DIE MITTWOCH-PRESSE (17. JUNI 2026)

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Wien/ Volksoper
Zugabe für queere „Fledermaus“
Die Pride-Edition der „Fledermaus“ in der Volksoper bekommt nach ausverkauften Vorstellungen einen Zusatztermin. Die Regenbogenparade mag gelaufen sein, der Pride-Monat dauert aber an: Alle, die kein Glück hatten, Tickets für die queere Version der „Fledermaus“ in der Volksoper – mit Tom Neuwirth als Frosch – zu ergattern, bekommen eine neue Chance. Für 21. Juni wurde nach zwei geplanten, ausverkauften Vorstellungen ein Zusatztermin angesetzt.
Kurier.at.zugabe

Wien
GANYMED öffnet die Wunden des Spiegelgrunds
„Sie starb an einer Lungenentzündung.“ Wer die Geschichte hinter dem Otto-Wagner-Areal kennt, dem zieht es bei diesen Worten die Eingeweide zusammen. Es ist harter Tobak, den Schauspielerin Andrea Eckert in der ehemaligen Pathologie des Otto-Wagner-Spitals auf die Bühne bringt, begleitet von Orgelmusik. Genauer gesagt in der Prosektur, wo man einst die Leichenöffnungen vorgenommen hatte. An der Wand hängt ein riesiges Kreuz, sicherlich sechs Meter hoch, mit Jesus Christus darauf. An diesem Ort wurden bis in die 2000er-Jahre Gehirne aufbewahrt, die während der NS-Herrschaft den Opfern der sogenannten „Kindereuthanasie“ entnommen worden waren. Ein Mahnmal vor dem Jugendstiltheater erinnert an diese ermordeten Kinder und Jugendlichen vom Spiegelgrund, so hieß das Otto-Wagner-Spital von 1940 bis 1945. Es sind 772 Lichtstelen, die nachts dem Gelände eine eigene Mystik verleihen.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien
Parsifal und die Erlösung im Bildschirmschoner
Künstliche Intelligenz trifft auf archaische Rituale: Die Wiener Festwochen zeigen einen musikalisch soliden „Parsifal“, der in einer überladenen virtuellen Bilderflut verloren geht. Die Revolution der künstlichen Intelligenz im Musiktheater hat diese Produktion nicht gebracht. Dabei wäre es durchaus naheliegend, gerade für die nicht immer einfach zu behindernden mystischen Welten aus dem Opernkosmos eines Richard Wagner auf künstlich generierte Bilder zurückzugreifen – was aktuell ja auch an einigen Häusern getan wird. Ein prominenter Versuch in diese Richtung, der „Parsifal“ bei den Wiener Festwochen im Museumsquartier zeigte: Das muss nicht automatisch gut gehen.
https://www.krone.at/4179605

„Parsifal“ im LED-Rausch
Als einzige Opernproduktion zeigen die Wiener Festwochen heuer Richard Wagners „Parsifal“. Von der Regisseurin Susanne Kennedy und Videokünstler Markus Selg inszeniert, hatte die Koproduktion mit der Oper Gent am Montag ihre Wien-Premiere. Wagners fünfeinhalbstündiges Werk über den jungen Parsifal, der sich als „reiner Tor“ vom Außenseiter zum Erlöser der Gralsgesellschaft entwickelt, galt immer schon als eines seiner kontroversiellsten – für die einen ein musikalisches und spirituelles Meisterwerk, für die anderen ein schwerfälliges, ideologisch problematisches Bühnenritual.
https://orf.at/stories/3433350/

14.6.26 „Götterdämmerung“, Staatsoper, „Abschied vom Ring?“
Ob dem Sven-Eric Bechtolf-„Ring“ mit dieser „Götterdämmerung“ das letzte Stündlein geschlagen hat, weiß nur das sprichwörtliche Mäuschen, dessen Urahnen seit 1869 die Direktionsräume der Staatsoper bewohnen. Aber die haben dort schon an so vielen Verträgen genagt, dass es ihnen herzlich egal ist, ob gerade Sonntag oder Mon(d)tag ist.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/agoetter16.htm

Wiener Staatsoper:
Wenn das Licht mitdenkt
Es ist die Mischung aus Tradition und Innovation, aus Handwerk und Hightech, die die Oper lebendig hält. Ulfried Grabner, der neue Technische Direktor der Oper, hat uns die neuesten Innovationen vorgestellt. Es ist ein unscheinbarer Raum. Monitore, Maus, Tastatur – nichts, was an die große Welt der Oper erinnert. Keine Kostüme, keine Musik, kein Applaus. Und doch entsteht genau hier, zwischen Pixeln und Programmen, die Bühne von morgen. „Das ist unser virtuelles Theater“, sagt der Technische Direktor und zeigt auf den Bildschirm. Was dort zu sehen ist, wirkt wie eine Mischung aus Computerspiel und Architekturmodell:
https://www.buehne-magazin.com/news/wenn-das-licht-mitdenkt

Wien/ Konzerthaus
Elisabeth Leonskaja im Konzerthaus: Der Kampf von laut gegen falsch
(Bezahlartikel)
Es war ein – bestenfalls – durchmischter Brahms-Abend, den die Pianistin Sonntagabend im Mozartsaal ablieferte.
DiePresse.com.leonskaja

Altenberg Trio im Musikverein: Zu fünft besser als zu dritt (Bezahlartikel)
Das substantiellste Werk brachte die intensivste Interpretation: das Altenberg Trio hatte für sein letztes Zyklus-Konzert im Brahms-Saal zwei Gäste eingeladen, um Antonin Dvořáks Zweites Klavierquintett aufzuführen.
DiePresse.com.altenberg-Trio

Berlin/ Komische Oper
„Mokka-Hitzs und Milchbar-Träume“: Im Schatten der Mauer und doch in Farbe
Ein Volltreffer beim Publikum: Axel Ranischs und Adam Benzwis Revue wurde an der Komischen Oper gefeiert.
Concerti.de.komischeoper.

Nix Propaganda: Die Komische Oper feiert die Premiere von „Mokka-Hits und Milch­bar-Träu­me“ (Bezahlartikel)
Kann man die DDR-Geschichte in einem Musical nachstellen? Geht die Geschichte eines Unrechtsstaates in bunt und lustig? Die „Messeschlager Gisela“-Crew um Axel Ranisch wollte es wissen. Die Kritik.
BerlinerZeitung.de.Artikel.mokka

München
75 Jahre Münchner Rundfunkorchester : Von Oper bis Amy Winehouse
1952 wurde das Münchner Rundfunkorchester gegründet. Anfangs, um das Genre der „gehobenen Unterhaltungsmusik“ zu bedienen. Längst hat sich der Klangkörper zu einem der wandlungsfähigsten Orchester der Stadt und weit darüber hinaus etabliert.
BR-Klassik.de.Münchner.rundfunkorchester

Garmisch-Partenkirchen
Eine kongeniale Kammer-„Salome“
Bei den Richard Strauss Tagen in Garmisch-Partenkirchen gab es am 14. Juni eine konzertante Aufführung von Salome in einer Fassung für Kammerorchester.
DrehpunktKultur.at

Gut Immling
30 Jahre Weltklasse-Oper zwischen Eseln und Lamas (Bezahlartikel)
Ziegen auf der Weide, Puccini in der Reithalle – und im Chor singt eine Bäuerin, die zuvor noch Kühe gemolken hat. Das Immling-Festival ist noch immer eines der erstaunlichsten Opernfestivals Deutschlands.
sueddeutscheZeitung.de.bayern

Düsseldorf/Tonhalle
In Düsseldorf reißt heute der richtige Ton die Zuschauer von den Sitzen
Was daraus entsteht, ist eine Sternstunde der Orchestermusik. In keinem Moment hat man das Gefühl, dass das Orchester oder Dirigent David Reiland hier die Kontrolle verlieren würden. Auch hier ist alles wie aus einem Guss! Dass es die Zuhörer darauf aus ihren Sitzen reißt und sie das Orchester am Ende jubelnd feiern, erscheint bei so einer Leistung nur folgerichtig. Wer so begeistert, hat allen Beifall verdient! Heute haben diese Künstler jedenfalls gezeigt, welche Klasse in ihnen steckt. Gerne weiter so!Düsseldorfer Symphoniker, David Reiland, Dirigent, Alexander Gadjiev, Klavier
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musikverein
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Musikverein Wien-Abos

Bad Kissingen
Duftend leichte Klänge: das Budapest Festival Orchestra beim Kissinger Sommer
Stolze 40 Jahre alt wird in diesem Jahr der Kissinger Sommer, dessen Initiatoren 1986, zu Zeiten der deutschen Teilung noch, die durch den Verlauf der nahen Zonengrenze etwas im Abseits liegende Kurstadt im unterfränkischen Teil der Rhön um eine Attraktion bereichern wollten. Dabei war das königlich bayerische Staatsbad mit seinen prunkvollen Regentenbauten, die nach 1905 gemäß eines Bauauftrags des Prinzregenten Luitpold von Bayern durch den Architekten Max Littmann im Baustil des Neoklassizismus errichtet wurden, durchaus ein hochgeschätztes Reiseziel kulturbeflissener Kurgäste
bachtrack.com.de.mendelssohn

Stuttgart
Staatsoper Stuttgart: „Turandot“, Giacomo Puccini
Sie war schon ein großartiges Opernerlebnis, die Neuproduktion von Puccinis letzter Oper Turandot an der Staatsoper Stuttgart. Dieses auf Carlo Gozzi zurückgehende, unvollendet gebliebene – Puccini starb über der Komposition – Dramma lirico in drei Akten hinterließ einen ungemein  starken Eindruck. Szene, Musik und Gesang fügten sich zu einer Symbiose von enormem Glanz zusammen. Alles wirkte wie aus einem Guss. Das Inszenierungsteam um Anna – Sophie Mahler (Regie), Katrin Connan (Bühnenbild) und Pascale Martin, Katrin Connan (Kostüme) haben hervorragende Arbeit geleistet.
https://deropernfreund.de/staatsoper-stuttgart/stuttgart-turandot-giacomo-puccini/

Augsburg
„La Belle et la Bête“ in Augsburg: Das Biest trägt Wrestlingschuhe (Bezahlartikel)
Susanne Lietzow inszeniert „La Belle et la Bête“ als körperliches Spektakel – und die Augsburger Philharmoniker klingen, als hätte Philip Glass für genau diesen Raum komponiert.
SueddeutscheZeitung.de

Mönchengladbach
Theater Mönchengladbach: „Der Bajazzo“, Ruggero Leoncavallo
Die letzte Opern-Premiere des Theaters Krefeld/Mönchengladbach in dieser Saison im wahrscheinlich schönsten Opernhaus von NRW, welches ich als Kleinod bezeichne, wurde zu einem absoluten Saisonhöhepunkt – leider nicht ausverkauft. Dabei war die Premiere fußball- und publikumsfreundlich günstig auf 16 h angesetzt. Danke. Warum Kleinod? Das wunderbare Haus hat nicht nur eine hervorragende Akustik – im Gegensatz zur grottigen in Krefeld (!) – der Besucher sitzt auch nirgendwo weiter als 17 Meter von der Bühne entfernt, wobei ich immer den Balkon empfehlen würde, denn da sitzt man (egal wo) praktisch überall im optischen Zentrum zur Bühne, nicht nur von der Höhe aus betrachtet. Es ist immer und überall von da oben ein Genuss.
Von Peter Bilsing
DerOpernfreund.de.theater.mönchengladbach

Mainz
„Falstaff“ in Mainz: Witzig, bissig, spannend und brillant
Verdis Oper über den verarmten Ritter „Falstaff“ ist ein musikalisches Meisterwerk. Der weibliche Blick von Regisseurin Verena Stoiber verleiht der Mainzer Inszenierung Aktualität und Brisanz.
https://www.swr.de/kultur/buehne/die-oper-falstaff-am-staatstheater-mainz-100.html

Detmold
Landestheater Detmold: „Alcina“, Georg Friedrich Händel
Alcina gehört zu Händels beliebtesten Opern und ist damit ein Grund für das Landestheater Detmold, die Saison musiktheatralisch abzuschließen, zumal Barockes dort schon länger nicht zu sehen und zu hören war. Liebe, Leidenschaft, Missverständnisse, Rachegelüste und ehrliche Gefühle innerhalb eines spannenden Beziehungsgeflechts hat Händel in ebenso einfühlsame wie mitreißende Musik gesetzt, die besonders in den Arien zur Geltung kommt. Damit vermag das gerne „Zauberoper“ genannte Stück heute noch zu fesseln, wenn es in Bezug auf die Musik stilistisch kompetent und darstellerisch ansprechend realisiert wird
Von Bernhard Stoelzel
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DerOpernfreund.de.landestheater.detmold

Basel
Theater Basel: Abschlusskonzert OperAvenir
Mit einem bunten Programm hat sich das traditionsgemäss am Ende der Saison stattfindende Abschlusskonzert der jungen Sänger/innen am Opernstudio OperAvenir präsentiert.
https://opernmagazin.de/theater-basel-abschlusskonzert-operavenir/

Mailand
Teatro alla Scala Mailand: „Carmen“, Georges Bizet
Diese Produktion hätte aus mehreren Gründen „Don José“ heißen müssen. Ein bedeutender Grund liegt darin, dass die Regie von Damiano Michieletto die Schwierigkeiten des jungen Brigadiers zeigt, sich in der Welt zurechtzufinden. Offenbar stand er unter der Fuchtel einer besitzergreifenden Mutter, denn Micaelas Ankunft bereitet ihm keinerlei Freude, er weist sie im Gegenteil wiederholt grob zurück. Der mitgebrachte Brief der Mutter wird über einen Lautsprecher verlesen, womit die Bitte um Rückkehr einen geradezu erpresserischen Ton erhält. Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich die Geschichte tödlicher Eifersucht folgerichtig bis zum Femizid, der einem gefühlsmäßig unreif gebliebenen Mann als einzige Lösung erscheint. Dieses Konzept wird von Vittorio Grigolo perfekt umgesetzt.
Von Eva Pleus
https://deropernfreund.de/teatro-alla-scala-mailand/milano-carmen-georges-bizet/

Feuilleton
Das neue Dirigentenzeitalter
Ein globales Personalkarussell, jüngere Namen, mehr Diversität: Die Wechsel an den Spitzen der Orchester markieren mehr als Routine. In der Klassik formiert sich ein neues Selbstverständnis. Beobachtungen des Dirigenten John Axelrod.
https://backstageclassical.com/das-neue-dirigentenzeitalter/

Tonträger
Haydns Tageszeiten-Symphonien: Die 5 besten Aufnahmen im Vergleich
Morgen, Mittag, Abend: Mit seinen Tageszeiten-Symphonien schuf Joseph Haydn eine ebenso originelle wie farbenreiche Trilogie.
BR.Klassik.de.Haydns.tageszeiten

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Riga
Latvia sues Katharina Wagner over no-show Parsifal
Opera norman lebrecht: Latvian National Opera and Ballet has issued court proceedings against the Bayreuth chief over an October 2025 Parsifal that she was supposed to direct but did not fulfil. The company’s annual report says that Wagner and her team withdrew three months before the scheduled premiere in Riga, resulting in considerable but undisclosed losses to the company. Riga gave Richard Wagner his first career rung as music director.
slippedisc.com.oper.riga

Madrid
Nadine Sierra Makes History During ‘Romeo et Juliette’ Performance at Teatro Real
As reported by the company, following a seven minute ovation after her aria “Amour ranime mon courage,” the soprano offered an encore on June 13, her final performance of the run.
operawire.com.nadine.sierra

Q & A: Julia Muzychenko-Greenhalgh on Her Work as Juliette for Teatro Real’s ‘Roméo et Juliette’ & Her Dream Roles
operawire.com.greenhalgh

Riga
Latvian National Opera Files Lawsuit
Against Katharina Wagner Over Canceled Production
Operawire.com.latvinianNational.opera

Glyndebourne
L’Orfeo review – Kentridge’s exhilarating creativity animates compelling Monteverdi
A visual whirlwind accompanies charismatic and stylish performances in William Kentridge’s new staging. In the pit, Jonathan Cohen and the OAE add light and shade
TheGuardian.com.music.glyndebourne

L’Orfeo, the world’s first great opera, premieres at Glyndebourne
https://bachtrack.com/de_DE/review-monteverdi-orfeo-kentridge-adam-glyndebourne-june-2026

Glyndebourne smothers Monteverdi’s music in visual overload (Subscription required)
A rich array of stimulating and thought-provoking imagery in this L’Orfeo production ultimately becomes suffocating
TheTelegraph.co.uk.glyndebourne

Why summer opera is falling for Monteverdi (Subscription required)
After three centuries in obscurity, the composer’s forgotten masterpieces are taking the spotlight at the Glyndebourne and Garsington festivals
https://www.ft.com/content/c4dc7d91-9272-460b-9130-ff88914b3a8a

Alresford
Colourful, Entrancing World Premiere of Tavener’s Krishna at Grange Park Opera
operatoday.colourful.entracing

Wormsley
Monteverdi and Ulisse return happily to Garsington Opera
bachtrack.com.de.garsington

Recordings*
Wagner: Der Ring des Nibelungen (Dallas Symphony Orchestra, Fabio Luisi)
Dallas plants its flag with this new live recording of the Ring.
limelight.Arts.com.nibelungen

Film

Sie war Kate Tanner: „Alf“-Star Anne Schedeen 77-jährig gestorben
Spielte in der erfolgreichen US-Sitcom die Mutter der Tanner-Familie, die den Außerirdischen Alf bei sich aufnimmt. Sie wurde in der Fernsehserie „Alf“ als Kate Tanner berühmt – nun ist die US-Schauspielerin Anne Schedeen im Alter von 77 Jahren gestorben. Der langjährige Agent der Schauspielerin bestätigte den Tod auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien über den Tod berichtet. Sie beriefen sich auch auf einen Facebook-Post von Schedeens Familie auf dem Profil der Schauspielerin.
Kurier.at.ann.kate.tanner

Sport

Fußball-WM
Österreich kehrt mit schmeichelhaftem Sieg auf die WM-Bühne zurück

Österreich hat sich zum Auftakt der WM zwar nicht gerade mit Ruhm bekleckert, gegen Jordanien dank eines Eigentors und eines Elfmeters aber die ersten drei Punkte geholt.
ZDF-Sportschau

Fußball-WM
Ein Land am Boden: „Schlimme Niederlage“ bei WM – jetzt droht Aus!
Für Tunesien wird es jetzt richtig schwierig. „Das ist eine bittere Niederlage. Es tut weh. Mit so einer schlimmen Niederlage in den Wettbewerb zu starten, ist in der Tat schwierig“, sagt Teamchef Sabri Lamouchi.
https://www.krone.at/4178070

1:5-Debakel hat Folgen. Fix! Trainer muss nach WM-Pleite die Koffer packen
Tunesien hat Teamchef Sabri Lamouchi kurz nach dem verpatzten Auftaktspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gefeuert. Damit reagierte die Verbandsspitze am Montag auf das 1:5 der Nordafrikaner in ihrem ersten Turnierspiel gegen Schweden tags zuvor. „Es wurde offiziell vereinbart, Trainer Sabri Lamouchi zu entlassen“, schrieb der tunesische Fußballverband auf Instagram. Für die Gruppenspiele gegen Japan und die Niederlande wird Mondher Kebaier interimistisch übernehmen.
https://www.krone.at/4178623

Österreich-Fußball
Die Zeit drängt! Bei Sturm geht es ans Eingemachte
Am Montag startete Vizemeister Sturm mit der Vorbereitung. In nur fünf Wochen wird es für die Grazer bereits ernst: Am 21./22. Juli wartet schon das erste Duell in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League. Auf welchen Klub die Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch trifft, das erfahren die Spieler diesen Mittwoch.
https://www.krone.at/4178818

Politik

Österreich
Rekord-Frauenbudget: Wohin das Geld fließt
Das Frauenbudget steigt im Doppelbudget 2027/28 um 20 Millionen Euro (+61 %) auf 55 Millionen Euro jährlich. Das ist der höchste Stand in der Geschichte Österreichs – und das trotz 2,5-Milliarden-Euro-Sparpaket.
oe24.at.frauenbudget

Wirtschaft

EU-Entscheidung um „Veggie-Burger“ gefallen: „Volkspartei verkauft Konsumenten für dumm“
Fleisch wird als „die zum Verzehr geeigneten Teile von Tieren“ festgelegt. Bezeichnungen wie „Seitan-Steak“ oder „veganes Huhn“ sind in Zukunft verboten. Der „Veggie-Burger“ und das „Tofu-Schnitzel“ dürfen auch in Zukunft so heißen. Das hat das EU-Parlament am Dienstag in Straßburg mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen. Nicht erlaubt sind künftig jedoch Bezeichnungen für pflanzliche Alternativen, die sich auf Tier- bzw. Fleischarten und einzelne Teilstücke („Cuts“) beziehen, wie „Seitan-Steak“ oder „veganes Huhn“. Die EU-Staaten müssen die Regelung noch formal absegnen, bevor sie in Kraft treten kann.
Kurier.at.wirtschaft

Unter’m Strich

Ermittlungen gegen Goldhändler TGI: Liechtenstein ersucht Österreich um Rechtshilfe
Während die liechtensteinischen Behörden dem Verdacht auf Betrug und Geldwäsche nachgehen und hierzu ein Rechtshilfeersuchen an Österreich gestellt haben, stellt die TGI ihre Kunden auf lange Wartezeiten bei Rückabwicklungen ein – trotz anderslautender Vorgaben der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht.
News.at.klaltenegger

TGI: Puls-4-Show „Die Kalteneggers“ nach Betrugsvorwürfen abgesetzt
Schwere Turbulenzen beim Goldhändler TGI der Kalteneggers: Liechtensteiner Behörden ließen die Unternehmenszentrale in Vaduz durchsuchen. Sie werfen TGI unter anderem Betrug und Geldwäsche vor – und haben Österreich um Rechtshilfe ersucht. Puls 4 schmiss nach einer News-Anfrage die Reality-Show „Die Kalteneggers – Eine Familie wie im Goldrausch” aus der hauseigenen Mediathek.
News.at.betrugsaffäre.liechtenstein