DIE MITTWOCH-PRESSE (14. OKTOBER 2026)
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Leonie Rysanek wäre am 14.10. 100 Jahre alt geworden
Leonie Rysanek (* 14. November 1926 in Wien; † 7. März 1998 ebenda) war eine österreichische Opernsängerin (Sopran).
hoogle.vom.rysanek
Wien
Staatsoper: Was wäre diese „Carmen“ ohne Roberto Alagna? (Bezahlartike)
Der 63-jährige Tenor bot die beste Sololeistung bei dieser in Summe zähen, wackeligen Bizet-Aufführung. Aber es gab noch einen anderen Grund zu großer Freude.
DiePresse.com.roberto.alagna
Wiener Staatsoper: Roberto Alagna reißt Bizets „Carmen“ an sich (Bezahlartikel)
Staatsoper: Nur leidenschaftlich und routiniert sein reicht nicht.
https://kurier.at/kultur/wiener-staatsoper-carmen-kritik-roberto-alagna/403197676
Wien
Staatsoper: In der „Geheimmission Zauberflöte“ gibt‘s auch einen Popsong (Bezahlartikel)
Mozart, bearbeitet von Margit Mezgolich (Libretto) und Gerald Resch (Musik): eine rundum gelungene Produktion für Kinder um die sechs, womit das Haus seinen Bildungsauftrag bestens erfüllt.
DiePresse.zauberfloete
Wien/Staatsoper
Ein Rollenspiel gerät zum Psychotrip
Stellen Sie sich vor, Ihre Beziehung sei am Ende. Ein Psychologe schlägt innerhalb einer Paartherapie ein Rollenspiel vor, um zu erörtern, was falsch läuft und weshalb. Gute Idee womöglich, aber was passiert, wenn das Spiel aus dem Ruder läuft und zum blutigen Ernst wird? Regisseur Vasily Barkhatov lässt die beiden Einakter, Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ an der Wiener Staatsoper in ein Hitchcock-reifes Horrordrama driften.
Von Dr. Andreas Strobl
Klassik-begeistert.de
Theater an der Wien: Bestnote für die Note, die aus der Reihe tanzt (Bezahlartikel)
In der A-cappella-Oper „Klangstreich“ flitzen die Kinder einmal quer durch die Musikgeschichte und erleben eine wirklich gut gemachte Produktion, die zeigt, dass weniger tatsächlich mehr sein kann.
DiePresse.com.bestnote
Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Wenn Beethoven unter Strom steht (Bezahlartikel)
Zwei Ensembles, ein Zyklus: Die Belceas eröffneten die Aufführung aller Beethoven-Quartette im Mozart-Saal.
https://www.diepresse.com/41347239/konzerthaus-wenn-beethoven-unter-strom-steht
Indonesischer Gelehrtenrat Ulema fordert Absage von Andrea Bocelli-Konzerten
Der italienische Tenor Andrea Bocelli plant zwei Konzerte in Indonesien. Nun fordert der Gelehrtenrat Ulema, die Auftritte am 31. Oktober und 3. November abzusagen. Das berichtet das Klassikmusik-Portal ”Slipped Disc”. Hintergrund ist ein Konzert Bocellis 2022 in der israelischen Metropole Tel Aviv. Er war dort aufgetreten, obwohl pro-palästinensische Aktivisten dazu aufgerufen hatten, das Land zu boykottieren. Außerdem hatte er 2010 in Los Angeles bei einer Spendenveranstaltung zugunsten der israelischen Armee gesungen. Laut Ulema entspricht es nicht dem Geist der Nation, wirtschaftliche Gewinne zu verfolgen, indem man – so wörtlich – einen Pro-Zionisten wie Bocelli präsentiert. Zuvor war schon gefordert worden, ein Konzert Bocellis in der antiken jordanischen Stadt Petra Ende November abzusagen. Bocelli selbst reagierte schriftlich: Nach seinen Worten hofft er, dass die Konzerte in dem Geist empfangen werden, mit dem sie angeboten werden: Ohne politische Botschaft oder Unterstützung partisanischer Positionen.
https://share.google/ic6vrYr0jUSjHKCf9
Linz
Landestheater Linz: „Lohengrin“, Richard Wagner
Mit der ersten Opernpremiere der noch neuen Spielzeit, die unter dem Motto „Zeichen und Wunder“ steht, widmete sich das Musiktheater Linz Richard Wagners Romantischer Oper „Lohengrin“, die vor genau 160 Jahren zum ersten Mal an diesem Ort aufgeführt wurde. Noch mehr Anlass zum Feiern gab allerdings der vorgezogene Einstand von Christoph Koncz, der ab der nächsten Saison Markus Poschner als Chefdirigent des Bruckner Orchesters nachfolgen wird und mit dieser ausdrucksstarken, fein gestalteten und klanglich beeindruckenden Aufführung ein wunderbares Vorzeichen für die kommende Zusammenarbeit setzte. Diese schillernde musikalische Darbietung konnte auch über die Zeichen und Wunder eher entbehrende Inszenierung hinwegtrösten, die doch allzu sehr auf die politischen Dimensionen des Werks fokussierte und dadurch an Menschlichkeit und Emotionalität verlor.
Von Elena Deinhammer
https://deropernfreund.de/landestheater-linz/linz-lohengrin-richard-wagner/
„Welch holde Macht hält uns gebannt?“ – „Lohengrin“ am Musiktheater Linz
Mit der ersten Opernpremiere der noch neuen Spielzeit, die unter dem Motto „Zeichen und Wunder“ steht, widmete sich das Musiktheater Linz Richard Wagners Romantischer Oper „Lohengrin“, die vor genau 160 Jahren zum ersten Mal an diesem Ort aufgeführt wurde. Noch mehr Anlass zum Feiern gab allerdings der vorgezogene Einstand von Christoph Koncz, der ab der nächsten Saison Markus Poschner als Chefdirigent des Bruckner Orchesters nachfolgen wird und mit dieser ausdrucksstarken, fein gestalteten und klanglich beeindruckenden Aufführung ein wunderbares Vorzeichen für die kommende Zusammenarbeit setzte.
opernmagazin.de.welch.holdemacht
Salzburg
Jedem Traum seine Oper
Von Publikumsträumen, Traumkulissen und singenden Traumtänzern. Improvisierte Opernszenen auf spontanen Vorgaben in der Kollegienkirche: Es begeistert das Ensemble der Kammeroper unter Gordon Safaris Leitung nach dem Konzept Konstantin Pauls.
Drehpunkt.kulturkollegienkirche
Graz
Zukunft der Oper ist jetzt: Uraufführung in Graz
Zum Abschluss des musikprotokolls in Graz stand die Preisträger-Oper des Johann-Joseph-Fux-Kompositionswettbewerbs an der Kunstuni auf dem Programm: Komponist Alexander Chernyshkov begeisterte mit seinem Werk „Heute schrieb ich nix“ das Premierenpublikum.
https://www.krone.at/4330955
Frankfurt
Händels „Ottone“ in Hamburg: Fortsetzung folgt im gestrichenen Text (Bezahlartikel)
Die Rezitative werden verstümmelt, das Personal wird erweitert: Jetske Mijnssens Frankfurter Inszenierung von Händels Oper über Kaiser Otto II. treibt das Theater mit dem Theater auf die unlustige Spitze.
FrankfurterAllgemeine.haendels.ottone
Händels »Ottone« bezaubernd an der Oper Frankfurt
Die Oper Frankfurt ist immer wieder für eine Überraschung gut. Als erste Neuproduktion im Opernhaus zur neuen Spielzeit feierte jetzt Georg Friedrich Händels selten gespielte Oper „Ottone“ Premiere. Zu Händels Zeit war sie fast so populär wie seine Oper „Rinaldo“, heute gilt sie als Rarität.
https://kulturfreak.de/haendels-ottone-bezaubernd-an-der-oper-frankfurt
München
Pianist Lukas Strenath in München: „Schubert fühlt sich nach Heimat an“
Lukas Sternath gehört zu den gefragtesten Pianisten seiner Generation. Im Interview mit BR Klassik spricht der 25-Jährige über Schuberts Musik als Ort der Geborgenheit, über die Kraft der Melancholie und darüber, warum lange Werke gerade in einer beschleunigten Welt ihre Bedeutung behalten. Am 14. Oktober spielt er im Münchner Prinzregententheater ein Solokonzert.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/lukas-sternath-pianist-interview
Das Auge hört mit (Bezahlartikel)
Wie kann man klassische Musik optisch anspruchsvoller darbieten und so junge Zielgruppen ansprechen? Ein Treffen mit der Pianistin Hanni Liang, die in München Konzertdesign lehrt.
sueddeutscheZeitungde.auge.hoert.mit
Dresden / Leipzig
Oper in Dresden und Leipzig: Schreittanz im Wartesaal des Schicksals (Bezahlartikel)
Manche Verzögerung im musikalischen Betriebsablauf zeugt von beachtlicher Werkkenntnis: Angela Denoke inszeniert Verdis „Maskenball“ in Dresden, Vasily Barkhatov „Eugen Onegin“ von Tschaikowski in Leipzig.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/oper
Leipzig
Eugen Onegin muss lernen: »Man kann die Zeit nicht zurückdrehen«
Die Oper Leipzig zeigt Tschaikowskis nach Puschkins Versroman entstandene Lyrische Szenen – Spurensuche in russischer Seele
NeueMusikzeitung/nmz.de.eugenonegin
Köln
Oper Köln: „Rigoletto“, Giuseppe Verdi
Nach vierzehnjähriger Umbauzeit war das Kölner Opernhaus mit einer Produktion des „Rosenkavalier“ endlich wieder eröffnet worden. Da diese Inszenierung weder beim Publikum noch bei der Presse Anklang gefunden hatte, waren nun alle Hoffnungen auf Giuseppe Verdis Oper gerichtet, deren Interpretation in der Tat ausgezeichnet gelungen ist. Allerdings handelte es sich um die Wiederaufnahme einer bereits 2012 entstandenen und auch 2017 im Ausweichquartier gezeigten Inszenierung von Katharina Thalbach, zu der man guten Gewissens ein lautstarkes JA verkünden kann, denn sie enthielt zahlreiche überzeugende Lösungen. So zeigt schon das erste Bild keinen, wenn auch animierten, Hofball, sondern deutlich die Neigung zu Exzessen nicht nur von der Seite des Herzogs. Die Gräfin Ceprano zum Beispiel ist durchaus gewillt, dem Herzog zu einem Schäferstündchen zu folgen, weshalb es zum Streit mit ihrem Gatten kommt. Die Atmosphäre erinnert eher an einem billigen Nachtklub als an ein Fest bei Hofe.
Von Eva Pleus
https://deropernfreund.de/oper-koeln/koeln-rigoletto-giuseppe-verdi/
Bielefeld
Staatstheater Braunschweig: „Die Zauberflöte“, Wolfgang Amadeus Mozart
Mozarts Oper Die Zauberflöte ist gleichzeitig eine der eingängigsten und eine der schwierigsten Opern, die beliebteste und stellt wie kaum ein anderer Regisseur vor größte Herausforderungen bei der Frage, was dieses Werk voller phantasievoller Magie und hochtrabender Moral uns zu sagen hat. Theater hoffen in vielen gut besuchte Vorstellungen Opernneulinge zu gewinnen, Stammpublikum nicht zu verprellen und gleichzeitig Kennern eine neue Sicht auf das Werk zu bieten. Das Spielzeitmotto des Theaters Bielefeld „Wagemut“ erscheint deshalb bei der Auswahl dieses populären Stückes einerseits wenig angebracht zu sein, andererseits einen Regiecoup zu versprechen. Für letzteres soll Kai Anne Schuhmacher sorgen, und das ist ihr vollauf gelungen, sofern man keine klassische, romantische oder verspielte Inszenierung erwartet
Von Bernhard Stoelzel
DerOpernfreund.de.braunschweig
Augsburg
Staatstheater Augsburg • Die Verwandlung: Kampe vertont Kafka
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ Der nüchterne wie absurde erste Satz von Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ gilt als einer der berühmtesten Anfänge der Literaturgeschichte. Die hohen Erwartungen an eine Adaption des Werks beginnen genau bei diesem Satz – und werden am Staatstheater Augsburg auch größtenteils erfüllt.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/10/12/augsburg-die-verwandlung/
Erfurt
Tschaikowsky im Schattenland: Eugen Onegin feiert in Erfurt Premiere
Wie lässt sich das Vergehen der Zeit auf einer Opernbühne sichtbar machen? Matthew Ferraro versucht es in seiner Neuinszenierung von Tschaikowskys Eugen Onegin am Theater Erfurt mit einer Drehbühne, wechselnden Jahreszeiten und einem Russland, das mit der eleganten Welt des Petersburger Adels wenig gemein hat. Statt Salons und Gesellschaftsbällen begegnet man der grauen Provinz, gar Einöde. Eine Landschaft aus kahlen Bäumen, auf denen die Raben bereits auf ihr nächstes Opfer zu warten scheinen, und ein Haus, das seine besten Jahren schon lange hinter sich hat, prägen das Bühnenbild.
bachtrack.com.kritik.eugen.onegin
Hannover
Paradies auf Distanz. Die »Göttliche Komödie« auf eine Midlife-Crisis geschrumpft:
Pascal Dusapins Oper »Il Viaggio, Dante« an der Staatsoper Hannover. Wie kommen neue Werke auf die Opernbühne? Eine beliebte Methode ist der Kompositionsauftrag. Der Tonsetzer verdient Geld, das Haus schmückt sich mit einer Uraufführung, und häufig bleibt es bei dieser einen Inszenierung. Einen vermutlich nachhaltigeren Weg wählt nun die Staatsoper Hannover, die in drei Spielzeiten den französischen Komponisten Pascal Dusapin vorstellt.
https://www.jungewelt.de/artikel/531464.oper-paradies-auf-distanz.html
Altenburg Gera
Das große Stigma im Jugendwahn
Regisseurin Elena Maria Artisi zeigt in Verdis „La traviata“ eine Violetta zwischen Beauty-Design und ungeschminktem Menschsein. Orchester und GMD Ruben Gazarian gewinnen durch das szenische Konzept unerwartete Freiheiten.
concerti.de.altenburg.gera
Essen
Starke Leidenschaften, große Gefühle: Korngolds „Wunder der Heliane“ in Essen
Von den Nazis in die Emigration gedrängt, fand sich Erich Wolfgang Korngold nach 1945 von einer selbst ernannten Avantgarde beiseite geschoben. Gleichsam zum zweiten Mal mit seinem Werk verfemt. Der Erfolg des Hollywood-Filmmusikers Korngold stand nach dem Zweiten Weltkrieg der Durchsetzung des Sinfonikers und Opernkomponisten gleichen Namens im Wege. Was seiner wunderbaren, genauso impressionistisch schimmernden wie expressionistisch glühenden Musik nicht gerecht wird, wie sie jetzt in Essen mit seinem „Wunder der Heliane“ von 1927 zu erleben ist – ein Meisterwerk des damals gerade einmal 30 Jahre alten Komponisten, der Mahlers Schärfen genauso beherrschte wie die schwelgerische Opulenz eines Richard Strauss oder Puccinis Gesangslinien.
NeueMusikzeitung/nmz.de.wunder.der.heliane
Oldenburg
Die schwierige Wahrheit des Lebens
Verdis „Macht des Schicksals“ am Staatstheater Oldenburg. Gibt es so etwas wie das oder ein Schicksal, das den eher wirren Inhalt von Giuseppe Verdis Oper „Die Macht des Schicksals“ (1862) beeinflusst oder gar führt? Dabei gibt es drei Mächte, die die Lebensgeschichten der drei Hauptpersonen ineinander verfließen lassen: die Kirche, die Familie und den Staat. In der Aufführung des Staatstheaters Oldenburg gelingt es dem in Andorra geborenen Regisseur Joan Anton Rechi in einer viel bejubelten Aufführung, die Verflechtungen aus der historischen Unglaubwürdigkeit herauszuholen und Probleme zu zeigen, die heute noch genauso sind: Lebensvorschriften durch die Kirche, Ehre und damit Druck durch die Familie und Krieg und Rassismus durch den Staat.
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/die-schwierige-wahrheit-des-lebens
Oldenburgisches Staatstheater „La forza del destino“: Verdis Oper im filmischen Sog
Gleich zu Beginn der Spielzeit gelingt dem Oldenburgischen Staatstheater mit Giuseppe Verdis „La forza del destino“ ein veritabler Volltreffer – und das in jeder Hinsicht. Die Regie von Joan Anton Rechi ist klug durchdacht und absolut werkgerecht, musikalisch sorgt Vito Cristofaro am Pult des bestens disponierten Oldenburgischen Staatsorchesters einmal mehr für eine spannende, differenzierte Wiedergabe – er beweist sein Gespür für Tempi, Dynamik und gewichtige Akzente auf höchstem Niveau
https://www.orpheus-magazin.de/2026/10/12/oldenburg-la-forza-del-destino/
Berlin/Komische Oper im Schillertheater
Auf geht’s in die Welt des Jacques Offenbach
Auf in die Antike! Verlassen wir, dank der Faszination des Theaters, für eine kurze Zeit die Mühen der Gegenwart. Gehen wir ins griechische Theben, kraxeln von dort auf den Olymp, um mit gelangweilten Göttern hinabzusteigen ins Reich der Unterwelt. Dort treffen wir auf einen verrückten Prinzen, eine liebestolle Fliege und erleben final den schlüpfrigen Höllengalopp.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de
Feuilleton
Vom Kopf auf die Füße?
In den letzten Wochen ist bei BackstageClassical die Welt der Vorsingen für Opernhäuser unter die Lupe genommen worden. Besonders Veranstaltiungen standen in der Kritik, bei denen die Bewerberinnen und Bewerber zahlen müssen. Hier schreibt der Geschäftsführende Dramaturg der Oper Rostock, Stephan Knies, warum derartige Wettbewerbe gar nicht nötig sind, denn viele Opernhäuser suchen ihre jungen Stimmen auf ganz anderem Weg.
https://backstageclassical.com/vom-kopf-auf-die-fuesse/
Klassik-Woche
Von Kulturverflachungen und anderen Seichtigkeiten
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, man könnte sagen: Wer (über Klassik) schreibt, der bleibt – auf der Strecke. In diesem Newsletter schauen wir uns die Situation des Musikjournalismus aus verschiedenen Perspektiven an. Und konstatieren: Was auch immer passiert: Wir werden bleiben!
https://backstageclassical.com/von-kulturverflachungen-und-anderen
Links zu englischsprachigen Artikeln
Halle
Q & A: Florian Amort on Contemporary Händel-Festspiele Halle Curation
Florian Amort, born in Berchtesgaden in 1992, serves as the Director of the Stiftung Händel-Haus and the Artistic Director of the Händel-Festspiele Halle During the Händel-Festspiele 2026, OperaWire had the opportunity to talk with him on festival vision and curation.
operawire.com.florian.amort
Barcelona
Anna Netrebko and Piotr Beczała excel in an otherwise tedious Aida in Barcelona
https://seenandheard-international.com/2026/10/anna-netrebko-and
Paris
Chagall or Lenepveu or both? Row over Paris opera house dome enters legal arena
Descendant of 19-century artist demands removal of Marc Chagall’s 1960s canvasses that cover original fresco
TheGuardian.com.paris
London
The Girl from Arles review – Bizet’s music for forgotten rustic tragedy has punch and poetry Queen Elizabeth Hall, London
Bizet’s incidental music for Daudet’s 1872 play The Girl from Arles was given its first UK complete performance by Sir Mark Elder, the Orchestra of the Age of Enlightenment and strong soloists in Jeremy Sams’ staging
TheGuardian.com.elizabeth-hall
The other Carmen: Sir Mark Elder and the OAE bring L’Arlésienne to the Southbank
https://bachtrack.com/de_DE/review-arlesienne-bizet-daudet-elder-sams-orchestra
Leeds
Tchaikovsky: Eugene Onegin at Grand Theatre, Leeds | Live Review
https://www.opera-now.com/content/reviews/tchaikovsky-eugene-onegin-at
New York
Verdi: Macbeth at The Metropolitan Opera | Live Review
Quinn Kelsey ideal in thrilling Met ‚Macbeth‘
opera.now.com.macbeth.met
Insights and intensity: Petrenko and the Berliner Philharmoniker at Carnegie Hall
https://bachtrack.com/de_DE/review-petrenko-elgar-tchaikovsky-berliner-philharmoniker
The Berlin Philharmonic Is Brilliant. It Could Be Even Better. (Subscription required)
At Carnegie Hall, this orchestra gave gobsmacking performances of the classics. If only it could show some of the creativity it has at home.
https://www.nytimes.com/2026/10/12/arts/music/berlin-philharmonic-carnegie-hall.html
Washington
Unfunny script misses easy target with IN Series’ Trump lampoon in updated “Mikado”
https://washingtonclassicalreview.com/2026/10/12/in-series-unfunny-script
San Francisco
San Francisco Opera 2026-27 Review: Mary, Queen of Scots
https://operawire.com/san-francisco-opera-2026-27-review-mary-queen-of-scots/
San Francisco Opera to Present ‘Le Nozze di Figaro’ with Peter Kellner & Slávka Zámečníková
The opera will be performed between Oct. 31 and Nov. 29 and Shawna Lucey directs the Company’s production by Michael Cavanagh.
operawire.com.kellner.zamecnikova
Los Angeles
Domingo Hindoyan on Carmen, Curiosity, and Making LA Opera Unmistakably L.A.
scv.org.spotlight
Ballet / Dance
Review: OSCAR Is Ballet’s Next Chapter
At New York City Center, The Australian Ballet and choreographer Christopher Wheeldon deliver an immersive, emotional new blueprint for ballet.
https://www.broadwayworld.com/article/Review-OSCAR-Is-Ballets-Next-Chapter-20261010
Salle de danse: Norwegian National Ballet in a thrilling display
https://bachtrack.com/de_DE/review-shoot-the-moon-salle-de-danse
Rock/Pop/Schlager
Wird immer schlimmer“. Florian Silbereisen zittert vor „Schlagerbooom“ mit Helene
Trotz seiner jahrelangen Erfahrung wird Schlagerstar Florian Silbereisen auch am kommenden Wochenende wieder nervös hinter der Bühne stehen. „Das Lampenfieber wird mit jedem Lebensjahr immer schlimmer, aber ich habe gelernt, damit umzugehen“, sagt der Moderator und Sänger vor der Jubiläumsausgabe seiner Show „Schlagerbooom“ der dpa.
https://www.krone.at/4331913
Kurzfristige Absage beim „Schlagerbooom“: Bernhard Brink kommt nicht zu Florian Silbereisen
„Schlagerbooom“ feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Zur Party lädt Florian Silbereisen Schlager-Größen wie Helene Fischer, Roland Kaiser und Andrea Berg. Die Sendung läuft am Samstag, 17. Oktober 2026, um 20:15 Uhr im Ersten, auf ORF 2 und im Joyn-Livestream.
yoyn.at.serien.schlager.boom
Sprechtheater
Linz/Kammerspiele
Kammerspiele Linz: Sven-Eric Bechtolf zelebriert Thomas Bernhard
https://www.krone.at/4330801
„King Lear“ in München: Heißt Fortschritt immer Fußtritt? (Bezahlartikel)
Die Übergabe des Staffelstabs zwischen den Generationen kann sich auch als brutales Aus-der-Hand-Schlagen ereignen: Manfred Zapatka spielt am Münchner Residenztheater Shakespeares „King Lear“.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/theater/manfred
Wien/Salzburg
Nachruf: Langjähriger „Jedermann“-Regisseur Gernot Friedel ist tot
Friedel verantwortete 1984 bis 2001 das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ am Salzburger Domplatz. Er starb am Samstag im Alter von 85 Jahren in Wien
DerStandard.at.story.gernot.friedel
Salzburg
Langjähriger „Jedermann“-Regisseur Gernot Friedel tot
Er verantwortete 1984 bis 2001 das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ am Salzburger Domplatz. Der österreichische Theater-, Film- und Fernsehregisseur Gernot Friedel, in der breiten Öffentlichkeit vor allem für seine langjährige Regie (1984-2001) beim „Jedermann“ der Salzburger Festspiele bekannt geworden, ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 85 Jahren im Kreise der Familie in Wien. Das gab seine Familie am Montag gegenüber der APA bekannt. Die Beerdigung soll im kleinen Kreis in Innsbruck stattfinden.
Kurier.at.jedermannregisseur
Wien
Beliebtes Theater erhält keinen Cent von der Stadt
Während andere Wiener Bühnen Millionen an Fördergeld erhalten, muss das legendäre Vindobona gänzlich ohne Subventionen auskommen. Für das Theater wird damit jede Spielzeit auch zur wirtschaftlichen Herausforderung.
https://www.krone.at/4324992
Sport
Fußball international
Gutes Debüt, aber„Joker“ Alaba kann Udinese-Pleite nicht verhindern
David Alaba hat sein Debüt für Udinese Calcio gefeiert, die 1:2-Niederlage seines neuen Klubs gegen den FC Torino aber nicht verhindern können. Der ÖFB-Legionär zeigte nach seiner Einwechslung in der 72. Spielminute aber schon eine vielversprechende Leistung.
https://www.krone.at/4327616
Formel 1
Wurz über Afrika-GP: „Es wird ein Rollercoaster“
Alexander Wurz wird die Strecke für den Afrika-GP ab 2030 mitgestalten. „Für die Fahrer wird es ein Rollercoaster, eine sehr schnelle, flüssige Strecke“, sagt Wurz im ORF. Die Bauarbeiten würden bald beginnen. „Da wird Vollgas gegeben.“
https://www.krone.at/4332119
Scout verrät Kuriosität: Als Kane fast bei FCB-Gegner Viking landete
Heute ist Harry Kane der beste Stürmer der Welt, doch einst wäre er fast bei Außenseiter Viking Stavanger gelandet. Man hat mir gesagt, dass er interessiert daran sein könnte, zu Viking zu kommen“, erinnert sich Goodchild. Weil die Scoutingabteilung einen Deal als sinnvoll einordnete, wollte er sich auf den Weg zum FC Millwall machen um den Stürmer zu beobachten. Er trat die Reise an, beobachten konnte er aber nur rund 22 andere Spieler. Kane verletzte sich damals nämlich und stand nicht am Platz.
oe24.a.tvikingstavanger
Frust nach CL-Patzer: „Überblöd!“ Kompany knöpft sich Bayern-Star vor
Großer Frust bei den Bayern nach dem Patzer in der Champions League bei Viking Stavanger! Vor allem die unnötige Gelb-Rote Karte für Superstar Michael Olise sorgte für Kopfschütteln. „Überblöd“, übte auch Trainer Vincent Kompany Kritik an seinem Schützling
https://www.krone.at/4333039
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Unter’m Strich
Signa-Gründer Benko will Untersuchungshaft mit Fußfessel fortsetzen
René Benko behauptet, sich nur im Hausarrest auf seine Prozesse vorbereiten zu können. Eine 60-Quadratmeter-Wohnung steht bereit. Doch ein Gericht muss noch entscheiden.
DieZeit.de.Rene.benko
Einer von 1863. So realistisch ist es, dass Benko heute rauskommt
Das Timing ist seltsam. Während die Justiz auf ihre Personalnot mittels Streik aufmerksam macht, steigt in Innsbruck eine der brisantesten Haftverhandlungen des Jahres. Immo-Jongleur René Benko will in der U-Haft die Fußfessel. Aber ist das realistisch? Für Justiz-Insider spricht einiges dafür, die Zahlen sprechen aber jedenfalls dagegen.
https://www.krone.at/4332752
Haya Molcho: „Wir haben Hummus in Europa groß gemacht“
Mit 71 Jahren ist Köchin und Unternehmerin Haya Molcho am Zenit ihrer Karriere angekommen: Restaurants in ganz Europa, eine eigene Produktlinie, erfolgreiche Social-Media-Kanäle, Fernsehauftritte, Kochbücher. Doch es gab auch Rückschläge. Über eine Frau, die Hummus nach Europa brachte und deren Erfolgsfaktor bis heute Familie heißt.
news.at.molcho
Innsbruck
Bittere Pleite wegen Teuerung: Kult-Lokal sperrt für immer zu – 31 Leute verlieren Job
Endgültiges Aus für das Hard Rock Cafe Innsbruck: Nach der erneuten Pleite muss das Kult-Lokal endgültig schließen. 31 Mitarbeiter sind ihren Job los.
Heute.at.kultlokal
Deutschland
Nach 37 Jahren
McDonald’s Deutschland streicht Schweinefleisch-Burger
Burger-Schock in Deutschland! McDonald’s nimmt den beliebten McRib nach 37 Jahren aus dem Sortiment. Am 27. Oktober ist endgültig Schluss. Für viele Fast-Food-Fans ist es eine bittere Nachricht: McDonald’s verabschiedet sich in Deutschland von einem echten Klassiker. Nach 37 Jahren verschwindet der McRib aus dem fixen Sortiment. Das überraschende Aus verkündete der Burger-Riese laut „Bild“ in einem Newsletter an seine Kunden.
Heute.at.burger-schock
Nach Forsthaus-Rampensau-Eklat
„Warst nichts!“ – Heftige Abrechnung mit Simone Lugner
Nach dem peinlichen Begrüßungs-Eklat im „Forsthaus Rampensau“ fliegen jetzt die nächsten Giftpfeile. Vanessa rechnet öffentlich mit Simone Lugner ab. Im „Forsthaus Rampensau“ hängt der Haussegen schon nach der ersten Folge schief! Erst sorgte Simone Lugner mit ihrer kühlen Begrüßung für einen Mega-Aufreger, jetzt gibt es den nächsten Wirbel um die Lugner-Witwe.
Heute.at.lugner
