DIE DIENSTAG-PRESSE (28. JULI 2026)
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Bayreuth
Auftakt zum KI-„Ring“ in Bayreuth: Ein Desaster
Trotz erstklassiger Sänger und Christian Thielemann am Pult ist dieses „Rheingold“ zum Jubiläum der Wagner-Festspiele ein einziger Error.https://kurier.at/kultur/rheingold-bayreuth-thielemann-kuenstliche-intelligenz/403178417
„Das Rheingold“ geht in der KI-Bilderflut fast unter – die Premierenkritik
„Ring 10010110 – vom Mythos zum Code“ ist das Bühnenfestspiel überschrieben. Ganz analog und großartig: Das von Christian Thielemann dirigierte Festspielorchester.
swp.de.kultur
Bayreuth
Kollektiv Hauen Stechen erstmals in Bayreuth mit Wagner-Exkurs
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,08 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Richard Wagners „Rienzi“ in Bayreuth
Audio von Jörn Florian Fuchs (8,04 Minuten)
https://www.deutschlandfunk.de/richard-wagners-rienzi-in-bayreuth-100.html
Das Regieteam übersetzt Wagners „Rienzi“ in die banale Bildersprache der Gegenwart
Andreas Schager ist mit seinem groß dimensionierten, höhensicheren Tenor der ideale Interpret von Richard Wagners erster Heldentenorpartie. Mit schier unerschöpflicher Strahlkraft meistert er die mörderische Partie ohne Ermüdungserscheinungen, und findet im berühmten Gebet sogar zu einem zarten Piano.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Salzburg/ Festspiele
Jonathan Tetelman prägt Salzburgs düstere Carmen
Der Star des Abends ist Jonathan Tetelman. Das Salzburger Publikum beweist dabei viel Gespür dafür, wer diesen Abend getragen hat. Zum Ende trampelt das Publikum, als der gebürtige Chilene im weißen Rudershirt völlig abgekämpft die Bühne betritt. Man sagt gerne, dass ein Sänger eine Rolle „verinnerlicht“ hat – bei Tetelman trifft das zu, der als Don José in die tiefsten Abgründe seiner Eifersucht gezogen wird und zum Ende Carmen ersticht.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Salzburger Festspiele
Eine „Carmen“ frei von Kitsch und Schuld
Eine Oper, die mit einem Femizid endet, verträgt keinen Kitsch. In großer Einigkeit haben Sängerin Asmik Grigorian und Regisseurin Gabriella Carrizo ein Rollenbild der Oper gestürzt: Die am Sonntag bei den Salzburger Festspielen gezeigte neue „Carmen“ stellt nicht mehr eine exotische Verführerin mit tragischem Ende in den Mittelpunkt, sondern eine Frau, die aus Freiheit selbst bestimmt, wer am Ende ihr Geliebter ist. Nicht alle waren für diese Deutung schon bereit.
https://orf.at/stories/3437322/
„Carmen“ bei den Salzburger Festspielen: Mehr Wagner als Bizet (Bezahlartikel)
Teodor Currentzis dirigiert ein düsteres Musikdrama und Asmik Grigorian spielt sich selbst in der surrealen, finsteren, aber auch stimmungsvollen, intensiven Tanztheater-Regie von Cabriela Carrizo.
DiePresse.com.mehrwagner
Diese „Carmen“ sagt Adieu zum Postkarten-Spanien
Als erste Salzburger Opernpremiere erlebte man Georges Bizets Meisterwerk unter Publikumsliebling Teodor Currentzis in düsterer Inszenierung. Asmik Grigorian & Jonathan Tetelman begeistern in den Hauptrollen
https://www.krone.at/4234044
Die neue Salzburger „Carmen“ in der Dunkelkammer (Bezahlartikel)
Die erste szenische Opernpremiere polarisierte. Asmik Grigorian wurde für ihr Rollendebüt gefeiert, Dirigent Teodor Currentzis mit Applaus bedacht, die Regie von Gabriela Carrizo mit einigen Buhs.
https://kurier.at/kultur/askim-grigorian-carmen-salzburger-festspiele/403178254
Salzburger Festspiele: Carmens Nacht auf dem kahlen Felsen (Bezahlartikel)
„Carmen“ extra-heavy: Regisseurin Gabriela Carrizo und Dirigent Teodor Currentzis pumpen Bizets Oper bei den Salzburger Festspielen mit Bedeutung voll. Das ist nicht unproblematisch, geht sich aber wegen einer umwerfenden zweiten Hälfte dennoch aus.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/39783907/carmens-nacht-auf-dem-kahlen-felsen
Kritik „Carmen“ Salzburg: Klein Platz für Männerfantasien
Apokalyptische Krater statt spanischer Lebensfreude: In Gabriela Carizzos „Carmen“ ist Gewalt omnipräsent – und führt schließlich zum Femizid. Die Inszenierung ist durchwachsen und teilweise überfrachtet, die musikalische Qualität hingegen dank Asmik Grigorian, Jonathan Tetelman und Teodor Currentzis hoch.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-salzburger-festspiele-carmen-2026-100.html
Des Dirigenten Eitelkeit ist Teil der Inszenierung (Bezahlartikel)
Georges Bizets Oper „Carmen“ lebt bei den Salzburger Festspielen aus ihrer intensiven Körperlichkeit. Individuelles Profil gewinnt aber nur Asmik Grigorian in der Titelrolle.
FrankfurterAllgemeine.net.des.dirigenten.eitelkeit
Aufrecht noch nach dem Femizid
Wäre da nur der vierte Akt – dann könnte man Gabriela Carrizos Inszenierung von Bizets Carmen, der ersten Opernpremiere dieser Festspiele, ganz ohne Vorbehalt bejubeln, so wie es am Sonntag (26.7.) ein Großteil des Publikums auch prompt getan hat. Aber alles in allem findet sich in dieser wagemutigen Produktion, in der die gesprochenen Dialoge gestrichen und durch tänzerisch/pantomimische Aktion ersetzt sind, doch einiges an Für und Wider.
DrehpunktKultur.at.aufrecht
Große Oper, große Namen: Gefeierte Premiere in Salzburg
Mit „Carmen“ feierte eine der meist erwarteten Produktionen der Salzburger Festspiele Premiere. Zahlreiche VIPs nahmen dafür im Festspielhaus Platz.
Heute.at.großeoper
Der Schreihals Rienzi hat in Bayreuth keine Zukunft
Dem Aschenbrödel unter Wagners Opern war eine Aufführung auf dem Grünen Hügel bislang verwehrt geblieben. Zum 150er machte man eine Ausnahme für „Rienzi“. Warum es dabei bleiben wird.
Von Jens F. Laurson
DiePresse,com.schreihals.rienzi
Auftakt in Salzburg und Bayreuth: Neue Einblicke, Voyeure und Schafe
Bayreuth und Salzburg starten am selben Tag mit ihren szenischen Opernproduktionen. Dort gibt es unter anderem den ersten KI-„Ring“, hier ein (nominell) spektakuläres Programm.
Kurier.at.festspieleröffnungen
Bayreuth/Festspiele
Die Kinderoper bleibt auch im Jubiläumsjahr ein grandioses Unikum am Grünen Hügel
Den gigantischen Viertage-Zyklus des Ring des Nibelungen auf ein knapp zweistündiges Kinderstück (ausnahmsweise eine Kinderoper mit Pause) herunterzubrechen, ist eine Herkulesaufgabe. Mehr noch als bei geschlossenen Einzelwerken muss die schiere Fülle an Figuren und Handlungssträngen zu noch stärkerer Verdichtung führen.
Von Dr.med.Gerald Hofner
Klassik-begeistert.de
Bayreuth
150 Jahre Festspiele: Bayreuths Klänge treffen mitten ins Herz
Es gibt Abende, an denen man schon während des Schlussapplauses weiß, dass sie ihren festen Platz in der Musikgeschichte finden werden. Die Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2026 war genau ein solcher Moment. Zum zweiten Mal in der 150 Jahre währenden Geschichte erklang Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie auf dem Grünen Hügel am Eröffnungstag (wie immer der 25. Juli) – und es fühlte sich überhaupt nicht wie etwas Außerordentliches an. Eher wie ein Werk, das schon immer hierher gehörte und nun wieder einmal seinen Platz gefunden hatte. Selten hat ein Eröffnungsabend eine solche Selbstverständlichkeit ausgestrahlt und zugleich eine so große historische Dimension besessen.Das hat einen besonderen symbolischen Hintergrund: Richard Wagner
(* 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig) hat Beethoven verehrt wie kaum einen anderen Komponisten. Er bezeichnete die Neunte sogar als das „menschliche Evangelium der Kunst der Zukunft“, und sie spielte für seine eigene künstlerische Entwicklung eine zentrale Rolle. Deshalb kehrt die Sinfonie bei bedeutenden Festakten in Bayreuth immer wieder zurück.
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Die Callas war schon Carmen, bevor sie einen Ton sang
Unzählige Sängerinnen haben sich als Carmen in Ton- und Bilddokumenten oder einfach im Gedächtnis des Publikums verewigt. Einige Schlaglichter auf die Interpretationsgeschichte zwischen Bühne, Studio und Filmset.
Von Walter Weidringer
DiePresse.com.callas
Wie »Carmen« von Wien aus die Welt eroberte
Von einer misogynen Geschichte aus Andalusien zum globalen Sensationserfolg, der entscheidend mit Wien zu tun hat: Über die Karriere von Bizets Oper »Carmen«, die am Sonntag in Salzburg startet (und was die «Habanera« mit »La Paloma« zu tun hat).
https://www.diepresse.com/39474201/wie-carmen-von-wien-aus-die-welt-eroberte
Salzburg
Salzburger Festspiele: Die Klagen klingen besser als der Jubel
Die Ouverture spirituelle in der Kollegienkirche bewies erneut ihre Kraft. Die Wiener Philharmoniker hingegen begannen in Salzburg unter Gustavo Dudamel mit einer enttäuschenden Zweiten von Gustav Mahler.
Von Walter Weidringer
DiePresse.com.besserals.der.Jubel
Salzburg/ Kinderopern:
Ein Mädchen namens Kri fragt bei den Salzburger Festpielen: „Warum nicht?“
Das Schauspiel „Kri“ für Publikum ab zehn Jahren bringt ein preisgekröntes Stück zu den Salzburger Festspielen.
die Presse.com.ein.maedchen.namens
„Warum ist denn hier alles so bescheuert?“
Bei den Salzburger Festspielen überzeugte die Kinderoper „King Arthur Junior“ nur bedingt. Dass jeder einzelne Charakter genau gezeichnet ist und die Moral sehr nachvollziehbar, ist eben nur die halbe Miete.
https://www.diepresse.com/39861377/warum-ist-denn-hier-alles-so-bescheuert
Bayreuth
Friedman in Bayreuth: „Reden wir, streiten wir, und schätzen wir, was wir haben“
Gleich mit drei Ereignissen begannen die 114. Wagner-Festspiele dieses Wochenende. Darunter auch die an diesem Ort historische Rede von Michel Friedman über Antisemitismus, die fast nicht stattgefunden hätte.
DiePresse.com.friedmann.in bayreuth
Sämtliche Klassik-Artikel in der „Presse“ finden Sie nur unter:
https://www.diepresse.com/kultur/klassik
Salzburg
Salzburger Festspiele zwischen Kitsch, Wutrede und Klangsinnlichkeit
Patricia Kopatchinskaja, das Klangforum Wien und Cantando Admont spannen in der Kollegienkirche einen Bogen von der Renaissance bis zur Moderne
DerStandard.at.story.kitschund wutrede
Überschwang und Geheimnis
Festspiele / Wiener Philharmoniker / Dudamel. Gustav Mahlers Zweite, die monumentale Auferstehungssymphonie, erklang am Samstag (25.7.) im Großen Festspielhaus als mächtiges Breitwandepos und dennoch mit vielen berührenden Details. Gustavo Dudamel, ein Temperamentbündel am Pult, die phänomenalen Wiener Philharmoniker und der grandiose Wiener Singverein erhielten am Ende Standing Ovations.
Drehpunkt.Kultur.at.dudamel
Aufersteh’n, ja aufersteh’n! – Gustavo Dudamel und die Wiener Philharmoniker mit Mahlers 2. Symphonie bei den Salzburger Festspielen
opernmagazin.de.dudamel.philharmoniker
Mahlers Zweite: Schwebende Geister im Großen Festspielhaus
Dirigent Gustavo Dudamel machte am Samstagabend bei den Salzburger Festspielen aus Gustav Mahlers Zweiter Symphonie kein feierliches Denkmal. Er begeisterte das Publikum mit ständigen Richtungswechseln
https://www.krone.at/4233568
Wiener Philharmoniker mit Dudamel: Schallpegel, um Tote aufzuwecken
Mahlers Auferstehungssymphonie geriet in Salzburg zu einem teils mitreißenden, teil klobigen Glaubensbekenntnis
DerStandard.at.story.schallpegel
Überwältigende Auferstehung: Jubel für Philharmoniker und Dudamel (Bezahlartikel)
Mahlers „Auferstehungssymphonie“ mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel wurde bei den Salzburger Festspielen bejubelt.
Kurier.at.philharmoniker.dudamel
Bregenz
Bregenzer Festspiele: „Die Ausflüge des Herrn Brouček“, Leoš Janáček
Am liebsten kluckt er mit einem Bier vor dem Fernseher, und bahnen sich Konflikte an, geht er den Weg des geringsten Widerstands. Ein tschechischer Prototyp ist dieser Herr Brouček, den der Dichter Svatopluk Čech einst ins Leben rief, nicht unweigerlich. Man könnte ihn ebenso gut für einen deutschen Kleinbürger halten, das macht ihn zu einer zeitlosen Figur. Auch wenn es den Fernseher, der auf Jon Bausors Bühne im Bregenzer Festspielhaus zum Inventar des Prager Hausbesitzers dazugehört, in den 1880er Jahren noch nicht gegeben hat, als die Erzählungen über ihn als eine Art Serie erschien, die sich in Tschechien großer Beliebtheit erfreute. Das Libretto, das Janáček zusammen mit einigen Mitautoren, allen voran F. S. Procházka, schrieb, ist davon inspiriert.
Von Kirsten Liese
DerOpernfreund.de.bregenz
Bregenzer Festspiele: Fliegt ein Biertrinker durchs Weltall (Bezahlartikel)
Krass auskomponiertes Lachen: Leoš Janáčeks selten aufgeführte Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ erheitert bei den Bregenzer Festspielen.
FrankfurterAllgemeinenet.biertrinker
Erl
Erfolgreiche Sommersaison 2026 der Tiroler Festspiele Erl mit 13.500 Besuchern
TirolerFestspiele.de.sommerbilanz
Schwertberg
Mozarts „Figaro“ begeisterte auf Aiserbühne
Große Gefühle, pointierter Humor und eine eindrucksvolle Naturkulisse: Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ hat die Aiserbühne in Schwertberg einmal mehr bewiesen, wie stimmungsvoll Musiktheater unter freiem Himmel sein kann.
https://ooe.orf.at/stories/3364245/
Bayreuth
Kritik „Rienzi“ in Bayreuth: Tribun der Fake-News
Er sah das Stück als Jugendsünde. Und deshalb wurde Wagners „Rienzi“ noch nie im Festspielhaus gespielt. Bis jetzt. Zur Feier des 150. Jubiläums genehmigt Katharina Wagner sich und uns eine Ausnahme. Kann sich der „Rienzi“ neben den reifen Werken behaupten? Gehört das Stück vielleicht sogar ins Bayreuther Repertoire?
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-bayreuther-festspiele-rienzi-2026-100.html
„Rienzi“ in Bayreuth: Hitlers Lieblingsoper wird zum Mahnmal gegen Faschismus
Ausgerechnet? Oder erst recht? Das sind die zwei widerstreitenden Reaktionen auf Katharina Wagners mutige Entscheidung, zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele Richard Wagners Frühwerk Rienzi – Der letzte der Tribunen auf den Spielplan zu setzen. Mutig erstens, weil die Intendantin damit gegen den ausdrücklichen Wunsch ihres Urgroßvaters handelte. Wagner wollte seine dritte Oper nie im Bayreuther Festspielkanon verankert wissen, tat sie als „Jugendsünde“ und „Schreihals“ ab. Er vollendete sie 1840 aus finanzieller Notlage heraus in Paris und orientierte sich an der französischen Grand Opéra, die fünfaktig, nummernhaft und auf Effekt abzielend seinen späteren Kriterien nicht genügte. Aber: 1842 in Dresden uraufgeführt, wurde sie ein riesiger Erfolg, der Wagner über Nacht europaweit berühmt machte.
DerStandard.at.story.lieblingsoper
Diktatur – das sind wir alle
Mit Rienzi bringt Katharina Wagner ausgerechnet die politisch umstrittenste Oper ihres Urgroßvaters auf die Bayreuther Bühne. Die Inszenierung von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka macht daraus keinen Hitler-Abend, sondern eine verstörend aktuelle Studie über Populismus und Massenpsychologie.
https://backstageclassical.com/diktatur-das-sind-wir-alle/
Kritikerrunde zur Premiere von Wagners „Rienzi“ in Bayreuth (Podcast)
BR-Klassik.de.audio
Smartphones gefährden die Demokratie (Bezahlartikel)
Zum ersten Mal wird Richard Wagners Oper „Rienzi“ im Bayreuther Festspielhaus aufgeführt. Die Inszenierung ist ein Plädoyer für ein Social-Media-Verbot in der Politik. Die Sänger sind immens gefordert.
FrankfurterAllgemeine.net.smartphones
Ein seltener Gast
Zum Jubiläum: Mit „Rienzi“ von Richard Wagner eröffnen die 150. Bayreuther Festspiele. Sein Frühwerk in der Inszenierung von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka ist musikalisch gelungen, gesanglich in Hochform, doch die Schwächen das Stücks vermag es nicht zu überdecken.
DeutscheBuehne.de
Schweißtreibender Versuch: „Rienzi“ erstmals im Bayreuther Festspielhaus
Die Regie bebildert modernistisch am Stück entlang, ein dauerpowernder Titelheld und eine Dirigentin auf Anti-Klischee-Kurs: Bayreuth zeigt erstmals und einen Sommer lang „Rienzi“ im Festspielhaus. Das reicht dann auch.
MuenchnerMerkur.de.festspielhaus
„Rienzi“ bei den Bayreuther Festspielen: Künstlerisch schwer verdaulich (Bezahlartikel)
Hitlers angebliche Lieblingsoper, ein schwerer Brocken: „Rienzi“ war noch nie im Festspielhaus zu hören. Die Premiere zeigt: zu Recht.
Tagesspiegel.de,schwer.verdaulich
Michael Nagy in Bayreuths „Rienzi“: Zwischen Wagner und Weltgeschichte
Für Michael Nagy, der im neuen Bayreuther „Rienzi“ als Paolo Orsini auf der Bühne steht, ist die Aufführung weit mehr als eine selten gespielte Opern-Rarität. Im Gespräch mit BR Klassik spricht der Bariton über die historische Last des Werks, die Auseinandersetzung mit Wagner, machtgierige Figuren und seine ganz persönliche Bayreuth-Geschichte, die bereits als Knabensopran begann.
BR-Klassik.de.michael.nagy
Seltene Gäste im Festspielhaus – Die Bayreuther Jubiläumsfestspiele haben etwas anders begonnen als üblich
NeueMusikzeitung/nmz.de
Klassik-Woche
Führer gibt es immer wieder
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, Sommerzeit! Festspielzeit! Heute reisen wir nach Bayreuth und Salzburg, versachlichen die Debatte um die Vergangenheit von Herbert von Karajan und suchen noch schnell neues Publikum. Und dann: Machen wir Pause! Der nächste Newsletter erscheint erst am 7. September.
https://backstageclassical.com/fuehrer-gibt-es-immer-wieder/
Links zu englischsprachigen Artikeln
London
Sinfonia of London/Wilson review – night of Technicolor masterpieces from one of the finest orchestras on the planet
TheGuardian.com.music.sinfonia
Review: BBC PROMS: HORRIBLE SCIENCE – THE BIG BANG PROM, Royal Albert Hall
Dr Big Brain attempts to take over the Royal Albert Hall for his latest fiendish plot – can a group of famous scientists thwart him?
broadwayworld.com,royal.albert.hall
Gloucester
A thrilling start to the 298th Three Choirs Festival
saeenandheard.international.com.choirs
Tanglewood
The Nelsons Effect
The applause began before Andris Nelsons and the Boston Symphony Orchestra had even struck a single note during the second half of Friday night’s concert.
https://classical-scene.com/2026/07/26/the-nelsons-effect/
St. Louis
Review: L’ELISIR D’AMORE at Union Avenue Opera
This brilliant production runs at Union Avenue Opera through August 1
broadwayworld.com
Sydney
Opera Australia 2026 Review: The Merry Widow
https://operawire.com/opera-australia-2026-review-the-merry-widow/
Feuilleton
Q & A: Soprano Amy Ní Fhearraigh On Her Rising Profile & Her Role As Cora In The World Premiere Of The Curing Line At The Kilkenny Arts Festival
operawire,com.soprano.amy.fhearraigh
Sprechtheater
Wien
Schauspiellegende Johannes Krisch (59) gestorben
Die österreichische Schauspielwelt trauert um einen ihrer markantesten Darsteller: Johannes Krisch ist am Montagfrüh im Alter von 59 Jahren in einem Wiener Spital gestorben. Das Theater in der Josefstadt bestätigte den Tod des langjährigen Ensemblemitglieds. Krisch hinterlässt ein umfangreiches künstlerisches Vermächtnis – auf der Bühne ebenso wie in Film und Fernsehen.
https://www.krone.at/4234046
Salzburg/ Perner Inseln
Faust-Exerzitium
Ulrich Rasche inszeniert Goethes „Faust I“ bei den Salzburger Festspielen auf gewohnter Dauerdrehbühne. Mit erlesenem Ensemble entsteht ein Reigen konzentrierter Bilder vom leidenden Menschen, nicht unbedingt ein packendes Drama.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/salzburg_rasche_faust/
Politik
Österreich
„Krone“-Kommentar: Fauler Kompromiss bei der Wehrpflicht
Es hat gedauert, bis sich die Dreierregierung auf eine Wehrdienstreform einigen konnte. Genau gerechnet sind 60 Wochen vergangen, seit die von der Verteidigungsministerin beauftragte Wehrdienstkommission ihre Arbeit aufgenommen hat. Im Jänner legte die Kommission ihre Ergebnisse vor, dann kündigte Bundeskanzler Christian Stocker angesichts der Uneinigkeit innerhalb der Regierung eine Volksbefragung an.
https://www.krone.at/4234452
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Unter’m Strich
Tennis-Sport
Meilenstein für Lilli Tagger: Mit dem ersten Turniersieg in die Top-50
Nach dem 7:6, 6:2 gegen die Ukrainerin Snigur im Finale von Prag wird die 18-jährige Lienzerin auf Platz 45 in der Weltrangliste vorstoßen. Der 26. Juli 2026 wird im Leben der Lilli Tagger immer einen besonderen Stellenwert haben. Denn zum ersten Mal scheint an diesem Tag ihr Name in der Siegerliste eines Turniers auf der WTA-Tour auf. Mit 18 Jahren gewann die Lienzerin am Sonntag ihr erstes Turnier im Erwachsenen-Tennis und gab dabei erneut eine Probe ihres riesigen Talents ab.
Kurier.at.tennis,tagger
Berlin
Als Gefährder bekannt: Abdul Ballout(mittlerweile tot) : Iran-Krieg verstärkte seinen Hass
Erneut hat eine Terrorfahrt in einer deutschen Stadt für blutiges Chaos und Entsetzen gesorgt. Eine Frau ist tot, weitere Opfer des Angriffs auf den Christopher Street Day (CSD) schweben in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter – ein 21-Jähriger, der in Berlin geboren wurde – ist auf der Flucht. Er war den Behörden als islamistischer Gefährder bekannt, der Krieg im Iran und im Libanon dürfte seinen Hass noch verstärkt haben.
https://www.krone.at/4232882
15 Kilometer feiner Sand: Hier liegt Europas größter Badestrand
Italien, Spanien, Kroatien oder Griechenland – für Strandurlaub fliegen die Deutschen im Sommer gern in die südlichen Länder Europas. Dabei muss für einen schönen Sandstrand nicht zwingend eine weite Anreise sein: Der größte Badestrand in Europa liegt nämlich in Deutschland. Genauer gesagt auf Amrum in der Nordsee!
esqire.life
