttgart-turandot-giacomo-puccini/

Augsburg
„La Belle et la Bête“ in Augsburg: Das Biest trägt Wrestlingschuhe (Bezahlartikel)
Susanne Lietzow inszeniert „La Belle et la Bête“ als körperliches Spektakel – und die Augsburger Philharmoniker klingen, als hätte Philip Glass für genau diesen Raum komponiert.
SueddeutscheZeitung.de

Mönchengladbach
Theater Mönchengladbach: „Der Bajazzo“, Ruggero Leoncavallo
Die letzte Opern-Premiere des Theaters Krefeld/Mönchengladbach in dieser Saison im wahrscheinlich schönsten Opernhaus von NRW, welches ich als Kleinod bezeichne, wurde zu einem absoluten Saisonhöhepunkt – leider nicht ausverkauft. Dabei war die Premiere fußball- und publikumsfreundlich günstig auf 16 h angesetzt. Danke. Warum Kleinod? Das wunderbare Haus hat nicht nur eine hervorragende Akustik – im Gegensatz zur grottigen in Krefeld (!) – der Besucher sitzt auch nirgendwo weiter als 17 Meter von der Bühne entfernt, wobei ich immer den Balkon empfehlen würde, denn da sitzt man (egal wo) praktisch überall im optischen Zentrum zur Bühne, nicht nur von der Höhe aus betrachtet. Es ist immer und überall von da oben ein Genuss.
Von Peter Bilsing
DerOpernfreund.de.theater.mönchengladbach

Mainz
„Falstaff“ in Mainz: Witzig, bissig, spannend und brillant
Verdis Oper über den verarmten Ritter „Falstaff“ ist ein musikalisches Meisterwerk. Der weibliche Blick von Regisseurin Verena Stoiber verleiht der Mainzer Inszenierung Aktualität und Brisanz.
https://www.swr.de/kultur/buehne/die-oper-falstaff-am-staatstheater-mainz-100.html

Detmold
Landestheater Detmold: „Alcina“, Georg Friedrich Händel
Alcina gehört zu Händels beliebtesten Opern und ist damit ein Grund für das Landestheater Detmold, die Saison musiktheatralisch abzuschließen, zumal Barockes dort schon länger nicht zu sehen und zu hören war. Liebe, Leidenschaft, Missverständnisse, Rachegelüste und ehrliche Gefühle innerhalb eines spannenden Beziehungsgeflechts hat Händel in ebenso einfühlsame wie mitreißende Musik gesetzt, die besonders in den Arien zur Geltung kommt. Damit vermag das gerne „Zauberoper“ genannte Stück heute noch zu fesseln, wenn es in Bezug auf die Musik stilistisch kompetent und darstellerisch ansprechend realisiert wird
Von Bernhard Stoelzel
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DerOpernfreund.de.landestheater.detmold

Basel
Theater Basel: Abschlusskonzert OperAvenir
Mit einem bunten Programm hat sich das traditionsgemäss am Ende der Saison stattfindende Abschlusskonzert der jungen Sänger/innen am Opernstudio OperAvenir präsentiert.
https://opernmagazin.de/theater-basel-abschlusskonzert-operavenir/

Mailand
Teatro alla Scala Mailand: „Carmen“, Georges Bizet
Diese Produktion hätte aus mehreren Gründen „Don José“ heißen müssen. Ein bedeutender Grund liegt darin, dass die Regie von Damiano Michieletto die Schwierigkeiten des jungen Brigadiers zeigt, sich in der Welt zurechtzufinden. Offenbar stand er unter der Fuchtel einer besitzergreifenden Mutter, denn Micaelas Ankunft bereitet ihm keinerlei Freude, er weist sie im Gegenteil wiederholt grob zurück. Der mitgebrachte Brief der Mutter wird über einen Lautsprecher verlesen, womit die Bitte um Rückkehr einen geradezu erpresserischen Ton erhält. Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich die Geschichte tödlicher Eifersucht folgerichtig bis zum Femizid, der einem gefühlsmäßig unreif gebliebenen Mann als einzige Lösung erscheint. Dieses Konzept wird von Vittorio Grigolo perfekt umgesetzt.
Von Eva Pleus
https://deropernfreund.de/teatro-alla-scala-mailand/milano-carmen-georges-bizet/

Feuilleton
Das neue Dirigentenzeitalter
Ein globales Personalkarussell, jüngere Namen, mehr Diversität: Die Wechsel an den Spitzen der Orchester markieren mehr als Routine. In der Klassik formiert sich ein neues Selbstverständnis. Beobachtungen des Dirigenten John Axelrod.
https://backstageclassical.com/das-neue-dirigentenzeitalter/

Tonträger
Haydns Tageszeiten-Symphonien: Die 5 besten Aufnahmen im Vergleich
Morgen, Mittag, Abend: Mit seinen Tageszeiten-Symphonien schuf Joseph Haydn eine ebenso originelle wie farbenreiche Trilogie.
BR.Klassik.de.Haydns.tageszeiten

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Riga
Latvia sues Katharina Wagner over no-show Parsifal
Opera norman lebrecht: Latvian National Opera and Ballet has issued court proceedings against the Bayreuth chief over an October 2025 Parsifal that she was supposed to direct but did not fulfil. The company’s annual report says that Wagner and her team withdrew three months before the scheduled premiere in Riga, resulting in considerable but undisclosed losses to the company. Riga gave Richard Wagner his first career rung as music director.
slippedisc.com.oper.riga

Madrid
Nadine Sierra Makes History During ‘Romeo et Juliette’ Performance at Teatro Real
As reported by the company, following a seven minute ovation after her aria “Amour ranime mon courage,” the soprano offered an encore on June 13, her final performance of the run.
operawire.com.nadine.sierra

Q & A: Julia Muzychenko-Greenhalgh on Her Work as Juliette for Teatro Real’s ‘Roméo et Juliette’ & Her Dream Roles
operawire.com.greenhalgh

Riga
Latvian National Opera Files Lawsuit
Against Katharina Wagner Over Canceled Production
Operawire.com.latvinianNational.opera

Glyndebourne
L’Orfeo review – Kentridge’s exhilarating creativity animates compelling Monteverdi
A visual whirlwind accompanies charismatic and stylish performances in William Kentridge’s new staging. In the pit, Jonathan Cohen and the OAE add light and shade
TheGuardian.com.music.glyndebourne

L’Orfeo, the world’s first great opera, premieres at Glyndebourne
https://bachtrack.com/de_DE/review-monteverdi-orfeo-kentridge-adam-glyndebourne-june-2026

Glyndebourne smothers Monteverdi’s music in visual overload (Subscription required)
A rich array of stimulating and thought-provoking imagery in this L’Orfeo production ultimately becomes suffocating
TheTelegraph.co.uk.glyndebourne

Why summer opera is falling for Monteverdi (Subscription required)
After three centuries in obscurity, the composer’s forgotten masterpieces are taking the spotlight at the Glyndebourne and Garsington festivals
https://www.ft.com/content/c4dc7d91-9272-460b-9130-ff88914b3a8a

Alresford
Colourful, Entrancing World Premiere of Tavener’s Krishna at Grange Park Opera
operatoday.colourful.entracing

Wormsley
Monteverdi and Ulisse return happily to Garsington Opera
bachtrack.com.de.garsington

Recordings*
Wagner: Der Ring des Nibelungen (Dallas Symphony Orchestra, Fabio Luisi)
Dallas plants its flag with this new live recording of the Ring.
limelight.Arts.com.nibelungen

Film

Sie war Kate Tanner: „Alf“-Star Anne Schedeen 77-jährig gestorben
Spielte in der erfolgreichen US-Sitcom die Mutter der Tanner-Familie, die den Außerirdischen Alf bei sich aufnimmt. Sie wurde in der Fernsehserie „Alf“ als Kate Tanner berühmt – nun ist die US-Schauspielerin Anne Schedeen im Alter von 77 Jahren gestorben. Der langjährige Agent der Schauspielerin bestätigte den Tod auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien über den Tod berichtet. Sie beriefen sich auch auf einen Facebook-Post von Schedeens Familie auf dem Profil der Schauspielerin.
Kurier.at.ann.kate.tanner

Sport

Fußball-WM
Österreich kehrt mit schmeichelhaftem Sieg auf die WM-Bühne zurück

Österreich hat sich zum Auftakt der WM zwar nicht gerade mit Ruhm bekleckert, gegen Jordanien dank eines Eigentors und eines Elfmeters aber die ersten drei Punkte geholt.
ZDF-Sportschau

Fußball-WM
Ein Land am Boden: „Schlimme Niederlage“ bei WM – jetzt droht Aus!
Für Tunesien wird es jetzt richtig schwierig. „Das ist eine bittere Niederlage. Es tut weh. Mit so einer schlimmen Niederlage in den Wettbewerb zu starten, ist in der Tat schwierig“, sagt Teamchef Sabri Lamouchi.
https://www.krone.at/4178070

1:5-Debakel hat Folgen. Fix! Trainer muss nach WM-Pleite die Koffer packen
Tunesien hat Teamchef Sabri Lamouchi kurz nach dem verpatzten Auftaktspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gefeuert. Damit reagierte die Verbandsspitze am Montag auf das 1:5 der Nordafrikaner in ihrem ersten Turnierspiel gegen Schweden tags zuvor. „Es wurde offiziell vereinbart, Trainer Sabri Lamouchi zu entlassen“, schrieb der tunesische Fußballverband auf Instagram. Für die Gruppenspiele gegen Japan und die Niederlande wird Mondher Kebaier interimistisch übernehmen.
https://www.krone.at/4178623

Österreich-Fußball
Die Zeit drängt! Bei Sturm geht es ans Eingemachte
Am Montag startete Vizemeister Sturm mit der Vorbereitung. In nur fünf Wochen wird es für die Grazer bereits ernst: Am 21./22. Juli wartet schon das erste Duell in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League. Auf welchen Klub die Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch trifft, das erfahren die Spieler diesen Mittwoch.
https://www.krone.at/4178818

Politik

Österreich
Rekord-Frauenbudget: Wohin das Geld fließt
Das Frauenbudget steigt im Doppelbudget 2027/28 um 20 Millionen Euro (+61 %) auf 55 Millionen Euro jährlich. Das ist der höchste Stand in der Geschichte Österreichs – und das trotz 2,5-Milliarden-Euro-Sparpaket.
oe24.at.frauenbudget

Wirtschaft

EU-Entscheidung um „Veggie-Burger“ gefallen: „Volkspartei verkauft Konsumenten für dumm“
Fleisch wird als „die zum Verzehr geeigneten Teile von Tieren“ festgelegt. Bezeichnungen wie „Seitan-Steak“ oder „veganes Huhn“ sind in Zukunft verboten. Der „Veggie-Burger“ und das „Tofu-Schnitzel“ dürfen auch in Zukunft so heißen. Das hat das EU-Parlament am Dienstag in Straßburg mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen. Nicht erlaubt sind künftig jedoch Bezeichnungen für pflanzliche Alternativen, die sich auf Tier- bzw. Fleischarten und einzelne Teilstücke („Cuts“) beziehen, wie „Seitan-Steak“ oder „veganes Huhn“. Die EU-Staaten müssen die Regelung noch formal absegnen, bevor sie in Kraft treten kann.
Kurier.at.wirtschaft

Unter’m Strich

Ermittlungen gegen Goldhändler TGI: Liechtenstein ersucht Österreich um Rechtshilfe
Während die liechtensteinischen Behörden dem Verdacht auf Betrug und Geldwäsche nachgehen und hierzu ein Rechtshilfeersuchen an Österreich gestellt haben, stellt die TGI ihre Kunden auf lange Wartezeiten bei Rückabwicklungen ein – trotz anderslautender Vorgaben der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht.
News.at.klaltenegger

TGI: Puls-4-Show „Die Kalteneggers“ nach Betrugsvorwürfen abgesetzt
Schwere Turbulenzen beim Goldhändler TGI der Kalteneggers: Liechtensteiner Behörden ließen die Unternehmenszentrale in Vaduz durchsuchen. Sie werfen TGI unter anderem Betrug und Geldwäsche vor – und haben Österreich um Rechtshilfe ersucht. Puls 4 schmiss nach einer News-Anfrage die Reality-Show „Die Kalteneggers – Eine Familie wie im Goldrausch” aus der hauseigenen Mediathek.
News.at.betrugsaffäre.liechtenstein

DIE DIENSTAG-PRESSE (16. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE  (16. JUNI 2026)
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Léonie-Sonning-Musikpreis 2026 geht an Dirigent Kirill Petrenko
Im nächsten Jahr wird Kirill Petrenko mit der traditionsreichen Auszeichnung sowie dem mit 1 Million DKK dotierten Léonie-Sonning-Musikpreis 2026 geehrt. Seit 2019 ist der russische Dirigent Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und weltweit bekannt für seine intensive Energie und seine erlesenen Interpretationen. Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2026 im Rahmen eines festlichen Galakonzerts im DR Koncerthuset statt, bei dem Petrenko und das DR Symphonieorchester Werke von Felix Mendelssohn, Robert Schumann und Richard Strauss aufführen werden.
Artists-management

Wien/ Staatsoper
Der RING nach der Götterdammerung in Wien: Dies ist ein eindrucksvolles Gesamterlebnis
Am Ende des Siegfried schien für einen kurzen Moment alles möglich. Der Held hatte die Feuerwand durchschritten, Brünnhilde erweckt und die Liebe entdeckt. Doch wer glaubte, Wagner würde seinen Figuren ein Happy End gönnen, wurde in der Götterdämmerung eines Besseren belehrt. Was im Rheingold mit einem gestohlenen Goldschatz begann, fand nun seinen unausweichlichen Abschluss. Mit der Götterdämmerung erreichte der aktuelle Ring-Zyklus der Wiener Staatsoper seinen letzten Abend. Nach Machtkämpfen, Familienkonflikten und Heldenabenteuern nimmt die Katastrophe nun ihren finalen Lauf. Wagner führt seine Figuren mit unerbittlicher Logik ihrem Schicksal entgegen.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

Grafenegg
20. Jubiläum. Sommernachtsgala: Grafenegger Erfolgsgeschichte geht weiter
Mit der traditionellen Sommernachtsgala am Wolkenturm ist am Freitagabend die 20. Open-Air-Saison in Grafenegg eröffnet worden. Die amerikanische Sopranistin Angel Blue, der aus der Ukraine stammende Tenor Bogdan Volkov, die österreichische Cellistin Julia Hagen sowie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel sorgten für einen bunten Strauß aus vorwiegend bekannten Melodien.
oe24.at.Grafenegg

Kann Klassik Social Media?
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit der Frage, wie Klassik in den sozialen Medien wirken kann: Opera Bert ist umstritten, Triangel-Tanja hat Helge Schneider-Qualitäten. Außerdem: Die Retro-Mode beim Sängernachwuchs und Kölns große Eröffnungssause!
https://backstageclassical.com/kann-klassik-social-media/

Intendanten und Dirigenten: Wer bestimmt wen?
während Dirigenten mangelndes Gespür für die Musik in den Intendanzen bemängeln, kritisieren nun einige Intendanten das zunehmend mangelnde Engagement ihrer musikalischen Leiter. Und das ist nur eine Debatte dieser Woche!
backstage.classical.com.dirigentenund intendanten

Wien
Così“ in der Staatsoper: So muss man es machen! (Bezahlartikel)
Spannend von der Ouvertüre bis zum Schlussakkord: Die aktuelle Besetzung von Mozarts „Così fan tutte“ unter Alexander Soddy passt perfekt zu Barrie Koskys Inszenierung des Treueexperiments.
DiePresse.com.cosifantutte

Wiener Festwochen
No more excuses – Komponistinnen Transpersonen im Fokus bei Wiener Festwochen
Audio von Jörn Florian Fuchs (9,21 Minuten)
deutschlandfunk.de

Wien
Symphoniker mit Schumann: Rausschmiss aus dem Paradies im Musikverein

Petr Popelka und die Wiener Symphoniker lassen Robert Schumanns „Das Paradies und die Peri“ erstrahlen
DerStandard.at.story.symphoniker

Dirigent Popelka im Musikverein: Und zum Abschluss ins Paradies (Bezahlartikel)
Hemmungslosigkeit und Hingabe sind bei Schumanns Oratorium „Das Paradies und die Peri“ vonnöten – und Sänger, Orchester und Dirigent lieferten.
DiePresse.com.popelka

Wien/ Musikverein
Lorenzo Viotti und die Philharmoniker: Gefühle müssen raus
Der Schweizer Jungdirigent reüssierte am Samstag im Musikverein
DerStandard.at.story.lorenzo.viotti

Seejungfrau und verliebter Löwe: Märchenhafter Abschluss der Saison (Bezahlartikel) ‚
Die Wiener Philharmoniker unter Lorenzo Viotti begeisterten mit dem letzten Abonnement-Konzert der Spielzeit im Musikverein
Kurier.at.wienerPhilharmoniker

Farbenprächtig und charmant: Lorenzo Viotti überrascht im Musikverein mit Unbekanntem (Bezahlartikel)
Der junge Maestro präsentierte mit den Philharmonikern selten Gehörtes von Poulenc, Debussy und Zemlinsky.
DiePresse.com.farbenpraechtig

Wien
Veronica Kaup-Hasler: Mehrjährige Vereinbarungen bleiben doch Wien will verlässliche Partnerin bleiben, so die Kulturstadträtin:
„Deshalb bleiben diese bewährten Regelungen bestehen.“
Kurier.at.veronica.kauphasler

Grafenegg
Sommernachtsgala in Grafenegg: Kraut und Rüben zum Saisonstart (Bezahlartikel)
Das Wunschkonzert der Tonkünstler trotzt ungeniert jedem Wetter und jedem Geschmacksgebot. Ein Freiluftkonzert mit buntem, ja knallbuntem Programm zum Auftakt der Sommersaison am Freitagabend im Schlosspark von Grafenegg: Erlaubt ist, was gefällt. Wunschkonzert nannte man dergleichen früher. In Ermangelung eines Chors musste man diesmal zwar auf den Gefangenenchor aus „Nabucco“ verzichten. Aber sonst boten Sopran, Cellistin, Tenor, das Tonkünstlerorchester und Dirigent Fabien Gabel, was das melodienselige Herz begehrt, aus welchem Zusammenhang da welche Stücke auch immer gerissen wurden.
DiePresse.com.grafenegg

Berlin/Intonations
Beseelte Klänge schmeicheln im Kühlhaus
Das von Elena Bashkirova 2012 gegründete Intonations-Festival hat seinen ganz eigenen Charme. Die schlichten kostenlosen Programmzettel und eine Folge von Stücken, zwischen denen es keinerlei Berührungspunkte gibt, erinnern mich an die Vortragsabende an der Berliner Musikhochschule in meiner Studienzeit. Nur dass sich hier unter den Mitwirkenden nebst Bashkirova Prominente wie Martha Argerich, Daniel Barenboim oder Dorothea Röschmann finden, und Instrumental- und Vokalmusik nebeneinandersteht.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Berlin
Heiteres aus 40 Jahren DDR
Die Komische Oper Berlin pflegt erneut das heitere Musiktheater der DDR: „Mokka-Hits und Milchbarträume” ist eine Revue mit Songs, die Regisseur Axel Ranisch und Dirigent Adam Benzwi mit klugen Brüchen auf die Bühne bringen.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/komische-oper-mokka-hits/

Revue „Mokka-Hits und Milchbar-Träume“:
Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren (Bezahlartikel) Axel Ranisch und Adam Benzwi lassen ostdeutsche Geschichte in schmissigen Liedern Revue passieren. Mit Schauspielstars wie Gisa Flake und Thorsten Merten.
Tagesspiegel.de.mokkahits

München
Exzellenz scheint in München inzwischen zweitrangig zu sein (Bezahlartikel)
Petr Popelka wird 2029 neuer GMD der Bayerischen Staatsoper. Der junge Tscheche hat sich bisher nicht wirklich profiliert, aber alle finden ihn nett. Wer von der Personalie bei Machtspielen künftig profitieren wird.
DieWelt.de.Kultur.muenchen

Frankfurt
Oper Frankfurt: „Der Zar läßt sich fotografieren“, Kurt Weill / „Die Kluge“, Carl Orff
Erinnern Sie sich noch an Greta Thunberg? Zum Zeitpunkt der Premiere dieses Doppelabends im Jahr 2023 galt sie als Ikone der Klimaschutzbewegung. Regisseur Keith Warner hatte in einem Interview zu der Produktion bemerkt, er habe die titelgebende „Kluge“ in Orffs Märchenoper dieser seinerzeit prominenten Figur nachempfunden. Da dachte er wohl an positive Eigenschaften, nämlich neben der „Klugheit“ auch an Konsequenz und Unerschrockenheit. Inzwischen ist die Lichtgestalt von einst nach immer wieder halbherzig dementierten antisemitischen Äußerungen im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt und nach auf ihren Accounts in sozialen Medien geteilten Postings von terrorunterstützenden Organisationen deutlich entzaubert worden.
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.operfrankfurt

Bockenheimer Depot Frankfurt: „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“, Georg Friedrich Händel
Im Bockenheimer Depot, einem ehemaligen Betriebshof und ehemalige Hauptwerkstatt der Straßenbahn Frankfurt am Main aus dem Jahr 1900, eine bemerkenswerte hölzerne Halle, sie ist eine fabelhafte Alterativ-Spielstätte des Frankfurter Opernhauses, fand am 13. Juni eine besonderen Händel-Produktion statt. Simone Di Felice, seit 2017/18 Kapellmeister an der Oper Frankfurt und die in London geborene Regisseurin Katharina Kastening, die eine enge Zusammenarbeit mit Keith Warner verbindet, haben dort das Händel-Oratorium Der Triumph von Zeit und Erkenntnis aufgeführt, das auf einem Libretto des Kardinal Benedetto Pamphilj fußt.
Von Dieter David Scholz
DerOpernfreund.de.haendel

Oper Frankfurt: Schönheit in den Wahn getrieben (Bezahlartikel)
In ihrer Modernität bringt die Frankfurter Erstaufführung des Händel-Oratoriums „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“ doch barocken Geist nahe.
FrankfurterAllgemeine.de.haendeloratorium

Händels „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“ im Bockenheimer Depot
Wer schön sein will, muss nachdenken (Bezahlartikel)
FrankfurterRundschau.de.bockenheim

Halle
Händel-Festspiele 2026 mit 89 Prozent Auslastung und über 52.000 Gästen
Die Händel-Festspiele Halle 2026 haben mit einem deutlichen Besucherzuwachs abgeschlossen. Nach Angaben der Veranstalter erreichte das Festival eine Auslastung von 89 Prozent und zählte gut 52.000 Besucherinnen und Besucher bei mehr als 80 Veranstaltungen in Halle (Saale) und der Region. Damit wurde der Vorjahreswert von 75 Prozent spürbar übertroffen.
hallespektrum.kultur.haendel

Der Barockstar bei sich daheim: Mit seinen Festspielen war Halle wieder das Zentrum der Händel-Welt (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung.de.festspiele.halle

Berlin/Admiralspalast
Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte packend inszeniert
Im Festspielhaus Neuschwanstein erlebte im Juni 2025 ein ungewöhnliches Musical-Projekt seine Uraufführung: „Die Weiße Rose“ erzählt vom Werden und Wirken der Widerstandsgruppe um das Geschwisterpaar Hans und Sophie Scholl während der Zeit des Nationalsozialismus. Schon vier Monate nach ihrem Bühnenstart wurde „Die Weiße Rose“ von einer Fachjury beim „Deutschen Musical Theater Preis 2025“ in sieben Kategorien ausgezeichnet. Würde das Resümee des zahlenden Publikums ähnlich ausfallen? Im Berliner Admiralspalast startete dieser Tage eine Tournee der Produktion durch sechs deutsche Städte.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de

Hannover
Staatstheater Hannover: „Il Trovatore“, Giuseppe Verdi
In Verdis Il Trovatore bildet der Bürgerkrieg lediglich den Hintergrund für die Auseinandersetzungen der vier Hauptfiguren und deren seelischen Zustände. Dies hat der Regisseur Wolfgang Nägele in seiner Neuinszenierung in Hannover auch zu zeigen versucht. Dabei wird aber das bedrückende gesellschaftliche Umfeld, verlegt in die Moderne, beinahe zu deutlich. Das fängt schon damit an, dass Bühnenbildnerin Lisa Däßler eine unwirtliche, von Krieg und Feuer gezeichnete Felsenlandschaft auf die Bühne gestellt hat, in die sich im Laufe des Abends verschiedene neue Räume hereinschieben
Von Gerhard Eckels
https://deropernfreund.de/staatstheater-hannover/hannover-il-trovatore-giuseppe-verdi/

Münster
Tuberkulose und Patriarchat – Giuseppe Verdis „La Traviata“ am Theater Münster (Bezahlartikel)
Zu Beginn der Oper ist die Hauptperson schon längst tot. Die Urne mit ihrer Asche ruht auf einem schlichten Regalbrett, daneben ein paar Schnittblumen in einer Vase. Das Theater Münster verwandelt sich für Giuseppe Verdis „La Traviata“ in ein Kolumbarium, sorgsam gepflegt von Erika, der Friedhofsgärtnerin.
nmz.de.kritik.muenster.traviata

Meiningen
Staatstheater Meiningen: „Otello“, Giuseppe Verdi
„Jago“ sollte, wenn es nach Arrigo Boito, Verdis Librettisten, gegangen wäre, der Titel der Oper sein. Denn als kühler Stratege des Unheils inszeniert dieser von Anfang an ein Psychodrama mit Erfolgsgarantie. Es wäre interessant, das Publikum nach der Vorstellung nach seiner Meinung zu befragen. Ist es ein Schachzug des Regisseurs, diese Figur, schon bevor der Vorhang sich hebt, wenn die Zuschauer noch schwätzen, auf und ab schlendern zu lassen? Und auch am Ende richtet sich die Aufmerksamkeit wieder ganz auf ihn.
Von Inge Kutsche
https://deropernfreund.de/staatstheater-meiningen/meiningen-otello-giuseppe-verdi/

Leipzig
Bach: „Clavier-Übung II & IV“ im Leipziger Gewandhaus
https://opernmagazin.de/bach-clavier-uebung-ii-iv-im-leipziger-gewandhaus/

Lübeck
„Tosca“ am Theater Lübeck: Eine Oper wie ein fesselnder Thriller
Giacomo Puccinis „Tosca“ gehört zu den berühmtesten und meistgespielten Opern der Welt – in diesem Sommer ist sie auch am Theater Lübeck zu sehen. Am Freitag war Premiere des Opern-Psychothrillers um Liebe, Eifersucht und Verrat.
ndr.de.buehne.luebeck

Basel
Jubiläumskonzert 150 Jahre Sinfonieorchester Basel
https://opernmagazin.de/jubilaeumskonzert-150-jahre-sinfonieorchester-basel/

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Mailand
Darkness without passion: Damiano Michieletto’s Carmen arrives at La Scala
bachtrack.com.de.review.carmen

London
Covent Gardens “Figaro”, almost comes of age
https://slippedisc.com/2026/06/alastair-macaulay-5/

Glyndebourne
‘It’s about the power of music and art’: Glyndebourne stages its first ever L’Orfeo – photo essay
TheGuardian.com.music.glyndebourne

Aldeburgh
Lise Davidsen’s exquisite Schubert Lieder at the Aldeburgh Festival
bachtrack.com.de.lise.davidsen

Pelléas et Mélisande review – luminous semi-staging but Debussy’s elusive opera keeps its secrets
TheGuardian.com.music.pelleas

Wormsley
Garsington magically conceives of Monteverdi’s Il ritorno d’Ulisse as a sequel to its Orfeo
seenandheard.international.com.garsington

Monteverdi and Ulisse return happily to Garsington Opera
bachtrack.com.de.monteverdi

Alresford
Charity Begins at Grange Festival for Mozart’s La Clemenza di Tito
operatoday.grange.festival

Chicago
Sondra Radvanovsky Steps into the Shoes of Puccini’s Heroines, Live in Chicago
sfcv.org.articles.chicago

St. Louis
Review: ROMEO AND JULIET at Opera Theatre Of St. Louis Plays at Opera Theatre of St. Louis through Jun 27
broadwayworld.com.romeo.et.juliette

San Francisco
Q & A: Carrie-Ann Matheson on Leading San Francisco Merola Young Singers & Adler Fellows Opera Programs
operawire.com.ann.matheson

Recordings
CD Review: Vatroslav Lisinski’s ‘Deutsche Lieder’
https://operawire.com/cd-review-vatroslav-lisinskis-deutsche-lieder/

Rock/ Pop

Nickelsdorf/Bgld.
Nova RockNova Rock heuer „so friedlich wie noch nie“
Sonntagnacht hing  das Nova Rock in Nickelsdorf zu Ende. Eine erste Bilanz von Veranstalter und Einsatzkräften fällt positiv aus. „So friedlich wie heuer war es eigentlich noch nie am Nova Rock“, sagte Polizeisprecher Ludwig Goldenitsch Sonntagmittag.„Die ganzen Besucher sind sehr entspannt und haben viel Spaß hier“, so Goldenitsch. Es habe natürlich Anzeigen wegen Handydiebstählen und anderen Kleinigkeiten gegeben, aber keine nennenswerten Vorfälle. Die Polizei habe bisher alles im Griff gehabt und sei täglich mit 180 bis 240 Beamten beim Festival gewesen.
https://burgenland.orf.at/stories/3358394/

Laut Medienbericht: Bonnie Tyler aus Koma erwacht
Ihr Management bestätigte gegenüber bild.de, dass die Sängerin aus dem Koma erwacht sei. Ihr Zustand sei aber weiterhin kritisch. Sie befinde sich weiterhin in einem portugiesischen Krankenhaus. „Obwohl sich ihr Zustand bessert, verläuft der Genesungsprozess nur langsam“, zitiert die Zeitung aus der Stellungnahme Managements.
https://www.krone.at/4178862

US-Sänger Oliver Tree stirbt bei Helikopterabsturz. Er wurde nur 32 Jahre alt
Der US-Musiker Oliver Tree Nickell starb am Sonntag bei einem Hubschrauberunglück in Rio de Janeiro. Der Künstler, der unter dem Namen Oliver Tree weltweit bekannt wurde, wurde nur 32 Jahre alt. Zwei Helikopter kollidierten in der Luft über dem Stadtteil Recreio dos Bandeirantes – und stürzten ab. Nach ersten US-Berichten sollen Wrackteile auf ein Gelände gefallen sein, auf dem Elektrofahrzeuge gelagert wurden. Durch den Aufprall brach ein Feuer aus, mehrere Fahrzeuge gerieten in Brand. Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an, um die Flammen zu löschen und das Gebiet abzusichern.
Musiker.stirbt.bei.helikopter-absturz

Rod Stewart sagt Konzert ab – und fliegt zur Fußball-WM
Der Sänger sagte sein Konzert kurzfristig wegen Krankheit ab. Doch schon am nächsten Tag zeigte er sich gut gelaunt auf der Tribüne bei der WM.
Rund 40 Minuten vor Showbeginn war klar: Rod Stewarts Konzert im kalifornischen San Diego findet nicht statt. Der Sänger ließ seinen Auftritt im North Island Credit Union Amphitheatre am Freitagabend wegen einer Erkrankung absagen. Sein Management teilte mit, Ärzte hätten eine akute Atemwegsinfektion festgestellt, die zu einer Kehlkopfentzündung geführt habe.
t-online.de.rodstewart

Ballett / Tanz

Duisburg
Auf Schumann hören
Die Deutsche Oper am Rhein zeigt am Theater Duisburg mit „Signaturen“ einen Tanzabend im Dreierpack mit Choreografien von Hans van Manen, David Dawson und Bridget Breiner. Das Ballett am Rhein zeigt sich in gemischten Qualitäten.
DeutscheBuehne.de.kritiken

Sprechtheater

Wien
Dora“ bei den Festwochen: Für die Veränderung in Serbien
Das Stück erzählt authentisch aus dem Leben zweier junger Aktivistinnen gegen die Regierung Vučić in Serbien nach dem Einsturz eines Bahnhofsvordachs 2024
DerStandard.at.story.wienerfestwochen

Medien

Österreich/ORF
Westenthaler-Angriffe: Promi-Arzt legt Funktion im ORF-Stiftungsrat zurück
Grund dürften Angriffe des FPÖ-Stiftungsrates Peter Westenthaler auf Meryn gewesen sein. Er wolle mit seinem Rücktritt einen Beitrag zur Debatte leisten.
Kurier.at.stiftungsrat

„Bergdoktor“ im ZDF „Fernsehgarten“: Publikum buht Hans Sigl gnadenlos aus
Mit einer Antwort auf eine WM-Frage brachte Hans Sigl im ZDF-„Fernsehgarten“ das Publikum gegen sich auf. „Du bist Österreicher. Planst du die nächsten Wochen der WM angemessen? Und wenn ja: Für welches Team – Deutschland oder Österreich?“, wollte Kiewel von ihrem Gast wissen. Eine heikle Frage für den Schauspieler, der zwar aus Österreich stammt, aber seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Zunächst versuchte Sigl, diplomatisch zu antworten. „Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust“, erklärte er mit Blick auf seine Verbundenheit zu beiden Ländern. Sollte es bei der WM zu einem direkten Duell zwischen Deutschland und Österreich kommen, wäre seine Unterstützung eindeutig verteilt.“Mein Herz wird für Österreich schlagen und wir werden euch liebevoll nach Hause schicken“, sagte Sigl mit einem Augenzwinkern. Die Aussage kam beim Publikum allerdings nicht besonders gut an. Aus den Zuschauerreihen waren sofort lautstarke Buhrufe zu hören.
Heute.at.fernsehgarten 

Politik

Tirol
Es geht um Millionen: „Schlossherr“ Mattles Deal mit dem Familiensilber
Schloss Mentlberg ist ein Schmuckstück in Landesbesitz. Dort will „Schlossherr“ LH Anton Mattle um 30 Millionen Euro ein Katastrophenzentrum unterbringen, um für alle möglichen Notlagen gerüstet zu sein. Wie die Finanzierung aussieht, darüber ranken sich aber noch Geheimnisse.
https://www.krone.at/4178810

Wirtschaft

Der Apokalyptiker von Buenos Aires: Peter Thiel zieht es nach Argentinien
In Wien, auf den Festwochen, war der umstrittene Tech-Milliardär und Demokratie-Skeptiker Peter Thiel dann doch unerwünscht. Dafür ist er nun mit seiner Familie nach Buenos Aires umgezogen. Was treibt ihn ausgerechnet nach Argentinien?
DiePresse.com.peterthiel

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Unter’m Strich

WM-Schiri unter Beschuss
Für diese Geste wird jetzt WM-Ausschluss gefordert
https://www.krone.at/4178825

Vor Frankreich – Senegal: Das tragische Ende des Goldtorschützen von 2002
Bei der WM 2002 siegte Senegal beim WM-Debüt gegen den damaligen Weltmeister mit 1:0. Der Torschütze Papa Papa Bouba Diop ist längst nicht mehr am Leben. Am Dienstag kommt es erneut zum Duell Frankreich – Senegal.
Kurier.at.frankreich-senegal

Fußball
Entscheidung bei Milan gegen Oliver Glasner gefallen
Wie Transfer-Guru Fabrizio Romano berichtet, haben sich die Milan-Bosse gegen Glasner und für Ruben Amorim entschieden. Der Portugiese, bei Manchester United kläglich gescheitert, soll in den nächsten Tagen offiziell präsentiert werden.
oe24.at.glasner

Wien/ Meidlinger Friedhof
Turngeräte vor Gräbern: Pumpen am Friedhof bis zum Jüngsten Gericht
Eines muss man der Stadt lassen: Bei absurden Ideen hat sie so schnell keine Konkurrenz. Jetzt folgte der nächste Geniestreich. Eine Mucki-Bude zwischen Gräbern und trauernden Menschen am Meidlinger Friedhof.
https://www.krone.at/4175900

Stammgast empört
„Hallo, wo samma denn?“ – Leitungswasser kostet extra
Die Rechnung nach einem Mittagessen macht Martin H. bis jetzt wütend: Für das Aufspritzen seines Almdudlers mit Leitungswasser muss er zahlen.
Heute.at.leitungswasser

DIE MONTAG-PRESSE (15.JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MONTAG-PRESSE  (15. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Wien
„Animal Farm“: Wiehern, Grunzen und Koloraturen – in der Staatsoper haben die Tiere das Sagen (Bezahlartikel)
Eines der Erfolgsstücke in der jüngeren Geschichte des Hauses am Ring ist zurück im Repertoire. Ein perfekter Abend. Dass sich mit zeitgenössischer Oper durchaus Interesse bei allen Publikumsschichten erwecken lässt, bewies die bestens besuchte Wiederaufnahme von Alexander Raskatovs „Animal Farm“ nach Orwells gleichnamigem Roman. Schon die Premiere 2024 war ein Erfolg. Der hat sich jetzt wiederholt, bei der sechsten Aufführung in dieser Inszenierung.
DiePresse.com.animal.farm

Wien/ Staatsoper
So., 14. Juni 2026: Richard Wagner, Götterdämmerung
Mit dem heutigen Abend ist der Bechtolfsche „Ring“ sehr wahrscheinlich Geschichte, wenngleich das nicht dem Abendzettel zu entnehmen war (dort stand nur „31. Aufführung in dieser Inszenierung“ anstatt „31. und letzte Aufführung in dieser Inszenierung“, wie es in der Vergangenheit bei anderen Inszenierungen der Fall gewesen war), was prinzipiell hoffen lässt (nämlich auf Realisierung der Sparpläne und Absage der geplanten „Ring“-Neuproduktion), aber realistische Hoffnungen hege ich nicht. Wie auch immer, und dass ich aus Zeitgründen nur die ersten drei Teile des ersten „Ring“-Zyklus und den vierten Teil des zweiten „Ring“-Zyklus besuchen konnte (und so einen vollständigen, wenn auch gestückelten „Ring“ erwischte), erwies sich offenbar als Glücksfall, denn sowohl von der ersten „Götterdämmerung“ als auch vom zweiten „Siegfried“ wurde mir aus zuverlässiger Stehplatzquelle Übles berichtet. Dementsprechend niedrig waren meine Erwartungen an heute – aber dann kam es doch deutlich besser, was übrigens auch zuverlässige Stammbesucher bestätigten, die nicht nur die heutige zweite, sondern auch die erste „Götterdämmerung“ am 4. Juni gehört hatten.
forumconbrio.com

Wien/ Staatsoper
Kontrapunkt: „Weißt man, was daraus wird?“, Gerüchte um Ersan Mondtag als Ring-Regisseur in Wien
Angesichts der zwar noch nicht bestätigten, aber scheinbar ernsthaft im Gespräch befindlichen Ernennung des jungen und bei Richard Wagner noch weitgehend unerfahrenen Regisseurs Ersan Mondtag zum Regisseur des neuen Wiener Ring des Nibelungen im Jahr 2028, erscheinen einige Überlegungen weiterreichender Art angebracht. Was sich hier als allbekannte und -backende Regisseurstheater-Plattitüden zeigte, wie Polizeiuniformen und Putzkolonnen, lassen nichts Gutes erhoffen. Im Vorfeld der Neuinszenierung der Perlenfischer von Georges Bizet konnte man in der Wiener „Bühne“ ein Titel-Interview (mit Cover-Bild) und auch in anderen einschlägigen Publikationen bereits ein Hype-artiges Hochloben von Ersan Mondtag beobachten. Ähnliches war vor längerer Zeit bei der Sopranistin Ausrine Stundyte mit ebenfalls einem groß aufgemachten Titel-Interview in der Zeitschrift „Opera!“ zu erleben, dem dann sängerisch doch eine gewisse Ernüchterung folgte/folgen musste. Es ist nie gut, wenn potentielle Aspiranten auf eine große Karriere schon im Vorfeld allzu sehr hochgepriesen werden, oder um es im journalistischen Jargon zu sagen, „hochgeschrieben“. Es geht dann oft nach hinten los und schadet am Ende den Betroffenen angesichts dann enttäuschter Erwartungen mehr als es ihnen nutzt.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.kontrapunkt.ring-regisseur

Salzburg
Karin Bergmann: „Hinterhäuser ist nicht der Beelzebub, den man austreiben muss“ (Bezahlartikel)
Die neue Intendantin der Salzburger Festspiele über ihre Pläne, das Verhältnis zu ihrem Vorgänger und die Frage, wie viel Emotionalität beim Theaterbetrieb dazugehört. Karin Bergmann: Ich war gerade in unserem Haus in Radkersburg, es war ja wenige Tage vor Ostern. Ich bin aus allen Wolken gefallen, weil ich mich sehr darüber gefreut hätte, mit Markus Hinterhäuser gemeinsam in Salzburg zu arbeiten. Er als Intendant, ich im Bereich Schauspiel. Dann habe ich aus den Nachrichten von der Vertragsauflösung erfahren, und er hat sich nie wieder gemeldet. Ich dachte, das Kapitel ist zu Ende. Dass ich ohne ihn dort arbeiten würde, das war nicht vorherzusehen.
DiePresse.com.bergmann

Bayreuth
150 Jahre Bayreuther Festspiele: „Weißt du, wie das wird?“
„Weißt du, wie das wird?“ Diese Frage der Nornen aus Wagners „Götterdämmerung“ begleitet die Bayreuther Festspiele seit ihrer Gründung 1876.
BR-Klassik.de.bayreuth

Wagner, der ewige Skandal
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele: Teil II der Reihe „Countdown für Bayreuth“ widmet sich der Person Richard Wagner, die bis heute ein Stein des Anstoßes geblieben ist. Zeitlebens ist er ein schillerndes Genie gewesen – und er ist es seit seinem Tod in Venedig anno 1883 geblieben: Richard Wagner, ein ewiger Skandal. Halbwegs neutral ließe sich über den gebürtigen Leipziger allenfalls sagen: Er war ein vaterloser, sehnsüchtig nach Liebe und Anerkennung suchender Romantiker, ein bedeutender Kapellmeister und einzigartiger Musiktheater-Visionär, der mehr und anderes wollte, als in seinem 19. Jahrhundert musiktheatralisch je zu realisieren gewesen wäre, und der es doch vermochte, ein Theater als Festspielhaus zu bauen, in dem einzig und allein sein Werk aufgeführt werden durfte – welch wunderbare Hybris, welch unerhörter Anspruch und Gebot für Bayreuth: „Ihr sollt keine Götter haben neben mir.“ Alleinstellungsmerkmal heißt das in der Wirtschaft
https://www.concerti.de/oper/skandale-um-wagner/

München
Klassik am Odeonsplatz: Staraufgebot zum 25. Geburtstag
Franz Welser-Möst dirigiert das BRSO, Lahav Shani die Münchner Philharmoniker, Pianist Daniil Trifonov und Geigerin Lisa Batiashvili treten auf. BR KLASSIK überträgt die Konzerte im Radio, Fernsehen und bei ARD KLASSIK auf YouTube. Die Konzerte finden am 12. und 13. Juli statt.
BR.Klassik.news.aktuell.odeonsplatz

Immling
30 Jahre Oper auf Gut Immling: „Tosca“ aus dem Bilderbuch Nicht jede Oper muss neu gedacht werden. Mit einer konsequent traditionellen „Tosca“ beweist das Immling Festival zum 30-jährigen Jubiläum, dass ein Opernklassiker auch ohne große Deutungsakrobatik begeistern kann, wenn Atmosphäre, Musik und Spielort so stimmig zusammenfinden wie an diesem Sommerabend im Chiemgau.
BR-Klassik.de.aktuell.immling

Gera
Arabella“: Erotisches Roulette
Nicht immer ist es so, wie etwas scheint: Der inszenierende Intendant Kay Kuntze und der GMD Ruben Gazarian stellen sich dieser genial verquasten Oper von Richard Strauss mit klugen wie bösen Regiedetails und einer musikalischen Prachtleistung.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/theater-altenburg-gera-arabella-12-6-2026/

Meiningen
Im Labyrinth der Leidenschaft – Killian Farrell und Hinrich Horstkotte überzeugen mit Verdis „Otello“ in Meiningen (Bezahlartikel)
Lange nicht gesehen und doch gleich wiedererkannt. Einen „Otello“ von Giuseppe Verdi gab es in Meiningen schon fast 60 Jahre nicht mehr. Der packende Wow-Effekt, den dieser fulminante Opernsturm auch bei der jüngsten Neuinszenierung auslöst, liegt natürlich zuerst an der Musik. Und am Libretto, das Arrigo Boito aus der berühmten Vorlage gemacht hat. Diese Nach-Shakespeare-Oper aus dem Jahr 1887 steht als Meisterwerk ganz oben auf dem Treppchen mit den populärsten Opern-Schmuckstücken des großen Italieners. Der ließ danach nur noch seinen „Falstaff“ folgen. Als Gruß des „Alten“ an das Neue, das die Nachwelt von der Oper erwarten durfte. Jedenfalls meinte man in Meiningen jetzt, Anklänge an jene sonderbar moderne, letzte Shakespeare-Vertonung Verdis zu hören.
nmz.de.kritik.oper

Leipzig
Die besten Tage des Cembalos kommen noch (Bezahlartikel)
Mahan Esfahani ist Artist in Residence beim Bachfest Leipzig. Er wird dort mehrere Konzerte am Cembalo und am Klavichord geben. Doch die stärkste Inspiration für sein Bach-Spiel kommt von ganz woanders her.
FrankfurterAllgemeine.net.cembalo

Gießen
Ein Wüstling in der Psychiatrie
„The Rake’s Progress“ – Strawinskys Oper auf reduzierter Bühne. Das Libretto zu Strawinskys einziger abendfüllender Oper schickt den titelgebenden „Rake“, einen arbeitsscheuen Filou, durch eine Laufbahn („Progress“), die ihn nach einem ebenso ausschweifenden wie erfolglosen Lotterleben in ein „Madhouse“, also ein „Irrenhaus“ führt. Die Gießener Produktion benutzt die weniger diskriminierende Formulierung „Psychiatrie“. In der Regie von Max Koch befindet sich Tom Rakewell schon zu Beginn dort und beschäftigt sich auf einer Plattform über dem Orchestergraben mit zwei Gliederpuppen.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/06/13/giessen-the-rakes-progress/

Hannover
Liebe, Rache, Wirklichkeit: „Der Troubadour“ als Spiegel der Zeit in Hannover
Die Welt ist öde und leer. Auf einem grauen Felsmassiv, das die Bühne dominiert, versucht Leonora ihrem Schicksal zu entkommen. Mit dem Troubadour Manrico, den sie liebt, darf sie ihr Leben nicht teilen – denn auch der mächtige Graf Luna hat ihr seine Liebe gestanden. Dramatisch ist ihr Versuch, einen Weg aus der Misere zu finden.“Es wird von ihr erwartet, dass sie den Grafen heiratet, aber sie begehrt auf und entscheidet sich für Manrico“, erzählt die portugiesische Sopranistin Cristina Oliveira, die Leonora verkörpert. „Genau das versuche ich musikalisch und schauspielerisch umzusetzen und ein Gleichgewicht zwischen den lyrisch-romantischen Zügen ihrer Persönlichkeit und ihrer sehr starken dramatischen Seite herzustellen.“
NDR-de.Kultur.musik

Köln
Oper Köln will junge Menschen begeistern
Die Oper soll für junge Menschen interessant werden – das will die Abteilung Oper.Stadt.Schule der Oper Köln zeigen. Am Freitag wurde das neue Programm vorgestellt.
radio.koeln.at.jungemenschen

Bad Kissingen
Die Welt zu Gast bei Freunden: Der 40. Kissinger Sommer ist eröffnet
Zur Eröffnung spielten das Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer und Pianistin Elisabeth Leonskaja. Der 40. Kissinger Sommer beleuchtet unter dem Motto „Mazel Tov“ auch das jüdische Leben in der Kurstadt. Der Abend in Bad Kissingen ist bereits fortgeschritten, da legen die Damen und Herren des Budapest Festival Orchestra ihre Instrumente beiseite oder treten von diesen zurück. Doch Feierabend ist nicht. Iván Fischer, der mit Verve und Dauerlächeln das Eröffnungskonzert des 40. Kissinger Sommers geleitet hat, plant die Zugabe. Noch später in der Nacht, beim Empfang, wird der Dirigent übrigens den „Schweigefuchs“ mit den Fingern formen, um das Geschnatter der Gäste zu beenden – damit die Honoratioren ihre Reden halten können.
MuenchnerMerkur.de.kissingen

Paris
Spiel, Satz, Sieg für eine unbekannte Komponistin
Paris, Opéra Bastille: Mit Antonia Bembos Oper „Ercole amante“ wurde eine echte Barockperle aus dem Dornröschenschlaf erlöst. Die musikalisch wie szenisch großartige Produktion kann man auch im Stream (Arte) erleben.
https://www.krone.at/4177105

Feuilleton
Dirigentin Anna Handler: „Ich konnte schon immer mit Nerds und Draufgängern“ (Bezahlartikel)
Nach einem Bachelor in München und Weimar bewarb sie sich an der Juilliard-School. Heute dirigiert Anna Handler Orchester in Boston, Los Angeles oder an der Deutschen Oper Berlin. Und das nicht, weil sie eine Frau ist.
FrankfurterAllgemeine.net.annahandler

Wien/ Staatsoper
Gastspiel in der Oper: Zukünftiger Weltmeister lebt und spielt in Wien
Österreich gegen Deutschland zählt auch im Schach zu den ewigen Klassikern. Vom ersten WM-Duell an zieht sich das bis heute. Mit Vincent Keymer lebt der aktuell beste Großmeister aus Deutschland seit Jahren in Wien. Dem 20-Jährigen trauen viele den Weltmeistertitel zu. Nun zeigte er im Teesalon der Wiener Staatsoper sein Können. https://www.krone.at/4174834

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Koblenz
Theater Koblenz 2025-26 Review:
Antony and Cleopatra Danielle Rohr’s Compelling Adolescent Portrayal of the Egyptian Queen Dominates the Stage
https://operawire.com/theater-koblenz-2025-26-review-antony-and-cleopatra/

Hannover
Love and Revenge in the Time of Civil War New Production of Il trovatore
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=17647

Mailand
A fast, raw and free-spirited Carmen heralds change at La Scala (Subscription required)
Incoming music director Myung-Whun Chung stepped onto the podium for an atmospheric production in Milan
https://www.ft.com/content/673b83be-7cc1-408e-8584-48e723de3092

Wormsley
Hot Odyssey summer’ begins with Garsington’s absorbing opera (Subscription required)
Monteverdi’s Il ritorno d’Ulisse, adapted from Homer’s epic, is elevated by delightful singing at Garsington
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/il-ritorno-dulisse-garsington-opera-review/

New Jersey
Soprano Sondra Radvonovsky at the Princeton Festival
operatoday.com.sopranosondra

Chicago
A modern requiem, Brahms symphony highlight weekend Grant Park program
chicagoclassical.review.requiem

Washington
Donald Trump’s Name has Been Removed from Kennedy Center
https://operawire.com/donald-trumps-name-has-been-removed-from-kennedy-center/

American music closes NSO season in style as uncertainty reigns about the future
washington.classical.review

San Francisco
Sister, sister, oh so fair
Conductor Eun Sun Kim and soprano Elza van der Heever play to their strengths in a piercing revival of Elektra at San Francisco Opera.
https://parterre.com/2026/06/12/sister-sister-oh-so-fair/

Elektra in San Francisco
https://operatoday.com/2026/06/elektra-in-san-francisco/

Ballett / Tanz

Salzburg
Sommerszene Salzburg: Ein Tanz-Job, ein Mensch und ein Fahrrad
Die Tanzcompagnie des Theater Bremen mit dem Überraschungen verheißenden Namen Unusual Symptoms ist – nicht ungewöhnlich fürs Ballett – eine international zusammengewürfelte Gruppe.
DrehpunktKultur.at.job.mensch.fahrrad

Ballet / Dance
So Are We: León and Lightfoot, Royal Ballet review – a high-octane workout for the whole company Double bill takes the Royal Ballet dancers to unusual new heights TheArtsDesk.com.dance

Medien

ORF
„Krone“-Kommentar
„Der schöne Clemens“: Bauerntheater am Küniglberg
Was denken Sie sich, wenn Theaterstücke „Der keusche Adam“, „Die Liab am Almsee“ oder „Valentins Sündenfall“ betitelt sind? Sie tippen wahrscheinlich auf leichte Kost – und haben nicht unrecht. Denn das sind Titel aus dem Repertoire der legendären Löwingerbühne. Die leichte, für manche auch (zu) seichte Kost servierte der ORF vor allem in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts erfolgreich seinem damals noch weit größeren Publikum. Dieses lachte oder schmunzelte zumindest.
https://www.krone.at/4176593

Sport

Formel1/Barcelona
Hamilton feiert ersten Ferrari-Sieg: Drama bei Antonelli
Riesenjubel bei der Scuderia! Lewis Hamilton hat in Barcelona seinen ersten Sieg für Ferrari geholt. Mit einer riskanten Reifenstrategie und mit Hilfe von Fernando Alonso durfte der Brite erstmals in Rot jubeln.
https://www.oe24.at/a/hamilton-feiert-ersten-ferrari-sieg-900092053

Fußball-WM
Verändert alles!“ WM-Regel stört Schweinsteiger
Noch mehr störte den Weltmeister von 2014 aber, dass während der Trinkpausen auch noch das Spielfeld gewässert wurde. „Dadurch verändert sich alles schon ein bisschen. Der Ball flutscht da schneller. Du musst dich als Spieler neu orientieren. Ein paar Minuten davor ist der Ball vielleicht nicht ganz so schnell unterwegs. Und nach dieser Pause ist er dann wieder ganz schnell unterwegs. Ich habe bemerkt, dass das Passspiel nach diesen Wasserpausen holprig war. Ich finde die Idee nicht so gut, warum man den Platz da so sehr nass macht“, so Schweinsteiger.
https://www.krone.at/4176403

Politik

Friedensabkommen: USA und Iran einigen sich auf Kriegs-Ende
Die USA und der Iran haben sich auf eine Absichtserklärung zur Beendigung ihres Krieges verständigt. Das teilte der Vermittlerstaat Pakistan mit. „Lasst das Öl fließen“, bestätigte US-Präsident Donald Trump kurze Zeit später den Deal und die damit einhergehende Öffnung der Straße von Hormuz. Der Iran sieht sich „als Sieger“ und kündigte ein sofortiges Ende aller Angriffe an. Der Ölmarkt reagierte sofort …
https://www.krone.at/4177792

Ukraine in die EU – jetzt geht alles ganz schnell. Belohnung für „harte Arbeit“
Nach jahrelangem Gezerre ist der Weg frei für EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau. Die Präsidenten beider Länder begrüßen den Schritt.
Heute.at

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Unter’m Strich

Crans Montana
Bar-Chefin kaufte 900 „explosive“ Sprühkerzen. Dann brennen wir
41 Menschen verloren bei der Silvester-Feuerkatastrophe in einer Bar in Crans-Montana ihr Leben – ausgelöst wurde das Feuer von Sprühkerzen. Jetzt kommt ein schlimmer Verdacht auf: Die Barbesitzerin wusste, wie gefährlich die Kerzen waren. Darauf deuten zumindest Nachrichten an ihre Mitarbeitenden hin. „Was die Sprühkerzen angeht, habe ich 900 bestellt. Aber wir müssen sie in Frankreich abholen, da sie explosiv sind und nicht in die Schweiz geliefert werden.“ Das sagte Jessica Moretti, Besitzerin der Bar „Le Constellation“, in einer Sprachnachricht auf Whatsapp an ihre Mitarbeitenden. Abgeschickt hatte sie die Nachricht am 6. Dezember 2025 – also 25 Tage vor der Katastrophennacht in der Bar, wie die italienische Zeitung „La Repubblica“ berichtet.
https://www.krone.at/4175933

DIE SONNTAG-PRESSE (14. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SONNTAG-PRESSE  (14. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Salzburg/ Zum Festakt im Juli
Festspiel-Hammer! Präsidentin hält keine Rede
Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Vizekanzler Andreas Babler, ja sogar Schauspielgrande Klaus Maria Brandauer werden neben der heurigen Festspielrednerin Maria Kalesnikava Grußworte ans Publikum richten. Das ist der Einladung zu entnehmen. Normalerweise ist auch die amtierende Festspiel-Präsidentin fest in diesem Ablauf eingeplant. Noch vergangenes Jahr war dies der Fall, Hammer erzählte unter anderem über die Historie der Festspiele und begrüßte Ehrengäste. Eine Aufgabe, die 2026 jemand anderes übernehmen wird – vielleicht auch über den 26. Juli hinaus. Denn die Abwesenheit Hammers auf der Bühne könnte ein Zeichen für das generelle Ende ihrer Zeit an der Spitze des Kulturfestivals sein.
https://www.krone.at/4173564

Salzburg
Salzburger Positionierungen
Salzburgs neue Intendantin Karin Bergmann geht ein wenig auf Distanz zu Markus Hinterhäuser und kritisiert fehlende Aufklärung zu dessen Abgang. Zugleich wird bekannt, dass Präsidentin Kristina Hammer bei der kommenden Festspieleröffnung nicht sprechen wird.
https://backstageclassical.com/salzburger-positionierungen/

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Orlińskis Lockerungsübung mit waghalsigen (Stimm-)Sprüngen
Er setzt zum Singen an, macht einen Breakdance-Move und fährt dann mit Koloraturen fort: Unkonventionell ist ein Hilfsausdruck für Jakub Józef Orlińskis Auftritte.
DiePresse.com.konzerthaus

Wien/Festwochen
Music minus man: Konzert von Komponistinnen und Transpersonen in Wien
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,21 Minuten)
deutschlandfunk.de.podcast

Wien
Reaktionen aufs Kulturbudget: „Es sind gerade viele schlechte Nachrichten“
Die Flaggschiffe der heimischen Kulturbranche machen sich weniger Sorgen als Vertreter der freien Szene. Kommendes Jahr wird es statt der bisherigen 629,8 Millionen Euro nur mehr 608,7 Millionen im Kulturbudget geben, diese Zahl präsentierte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch. 2028 sollen es dann minimal mehr sein, ehe die Summe bis 2030 wieder stark sinkt. Bauvorhaben werden auf die lange Bank geschoben. Die Basisabgeltungen für Bundesmuseen und -theater bleiben zwar gleich, was bei infolge der Inflation steigenden Kosten aber de facto einem Budgetrückgang gleichkommt. Wie sehen das die Betroffenen? Ein Überblick nach Sparten.
DerStandard.at.story2026.reaktionen

Wien
Wiener Philharmoniker bestätigen Vorstand
Das Orchester bestätigt Daniel Froschauer und Michael Bladerer als Geschäftsführer und Bernhard Hedenborg als Kassier. Sie haben die Wiener Philharmoniker in den letzten Jahren als »Weiter-so-Orchester« positioniert: Erfolgreiche Auslastung, aber spieltechnische Kritik aus Teilen des Feuilletons. Nun haben die Musikerinnen und Musiker ihren Vorstand Daniel Froschauer, Geschäftsführer Michael Bladerer und Kassier Bernhard Hedenborg zum vierten Mal wiedergewählt.
https://backstageclassical.com/wiener-philharmoniker-bestaetigen-vorstand/

Graz
Ziemliche Reizüberflutung rund um einen stillen Zecher (Bezahlartikel)
Die Wiederaufnahme von Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ – nur teilweise gelungen – am Grazer Opernhaus wurde bejubelt
Kurier.at.kultur.hoffmannserzaehlungen

Grafenegg
Sommer in Grafenegg mit einer bunten Gala eröffnet
Mit der traditionellen Sommernachtsgala am Wolkenturm ist am Freitagabend die 20. Open-Air-Saison in Grafenegg eröffnet worden. Die amerikanische Sopranistin Angel Blue, der aus der Ukraine stammende Tenor Bogdan Volkov, die österreichische Cellistin Julia Hagen sowie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel sorgten für einen bunten Strauß aus vorwiegend bekannten Melodien.
SalzburgerNachrichten.at.grafenegg

Berlin
Franz Welser-Möst mit Strauss‘ „Rosenkavalier“ zurück in der deutschen Hauptstadt
Es ist schon viel zu lange her: Nun endlich gastiert Franz Welser-Möst wieder einmal in Berlin. In Österreich, am Pult der Wiener Philharmoniker – ob bei den Salzburger Festspielen oder in der Wiener Staatsoper – wird der Dirigent aus Linz geradezu abgöttisch verehrt. In den USA gilt er gar als Institution, denn er amtiert seit über einem Vierteljahrhundert als Music Director des Cleveland Orchestra. Nur bei den zahlreichen Orchestern und Opernhäusern in Berlin wusste der 65-jährige Welser-Möst nie so recht Fuß zu fassen.
opernmagazin.de.rosenkavalier

Franz Welser-Möst und die Philharmoniker: Solistenträume und anderes Altbewährtes (Bezahlartikel)
Mit einer kuriosen Wiener Mischung und perfekter Führung gab Franz Welser-Möst sein Gastspiel in Berlin.
Tagesspiegel.de.Kultur.solistentraum

Franz Welser-Möst zeigt einen Schubert mit Übersicht und guten Manieren (Bezahlartikel)
Berlin. Nach 15 Jahren dirigiert der Österreicher erneut die Philharmoniker. Die kleine Panne kurz vor Konzertbeginn fängt er spielend auf.
BerlinerMorgenpost.de.welser.möst

Gera
Sternstunde mit Problem-Oper: Kein schlechtes Gewissen angebracht wegen „Arabella“ in Gera!
„Arabella“ ist schwierig. Der Orchesterpart stellt in der kleinmaschigen Verquickung von Polyphonie, slawischen Idiomen und atonalen Verdickungen gewaltige Anforderungen. Richard Strauss’ Opus 79 erlebte am 1. Juli 1933 – wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme – in der Strauss-Hochburg Dresden seine höchst repräsentable Uraufführung. Die Melange aus Spätest-Biedermeier und vorbewusster Anpassung an den antihumanen Zeitgeist verursacht konzeptionelle Kopfschmerzen wegen des heute unmöglichen Geschlechterkonstrukts
NeueMusikzeitung.de.problemoper

Dortmund
Faszination Frührenaissance: das Sollazzo Ensemble mit dem Leuven Chansonnier bei Klangvokal
2014 wurde mit dem nach seinem heutigen Aufbewahrungsort der Zweigstelle der niederländischen Alamire-Stiftung im belgischen Flandern Leuven Chansonnier getauften Büchlein auf einer Brüsseler Auktion eine Musiksammlung entdeckt, die es erforderte, auf wissenschaftliche Schnitzeljagd zu gehen. Denn so unbekannt es überhaupt war, allen voran mit zwölf darin einmaligen Handschriften (Unica), enthalten die um 1470-75 im Loire-Tal zusammengetragenen Notierungen von fünfzig Liedern, ein geistliches als erster Eintrag und neunundvierzig weltliche, keinerlei Namen der Komponisten
bachtrack.com.de.Kritiksollazzo

Bad Kissingen
Kissinger Sommer 2026: Fokus auf jüdischer Kultur zum Jubiläum
40 Jahre Kissinger Sommer: Ein Grund zum Feiern für das internationale Festival – und zwar unter dem Motto „Mazel Tov“, Hebräisch und Jiddisch für „Viel Glück“. Auf dem Programm stehen Klezmer, Chansons und Werke von jüdischen Komponisten. Intendant Alexander Steinbeis über die Idee und die Gestaltung.
BR-Klassik.de.kissingen

Leipzig
Einheit und Vielfalt: András Schiff spielt Bach-Partiten im Leipziger Gewandhau
Das zweite Konzert des Bachfestes in Leipzig am 11. Juni 2026 im Gewandhaus mit dem Pianisten Sir András Schiff bestand aus einem Programm mit den sechs Partiten von Johann Sebastian Bach, BWV 825–830.
opernmagazin.de.einheitund vielfalt

Zürich
Konzert: „Richard Strauss, Bohuslav Martinů, Piotr I. Tschaikowsky“,
Sol Gabetta & Andrés Orozco-Estrada Lange habe ich mir überlegt, welchen Bezug die drei in diesem abwechslungsreichen Programm gespielten Werke zueinander haben könnten. Dann kam mir plötzlich auf dem Heimweg dieser Titel eines Andrew Lloyd Webber Musicals in den Sinn. Ja, alle drei Werke beleuchten je eine andere Art von Liebe: Richard Strauss komponierte als feuriger Jungspund in seiner Tondichtung eine Hommage an das promiskuitive Lieben des DON JUAN, der wie ein fleißiges Bienchen von einer Blüte zur nächsten, noch schöneren fliegt, Tschaikowsky hingegen setzte dem unsterblichen Liebespaar Romeo und Julia in seiner Fantasie-Ouvertüre das tragische Denkmal einer reinen Liebe, die sich in einer Welt voller Hass nicht behaupten konnte. Aber welchen Aspekt der Liebe beleuchtete Bohuslav Martinů in seinem Cellokonzert, das doch gar kein Programm hat, als einziges der drei Werke für das Genre der absoluten Musik steht? Für mich kommt darin Bohuslav Martinůs Sehnsucht nach seiner böhmischen Heimat zum Ausdruck, eine Vaterlandsliebe zu einem Land und seiner Musiktradition, das er nach seinem Exil in Frankreich, den USA und der Schweiz auch nach dem Krieg nicht mehr besuchen konnte/wollte.
Von Kaspar Sannemann
Der.Opernfreund.de.tonhalle. strauss

Igor Levit gründet Label „No Silence“: Anspruch und Haltung
Der Pianist Igor Levit baut sich mit „No Silence“ ein eigenes künstlerisches Zuhause – ein Label, das mehr sein soll als nur eine neue Veröffentlichungsplattform. Im Interview mit BR Klassik erzählt er, warum er diesen Schritt geht und welche Künstlerinnen und Künstler er ansprechen möchte. Im Oktober erscheinen die ersten Alben.
BR.Klassik.igor.levit

Rudis Klassikwelt 10: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann spricht über Bergs “Wozzeck”
In der Reihe “Apropos Oper” des ORF-Senders Ö1 gestaltet Konrad Paul Liessmann vier Sendungen unter dem Motto “Oper und Philosophie”, jeweils am ersten Sonntag des Monats. Liessmann, Philosoph und Opernliebhaber, bringt den philosophischen Kern der großen Opern zur Sprache, untersucht aber auch den Einfluss der Kunstgattung Oper auf das Denken so mancher großen Philosophen. In der jüngsten Sendung vom 3. Mai 2026 erforscht Liessmann den tiefen Humanismus von Alban Bergs “Wozzeck”, die eindeutige Stellungnahme für die Geknechteten und Verachteten dieser Welt.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

Auf den Punkt 98: Oper lebt nicht nur von guten Stimmen
Andreas Schmidt ist der Herausgeber von klassik-begeistert. Demnächst feiert klassik-begeistert Geburtstag. Lieber Andreas, Dein Blog, der Jubilar, – ach was: Dein Baby, Dein Lebenswerk  – wird 10 Jahre alt und ist die Nr.  1 der Klassik-Blogs der DACH-Region  (Google-Ranking). Das habe ich mit 5 Artikeln gefeiert, die hier ab Mittwoch, 17. Juni 2026, zum Jubiläum erscheinen werden.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Buchbesprechung
Christoph Buck, Die große Hoffnung – Eine Traumfuge
Die Geschichte selbst geht zu Herzen; sie ist wegen ihres psychologischen Tiefgangs für die älteren Leser ebenso geeignet, wie aufgrund ihrer klaren Verständlichkeit auch für die jungen. So etwas findet man selten.Vindobona-Verlag, Neckenmarkt 2026, 139 S., € 24,90. ISBN: 978-3-903579-96-5. Märchen kommen niemals aus der Mode, zum Glück. Und wenn man neue schreibt, dann muss man gut erzählen können, spannend und gehaltvoll; man kann mit alten Bekannten und Archetypen spielen, gescheite Querverweise und Zitate einbauen, und man sollte vor allem eine Botschaft vermitteln, die zeitlos und fernab von Klischees aus der reinen Erzählung destilliert wird. Das kann und tut Christoph Buck mit seinem Buch „Die große Hoffnung“, das den Untertitel „Eine Traumfuge“ trägt.
von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de,

Venedig
Dirigentin Venezi ficht Entlassung durch Oper in Venedig an
Die italienische Dirigentin Beatrice Venezi hat ihre Entlassung durch das Opernhaus „Teatro La Fenice“ in Venedig rechtlich angefochten. In einem Anwaltsschreiben wird die Kündigung als „nichtig, rechtswidrig, unwirksam und diskriminierend“ bezeichnet. Die 36-Jährige sollte eigentlich ab Oktober 2026 die musikalische Leitung der Oper übernehmen. Seit ihrer Ernennung gab es jedoch Kritik. Gegner bemängelten, ihre Unerfahrenheit und Nähe zu Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Ausschlaggebend für die Beendigung der Zusammenarbeit im April waren laut Stiftung des Opernhauses „wiederholte und schwerwiegende öffentliche Äußerungen“ von Venezi. So hatte sie in einem Zeitungsinterview unter anderem das Orchester der Vetternwirtschaft bezichtigt.Deutschlandfunk.kultur.de.dirigentin

Tonträger
Sébastien Daucé dirigiert: Cavallis „La Calisto“
Als in der Spielzeit 2004/2005 die Oper „La Calisto“ des Monteverdi-Schülers Francesco Cavalli ihre Münchener Premiere feierte, wurde das ein rauschender Erfolg. Jetzt ist eine neue Aufnahme dieses Dramma per musica aus der Mitte des 17. Jahrhunderts erschienen, ein Live-Mitschnitt vom renommierten Festival d‘Aix-en-Provence.
BR-Klassik.de.la.calisto

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Wien
A star portrait, not quite a Liederabend: Orliński and Biel at the Konzerthaus
https://bachtrack.com/de_DE/review-orlinski-biel-handel-purcell-vienna-june-2026

Lübeck
Theater Lübeck 2026 Review: Les Contes d’Hoffmann
https://operawire.com/theater-lubeck-2026-review-les-contes-dhoffmann/

Mailand
Review: Jakub Józef Orliński’s debut recital brings La Scala to its feet
https://www.gramilano.com/2026/06/review-jakub-jozef-orlinski-debut/

Madrid
A great triumph by Nadine Sierra as Juliette at the Teatro Real
seenanheard.international.com.madrid.serra

Paris
Les Talens Lyriques Unveils 2026-27 Season
https://operawire.com/les-talens-lyriques-unveils-2026-27-season/

London
Pappano and the London Symphony Orchestra’s Mahler 5: less than the sum of its parts
bachtrack.com.de.pappano

New York
Bruckner Eighth builds cumulative power, cohesion with Yannick, Met Orchestra
NewYork.classical.review

YNS, Met Orchestra and Bruckner challenge and reward at Carnegie Hall
bachtrack.com.de.met.orchestra

The Philharmonic and the Met Engage in a Battle of the Bands (Subcription required)
Bruckner’s Eighth Symphony was performed in the same week by two of Lincoln Center’s orchestras. Was it coincidence or bad communication?
TheNewYorkTimes.com.2026

Chicago
Guerrero, GPO open summer music season with varied American program
chicagoclassical.review

San Francisco
San Francisco Opera 2026 Review: Elektra
Eun Sun Kim & Stellar Cast Delivers Thrilling Performance of Strauss & Hofmannsthal’s Opera
https://operawire.com/san-francisco-opera-2026-review-elektra/

Recordings
Katia and Marielle Labèque: 55 album review – a handsome tribute to the sisters’ musical curiosity and brilliance
TheGuardian.com.music

Obituary
Mezzo-soprano Ute Walther Dies at 83
https://operawire.com/obituary-mezzo-soprano-ute-walther-dies-at-83/

Ballett / Tanz

Amsterdam
Ballettpremiere Amsterdam: Menschlichkeit in tiefster Not Tränen für die Ukraine:
Das niederländische Nationalballett verabschiedet seinen langjährigen Ballettdirektor Ted Brandsen und bringt mit Alexei Ratmanskys „Solitude“ das  Premierenpublikum zum Weinen.
FrankfurterAllgemeine.net.niederländisches.nationalballett

London
So Are We: León and Lightfoot is a long overdue triumph at The Royal Ballet
bachtrack.com.review.so.are.we

Review: Debuts 3 – Leticia Dias and Joseph Sissens in The Royal Ballet’s La Fille mal gardée
https://www.gramilano.com/2026/06/review-leticia-dias-joseph-sissens/

Sprechtheater

Wien
Wiener Festwochen: Durchritualisierte Todesekstase (Bezahlartikel)
Angélica Liddell kombiniert das Nô-Theater mit der westlichen Performancekunst, um in „Seppuku“ die Lust am Sterben darzustellen.
Kurier.at.seppuku.performance

Wien/ Theater Scala
„Der Bockerer“ im Theater Scala: So wie wir (nicht) waren (Bezahlartikel)
Neu oder aktuell ist in dieser zweistündigen Inszenierung der Polit-Posse von Bruno Max wenig, will es wohl auch nicht sein
Kurier.at.bockerer

Wien/ Festwochen
Mit gelblich wohliger Butter nackt gegen die Widrigkeit der Welt
Die in Frankreich hoch gehandelte Regisseurin Rébecca Chaillon zeigt bei den Wiener Festwochen „La Parabole du Seum“. Turbulent und etwas ermüdend
DerStandard.at.story.2026.gegen.die.widrigkeiten

Bregenz
Menschenskind, quo vadis?
Das aktionstheater ensemble feierte am Donnerstag in Bregenz Premiere des neuen Stücks „human (Ich bin Mensch)“ – und erntete dafür den begeisterten Applaus des Publikums im ausverkauften Theater Kosmos.
https://www.krone.at/4174938

Ausstellung/ Kunst

Bregenzer Festspiele feiern 80-Jahr-Jubiläum
Großformatige Fotos in den Bregenzer Seeanlagen, eine Ausstellung im Festspielhaus, Hörstationen im vorarlberg museum: Die Bregenzer Festspiele laden ein, das Jubiläum mitzufeiern.
https://www.krone.at/4176075

Sport

Formel 1/ Barcelona
Barcelona-Pole! Russell „spürt wieder den Groove“
George Russell hat sich am Samstag mit der Poleposition in Spanien im WM-Kampf der Formel 1 zurückgemeldet. Der Mercedes-Pilot holte sich im Qualifying knapp vor Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton (+0,064 Sek.) den ersten Startplatz für den Großen Preis von Barcelona-Katalonien am Sonntag (15.00 Uhr/ORF 1, Sky). WM-Leader Kimi Antonelli belegte im zweiten Mercedes den dritten Platz (+0,319) vor Weltmeister Lando Norris (+0,322) im McLaren und Red-Bull-Star Max Verstappen (+0,342).
https://www.krone.at/4173862

Unter’m Strich

Wien
Trotz Regen. 320.000 Menschen bei Wiener Pride-Parade
Das schlechte Wetter hat der Beteiligung an 30. Regenbogenparade offenbar keinen Abbruch getan: Trotz des Regens strömten am Samstag laut Veranstaltern 320.000 Menschen auf den Wiener Ring, um unter dem Motto „Sichtbar seit 1996“ gemeinsam für die Rechte der LGBTQIA+ Community in Österreich einzustehen. „Unsere Rechte stehen unter Druck, und genau deshalb ist Pride heute politischer als seit vielen Jahren“, sagte Organisatorin Katharina Kacerovsky-Strobl der APA.
oe24.at.pride

Fußball-WM
Gegen Jordanien. Über ÖFB-Stadion liegt unheimlicher Fluch
Am Mittwoch geht das rot-weiß-rote WM-Abenteuer in San Francisco gegen Jordanien los. Die ÖFB-Stars müssen sich im Levi’s Stadium, das bei der WM unter dem Namen San Francisco Stadium läuft, allerdings vor einem vermeintlichen Fluch in Acht nehmen.
oe24.at.fluch.ueber.stadion?

 

DIE SAMSTAG-PRESSE (13. JUNI 2026)

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Wien/ Staatsoper
Hey, Timothée Chalamet: In Wien kann die Oper Jugend begeistern
Das gab es noch nie: Eine ganze Abendvorstellung nur für Publikum unter 27. „Carmen“ wurde am Donnerstag zum Event. Und riss am Ende alle aus den Sitzen.
DiePresse.com.timothee

Wien/ Interview
Pablo Heras-Casado: „Wagner steht näher zu Monteverdi als zu Puccini“
Ich treffe Pablo Heras-Casado im Besprechungszimmer der Wiener Staatsoper. Die Büros haben sich um diese Uhrzeit bereits weitgehend geleert. Kurz nach 18 Uhr öffnet sich in der Ferne eine Tür. Aus dem langen Gang kommt der Spanier auf mich zu, während er aus der Ferne schon freundlich winkt. „Sorry, I don’t like being late.“ Der Anlass des Treffens ist klar. Heras-Casado dirigiert derzeit zwei komplette Ring-Durchgänge an der Wiener Staatsoper. Der erste liegt bereits hinter uns, der zweite ist noch im Gange. Nach den vier Abenden des ersten Durchgangs und den ersten Eindrücken des zweiten interessiert mich vor allem eine Frage: Was ist sein Zugang zu Wagner, besonders zum „Ring“? Die Antwort kommt erstaunlich schnell: „I am obsessed with balance.“
Klassik-begeistert.de

Wien/ Staatsoper
Siegfried in Wien: Der Held, der keine Angst kennt
Nach Goldraub, Götterkrisen und tragischen Liebesgeschichten betritt nun ein junger Mann die Bühne, der von all dem erstaunlich wenig weiß. Siegfried kennt weder die komplizierten Machtspiele Walhalls noch die Verträge seines Großvaters Wotan. Er hat keine politischen Ambitionen, keine philosophischen Zweifel und vor allem keine Angst. Genau das macht ihn zur vielleicht ungewöhnlichsten Figur in Wagners Ring des Nibelungen – und zum Hoffnungsträger einer Welt, die sich längst auf den Untergang zubewegt.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

Festspielsaison :
Dann klapper halt mit dem Geschmeide!
Salzburg macht Pause, bis die großen Festspiele am 17. Juli anfangen. Aber der Auftakt, mit den Pfingstfestpielen, war schon mal vielversprechend. Jedenfalls, was das Schaulaufen der Damen anging. Bei strahlendem Wetter die schönsten Outfits der Festspielsaison zu zeigen, ist schließlich immer auch ein heimlicher – und oft auch gar nicht so heimlicher – Höhepunkt der Abende mit Musik, Schauspiel und Tanz. Man muss dabei nicht mitmachen und kann die hochkarätig besetzte Kunst auch in Sommerkleidung genießen. Allerdings muss in diesem Zusammenhang ein heikler Punkt angesprochen werden. Denn die opulenten Roben in Bayreuth oder Salzburg, in München und hier und da sogar beim Rheingau Musik Festival, sie gehen selten mit nackten Hälsen, Armen und Ohren einher. Die nicht gerade leisen Galopps von Rossinis „Il viaggio a Reims“ jüngst bei einer Pfingstvorstellung in Salzburg durften wir von ohrenbetäubendem Geklingel begleitet genießen. Es lag nicht an den Tschinellenklängen aus dem Orchestergraben.
FrankfurterAllgemeine.de.geschmeide

Wien
Spitzentöne: Noch sieben Jahre Milo Rau?
Der Krawall um den amerikanischen Sonderling Peter Thiel brachte den Festwochen-Intendanten Milo Rau in Bedrängnis. Wird sein Vertrag bis 2033 verlängert? Im Herbst wird verpflichtend ausgeschrieben, teilt das Stadtratbüro auf Anfrage mit. Dann entscheidet sich, ob Milo Rau nach dem Frühsommer 2028 fünf weitere Jahre an der Spitze der Wiener Festwochen verbleibt. Ob man sich das wünschen soll, ist derzeit umstritten, wie aus unserer Umfrage ab Seite 62 hervorgeht. Wäre die Auslastung das einzige Kriterium, die Verlängerung stellte sich als bloße Formalie dar: Seit dem Krawall um den Weltuntergangs-Bot Peter Thiel habe der Kartenverkauf Rekordhöhe erreicht, lässt mich Rau in einer Eilnachricht wissen. Mit anderen Worten: Er hat den Bach, den die Festwochen über Jahre hinuntergegangen waren, wenigstens wieder aufgestaut. Bevorzugt mittels Dauerkrachs.
https://www.news.at/menschen/milo-rau-wiener-festwochen-vertrag

Wien/ Volksoper:
Eine „Fledermaus“ mit Conchita: So findet zusammen, was zusammengehört
An der Volksoper wird die „Pride Edition“ der Strauß-Operette zum stimmigen Gesamtkunstwerk. Die Bande zwischen Operette und queerer Community waren immer schon eng
DerStandard.at.story.prideedition

Wien/ Konzerthaus
Orliński im Konzerthaus: Lockerungsübung mit waghalsigen (Stimm-)Sprüngen (Bezahlartikel)
Countertenor Jakub Józef Orliński beschloss seinen Porträt-Zyklus mit einem Abend, der barocke Arien mit polnischen Liedern kombinierte.
DiePresse.com.orlinski

Salzburg
Karin Bergmann zu Causa Hinterhäuser: „Bei einigen gelte ich deshalb als Verräterin“
Stein des Anstoßes und letztlich Nutznießerin des Abgangs von Markus Hinterhäuser? Im Gespräch erklärt die neue Salzburg-Intendantin, wie es zu ihrer erstaunlichen Kür kam
DerStandard.at.story.karinBergmann

Graz
„Hoffmanns Erzählungen“: Der Dichter im Räderwerk der Welt (Bezahlartikel)
Die Offenbach-Oper zählt zu den Highlights der letzten Grazer Opernjahre und ist wieder zurück auf der Bühne: Zum Glück fast in der Premierenbesetzung.
KleineZeitung.de.hoffmann

St. Margarethen
„Kultur darf nie Luxus sein, sie muss für alle zugänglich bleiben“
uxury News fragte beim Kulturmanager Daniel Serafin nach, wieviel Luxus die Kulturbranche braucht. Für Konzert-, Opern- bzw. Theaterkarten müssen Kulturinteressierte immer tiefer in die Tasche greifen. Hohe Gagen für Künstler, Regisseure, Technik usw. drehen die Spirale immer mehr nach oben und ohne Mäzene, Sponsoren bzw. Förderungen wäre so mancher Kulturbetrieb nicht aufrecht zu erhalten. Daniel Serafin, Intendant der Oper im Steinbruch St. Margarethen sowie künstlerischer Leiter des Viennese Opera Ball in New York, erläutert im Interview, wie er in Zeiten angespannter Wirtschaftslage den Spagat schafft, trotz schwieriger Rahmenbedingungen absolute Topqualität zu bieten.
leadersnet.at.luxury

Berlin
Debüt in Mozart-Oper
Bülent Ceylan: „Der Humor kann dieses Stück entwaffnen“ Der Star-Comedian übernimmt in Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ die Sprech-Rolle des Harems-Herrschers Bassa Selim. Premiere ist am 27. Juni.
BerlinerZeitung.de.buelent

Frankfurt
Spitzenton als Schmerzensschrei
An der Oper Frankfurt zeigt Manuel Schmitt in seiner Inszenierung von „Tancredi“ von Gioachino Rossini eine von Radikalität und Extremismus verseuchte Welt, in der das Gesangsensemble durchweg einen brillanten Ausdruck für die kollektive Gewalt findet.
DieDeutscheBuehne.de

Im Unisono mit dem Tenor (Bezahlartikel)
Katharina Magiera ist die tiefste weibliche Stimme im Ensemble der Oper Frankfurt und nun in einem Händel-Oratorium die personifizierte Erkenntnis.
FrankfurterAllgemeine.net.magiera

Ulm
Ein Kobold für die „Meistersinger“
Mit Wagners großer Oper wächst ein kleines Haus weit über sich hinaus. Feine Sache. Zum Ende seiner achtjährigen Ulmer Intendanz hat Kay Metzger „Die Meistersinger von Nürnberg“ noch einmal selbst inszeniert und damit eine künstlerische und politische Herzensangelegenheit auf die kleine Stadttheater-Bühne gebracht, die so klug wie text- und publikumsnah, so humorig wie ernst, so plastisch wie subversiv ist. Ein Volltreffer
https://www.orpheus-magazin.de/2026/06/11/ulm-die-meistersinger-von-nuernberg/

Köln
Oper Köln vor Comeback – Mulders hofft auf nachhaltige Wirkung
Nach rund 1,5 Milliarden Euro teurer Sanierung kehrt die Oper Köln an den Offenbachplatz zurück. Für Intendant Hein Mulders entscheidet sich der Erfolg jedoch erst im Alltag: Das Haus müsse dauerhaft solide finanziert und künstlerisch stark aufgestellt bleiben.
backstage.classical.com

Wenn die Kosten aus dem Ruder laufen
Ob bei der Oper in Köln, der Beethovenhalle in Bonn oder der Kunsthalle in Bielefeld: Regelmäßig werden kulturelle Prestigeprojekte deutlich teurer als geplant – trotz enger Haushaltskassen. Nicht immer geht das gut aus.
wirtschaftssanierung.kulturstaette

Bonn
Faszinierende Klangwelten – Oxana Omelchuks „Laterna Magica“ in Bonn uraufgeführt
Neugier – für den einen mag das eine Schwäche sein, für die Entwicklung der Menschheit jedoch war selbige eine Grundvoraussetzung. Der stetige Drang, die Dinge zu erforschen und wissen zu wollen, warum und wie etwas funktioniert, ist untrennbar mit dem zivilisatorischen Fortschritt verbunden. Um die Neugier dreht sich im Grunde genommen auch „Laterna Magica“ von Oxana Omelchuk, ein Auftragswerk der Oper Bonn, das jetzt in der Werkstattbühne uraufgeführt wurde.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Aachen
Theater Aachen: „Suor Angelica“, Giacomo Puccini
Die Kooperation des Theaters Aachen mit der benachbarten Musikhochschule hat eine lange Tradition und die aktuellen Leitungsteams beider Institute haben signalisiert, diese für alle Seiten fruchtbare Zusammenarbeit intensivieren zu wollen. Das betrifft sowohl die seit zwei Jahren amtierende Intendantin des Theaters Elena Tzavara als auch das im letzten Jahr zusammengestellte dreiköpfige Leitungsteam der Hochschule mit den Professoren Timo Handschuh für das Ressort „Dirigieren und musikalische Einstudierung von Opern“, dem Pianisten Andreas Frölich und dem Geiger Skerdjano Keraj.
Von Pedro Obiera
https://deropernfreund.de/theater-aachen/aachen-suor-angelica-giacomo-puccini-2/

Tonträger
Igor Levit gründet Label „No Silence“ als seine „Antwort auf die Gegenwart“
„Offen für alle Generationen und Genres“ soll es sein, sagt der Starpianist
DerStandard.at.story.levit.gegenwart

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Budapest
‘Parsifal’ Semi-Staged, Sort Of Costumed, But Musically The Holy Grail
The Palace of Arts, also known as MÜPA, home to the Béla Bartók National Concert Hall, has been in existence for 20 years. A futuristic building located in the south of the Hungarian capital, next to the Danube, it was designed by Gábor Zoboki — lead architect, a professor, and recipient of both the Kossuth and Ybl Miklós Prizes. Imre Kiss, the institution’s first general director, sought — together with a group of Hungarian and international intellectuals — to use the founding of MÜPA to attract younger, less conservative audiences to the performing arts, particularly classical music
Von Klaus Billand
Parsifal/ halbszenisch

Mailand
Teatro alla Scala 2025-26 Review: Jakub Józef Orliński and Michał Biel’s Recital
Operawire.com.teatro

Sofia
Q & A: Professor Plamen Kartaloff, Director of Sofia Opera & Ballet Pioneering New Paths & Possibilities for Wagner’s Operas in Bulgaria
operawire.com.professor

London
McVicar’s Figaro celebrates its 20th anniversary in a solid Royal Opera revival
bachtrack.com.de

The Mahler Experiment review – physical drama comes at a musical cost in choreographed symphony
Tom Morris’s staged take on Mahler’s first symphony is valiantly performed by Stephanie Childress and Sinfonia Smith Square, but the result feels more like R&D than a finished product
TheGuardian.com.music.tommorris

The earth moved! Living Mahler 1 from the inside out at Smith Square
bachtrack.com.de.mahler

Christian Tetzlaff takes us on an unforgettable journey through Bach’s Sonatas and Partitas for solo violin
seenandheard.international.com.tetzlaff

Boston
Boston Symphony, in Crisis Over Conductor’s Dismissal, Concedes Mistakes (Subscription required)
Chad Smith, the orchestra’s president, admitted missteps in terminating Andris Nelsons’s contract but stood by the decision and won’t step down.
TheNewYork.Times.com

St. Louis
Opera Theatre of Saint Louis Announces 2027 Season
https://operawire.com/opera-theatre-of-saint-louis-announces-2027-season/

‚I don’t like polite opera‘: How Opera Theatre’s ‚Streetcar‘ will provoke audiences, and move them
stl.prov.orgs.opera

San Francisco
Il barbiere in San Francisco
https://operatoday.com/2026/06/il-barbiere-in-san-francisco/

Video: ELEKTRA at San Francisco Opera
Elena Pankratova makes her company debut in the title role, with Eun Sun Kim on the podium.
broadwayworld.com.sanfrancisco

Nun the wiser
Matthew Travisano has such doubts about Douglas Cuomo‘s opera recently seen at Opera Parallèle.
https://parterre.com/2026/06/09/nun-the-wiser-2/

Los Angeles
James Conlon Takes His Final Bow at LA Opera After two decades and 519 performances,
the company’s music director prepares to pass the baton.
https://www.altaonline.com/culture/music-podcasts/a71537562/james-conlon-la-opera/

Feature
Q & A: Irene Roberts on her Upcoming Role Debut as Isolde, Wagner & Trusting Her Team
operawire.com.roberts

Ballett / Tanz

Wiener Festwochen:
“Clap & Slap“: Eiertanz zwischen Verantwortung und Angeberei
Die Tanzperformance der baltischen Performer Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev weiß bei den Wiener Festwochen nicht ganz zu überzeugen
DerStandard.at.story-tanzperformance

Clap & Slap“ bei den Wiener Festwochen: Klatschen zur Aggressionsbewältigung (Bezahlartikel)
Eines der wenigen Tanz-Stücke bei den Wiener Festwochen enttäuschte: „Clap & Slap“ im Kosmos Theater konnte seinen politischen Anspruch künstlerisch nicht einlösen.
https://www.diepresse.com/29734139/clap-and-slap-bei-den-wiener-festwochen-klatschen-zur

Der Glaube an sich selbst kann Berge versetzen Sommerszene / Rosana Ribeiro
DrehpunktKultur.at

Ungarische Staatsoper Budapest, Ballett: „Sleping Beauty / Dornröschen“, Peter Tschaikowski
DerOpernfreund.de.budapest

Rock/ Pop

Nickelsdorf/ Bgld
Grusel & Death Metal: Nova Rock: Zwischen Gothic-Chic und Horrorshow
Bis auf leichten Nieselregen hielt der Himmel die Schleusen auch am kühlen zweiten Nova-Tag geschlossen. Heiß war es dafür auf und vor den Bühnen. The Cure lieferten eine Show mit glasklarem Sound, The Offspring versammelten die Massen vor der Bühne und Six Feet Under sorgten für eine Death-Metal-Überraschung. Heute werden Iron Maiden und Sabaton für Jubelrufe sorgen.
https://www.krone.at/4175633

Sprechtheater

Wien
„Seppuku“ als radikale Selbstentblößung
Die Autorin und Performerin Angelica Liddell gastiert mit „Seppuku – die Beerdigung von Mishima“ im Volkstheater: ein Ausreißer für die unterwältigenden Festwochen.
https://www.krone.at/4174432

Ausstellungen/ Kunst

Britischer Künstler David Hockney 88-jährig gestorben
Hockney war einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, berühmt wurde er mit poppigen Pools und Porträts. Zuletzt malte er am iPad
DerStandard.at.story.hockney

Wien
Im Reich der Tiere: Die Heidi Horten Collection zeigt sich animalisch
Federlose Zweibeiner auf der Suche nach Cat Content: Die Ausstellung Animalia entlarvt nackte Wahrheiten über die Beziehung von Mensch und Tier. Wenn in der Heidi Horten Collection lustige Katzenbilder als Ausweisfoto inszeniert werden oder Katzen sogar Klavier spielen, wenn eine Schlange das Patriarchat bekämpft, das Schwein nicht rosa, sondern plötzlich lila ist, Vögelchen über Bildschirme fliegen, Hühner im Chickensuit posieren, Hunde TikTok-Tänze aufführen und Affen die Besucher:innen der aktuellen Ausstellung Animalia begrüßen, dann wird klar: Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier ist zwar nicht ganz einfach, vor allem aber eines: tierisch unterhaltsam.
Kurier.at.animalische.kunst

Film

Hollywood
Hollywood: Ehren-Oscar geht an Glenn Close
Auch Animationskünstler Floyd Norman und britischer Regisseur Ridley Scott erhalten Sonderauszeichnungen. Schauspielerin Glenn Close wird mit einem Oscar-Ehrenpreis ausgezeichnet. Auch der Animationskünstler Floyd Norman und der britische Regisseur Ridley Scott erhalten Sonderehrungen, wie die Oscar-Akademie mitteilte. Die Preise werden im Rahmen der „Governors Awards“-Gala am 15. November in Los Angeles überreicht. Um die Trophäen gibt es keinen Wettbewerb. Stattdessen sucht der Vorstand der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Personen aus, die einen besonderen Beitrag für Film und Gesellschaft geleistet haben.
Kurier.at.ehrenoscar

Medien

ORF
Der neue ORF-General: Wer ist Clemens Pig?
Der bisherige Chef der APA hatte nach einem langen Tag die Mehrheit im Stiftungsrat auf seiner Seite. Die Bewerbung von Clemens Pig war im Wahlkampf, der (wie jeder im und um den ORF) auch mit harten Bandagen geführt wurde, früh in ein politisches Licht geraten: Die ÖVP hatte allzu deutlich signalisiert, dass sie sich Pig an der Spitze vorstellen könnte. Das half nicht gerade; dennoch bekannte sich die Mehrheit der Stiftungsräte dann zu Pig. Im ORF sollte er als Reformer antreten, der sich vor allem den großen Transformationsaufgaben widmen will.
Kurier.at.clemenspig

Nächtliche Kür von Pig
NEOS werfen ÖVP und SPÖ „Packeln“ bei ORF-Wahl vorWochenlang war APA-Geschäftsführer Clemens Pig der Favorit für den Posten des ORF-Generaldirektors. Beim Hearing-Marathon am Donnerstag wurde es dann wieder spannend, bis spätnachts erst recht Pig gewählt wurde. Die Kür wird als Postenschacher zwischen ÖVP und SPÖ kritisiert – auch von den mitregierenden NEOS.
https://www.krone.at/4174391

ORF-Schmierentheater bis zur Geisterstunde
Wer den ORF in den Jahren 2027 bis 2031 führt – darüber wurde bis zur Geisterstunde, also bis nach Mitternacht, ein vielstündiges Theater (von dem die „Krone“ live berichtete) auf dem Küniglberg inszeniert. In der ORF-Zentrale, wo ansonsten „Dancing Stars“, „Starmania“ oder politische Elefantenrunden ihre Bühne finden, ging das Finale im Rennen um die Generaldirektion über die Bühne.
Seit Wochen war man davon ausgegangen, dass die Würfel längst gefallen waren, dass der ÖVP-Bundeskanzler seinen Lieblingskandidaten Clemens Pig erkoren habe. Und der 35-köpfige Stiftungsrat diesen nur abnicken würde.
https://www.krone.at/4174106

ORF-Knall: Pig löst Radiodirektion auf
APA-CEO Clemens Pig ist Freitagnacht nach gut fünfzehnstündiger Sitzung des Stiftungsrates zum ORF-Generaldirektor ab 2027 bestellt worden. Er wird damit auf die gegenwärtige ORF-Chefin Ingrid Thurnher folgen, die nicht erneut kandidierte. Der 51-jährige Tiroler erreichte im ORF-Stiftungsrat 21 von 35 Stimmen und kam damit auf die absolute Mehrheit. Pig kündigte in der Pressekonferenz auch bereits eine erste Überraschung an: Die bisherige Radiodirektion wird gestrichen. Die Direktionsstruktur werde so realisiert, wie sie in seinem Konzept vorgesehen sei, stellte er klar. Das wurde in der Stiftungsratssitzung auch so beschlossen. Er sieht eine Finanzdirektion, eine für „Technologie und Innovation“, eine für „Programm und Brands“ und eine für „Audience und Plattformen“ vor. Die gegenwärtige Radiodirektion ist damit Geschichte. Damit entgegnet der neue ORF-Chef den Postenschacher-Gerüchten der letzten Wochen, wonach die Posten bereits ausgemachte Sache seien. Die bisherige FM4-Chefin Dodo Roščić – Wunschkandidatin als Radiodirektorin von Medienminister Andreas Babler – geht damit leer aus.
https://www.oe24.at/a/orf-knall-pig-loest-radiodirektion-auf-900091492

Sport

Deutscher Fußball
Anruf von Nagelsmann: „Dann hat er mich gefragt, ob ich betrunken bin“
Assan Ouedraogo, das neue Gesicht im DFB-Team, hat gleich zum Auftakt für Lacher gesorgt. Der 20-jährige Leipzig-Kicker berichtete am Mittwoch vom Anruf von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der ihn im Urlaub in Marbella ereilte. „Ich lag auf der Liege – und war unfassbar am Chillen mit meinen Jungs. Dann kam der Anruf. Dann ging es direkt von null auf 180. Ich bin um die Ecke gerannt, damit mich keiner hört. Dann hat er mir gesagt, dass er mich gerne nachnominieren würde. Ich habe mich sofort unfassbar gefreut“, erzählte Ouedraogo.
https://www.krone.at/4172762

Wien
Toni Polster hört bei der Wiener Viktoria auf
Die Entscheidung trifft uns unerwartet“, schreibt der Klub auf Instagram: „Wir sind einerseits dankbar für die 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit und andererseits traurig über diesen Abschied.“ Polsters Nachfolger als Cheftrainer wird Rojgar Kadir. Polster selbst sprach in einer ersten Stellungnahme zu seinem Abschied davon, dass „die Wiener Viktoria für mich weit mehr als nur ein Verein“ war. Gemeinsam habe man viele besondere Momente erlebt, „Aufstiege gefeiert, Meistertitel gewonnen, den Cup geholt, schwierige Phasen überstanden und Erinnerungen geschaffen, die mich mein Leben lang begleiten werden
https://www.krone.at/4175011

Politik

Österreich
„Danke für Blumen“: Wirbel um Social-Media-Liebe zwischen Marterbauer und „Falter“
Finanzminister Markus Marterbauer sorgt einen Tag nach seiner Budget-Rede für ordentlich Wirbel auf Social Media. Auslöser ist ein Posting des „Falter“-Chefredakteurs Florian Klenk auf Bluesky. Dort lobt Klenk die Budgetrede des SPÖ-Finanzministers in höchsten Tönen: „Marterbauers Budgetrede ist eine Wohltat. Eine kluge politische Rede, fundiert und ruhig. Was für ein Unterschied zu seinen Vorgängern.“ Nur 38 Minuten später antwortete Marterbauer direkt das Klenk-Posting: „Danke für die Blumen!“ oe24.at.marterbauer

Wirtschaft

Österreich
Edler Kammer-Sitz. Die teure Baustelle von „Schlossherr“ Walter Ruck
Brisante Details zu Schloss Hernstein, dem schwer defizitären Anwesen der Wirtschaftskammer Wien: Präsident Walter Ruck gönnt sich ein Büro in einem denkmalgeschützten Pförtnerhaus, das um Hunderttausende Euro saniert wurde. Jetzt gibt es Probleme mit dem Mietpreis – und Aufregung um eine 2,1-Millionen-Euro-Küche.
https://www.krone.at/4174358

SpaceX hebt an der Börse ab, Elon Musk ist jetzt Billionär
Die Aktie startete mit einem Plus von mehr als 20 Prozent in den Handel. Die Bewährungsprobe für das Papier steht aber noch bevor. Dass die Aktie zulegen wird, war absehbar. Nach ersten Meldungen gab es für die SpaceX-Aktie am Freitag an der Technologiebörse Nasdaq ein sattes Kursplus auf mehr als 150 Dollar, der Ausgabepreis lag bei 135 Dollar. Um 9.30 Ortszeit (15.30 MESZ) läuteten die Börsenglocken für das Papier, das unter dem Kürzel SPCX debütierte. Unternehmensgründer Elon Musk war selbst nicht anwesend, aber via Video zugeschaltet. Er ist jetzt auch offiziell der erste Billionär der Welt.
Kurier.at.musk.billionaer

Österreich
Radikaler Schnitt: Hervis muss heuer viele Filialen schließen
„Es werden 17 der aktuell 93 Standorte in ganz Österreich im Laufe des Jahres 2026 geschlossen, da diese nicht ertragsbringend zu betreiben sind“, hieß es von Hervis. Anfang des Jahres hatte der Handelskonzern Spar den defizitären Sporthändler an die deutschen Investoren Sven Voth und Udo Schloemer verkauft.
Sozialplan für Mitarbeiter. Von den Filialschließungen sind rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich betroffen. Es sei gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ein Sozialplan ausgearbeitet worden, hieß es von Hervis. Die Schließungen würden schrittweise unter Einhaltung von Kündigungsfristen der Mietverträge erfolgen.
https://www.krone.at/4173465

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Unter’m Strich

Fußball-WM
Droht Riesen-Flop?. Mega-Wirbel um leere Ränge bei der WM
Die FIFA hatte die Weltmeisterschaft 2026 als das größte Fußballturnier aller Zeiten angekündigt. Doch schon am zweiten Spieltag sorgen Bilder aus Mexiko für Diskussionen. Beim Gruppenspiel zwischen Südkorea und Tschechien (2:1) im Estadio Guadalajara waren auf den TV-Bildern zahlreiche freie Plätze zu erkennen. Besonders auf der Gegentribüne rund um die Mittellinie klafften deutlich sichtbare Lücken.
oe24.at.drohteinmegaflop

Fans sind begeistert
Geniale Videos: Referee-Cam schon jetzt der Star der WM
Die WM 2026 hat nach den ersten beiden Spielen schon ihren Star. Das ist kein Spieler, sondern die Referee Cam, die beeindruckende Bilder liefert. Referee-Kameras sind in den letzten Jahren immer wieder bei speziellen Begegnungen eingesetzt worden. Für die Fußball-WM in den USA, in Kanada und Mexiko hob der Fußball-Weltverband FIFA dieses technologische Mittel allerdings auf ein ganz neues Level. Bei allen 104 Begegnungen werden die Unparteiischen spezielle Kameras, die am Ohr befestigt sind, tragen. Welch beeindruckende Bilder diese Kameras liefern können, zeigte sich bereits in den ersten beiden WM-Spielen.
Heute.at

KI-Slop im Pop: Nein, danke!
Taylor Swift, Katy Perry, Lady Gaga: Sie alle standen in letzter Zeit wegen der Nutzung von KI in der Kritik. Und auch wenn es dabei „nur“ um Visuals oder Promo-Footage geht, unterstreicht die Kritik den Trend zur KI-Abneigung unter Pop-Fans.
WienerZeitung.online

DIE FREITAG-PRESSE (12. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE FREITAG-PRESSE  (12. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Mailand
An der Mailänder Scala sorgen steigende Preise für Unmut bei den „Loggionisti“
An der Mailänder Scala sorgen steigende Preise für deutlichen Unmut. Der geht vor allem von den traditionsreichen Besucherinnen und Besuchern der oberen Ränge aus, den sogenannten „Loggionisti“. Wie die italienische Tageszeitung „La Stampa“ schreibt, geht es um 36 besonders gefragte Sitzplätze auf der zweiten Galerie des Opernhauses: Das Abonnement dafür kostete vor der Preiserhöhung 800 Euro, nun sind es 1.050 Euro und damit über 30 Prozent mehr. Der österreichische Rundfunk zitiert „La Stampa“ mit den Worten „Wenn die Scala zum Disneyland für reiche Touristen wird, stirbt das Opernhaus allmählich. Die Gefahr ist konkreter, als man denkt.“ Das Blatt stellt auch fest: „Die Scala ist das teuerste Theater Europas. Teurer sind nur die Aufführungen bei den Salzburger Festspielen“. Die Leitung wies die Kritik zurück und betonte, dass nur ein kleiner Teil der Plätze betroffen ist. Im Durchschnitt seien die Preiserhöhungen minimal.
https://share.google/LmzAn3LpeScmHiWlN

Wien
Sprechstunde mit der Muse: Hoffmanns Erzählungen an der Volksoper Wien
bachtrack.com.de-sprechstunde.der.muse

Wien/ MusikvereinUnd Haydn kicherte leise: Ein Traumabend des Concentus Musicus im Musikverein (Bezahlartikel)
So hinreißend leicht kann historisch informiertes Spiel sein: Die Jagd-Sinfonie als Hetz ohne Hatz und David Guerrier auf Naturhorn und Klappentrompete.
DiePresse.com.haydn.kicherte

Wien/ Konzerthaus
„Chineke! Orchestra“ im Konzerthaus: In Wien fehlte der Zug nach vorn (Bezahlartikel) Das „Chineke! Orchestra“ spielte auf Einladung der Wiener Festwochen im Konzerthaus u. a. die erste Symphonie von Florence Price. Manches hatte allerdings seine Längen.
DiePresse.com.chinekeorchestra

Was bedeutet das neue Budget für das „Kulturland“ Österreich? (Bezahlartikel)
Es geht nicht so radikal bergab wie angekündigt beim Kunst- und Kulturbudget. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) ist stolz auf eine „Absicherung“ des „Kulturlandes“. Größte Leidtragende: die Museen. Das Haus der Geschichte bleibt vorerst, wo es ist.
DiePresse.com.kulturland.oesterreich

Graz
Bühnen ringen um Millionen: Was sich jetzt ändert Oper, Schauspielhaus, Next Liberty und Spielstätten
Graz befinden sich in einer „Strukturreform“. Damit will man finanziell schwierige Zeiten durchtauchen, bis die Subventionen der Stadt und des Landes wieder indexiert werden. Was die konkreten Pläne sind.
https://www.krone.at/4172182

München
Bayerische Staatsoper: Petr Popelka wird Generalmusikdirektor
Die Spekulationen haben ein Ende: Der tschechische Dirigent Petr Popelka wird Nachfolger von Vladimir Jurowski, dessen Vertrag 2029 endet.
BR-Klassik.de.popelka

„Liebe auf den ersten Blick“:
Bayerische Staatsoper holt Wunschkandidaten Markus Blume und Serge Dorny stellen im Nationaltheater den künftigen Generalmusikdirektor vor. Er ist der Wunschkandidat des Bayerischen Staatsorchesters.
MuenchnerAbendzeitung.de.popelka

Münchner Opernfestspiele 2026: Weltstars und Walküren feiern die Oper
Wagners „Ring“ geht in seine mit Spannung erwartete zweite Runde,  Asmik Grigorian und Jonas Kaufmann  verbreiten Star-Glanz und „Oper für alle“ wird 30.  Was die Münchner Opernfestspiele in diesem Jahr zu bieten haben.
SueddeutscheZeitung.de.muenchen

Bayreuth
Oper, Escape-Raum, Mitmachformate
Neben der Kinderoper – gezeigt wird in diesem Jahr „Der Ring des Nibelungen“ in einer rund zweistündigen Fassung – setzen die Bayreuther Festspiele in diesem Sommer verstärkt auf Musikvermittlung.
inbayreuth.de.mitmachformate

Halle
Händel-Festspiele und Oper Halle: Händels „Rinaldo“ in barocker Opulenz
https://www.orpheus-magazin.de/2026/06/10/halle-saale-rinaldo/

Österreich
Weniger Geld für Museen, Film, Förderungen: Bablers „stabiles“ Kulturbudget
Es geht nicht so radikal bergab wie angekündigt beim Kunst- und Kulturbudget. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) ist stolz auf eine „Absicherung“ des „Kulturlandes“. Aber wie weitsichtig ist sein ideologisches Motto? Der erwartete große Schock war es nicht für den Kunst- und Kulturbetrieb. Das Budget wurde nicht, wie im Strategiebericht prognostiziert, radikal gekürzt, um 150 Millionen, von 670 Millionen im Jahr 2025 auf 520 Millionen im Jahr 2029. Heuer steht man bei diesem Weg bergab bei rund 630 Millionen. 2027 und 2028 wird man aber in etwa stabil bei je rund 610 Millionen bleiben. Genauer gesagt bei 609 Millionen (2027) und 618 Millionen (2028). Wobei 11,4 Millionen aus den „Einsparungen“ für 2027 das für heuer eingeplante und deshalb im Folgejahr entfallende Sonderbudget für die Sanierung des Volkskundemuseums betreffen. Die Erhöhung um fast zehn Millionen 2028 erklärt sich durch ein Sonderbudget für die Sanierung der Salzburger Festspielhäuser.
DiePresse.com.kulturbudget

Wien/ Volksoper
Kult-Operette Fledermaus flattert als Pride-Edition über Bühne
So bunt war der Operetten-Klassiker von Strauss noch nie. In der Volksoper ist auf der Bühne ein humorvoll-bissiges Spiel über Liebe, Identität und gesellschaftliche Normen entstanden
https://www.krone.at/4171728

Opern-Weltstar singt die Hymne beim Formel-1-Grand-Prix in Spielberg
Er füllt die Opernhäuser der Welt, nun eröffnet er das Rennen am Red Bull Ring: Star-Tenor Jonas Kaufmann setzt gemeinsam mit der Osttiroler „Musicbanda Franui“ den musikalischen Auftakt.
KleineZeitung.at

Pittsburgh
Rekord-Dirigent: Honeck bleibt in Pittsburgh
Der Dirigent Manfred Honeck hat bis 2033 beimPittsburgh Symphony Orchestra verlängert.
https://backstageclassical.com/rekord-dirigent-honeck-bleibt-in-pittsburgh/

Feuilleton
„Knapp eine Milliarde Wertschöpfung“
Metallblasinstrumentenmachermeister und Bundesinnungsmeister Christoph Endres im Interview
NeueMusikzeitung/nmz.de

Interview: „Musik soll in ein Labyrinth der Fantasie locken“
In Japan hat Pianist Mao Fujita die Technik, in Deutschland die Philosophie des Klavierspiels erlernt. Im Interview spricht er über die Kunst, auf der Bühne ganz im Moment zu sein, über die Wertschätzung klassischer Musik in seinem Heimatland – und über kleine und große Hände.
https://www.concerti.de/interviews/mao-fujita-2026/

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Amsterdam
Beethoven and Schubert through the prism of Grigory Sokolov at the Concertgebouw
bachtrack.com.de.amsterdam

Venedig
Maria Agresta, Joyce El-Khoury, Maria José Siri, Carlos Álvarez & Saioa Hernández Lead Teatro La Fenice’s 2026-27 Season
operawire.com.maria.agresta

Paris
Opéra de Paris 2025-26 Review: ‘La Cenerentola’
https://operawire.com/opera-de-paris-2025-26-review-la-cenerentola/

Kurtág centenary celebrations continue with superbly performed revival of an unqualified masterpiece
seenandheard.international.com.kurtag

Aldeburgh
Mentors, muses and new music: conductor and composer Ryan Wigglesworth
The musician first visited Aldeburgh as a teenage fanboy. Now, he is at the centre of this year’s festival as its featured artist – and he’s opening with his favourite opera TheGuardian.com.music.wigglesworth

Alresford
La Clemenza di Tito, The Grange Festival review – the quality of mercy In concert, Mozart’s farewell opera burns bright
TheArts.desk.com.clemenzaditito

Caesar and the Raiders of the Lost Ark: comic overkill stunts Handel at Grange Festival
https://bachtrack.com/de_DE/review-giulio-cesare-alden-mead-brady-grange-festival-june-2026

Wormsley
Through a glass darkly in Grange Park Opera’s gloomily convincing Don Carlo
https://seenandheard-international.com/category/opera-and-ballet-reviews/

Atlanta
When Valhalla goes up in flames: Atlanta Opera’s triumphant Götterdämmerung
seenandheard.international.com.valhalla

San Francisco
Bold singing and riveting conducting result in an intensely rewarding Elektra in San Francisco
Seenandheard.international.com2026,elektra

Los Angeles
LA Opera Ends its 40th Anniversary Season with a Production of Mozart’s ‘The Magic Flute’
sanfernandosun.magic.flute

Ballett / Tanz

Wien
Wiener Staatsballett: „Manon“, Kenneth MacMillan
13 Jahre ist die letzte Aufführungsserie von Kenneth MacMillansManon her. Umso höher schlägt das Herz eines Ballettfans, dass diese Produktion wieder am Spielplan des Wiener Staatsballetts steht. Die 74. Vorstellung hatte mehrere gelungene Rollendebüts zu verzeichnen und lässt die Zuschauer durch Bühnenbild und Kostüme von Peter Farmer in eine andere Welt eintauchen. Für die Einstudierung zeichnen Gregory Mislin und Laura Morera verantwortlich, Ballettdirektorin Alessandra Ferri (selbst eine fabelhafte Manon in ihrer aktiven Zeit als Primaballerina) coachte das Ensemble.
https://deropernfreund.de/wiener-staatsballett/wien-ballett-manon-kenneth-macmillan/

Zürich Ballett: „Romeo und Julia“, Sergej Prokofjew
Wer kennt Sie nicht, die dramatische Geschichte der zwei Liebenden aus verfeindeten Familien in Verona? Die Tragödie von William Shakespeare wurde unzählige Male als Theaterstück, Ballett und im Film verewigt und ist bis heute ein romantisches Sinnbild für die große Liebe.
Von Marco Stücklin
https://deropernfreund.de/zuerich-ballett/zuerich-ballett-romeo-und-julia-sergej-prokofjew-2/

Linz
Weltpremiere kommt – Tanz Linz: Liebespaar bekommt zweite Chance
Freiheit, Entscheidung und Liebe? „Ich mache aus der Geschichte von Jean-Paul Sartre ein Tanzstück“, sagt Lilit Hakobyan. Die Choreographin entwickelte mit dem Ensemble von Tanz Linz „Das Spiel ist aus“, ein erzählerisches Stück, das am Samstag in der BlackBox des Linzer Musiktheaters Premiere haben wird. Die musste man zuvor leerräumen.
https://www.krone.at/4171771

Sprechtheater

Berlin/ Gorki-Theater
Langhoff verlässt das Gorki
Raum für postmigrantisches Theater in Berlin geht verloren
rbb24.de.Kultur

Film

Zahnlos oder mit Zahnspange: „Schönberg pfeifen“ am Praterstern
Ein Pianist setzt sich an einem Bösendorfer-Klavier mitten in die Stadt und fordert die Vorübergehenden auf, Melodien von Schönberg zu pfeifen. Die japanischen Touristen wünschten sich Mozart, aber bekommen haben sie Schönberg. Und nicht nur das: Sie werden dazu aufgefordert, zu einer Schönberg-Melodie mit zu peifen – denn genau das hat sich Arnold Schönberg in einem Brief von 1947 gewünscht: Dass die Menschen seine Melodien kennen und pfeifen würden.
Kurier.at.schönberg

Medien

ORF: Nächtlicher Entscheid
ORF-Chef Pig: „Ein neuer Morgen bricht an“. Der neue ORF-Chef heißt Clemens Pig: 21 von 35 Stiftungsräten gaben ihre Stimme dem von der Regierung präferierten Kandidaten und ehemaligen Apa-Chef. Der Hearing-Tag war spannend – und lang – wie nie zuvor. Die „Krone“ berichtete live – hier können Sie die Wahl sowie die ersten Worte des designierten Generaldirektors nachlesen.
https://www.krone.at/4172290

ORF
Aufruhr nach Wolfs Attacke auf ORF-Kandidatin
Kurz vor der Wahl des neuen ORF-Generaldirektors am Donnerstag geht es am Küniglberg rund: Nachdem „ZiB 2“- Moderator Armin Wolf die ebenfalls kandidierende Medienunternehmerin Eva Schütz scharf attackiert hatte, erfuhr die „Krone“ am Montag, dass der Moderator intern angezeigt wird – wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Ethikkodex. Wolf kann diese Anschuldigungen nicht nachvollziehen.
kronenzeitung.at.arminwolf

Sport

Fußball-WM
Co-Gastgeber Mexiko eröffnet die WM mit 2:0-Sieg
Es ist getan, der Startschuss ist gefallen, die 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte ist im Aztekenstadion von Mexico-City vor rund 80.000 Zuschauern mit dem Duell von Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika eröffnet worden! Von der Papierform her wenig überraschend setzten sich die Gastgeber als 14. der FIFA-Weltrangliste gegen den 60. locker durch und siegten am Ende verdient mit 2:0.
https://www.krone.at/4171931

Österreich/ Fußball
Liebe & Babyglück: Das sind die schönen Spielerfrauen unserer ÖFB-Stars
Wenn Österreich bei der WM aufläuft, schauen Millionen Fans auf die Männer am Platz. Doch hinter den Nationalteam-Stars stehen Frauen, die längst Teil ihrer Erfolgsgeschichte sind: Ehefrauen, Partnerinnen, Mütter ihrer Kinder und langjährige Jugendlieben, die zwischen Reisen, Klubwechseln und Turnierdruck für Stabilität sorgen.
oe24.at.spielerfrauen

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Unter’m Strich

Kritik nach ORF-Auftritt: Jetzt spricht Christa Kummer
Nach Christa Kummers Auftritt bei „Willkommen Österreich“ wird im Netz über den Umgang der Moderatoren mit ihr diskutiert. Jetzt spricht sie. Nicht nur die „Heute“-Community zeigte sich in Kommentaren irritiert über den Ton der Sendung gegenüber der ehemaligen Wetter-Moderatorin, auch Model Kerstin Lechner meldete sich öffentlich zu Wort und stellte sich hinter die 61-Jährige. Auffällig war in der Sendung zudem der Kontrast zum späteren Gast Jorge González: Während bei Kummer zahlreiche Spitzen gesetzt wurden, wurde der „Let’s Dance“-Star deutlich zurückhaltender behandelt, mit spürbarer Bewunderung und kaum pointierten Kommentaren auf seine Kosten.
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Wien/ Liesing
Rund eine Tonne Cannabis sichergestellt
Rund eine Tonne Cannabis im Wert von 4,5 Millionen Euro haben Ermittler der Wiener Polizei in Liesing sichergestellt, wie heute bekanntgegeben worden ist. Dabei handelt es sich um die bisher größte in Österreich sichergestellte Menge des Suchtmittels.
https://wien.orf.at/stories/3358039/