DIE MITTWOCH-PRESSE (17. DEZEMBER 2025)
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Wien/ Staatsoper
Staatsopern-Premiere. Doppelt gemoppelt: Freiheit für den neuen Fidelio!
Erste Eindrücke von der Premiere: Nach über 55 Jahren löste eine Neuinszenierung von Beethovens „Fidelio“ durch Hausdebütant Nikolaus Habjan die legendäre Otto-Schenk-Produktion ab. Franz Welser-Möst und das Staatsopernorchester ernteten Riesenjubel, für einzelne Sänger und Regie gab es auch einzelne Buhs.
https://www.krone.at/3990036
Ein neuer „Fidelio“ mit zwei Puppen, sonst aber beinah wie gewohnt
Nach 55 Jahren wurde Beethovens einzige Oper an der Staatsoper neu inszeniert. Die Regie flickt dem Werk nur mit einigen, wenigen Dialog-Korrekturen am Zeug. Aufatmen im Publikum.
DiePresse.com.fidelio
Wien
Puccinis „La Bohème“ an der Staatsoper: ein Fest für Auge und Ohr
Unter der herausragenden Leitung von Giacomo Sagripanti debütierte Juan Diego Flórez als Rodolfo. Ach, die Zeffirelli-Bohème! Selbst wenn man sie schon einige Dutzend Mal erleben durfte, kann man sich nicht sattsehen an ihren Stimmungen und Details: die Schneepracht in der Morgendämmerung des dritten Bildes, das bunte, enge Getriebe am Weihnachtsmarkt … und die Wasserflecken der ärmlichen Mansarde der Pariser Künstler-WG kennt man inzwischen schon alle persönlich.
DerStandard.at.story
La Boheme: Wien gegen München 0:1
Nicht nur an der Wiener Staatsoper gibt man zur Weihnachtszeit La Bohème. Auch die Bayerische Staatsoper in München bietet aktuell die Puccini-Oper an. Und wenn man denn ein Duell daraus machen will, dann hat München eindeutig die Nase vorn. Die Hauptrollen dort sind nämlich ideal besetzt, und so gut wie die Zeffirelli-Inszenierung in Wien ist die Münchner-Schenk-Produktion allemal.
Lukas Link
https://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&PID=8515
TTT: Reflexionen niedergegangener Konstanten im Musiktheater! „Tosca tötet Scarpia – dann „pianissississimo“ = pppp???“
TTT: Reflexionen niedergegangener Konstanten im Musiktheater! „Tosca tötet Scarpia – dann „pianissississimo“ = pppp???“ Synthesen aus Vortragsbezeichnungen und Regieanweisungen gem. Klavierauszug / Partitur fehlen zu oft im aktuellen Musiktheater. Erläuterungen s. Anhang! Wollen, können, wissen die Macher da nichts mehr? Otto Schenk, dem ich oft assistierte, maß deren Gewicht fundamental. Dies war bis vor wenigen […]
Onlinemerker.com
Bamberg
Blomstedts Beethoven blüht in Bamberg auf
Er ist wieder in Bamberg! Herbert Blomstedt, der frenetisch gefeierte und allseits beliebte Ehrendirigent – beliebt auch im Orchester, selten sieht man’s auf der Bühne so überdeutlich –, kam für zwei Abende an seine alte Wirkungsstätte. Chefdirigent der 1946 gegründeten Bamberger Symphoniker war er freilich nie, doch seit fast 20 Jahren ist der „alte Schwede“, dieses Dirigierphänomen, Ehrendirigent.
Von Dr. Bian Cooper
Klassik-begeistert.de
Melk/Stiftskirche
Barocker Glanz betört Ohren und Augen, wenn Barucco in Melk Bach spielt und singt
Das Barucco Orchester und Vokalensemble boten im strahlenden Raum der Stiftskirche zu Melk eine mustergültige, zutiefst bewegende Interpretation der ersten drei Kantaten von Bachs Weihnachtsoratorium.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Wien/Konzerthaus
Kammerphilharmonie Bremen: Grandioses Understatement
Das deutsche Orchester begeisterte im Wiener Konzerthaus unter Paavo Järvi mit Schubert. Anklänge an Rossini sind ausdrücklich erwünscht
DerStandard.at.story.3000000.understatement
Flinke Finger, wacher Geist: Buchbinders Beethoven im Konzerthaus
Vor vierzehn Tagen feierte der Pianist seinen 79. Geburtstag. Wie fit Rudolf Buchbinder in jeder Hinsicht ist, erlebte das Publikum bei Beethovens Diabelli-Variationen.
DiePresse.com.buchbinder
Furiose Beethoven-Erkundung: Rudolf Buchbinder begeistert
Die „Diabelli-Variationen“ im Wiener Konzerthaus.
Kurier.at.wienerkonzerthaus
Die Wiener Philharmoniker im Visier der Wichtigmacher
Das hatten die Wiener Philharmoniker gebraucht: Die Stadt Wien entzieht ihnen die Unterstützung für das Sommernachtskonzert in Schönbrunn. Im Sommer fabulierten ihnen Intriganten eine Qualitätskrise an, und eine EU-Verordnung droht Geigenbögen für illegal zu erklären. Vorstand Daniel Froschauer und Geschäftsführer Michael Bladerer bringen Licht in die Causen, ehe der Kanadier Yannik Nézet-Séguin zum Neujahrskonzert anreist.
News.at.menschen
Salzburg
Tönet, erschallet
Auch das Blech des Mozarteumorchesters möchte „vorn“ spielen und beweisen, was es drauf hat. Am Samstag (13.12.) war’s erstmals soweit: Trompeter, Hörner, Posaunen plus Tuba, ihrer insgesamt siebzehn, nahmen das Podium im Großen Saal des Mozarteums in Beschlag.
DrehpunktKultur.at
Klosterneuburg
Neue Oper – und jetzt auch noch ein neues Orchester
Nach 26 Jahren will man in Klosterneuburg 2026 statt mit Badens Beethoven Philharmonie mit einem neuen Ensemble Oper spielen. Und das zwar (wieder) unter der Leitung von Thomas Rösner – aber weder in vorheriger Absprache mit ihm noch mit seiner Philharmonie.
Niederösterreich.kultur.festival
Berlin
Sensationen aus anderen Zeiten –
Die Staatsoper Unter den Linden und Christian Thielemann feiern 100 Jahre „Wozzeck. Es gibt sie, die großen Schlüsselwerke des europäischen Musiktheaters, vor denen viele andere sehr, sehr gute sich dann doch leicht bescheidener ausnehmen, ein klein weniger epochal. Als da so wären: „Orfeo“, „Don Giovanni“, „Tristan“, „Pelleas et Melisande“, „LICHT“. Dazu gehört fraglos auch Alban Bergs „Wozzeck“, am 14. Dezember 1925 an der Berliner Staatsoper uraufgeführt, eine Großtat des damaligen Generalmusikdirektors Erich Kleiber, schier ein letztes Aufbäumen und Aufblühen der liberalen und weltzugewandten Kultur der Weimarer Republik
NeueMusikzeitung/nmz.de.wozzeck
Diese Zwölftonoper klingt seit 100 Jahren überraschend populär – jetzt mit Thielemann (Bezahlartikel)
DieWelt.de.Kultur.zwoelfton
München
Jonathan Tetelman im Konzert
Applausorkan für den Startenor
SueddeutscheZeitung.de.tetelman
Unser neuer Opern-Italiener heißt Jonathan Tetelman (Bezahlartikel)
Ist der Amerikaner der neue Pavarotti? Bei seinem Arienabend in der Isarphilharmonie trat am Ende als Überraschung noch ein weiterer Tenor auf.
muenchner.abendzeitung.de.italiener
Frankfurt
Wo Pretty Woman Bryan Adams trifft
Wie der Film erzählt auch das Musical „Pretty Woman“ von der Magie der Liebe. Für die Songs hat Rockstar Bryan Adams gesorgt. Nun ist es auf Tournee. Der Strahlkraft des Films ist sich auch Carline Brouwer bewusst, die die aktuelle deutschsprachige Version von „Pretty Woman – Das Musical“ inszeniert hat, die nach der Premiere Ende Oktober in Oberhausen nun auf großer Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz ist. „Wir umarmen den Film, machen aber unsere eigene Version“, sagt Brouwer
FrankfurterAllgemeine.de.prettywoman
„Weihnachtsoratorium“ mit der Frankfurter Singakademie – Wie aber, wie soll es klingen?
Die Frage aus der 1. Kantate des Weihnachtsoratoriums Johann Sebastian Bachs lässt sich nicht nur auf die Geburt des Menschensohns, sondern auch auf die Art und Weise, wie sie klanglich dargestellt werden soll, beziehen: „Wie soll ich dich empfangen,/ Und wie begegn’ ich dir?“ Während die textliche Seite des Sachverhalts deutlich fixiert sind, gibt es in musikalischer Hinsicht Unklarheit.
FrankfurterRundschau.de.weihnachtsoratorium
Halle
Oper Halle startet flexbibles „On-Demand-Abo“
Das Prinzip ist einfach: Alle vier Monate erhalten Abonnent*innen zwei Tickets für eine Vorstellung ihrer Wahl aus den Sparten Oper oder Ballett. Damit richtet sich das neue Format insbesondere an Menschen, die sich kulturelle Gestaltungsspielräume wünschen, flexibel planen wollen oder den Einstieg in Musiktheater und Tanz suchen etwa Studierende, junge Berufstätige und kulturinteressierte Neu-Hallenser*innen. »Streaming-Abos bestimmen unseren Alltag, doch das Live-Erlebnis im Opernhaus bleibt einzigartig. Mit unserem neuen Modell knüpfen wir an moderne Gewohnheiten an und machen den Zugang zur Oper so noch attraktiver«, sagt Walter Sutcliffe, Intendant der Oper Halle.
Halle.life.de,abonnement
Bonn
Eingesponnen in einen Kokon aus pädagogischem Eros (Bezahlartikel)
Das Meisterwerk eines lebenslustigen, früh verstorbenen Alleskönners wird wiederentdeckt: „Die Ameise“ von Peter Ronnefeld in Bonn – eine surreale Kriminalgroteske zwischen E.T.A. Hoffmann und Kafka.
FrankfurterAllgemeine.net.ronnefeld
Peter Ronnefelds Oper „Die Ameise“ – Spannende Kriminalgroteske in der Oper Bonn
Hinter dem irreführenden Titel „Die Ameise“ verbirgt sich in kafkaesker Manier die Geschichte der toxischen Beziehung des Gesangslehrers Maestro Salvatore zu seiner minderjährigen Schülerin Formica (lateinisch für Ameise). Das Abhängigkeitsverhältnis des 60-jährigen Lehrers zu seiner Schutzbefohlenen endet für das Mädchen tödlich. In vier Akten verarbeitet der des Mordes angeklagte Künstler seine obsessive Beziehung zu seiner Schülerin, die er als 16-jährige in sein Haus aufgenommen hat. Sie sei sein Geschöpf, ohne seine pädagogischen Künste ein Nichts.
opernmagazin.de.peter.ronnefeld
Freiburg
Freiburg: „Dr. Atomic“, John Adams
Am 6. August 1945, nur wenige Wochen nach der unter dem Codenamen „Trinity“ erfolgten Probezündung der in der Wüste Alamogordo, nahe Los Alamos in New Mexico entwickelten ersten amerikanischen Atombombe, entfachte deren Abwurf über Hiroshima und drei Tage später Nagasaki bekanntlich das fürchterlichste Inferno, mit dem ein neues Zeitalter begann. Zugleich markierte dieser verheerende Einsatz die Kapitulation Japans und damit das Ende des 2. Weltkrieges. Das ist jetzt 80 Jahre her – die Nachrichten und Berichte im August dieses Jahres über die Gedenkveranstaltungen nicht nur in Japan waren erschütternd und bekamen angesichts der fortschreitenden weltweiten atomaren Aufrüstung und Kriegsereignisse eine bedrängende Aktualität.
Von Gabriele Busch-Salmen
https://deropernfreund.de/theater-freiburg/freiburg-dr-atomic-john-adams/
Duisburg
Duisburg: „Giulio Cesare in Egitto“, Georg Friedrich Händel
Im Februar 1724 fand die Uraufführung von Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto im Londoner King’s Theatre statt. Etwas mehr als 300 Jahre später ist es in Duisburg nun Giulia Cesare, die als römische Herrscherin auf den männlichen Cleopatro trifft, seines Zeichens Bruder des Tolomeo. Grund für diese umgedrehte Personenbesetzung ist die Frage der Regisseurin Michaela Dicu, ob Herrschen immer männlich und Verführen immer weiblich zu sehen ist. Daraus entwickelte sich die Frage: Was wäre, wenn Cleopatra ein Mann wäre und es bereits damals weibliche Politikerinnen in höchsten Positionen gegeben hätte? Im Programmheft wird dieser Geschlechtertausch stellenweise als „Experiment” bezeichnet – und als solches ist er leider missglückt, um dies gleich zu Beginn festzuhalten.
Von Markus Lamers
DerOpernfreund.de.egitto
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Now I’m an old believer
Big voices overwhelm Claus Guth‘s toothless staging of Khovanshchina at the Berlin Staatsoper.
https://parterre.com/2025/12/15/now-im-an-old-believer/
Hamburg
A warm theatrical glow: Ensemble Masques opens “Cembalomania” at the Elbphilharmonie
bachtrack.com.de.review.cembalomania
Neapel
Reflection over momentum: Ennio Morricone’s only opera Partenope finally premiered in Naples
bachtrack.com.de.review.morricone
London
A poet of the keyboard: Arcadi Volodos and the measure of an artist
bachtrack.com.de
Antonio Pappano shows his passion for Vaughan Williams with the London Symphony Orchestra (Subscription required)
Two concerts at London’s Barbican conducted by Pappano were distinguished by their levels of intensity
https://www.ft.com/content/9dbca766-3048-459c-a6a5-ffb695d84e2c
New York
The Met’s Andrea Chénier has impressive singing from Beczała and Yoncheva and Rustioni’s sure hand
seenandheard.international.com
Washington
Bach Consort’s “Christmas Oratorio” rings in the season in joyous fashion
washingtonClassical.review
Sydney
Pinchgut Opera 2025 Review: Messiah
https://operawire.com/pinchgut-opera-2025-review-messiah/
Ballett / Dance
Review: ENB NUTCRACKER, London Coliseum
A deliciously festive sweet treat
broadwayworld.com.westend
Out From Russia’s Shadow: Lithuania’s National Ballet at 100 (Subscription required)
The national company has a new leader, Jurgita Dronina, and a desire to raise its profile to a troupe that can rank among Europe’s best.
NewYokTimes.com
Sprechtheater
Wien/ Theater in der Josefstadt
Andrea Breth wieder in Wien: „Eine Genauigkeitsbohrmaschine“ Bezahlartikel
20 Jahre war sie an der Burg, nun inszeniert sie in der Josefstadt: „Ein deutsches Leben“ hat am 18. Dezember Premiere.
Kurier.at.andrea.breth
Ausstellungen/ Kunst
Wien Museum schließt temporär mehrere Standorte
Schuberts Sterbewohnung, das Haydnhaus, die Strauss-Wohnung und der Neidhart-Festsaal schließen aufgrund der Sparmaßnahmen der Stadt Wien temporär
DerStandard,at.story3000000haydnhaus
Medien
Behörde urteilt: „Missachtung der Menschenwürde“ in ATV-Reality-Reihe
Die KommAustria stellt bei „Das Geschäft mit der Liebe“ „schwerwiegende Rechtsverletzungen“ fest, darunter „Aufstachelung zur Gewalt gegen Frauen“. Format wurde nach öffentlicher Kritik heuer eingestellt.
Kurier.at.realityshow
Politik
Österreich
Schlechte Aussichten und Rekord-Staatsschulden: Sparkurs wird viel härter
Beim Fiskalrat schrillen die Alarmglocken: Das von der Regierung angestrebte Ziel, das Budgetdefizit bis 2028 unter drei Prozent des BIP zu drücken, wird deutlich verfehlt – sollten nicht rasch Maßnahmen ergriffen werden.
https://www.krone.at/3988506
WIFO-Experte Josef Baumgartner geht von einer Inflationsrate von bis zu 2,7 Prozent im kommenden Jahr aus. Der Zielwert von Türkis-Rot-Pink ist damit hinfällig.
Kurier.at.inflation
Ticket für Touristen, freier Zugang für Römer. Mit dieser Maßnahme will die Stadtverwaltung Einnahmen von 20 Millionen Euro haben. Die Liste der Monumente in Italien, für die man Eintrittsgeld zahlen muss, wird immer länger. Ab dem 7. Jänner steht auch schon der nächste Hotspot auf der Liste. Tourist:innen müssen ab dem 7. Jänner nämlich ein Zwei-Euro-Ticket erwerben, um den Trevi-Brunnen in Rom zu besuchen.
WM-Aus für van Leuven: Die erste Transfrau bei einer Darts-WM scheitert erneut früh – und spricht über Hass, Depressionen und ihren Weg zurück.
Heute.at.darts
Vor dem Horror-Mord: Rob Reiner hatte Streit mit Sohn auf Promi-Party
Rob Reiner und sein Sohn Nick Reiner sollen am Samstagabend bei einer hochkarätigen Hollywood-Promi-Party in einen heftigen Streit geraten sein. Ein Zeuge: „Nick hat alle total verstört, hat sich verrückt verhalten und ständig Leute gefragt, ob sie berühmt seien.“
„Rostige“ Christbäume – Bösartiger Pilz bedroht Fichten
Der Fichtennadelblasenrost breitet sich in Österreichs Wäldern aus. Doch Forscher in Innsbruck machen Hoffnung – mit einer überraschenden Entdeckung.
Heute.at
