DIE DIENSTAG-PRESSE (30. JUNI 2026)

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Klassik-Woche: Zu viel Hysterie!
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute müssen wir mal ein wenig abrüsten – zu viel Hysterie! Zu viele Skandale! Können wir uns nicht mal wieder auf das Wesentliche besinnen: die Musik? In der Klassik geht es inzwischen zu wie in der ganzen Welt: Sofort muss zu allem eine Meinung her – die sollte möglichst laut sein. Und am liebsten unverhandelbar. Immerhin wäre der Süddeutsche-Friedman-Bayreuth-Debatte diese Woche schon fast die Luft ausgegangen, wenn Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda sich nicht noch einmal vor den Süddeutsche-Zeitungs-Karren hätte spannen lassen: »Was Michel Friedman hat«, schreibt er: »ein Bewusstsein dafür, wann uns beim seichten Gründeln nach kultureller deutscher Eigentlichkeit der Sauerstoff der Freiheit ausgeht.« Wirklich? Oder fehlt Friedman einfach das Wissen darüber, wie intensiv Bayreuth seit Jahren seine Vergangenheit debattiert und auf die Bühne bringt – aber das ist ja auch ein Hut von letzter Woche.
https://backstageclassical.com/zu-viel-hysterie/

Wien
Es ist soweit: Der 3. Wiener Opernsommer startet!
Am 1. Juli hebt sich der Vorhang für eines der Kulturhighlights dieses Sommers: Der Wiener Opernsommer eröffnet seine 3. Saison mit „Carmen“. Die Premiere ist nahezu ausverkauft. Eröffnet wird damit feierlich die 3. Saison des Wiener Opernsommers. Nach den gefeierten Produktionen von „Don Giovanni“ (2024) und „La Traviata“ (2025), steht dieses Jahr „Carmen“ an insgesamt 12 Spielabenden am Programm. Der Wiener Heumarkt verwandelt sich dafür erneut in Wiens einzigartige Open-Air-Opernarena, und bietet damit die einzige Möglichkeit, große Oper im Sommer in Wien zu genießen.
OTS.at.opernsommer

Bregenz
Werkstattgespräch: „Die Ausflüge des Herrn Brouček“
Im Rahmen der 80. Bregenzer Festspiele findet ein Werkstattgespräch zur Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček statt. Festspielintendantin Lilli Paasikivi, Regisseur Yuval Sharon und weitere Kreative geben am 6. Juli 2026 erste Einblicke. Die Veranstaltung wird von ORF Radio Vorarlberg live übertragen.
https://vorarlberg.orf.at/studio/stories/3360459/

Budapest
So., 28. Juni 2026: BUDAPEST (Béla-Bartók-Konzerthalle im Palast der Künste): Richard Wagner, Götterdämmerung
Eine außerordentlich gute „Götterdämmerung“ erwartete die Besucher im Budapester Palast der Künste, und einen großen Anteil am Gelingen hatte Albert Pesendorfer als Hagen. Was für ein wunderbarer Sänger! Er war ein Hagen vom „alten“ Schlag, also mit wenigen Schattierungen in der Stimme und ohne psychologisches Getue, dafür außerordentlich raumfüllend, dunkel timbriert und imposant in seiner gesamten Darstellung: Sein Hagen ist ein verschlagener, insgeheim eiskalt berechnender Bösewicht, der seinen Mordplan beinhart durchzieht und mit dem wahrlich nicht gut Kirschen essen ist. Ich habe mich gefragt, warum dieser österreichische Sänger in Österreich fast keine Karriere macht und vor allem in (bundes-)deutschen Landen Erfolge feiert. Man sollte sich in Wien besinnen, was man an ihm hat, und ihn öfter engagieren. Und da muss man auch gleich Birger Radde als klangschönen und stimmgewaltigen Gunther erwähnen, der diese mittlere Rolle deutlich aufwertete. Während man sich in Wien zuletzt in diesen Rollen mit den Nichtskönnern Groissböck und Mokus herumärgern musste, bietet Budapest mit Pesendorfer und Radde deutlich bessere Sänger, die an der Wiener Staatsoper gerade mal ab und zu einspringen dürfen. Dabei sollten sie dort regelmäßig engagiert werden
forumconbrio.com

Essen
Ovationen für Anna Netrebko in Essen Begeisterung statt Boykott
ESSEN · Ihr Sopran leuchtet – mal dunkelrot, dann wie ein gleißender Sonnenstrahl. Auch wenn sie ohne Orchester auftritt, sondern „nur“ von Pianist Pavel Nebolsin und Geiger Kurt Mittelfellner begleitet wird, verwandelt Anna Netrebko mit wenigen Posen und Gesten das Konzerthaus-Podium in Essen in eine Opernbühne.
WestdeutscheZeitung

CD-Besprechung
Ture Rangströms „Kronbruden“ überzeugt in atmosphärisch dichter Aufführung
Rangströms Oper ist in Schweden fester Bestandteil des Repertoires, in Deutschland ist sie, obwohl 1919 in Leipzig uraufgeführt, nahezu unbekannt. Die nun auf CD erschienene Aufnahme macht das Werk auch einem breiteren Publikum zugänglich, und kann als hervorragend gelungen bezeichnet werden. Das Drama eines Dorfmädchens, das ihr uneheliches Kind tötet, um bei ihrer Hochzeit die traditionelle Brautkrone tragen zu können, weist deutliche Parallelen zu Janáčeks Jenůfa auf, das nach einem Drama von August Strindberg entstandene Libretto wurde später als Janáčeks literarische Vorlage geschrieben, möglicherweise war es Strindberg bekannt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Linz
Vorbericht – Musiktheater Linz: „Pretty Woman“: Lovestory als prickelnde Show
„Pretty Woman – Das Musical“ erobert Linz! Ab 15. Juli kann man die schönste Lovestory der Welt live im Musiktheater erleben: mitreißende Songs, Romantik und viel Herzklopfen. Die Inszenierung verbindet Filmnostalgie mit einer zeitgemäßen Musicalshow, „Krone“ Abonnenten bekommen Ermäßigungen bei den Tickets.
https://www.krone.at/4193490

Retz
Retz zeigt Psychothriller in Stadtpfarrkirche
Beim Festival Retz (Bezirk Hollabrunn) hat man sich diesen Sommer für Alessandro Scarlattis Oper „Judith & Holofernes“ in der Stadtpfarrkirche entschieden. Premiere ist am 10. Juli.
https://noe.orf.at/magazin/stories/3360313/

Lübeck/Haus Eden
Kirill Volkov und Danang Dirhamsyah ziehen das Publikum in ihren Bann
Überzeugendes Plädoyer für den leider vergessenen Komponisten Hans Gál. Faszinierendes Kammerkonzert im Haus Eden in Lübeck Kirill Volkov und Danang Dirhamsyah interpretieren die Sonate von Hans Gál mit großer Emphase und Spielfreude. Immer im gleichen Atem, beeindruckt das unprätentiöse und so leichte, ja geradezu selbstverständliche Musizieren der Künstler. Man wird von der Verbundenheit und Begeisterung der beiden mitgerissen.
Von Axel Wuttke
Klassik-begeistert.de

Berlin
Mozart meets Comedy
An der Berliner Staatsoper Unter den Linden inszeniert Andrea Moses Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ als Show mit Comedian Bülent Ceylan als Bassa Selim und ihm selbst.
concerti.de.berlin.mozart

Sehr komische Oper (Bezahlartikel)
Bület Ceylan darf bei der „Entführung aus dem Serail“ an der Staatsoper Berlin kritisch durch den Abend führen. Wie schlägt sich der Comedian als Mozarts Showmaster?
sueddeutsche.zeitung.de.showmaster

Nach elf Jahren im Amt: Intendantin der Berliner Philharmoniker hört 2028 auf
Intendantin Andrea Zietzschmann wird ihren Vertrag nicht mehr verlängern. Auf ihre Nachfolge kommt ein Großprojekt zu: Das ikonische Gebäude muss saniert werden.
Tagesspiegel.de.intendantin

München
Best of „Klassik am Odeonsplatz“: Fünf magische Musikmomente
Traumhafte Open-Air-Kulisse, weltberühmte Stars: „Klassik am Odeonsplatz“ ist jeden Sommer ein Highlight für Musikfans. Dieses Jahr findet das Event am 11. und 12. Juli statt. Wir verkürzen Ihnen die Wartezeit – und präsentieren fünf unvergessliche Musikmomente aus den vergangenen Jahren.
BR-Klassik.at.odeoensplatz

Gelsenkirchen
Halbszenischer Volltreffer
Dieser Operettenabend ist Amüsement vom Feinsten. Und Meister Offenbach erweist sich fürwahr als Mozart der Champs-Élysées, löst musikalisch wirklich alle Hoffnungen ein.
concerti.de.halbszenischer.volltreffer

Budapest
Der „Ring“ in Budapest: Aus Rheines Tiefen bis zum Feuerzauber (Bezahlartikel)
Jubel für die erste Hälfte der „Nibelungen“-Tetralogie, zum letzten Mal im MüPa in der Schörghofer-Inszenierung unter dem scheidenden Ádám Fischer.
DiePresse.com.ring.in budapest

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Budapest
An extraordinary Das Rheingold and Götterdämmerung are Ádám Fischer’s last in Budapest
seenandheard.international.com.budapest

Mailand
Speranza Scappucci and Rosa Feola lead a compelling Lucia di Lammermoor at La Scala
bachtrack.com.de.review.lucia

Paris
Théâtre des Champs-Élysées 2025-26 Review: Die Entführung aus dem Serail
New Production of Mozart’s Singspiel Presents Orientalism Through an Ambivalent & Contemporary Lens
operawire.com.champs-elysees

London
In the Belly of the Beast review – biblical events showcase Sun King’s favoured composer
Spitalfields music festival opened, by chance, with this beautifully performed and dramatic revival of baroque cantatas by Élisabeth Jacquet de La Guerre
TheGuardian.com.music

Aldborough
The Marriage of Figaro – St Andrew’s Church, Aldborough
The Australian/American soprano, Danielle de Niese, now domiciled in this country, is a major figure on world stages, so her recruitment as director for the brilliant, but small-scale, Wild Arts represents a striking coup – a tribute to her love of The Marriage of Figaro and Orlando Jopling’s powers of persuasion.
https://www.thereviewshub.com/the-marriage-of-figaro-st-andrews-church-aldborough/

Chicago
Opera Festival of Chicago serves up a delightful “Bohème”
cxhicagoclassical.review

“La Boheme” Opera Fesitival of Chicago reviewed by Frank Meccia
aroundtheword.chicago

Brisbane
Rusalka (Opera Queensland)
Opera Queensland’s superb incarnation of Dvořák’s Rusalka is surreal: a cautionary tale, a nightmare as directed by the accomplished Sarah Giles.
https://limelight-arts.com.au/reviews/rusalka-opera-queensland/

Recordings
Reissues: Joan Sutherland & Pascal Rogé in Retrospect
Late Sutherland comes with qualifications but Rogé is a winner all the way.
https://limelight-arts.com.au/reviews/reissues-joan-sutherland-pascal-roge-in-retrospect/

Obituary
Legendary Mezzo-Soprano Mignon Dunn Dies at 98
operawire.com.mezzosoprano

Ballett / Tanz

Österreich
Vom Waisenkind zu Wiens Primaballerina: „Der Tanz und mein Bruder waren alles für mich“ (Bezahlartikel)
Ballett garantierte Liudmila Konovalova eine Zukunft. Früh hatte sie die Mutter verloren. Der „Presse“ erzählte sie von ihrem Weg aus dem Waisenhaus zur ersten Solotänzerin beim österreichischen Staatsballett. Und von ihrer neuen Freiheit.
DiePresse.com.primaballerina

Sprechtheater

Schwechat bei Wien
Nestroy Spiele Schwechat: Ein langer Weg durch menschliche Abgründe (Bezahlartikel)
Christian Graf zeigt Nestroys spätes Stück „Mein Freund“ als Textmarathon. Es geht um Betrug und Täuschung.
Kurier.at.meinfreund

Schauspielhaus Wien ist „das zeitgemäße Theater der Saison 2025/26“
Der Verein „Das zeitgemäße Theater e.V.“ vergab im deutschsprachigen Raum erstmals einen Preis für Bemühungen um mehr Verantwortung, Transparenz und Fairness am Theater
DerStandard.at.story.schauspielhaus

Wien
Stefanie Reinsperger erhält den Elisabeth-Orth-Preis
Die Schauspielerin schafft es laut Jury „selbst als Solistin auf der Bühne, das Haus unter Strom zu setzen“
DerStandard.at.story.stefaniereinsperger

Seeham
Seebühne Seeham: Wenn der Ortschef den Gott im „Jedermann“ gibt
Auf der Seebühne Seeham laufen die Proben für den modernen „Jedermann“ von Felix Mitterer auf Hochtouren. Franz Hillerzeder spielt die Hauptrolle, Bürgermeister Christian Altendorfer steht als Gott auf den Brettern der Bühne im Trumer See. So in Weiß gekleidet erkennt ihn nicht jeder auf Anhieb: „Es fühlt sich gut an“, lacht der Seehamer Bürgermeister. Christian Altendorfer schlüpft für den „Jedermann“ auf der Seebühne in die Rolle des Gott-Vaters und hat sich dafür extra einen Bart wachsen lassen.
https://www.krone.at/4196246

Buch/ Literatur

Bewegend und bildstark: Lena Schätte als große Gewinnerin des Bachmann-Preises
Bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur ganz groß abgeräumt – mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und zwei weiteren Auszeichnungen – hat die Deutsche Lena Schätte. Aber auch Magdalena Schrefel aus Niederösterreich steht als erlesene Siegerin auf dem Stockerl.
https://www.krone.at/4197680

Medien

ORF
Seidl: „Armin-Wolf-Witz wurde rausgeschnitten“
Kabarettist Gery Seidl spricht mit krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann über seine Haltung zu Authentizität, Sprache und öffentlicher Meinung auch in der Corona-Zeit. Der Schauspieler kritisiert dabei vor allem die gesellschaftliche Polarisierung und fehlende Debattenkultur. Was der Schauspieler von Cancel Culture sowie Klima- und Genderdebatten hält, wie er über Mohammed-Witze denkt und darüber, dass der ORF Passagen aus seinem Programm rausschneidet, erfahren Sie in einer neuen Folge „Message Macht Medien“-Spezial!
KronenZeitung.at

ServusTV trennt sich von seinem Programmdirektor
Zu den Hintergründen der Freistellung von Goetz Hoefer hält sich der Salzburger Privatsender bedeckt. Wie der Privatsender den Salzburger Nachrichten am Mittwoch bestätigte, wurde Hoefer freigestellt. Die Hintergründe der Personalentscheidung sind nicht bekannt und wurden von ServusTV auch auf Nachfrage nicht ausgeführt. SN-Informationen zufolge soll die Entscheidung aber eine rein personelle sein und nicht mit etwaigem Fehlverhalten zusammenhängen. Hoefer wechselte 2023 zu ServusTV. Zum Start verantwortete er „alle redaktionellen Bereiche sowie die Programmplanung“, wie der Salzburger Sender mitteilte. Im Jahr darauf wurde der gebürtige Deutsche General Manager, bevor er 2025 wieder als reiner Programmdirektor fungierte.
Kurier.at.servus.tv.programmdirektor

Politik

Österreich
Umfrage: Sieben von zehn Österreichern bezweifeln, dass das Budget hält
Die absolute Mehrheit rechnet mit Belastungen und stößt sich nicht an dem von der FPÖ benutzten Begriff der Remigration.
Kurier.at.budget

Österreich
Hotline vor Ambulanzbesuch, „Preisliste“ bei Privatärzten
Heute.at.gesundheitsreform

Sport

Fußball-WM
Paraguay sensationell. WM-Aus! Deutschland verliert Elfmeter-Thriller
Die DFB-Auswahl verlor am Montag in Foxborough bei Boston gegen Paraguay mit 3:4 nach Elferschießen. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung war es vor 63.495 Zuschauern nach Toren von Julio Enciso (42.) bzw. Kai Havertz (54.) 1:1 gestanden. Im Elfmeterschießen zeichnete sich Paraguays Tormann Orlando Gill bei den Schüssen von Havertz und Nick Woltemade aus, zudem setzte Jonathan Tah den Ball drüber. Aufseiten der Sieger fielen Fehlschüsse von Antonio Sanabria (daneben) und Fabian Balbuena (gehalten) nicht ins Gewicht, da Jose Canale als letzter Schütze die Nerven behielt.
https://www.krone.at/4197870

Bei peinlichem WM-Aus. Cucurella 2.0? Deutsche hadern erneut mit Hands
Heißt Cucurella in diesem Jahr Gomez?“, entfuhr es dem Live-Kommentator Wolf Fuss. Tatsächlich wurden bei den deutschen Fußball-Fans im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay böse Erinnerungen an die EM 2024 wach. Damals wie jetzt ging‘s um eine höchst strittige Hands-Szene
https://www.krone.at/4199753

WM-Sechzehntelfinale
Marokko ringt Niederlande im Elferschießen nieder
Marokko steht im WM-Achtelfinale! Sie besiegten die Niederlande nach Elfmeterschießen mit 3:2. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung war es 1:1 gestanden. Nun wartet Kanada.
https://www.krone.at/4198341

Österreich
Millionenablöse! Austria-Star wechselt nach Salzburg
Austria Wien muss einen Leistungsträger ziehen lassen. Abubakr Barry wechselt nach zwei Saisonen innerhalb der Bundesliga zu Red Bull Salzburg. Der 25-jährige Gambier absolvierte in den vergangenen beiden Saisonen insgesamt 70 Pflichtspiele für die Veilchen.Dem Vernehmen nach soll die Wiener Austria für den Mittelfeldspieler eine Ablöse von drei Millionen Euro erhalten.
Heute.at.austriastar

Religion

Wien
Josef Grünwidl erhielt Pallium im Petersdom
Papst Leo XIV. hat dem Wiener Erzbischof Josef Grünwidl bei einem Festgottesdienst im Petersdom in Rom das so genannte Pallium verliehen. Die mit sechs schwarzen Kreuzen bestickte Wollstola ist das Zeichen seiner Würde als Leiter einer Kirchenprovinz. Mit Grünwidl erhielten am Montag weitere, in den vergangenen zwölf Monaten vom Papst ernannte Metropoliten das Pallium. In seiner Predigt hob der Papst die Bedeutung des Palliums hervor. „Dieses Wollband bringt die Verpflichtung eines jeden Hirten – aber auch eines jeden Christen – zum Ausdruck, die ihm anvertrauten Brüder und Schwestern ebenso wie Lämmer der Herde des Herrn auf seine Schultern zu nehmen und für sie Energie, Zeit, Mühe und sogar das Leben zu opfern, damit das Evangelium alle erreicht und die ganze Welt darin Harmonie und Eintracht findet“, sagte Leo XIV.
https://wien.orf.at/stories/3360402/

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Unter’m Strich

„SpielerInnen“: Babler gendert ÖFB-WM-Stars
Mit einem Statement von seinem Besuch beim ÖFB-Team wollte SPÖ-Chef Andreas Babler wohl Nähe zur Nationalmannschaft zeigen. Stattdessen sorgt seine Formulierung für viel Spott in den sozialen Medien. Doch ausgerechnet bei seiner Ansprache an das Team in Österreich spricht er nicht von den Spielern, sondern von den „SpielerInnen“. Wörtlich sagt Babler: „… beim Trainingscamp zu sein mit den SpielerInnen …“ Wenige Sekunden später legt er noch einmal nach und erklärt, er wolle „den SpielerInnen persönlich auch sagen, wie dieses Land auch kollektiv stolz ist“. Ein Ausschnitt verbreitete sich rasch auf den verschiedenen Plattformen. Dort machen sich zahlreiche Nutzer über die Wortwahl des SPÖ-Chefs lustig. „Ich dachte, unsere Spieler heißen unter anderem Stefan Posch und Alexander Schlager und nicht Stefanie und Alexandra“, schreibt etwa ein Nutzer unter dem Beitrag. Andere kommentieren spöttisch, Babler habe offenbar versehentlich das Herren- zum Frauen-Nationalteam gemacht. Für Babler endet der Besuch beim ÖFB damit in einem handfesten Social-Media-Shitstorm.
oe24.at.babler gendert

Stade/ Niedersachsen
Nahe Mutter-Kind-Heim: Fünf Tote in Niedersachsen
In der niedersächsischen Stadt Stade ist es am Montagmittag zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen. Auslöser waren Schüsse in einer Jugendeinrichtung. Fünf Erwachsene sind dabei ums Leben gekommen. Laut der Polizei soll es bereits zwei Festnahmen gegeben haben.
https://www.krone.at/4198876

Frankreichs First Lady: Das sind die vielen Gesichter der Brigitte Macron
Sie ist 25 Jahre älter als ihr Mann, wird verspottet, karikiert und diffamiert. Brigitte Macron (73), die ehemalige Lehrerin Emmanuel Macrons (48), gerät immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Dabei hat Ehegatte und Frankreichs Präsident die schlechtesten Umfragewerte. Brigitte muss es büßen und sucht nach Auswegen.
KronenZeitung.at.macron-gesichter

Große Trauer in der Wiener Society: Friedrich Schiller gestorben
Der Unternehmer wurde 78 Jahre alt. Er lebte bis zu seinem überraschenden Tod mit seiner an Demenz erkrankten Ehefrau Jeannine Schiller zusammen. Laut oe24 erlitt Friedrich Schiller am Samstag gegen Mittag in seiner Villa im 13. Wiener Gemeindebezirk einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden. Die Nachricht verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit in der Wiener Society. Für viele Wegbegleiter kommt sein Tod völlig überraschend. Noch vor wenigen Wochen war Schiller gut gelaunt unterwegs und freute sich über das Wiedersehen mit Freunden.
DiePresse.com.schiller