DIE DIENSTAG-PRESSE (20. OKTOBER 2026)

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Klassik-Woche
Neue Chefs, alte Konflikte
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, auf den Opernbühnen wird protestiert, in Sachsen ums Überleben gekämpft, und auch hinter den Kulissen fliegen die Fetzen. Es geht um Macht, Geld, künstlerische Freiheit und die Frage, wie viel Streit unsere Klassik verträgt. Meine Antwort: Mehr davon! Denn solange wir streiten, ist unsere Kunst lebendig. In Chemnitz sind die Theater voll, die Kulturhauptstadt hat der Stadt neuen Schwung gegeben. Und ausgerechnet jetzt muss Sachsen bei der Kultur sparen! 2027 sollen die Zuschüsse für kommunale Theater und Orchester um 6,3 Prozent sinken, 2028 sogar um 10,1 Prozent. Im BackstageClassical-Podcast warnt der Chemnitzer Intendant Christoph Dittrich vor einem Kahlschlag. Nach Jahrzehnten des Sparens gehe es längst nicht mehr um einzelne Produktionen, sondern um die Substanz der Häuser. Und um die Freiheit der Kunst! Denn wenn öffentliche Gelder schwinden, wächst die Gefahr politischer Einflussnahme. Volle Häuser, leere Kassen – und eine Kulturpolitik, die ihren eigenen Erfolg aufs Spiel setzt. Hörenswert!
https://backstageclassical.com/neue-chefs-alte-konflikte/

Halle
2-für-1-Ticket-Aktion zum World Opera Day mit Walter Sutcliffe am Sonntag
Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, ist World Opera Day – und die Oper Halle feiert diesen Tag mit einer besonderen Ticket-Aktion: Opernintendant Walter Sutcliffe wird am Samstag, 24.10.2026, zwischen 11:00 und 14:00 Uhr an der Theater- und Konzertkasse sitzen und das Publikum einladen, die Welt der Oper gemeinsam zu feiern
https://share.google/dHZqt2LErkKzpUy0S

Wien/MusikTheater an der Wien
Philipp Stölzls genialer Fliegender Holländer geht in Wien vor Anker
Alle sieben Jahre geht Philipp Stölzls geniale Inszenierung von Der fliegende Holländer in einem neuen Opernhaus vor Anker, in der Hoffnung, ein Publikum zu finden, das sie bedingungslos liebt. Zumindest fühlt es sich so an. Die Inszenierung des bayerischen Regisseurs legte 2009 erstmals am Theater Basel an, bevor sie an der Staatsoper Berlin (2013) und am Liceu in Barcelona (2017) Halt machte. Von Philipp M. Krenn neu inszeniert, legt sie nun am Theater an der Wien an, wo ihr – nach den begeisterten Reaktionen am Premierenabend zu urteilen – die Wiener zur Erlösung verholfen haben.
bachtrack.com.de.holländer

17.10.26 „Der fliegende Holländer“, Premiere, Theater a.d. Wien, „Leseratte Senta?“
Nach elf Jahren macht der „Fliegende Holländer“ im Theater an der Wien wieder Landurlaub: Szenisch und musikalisch war das keine „Erlösung“. Philipp Stölzls Inszenierung, die bereits 2009 in Basel und später in Berlin gezeigt wurde, wird jetzt  im Theater an der Wien einer weiteren Aufführungsserie zugeführt – und erneut sitzt in der bühnenbreiten Bibliothek Dalands seine Tochter Senta und kann sich büchergierig von einem dicken alten Sagenband nicht trennen. Die Psychose wurde Senta in all den Jahren seit Basel auch nicht wegtherapiert und ihr Schicksal erweist sich erneut als eine von gesellschaftlichen Zwängen gespeiste Krankengeschichte an deren Schlusspunkt Mord und Selbstmord stehen.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aholl15.htm

Berlin
Milo Rau nimmt nun den „Fliegenden Holländer“ in den Fokus. “Der fliegende Holländer”: Milo Raus Deutschland-Deutung
Von Flugscham ist auf den deutschsprachigen Opernbühnen nichts zu spüren: Richard Wagners “Der fliegende Holländer” setzt derzeit allerorten die Segel, so 2025 etwa im Steinbruch von St. Margarethen und dem Linzer Musiktheater, 2028 auf der Bregenzer Seebühne und am gestrigen Samstag im Musiktheater an der Wien. Auf dieser Welle surft auch der Wiener Festwochen-Intendant Milo Rau vorne mit, feiert seine Interpretation doch am 24. Oktober Premiere an der Deutschen Oper Berlin.
Suedtirol.news.it

Hamburg
Wann Maestro Afkham doch mal die Hutschnur platzen könnte …Teil I
David Afkham kehrt nach Hamburg zurück, privat wie beruflich. In der wunderschönen Laeiszhalle dirigiert der in Bayern lebende Maestro Beethoven und Brahms, in der Hamburgischen Staatsoper sieht er mit Frau und Kindern Humperdinck, Ravel und Strawinsky. Dies nicht zuletzt, weil seine Gattin, die Sopranistin Christiane Karg, dort Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg war. Im Vorfeld des Konzerts haben wir unter anderem über Humanismus, fliegende Partituren und seinen Mentor Bernard Haitink (1929-2021) gesprochen.
Jörn Schmidt im Gespräch mit David Afkham (Teil 1)
Klassik.begeistert.de

München/ Gärtnerplatztheater
Kritik „Die Reise nach Reims“ in München: Großer Opernspaß am Gärtnerplatztheater
1824 war Gioacchino Rossini auf dem Höhepunkt seines Ruhms als Opernkomponist und ging nach Paris als Direktor des Théâtre-Italien. Seine erste Komposition für das französische Publikum war „Die Reise nach Reims“. In diesem Dramma Giocoso strandet eine Gruppe von Aristokraten auf dem Weg zur Krönung des französischen Königs in einem Kurhotel in den Vogesen. Gelegenheit für den gewitzten Komponisten, die damaligen Musikstile Europas scherzhaft abzubilden. Zum ersten Mal ist „Die Reise nach Reims“ am Freitagabend in München auf die Bühne gekommen: im Staatstheater am Gärtnerplatz.
BR-Klassik-reisenachreims

Wien
Nestroy-Nominierungen bekanntgegeben, Lebenswerkpreis für Sunnyi Melles
Es gibt die neuen Kategorien „Beste Musik“ und Ensemblepreis und eine Neuordnung in der Sparte „Bestes Schauspiel“. Zwei neue Kategorien und eine Neuordnung in der Kategorie „Bestes Schauspiel“ bringen die Nominierungen zum diesjährigen Nestroy-Preis. Neben der neu geschaffenen Sparte „Beste Musik“ gibt es beim Wiener Theaterpreis, der am 22. November im Wiener Volkstheater verliehen wird, fortan auch einen Ensemblepreis. Statt wie bisher der „Beste Schauspieler“ und die „Beste Schauspielerin“ wird künftig das „Beste Schauspiel“ prämiert. Der Lebenswerkpreis geht an Sunnyi Melles.
DerStandard.at.story.nestroy.preis

München
Bemüht lustiger Touri-Trubel – Münchens Staatstheater am Gärtnerplatz wagt sich an Rossinis „Viaggio a Reims“
Wenn derzeit ein sogenannter „Influencer“ auf ein „Event“ als „unverzichtbar“ hinweist, bricht das Phänomen „Massentourismus“ aus. Das schließt auch heute noch „Royals“ ein – und reicht weit zurück bis in die Standesgesellschaften. Ein sich schließlich aus dererlei Trubel zurückziehender Star wie Gioachino Rossini bediente 1825 mit seiner „Viaggio a Reims“ einerseits die Krönungsfeiern um Karl X. von Frankreich und persiflierte gleichzeitig diese allzu menschliche Sucht nach dem einmaligen Erlebnis.
NeueMusikzeitung/nmz.de.gaertnerplatz

Berlin
Der südkoreanische Starpianist Yunchan Lim: Nur keine Angst vor den Gefühlen (Bezahlartikel)
Ein 22-Jähriger spielt die Musik eines 22-Jährigen, mit höchster Empfindsamkeit: Yunchan Lim begeistert mit Mozart im Berliner Kammermusiksaal.
DerTagesspiegel.de.suedkorea

Düsseldorf
Kein Reichsparteitag, aber…
Regisseur Daniel Kramer und sein Team erfahren zur Premiere von Wagners offiziell komischer Oper massive Missfallenskundgebungen; dabei könnte seine Sicht auf diese allzu deutsche Oper drohenden Entwicklungen näher sein, als uns lieb ist. Auf der Festwiese ist das Volk olivgrün uniformiert angetreten. Videos stellen die Mitglieder der Meistersingerzunft in Offiziersdienstgraden vom Hauptmann bis zum General vor. Keine Frage, dass Sachs und Pogner Generalsrang bekleiden. Neben und über Offizieren und Mannschaften wehen die Fahnen der Bundesrepublik, Europas und des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Zum Schlusschor bettet sich der Schusterpoet und General auf das Podest für die Kandidaten des Sangeswettbewerbs wie auf den ihm zugedachten Katafalk
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/deutsche-oper-am-rhein-die

Düsseldorf: „Abenteuerland“, Hartmut Engler und Ingo Reidl (PUR)
Mitte der 1970er-Jahre begann die musikalische Reise der Band PUR als kleine Schülerband zweier Gymnasiasten, die erstmal nur Songs bekannter Künstler coverten. Nachdem sich in den folgenden Jahren die Besetzung um Ingo Reidl, Roland Bless, Jo Crawford, Rudi Buttas und Sänger Hartmut Engler festigte, begann man damit, auch eigene Lieder und Texte zu schreiben. Fand sich anfangs noch keine Plattenfirma, gelang im Jahr 1986 der erste Durchbruch mit dem Sieg beim Bundesrockwettbewerb. In den folgenden Jahren jagte ein Erfolg den Nächsten, so dass inzwischen mehr als zwanzig Platin-Auszeichnungen, über zwölf Millionen verkaufte Tonträger, unzählige Preise und mehr als zehn Millionen Konzertbesucher in der Bandhistorie stehen. Noch heute werden ihre Songs allein bei Spotify rund eine Million Mal pro Monat gestreamt. Einen großen Anteil am anhaltenden Erfolg der Band haben sicherlich auch die Liedtexte, die oftmals Geschichten mitten aus dem Leben erzählen. Texte mit denen sich die Zuhöhrer identifizieren können, weil sie diese oder ähnliche Sitationen aus dem eigenen Leben kennen. Das die Songs darüber hinaus ein enormes theatrales Potential besitzen, erkannte auch Martin Flohr, der aus mehr als dreißig Liedern der Band ein eigenes Musical kreierte, welches am 22. Oktober 2023 seine Weltpremiere im Düsseldorfer Captitol feiern durfe.
Von Markus Lamers
.https://deropernfreund.de/duesseldorf-deutsche-oper-am-rhein/duesseldorf

Dresden
Kein DDR-Theater: „Die wunderbaren Jahre“ von Torsten Rasch sind auf Dresdens Semper Zwei angekommen
Es ist ein Glücksfall für jeden Komponisten, wenn ein neues Werk schon bald nach der gelungenen Uraufführung eine zweite Chance erhält. Dem 1965 in Dresden geborenen Komponisten Torsten Rasch ist dieses Glück mit seiner jüngsten Oper „Die wunderbaren Jahre“ anheimgefallen. Nur gut ein Jahr nach deren Uraufführung am Staatstheater Regensburg (nmz online 24.02.2025) gab es nun eine Neuinszenierung in Dresden, wo die Semperoper das nach dem gleichnamigen Buch von Reiner Kunze entstandene Musiktheater auf ihrer Spielstätte Semper Zwei herausgebracht hat.
NeueMusikzeitung.de.torsten.rasch

Frankfurt
Der Krieg in uns
Rossinis Melodramma eroico »Tancredi“ wieder an der Oper Frankfurt. Wie kaum ein anderer Komponist steht Gioachino Rossini für spritzige und humorvolle Opern. Dass er aber auch Opern mit ernsten Themen komponierte, ist vielen nicht bekannt. Hier leistete die Oper Frankfurt in der Vergangenheit schon mit zwei Inszenierungen wertvolle Aufklärungsarbeit: mit dem Belcanto-Drama „Bianca e Falliero“ im Februar 2022 und zuvor mit dem Beziehungs-Drama „Otello“ im September 2019. Mit der 1813 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführten Heldenoper (Melodramma eroico) „Tancredi“ folgte zum Spielzeitende 2025/26 ein weiteres Werk, das Rossini von einer unbekannten Seite zeigt. Jetzt erfolgte dessen erste Wiederaufnahme.
https://kulturfreak.de/der-krieg-in-uns

Donaueschingen
Bilanz Donaueschinger Musiktage 2026: Vielstimmiges und Unstimmigkeiten
Vielstimmige Klangexperimente, schräge Instrumente und missglückte Bühnenprojekte: Die Donaueschinger Musiktage 2026 bieten einiges zum Staunen und zum Wundern. Für Diskussionen sorgen auch die Proteste gegen François-Xavier Roth beim Schlusskonzert.
BR.Klassik.de.vielstimmiges.und.unstimmigkeiten

Links zu englischsprachigen Artikeln

Köln
Cologne Opera’s Rigoletto has great singing, straightforward storytelling and vigorous dramatic power
https://seenandheard-international.com/2026/10/cologne-operas-rigoletto-has-great-singing

In Cologne, a long wait for a lacklustre Rosenkavalier
https://bachtrack.com/de_DE/review-rosenkavalier-signeyrole-orozco

London
4.48 Psychosis review – a dazzling, harrowing opera worthy of Sarah Kane’s furious writing
Six fearless singers and the Chroma Ensemble, conducted with arresting immediacy by Naomi Woo, rise to the challenge of the brutal musical onslaughts and anarchic orchestrations of Philip Venables’ raw, imaginative score
https://www.theguardian.com/music/2026/oct/18/4-48-psychosis-review-linbury

Ariadne/Dido and Aeneas review – English Touring Opera conjures two strikingly different mythological worlds
https://www.theguardian.com/music/2026/oct/18/ariadne-dido-and-aeneas

Glasgow
Uncovering Turandot: David McVicar’s new production at Scottish Opera
https://www.opera-now.com/content/features/uncovering-turandot-david

Wexford
Rossini’s youthful L’equivoco stravagante gets the laughs rolling in Wexford
https://bachtrack.com/de_DE/review-rossini-equivico-stravagante-hoehn-barakova

Calgary
Calgary Opera replaces singer after Palestinian flag display at Tosca curtain call
Bass Gabriel Sanchez-Ortega says he has been removed from the remaining performances after displaying the flag on opening night. The company described the gesture as unauthorised and contrary to its policy.
https://moto-perpetuo.com/calgary-opera-singer-palestinian-flag-tosca/

Shanghai
The Curtain Rises on Snøhetta’s Shanghai Grand Opera House
Norwegian architecture practice Snøhetta was commissioned to design the new Shanghai Grand Opera House, which opens its doors this weekend. Conceived as a new landmark for the performing arts, the building is located on the banks of the Huangpu River, in the Expo Houtan district of Shanghai, China.
https://www.metalocus.es/en/news/curtain-rises-snohettas-shanghai-grand-opera-house

Ballett / Tanz

Graz
Oper Graz: „Romeo und Julia“ in der Apokalypse
Es ist ein Stoff der Weltliteratur, der seit Jahrhunderten nichts von seinem Zauber verloren hat: Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“. Sergej Prokofjew machte daraus ein Ballett, das nun in einer modernen Inszenierung an der Oper Graz zu erleben ist.
https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3375772/

Berlin
Vertrag bis 2033: Staatsballett Berlin tanzt weiter unter Christian Spuck
Ende Februar wurde er mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Nun wird Christian Spucks Intendanten-Vertrag beim Staatsballett Berlin verlängert.
Tagesspiegel.de.christian.spuck

Sprechtheater

Elfriede Jelinek: Auf dem Gipfel der Macht
Sie selbst erblickt im Ehrentag den „Anfang des Sterbens“. Nur die Welt will sich dem Befund nicht anschließen. Der 80. Geburtstag der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek am 20. Oktober bahnt sich mit ungeheurem Gratulationsgebraus an. Sie ist heute eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Theaterwelt.
https://www.news.at/menschen/elfriede-jelinek-80-geburtstag

Reichenau
Vertrag mit Maria Happel in Reichenau bis 2030 verlängert
Sie ist seit 2022 als künstlerische Leiterin im Amt, das kommende Programm wird im Jänner präsentiert
DerStandard.at.story.vertrag mit Reichenau

St. Pölten
„Faust Gretchen Margarete“ in St. Pölten: Eine gelungene Ermutigung (Bezahlartikel)
Bert Zander will im Landestheater Niederösterreich den „Faust“ aus Gretchens Sicht erzählen. Das Vorhaben glückt – trotz der inflationären Verwendung von Fremdtexten.
DiePresse,com.faust.gretchen

Wien/ Theater der Jugend
„Komm runter“ im Theater der Jugend: Fünf Freunde gegen die Gemeinheit (Bezahlartikel)
„Komm runter“ von Sabrina Myriam Mohamed erzählt im Theater der Jugend vom wirklichen Leben.
https://kurier.at/kultur/theater-der-jugend-komm-runter-premiere-kritik/403199403

Film/ TV

„Was ist nur aus dem ‚Tatort‘ geworden?“
Mit einem Zweiteiler hat das neue „Tatort“-Team aus Kiel nun seine Zusammenarbeit aufgenommen. Unsere Leserinnen und Leser sind sich nicht ganz einig: War das nun ein gelungener Einstand – oder viel zu viel des Guten? Klaus Borowski ist Geschichte, in Kiel ermitteln nun Mila Şahin (Almila Bagriacik) und Elli Krieger (Karoline Schuch) gemeinsam. Nach guter Zusammenarbeit sah es zu Beginn des Zweiteilers „Unter Freunden / Unter Feinden“ aber noch nicht direkt aus.
web.de.magazine.tatort

Politik

Österreich
Sind Sie Freimaurer? Minister müssen dem Parlament wohl antworten
Ob ein Bürger Freimaurer ist, geht den Staat nichts an. Bei Beamten, Richtern und Ministern liegen die Dinge anders. Zwei aktuelle Entscheidungen aus Straßburg und London zeigen, wo die Grenze verläuft. – Ein Gastkommentar.
DiePresse.com.freimaurer

Frankreich
Rathaus niedergebrannt: Neuer Höhepunkt der Proteste in Frankreich
In Frankreich haben Proteste und Ausschreitungen am Samstag einen neuen Höhepunkt erreicht. Im ganzen Land gab es Demonstrationen, in Paris und zahlreichen anderen Städten kam es zu schweren Krawallen. An die 1.200 Personen wurden festgenommen. Die Regierung sprach von extremer Gewalt. In der Stadt Limoges brannte das historische Rathaus nieder.
https://orf.at/stories/3445430/

Russland/ Österreich
Staatsbürgerschafts-Entzug? Kneissl einverstanden. Dann soll es so sein“
Erneut ist die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl äußerst präsent in den russischen Medien. Unter anderem hat sie nun erklärt, dass sie mit dem Entzug der österreichischen Staatsbürgerschaft einverstanden sei.
https://www.krone.at/4340809

Sport

London
WM im Schwergewicht: In Runde zwei war alles vorbei
Daniel Dubois bleibt Weltmeister im Schwergewicht. Sein Gegner konnte sich nicht lange auf den Beinen halten. Viel bekamen die Zuseher in der O2-Arena in London für ihr Eintrittsgeld nicht zu sehen. Im Duell der britischen Knockout-Experten verteidigte Daniel Dubois den WM-Titel im Schwergewicht nach Version der WBO gegen Fabio Wardley eindrucksvoll. Schon nach 17 Sekunden schickte Dubois seinen Gegner erstmals zu Boden.
Kurier.at.Boxweltmeister

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Unter’m Strich

Nach Heli-Diebstahl. Morgenstern: „Wir werden ihn nicht mehr finden“
Nach dem Diebstahl seines Helikopters tappt Thomas Morgenstern weiter im Dunkeln. „Nein, leider gibt es bis heute kein Update“, schildert der einstige ÖSV-Skispringer, der nicht mehr mit einem Happy End rechnet, in der Ö3-Sendung „Walek wandert“.
https://www.krone.at/4339250

Tuggen/ Schweiz
Gewalttat nach Konzert. Streit um Nazi-Song – Mann (27) nach Faustschlag tot
Nach einem Punkkonzert in der Schweiz kam es zu einer tödlichen Schlägerei. Zuvor hatte ein DJ ein Nazi-Lied gespielt. Ein 27-Jähriger ist nach einer Schlägerei bei einer Afterparty im schweizerischen Tuggen gestorben. Zuvor hatte die deutsche Punkband Krawallbrüder in einem ausverkauften Eventlokal gespielt. Bei der anschließenden Feier sorgte ein Lied einer rechtsextremen Band offenbar für einen Streit, der schließlich eskalierte.
Heute.at.nazisong

Linz
Einem Musiker wurden Instrumente um € 14.000 aus versperrtem Auto gestohlen
Ausgerechnet einen Tag nach seinem 20. Geburtstag stellte ein leidenschaftlicher Musiker fest, dass ihm hochwertige Instrumente fehlten. Die hatte er nach einem anstrengenden Probentag im versperrten Auto gelassen. Als er später wegfahren wollte, waren sie verschwunden.
https://www.krone.at/4339828