DIE MITTWOCH-PRESSE ( 11. MÄRZ 2026)
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Wien/ Staatsoper
Rettungsaktion mit Mozart
Hollywood-Schauspieler Timothee Chalamet hat die Gattung Oper in einem öffentlichen Gespräch für irrelevant erklärt und damit vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst. Zahlreiche große Opernhäuser reagierten via Instagram und luden den Oscar-Anwärter in ihre ausverkauften Vorstellungen ein. Auch die Wiener Staatsoper machte bei der Aktion mit – und trat am Montagabend mit der Neuinszenierung von Mozarts „La Clemenza di Tito“ den Gegenbeweis an
https://orf.at/stories/3423327/
Staatsopern-Premiere
„La Clemenza“: Mörderischer, römischer Tanzboden
Alles rennt, rettet, flüchtet. Schon in der von Pablo Heras-Casado forsch abgespulten Ouvertüre wird gerauft, gebalgt, gekämpft: konfuse Turn- und Tanzstunden! Regisseur Jan Lauwers, dem die Staatsoper großartige Produktionen wie Monteverdis „Poppea“ verdankt, kann seine Leidenschaft für Tanz und Choreografie in seiner Inszenierung von Mozarts „La Clemenza di Tito“ nicht verleugnen. Die Spannung in den ständig wechselnden, subtilen Intrigenszenen um eine Heirat des Kaisers Tito bleibt aber bei so viel Trubel und Turbulenzen auf der Strecke. Soll Tito Vitellia, Tochter des gestürzten Vorgängers und Ausländerin, oder die beliebte Römerin Servilia zur Frau nehmen? Eine Polit-Katastrophe mit Mord und Revolte bahnt sich an.
https://www.krone.at/4072944
Mozarts „Clemenza“ an der Staatsoper: Das Gschnasfest beim Kaiser Titus
Für Spannung sorgt in Jan Lauwers stilistisch heterogener Neuinszenierung von „La Clemenza di Tito“ nur das hinzugefügte Ballett, worunter die Personenführung leidet. Gesanglich bleibt vieles Mittelmaß.
DiePresse.com
„La clemenza di Tito“ an der Staatsoper: So kann man Mozart nur verfehlen (Bezahlartikel)
Mit dieser Neuproduktion von Mozarts „La clemenza di Tito“ bleibt die Wiener Staatsoper weit unter den Erwartungen. In jeder Hinsicht. Uns erscheinen die Figuren der ‚Clemenza‘ tatsächlich darauf angelegt, die Opera seria ad absurdum zu führen. Nachzügler einer Gattung. Hier sind die Grenzen zwischen dem Erhabenen und dem Lächerlichen beinah verwischt“, liest man in Wolfgang Hildesheimers unterschiedlich rezipiertem Mozart-Buch. Fast scheint es, als habe er die jüngste Produktion dieses Mozarts an der Wiener Staatsoper vorausgeahnt. Dabei hatte man sich von ihr einiges erwartet.
DieFurche.at.kritik
Die Premiere von Mozarts „La Clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper Regisseur Jan Lauwers langweilt mit Tanz- und Rampentheater.
Anlässlich der Krönung von Leopold II. zum König von Böhmen vertonte Mozart Metastasios Stück „La clemenza di Tito“ zur gleichnamigen Oper und brachte diese 1791 in Prag zur Uraufführung. Das Werk drückt die Sehnsucht nach einem milden Herrscher aus und basiert auf der Geschichte des realen römischen Kaisers Titus Flavius Vespasianus (39 – 81 nach Christus). Der kümmerte sich um sein Volk, sorgte für die Opfer, als der Vesuv ausbrach. Den Verschwörern, die ihn vom Thron stürzen wollten, vergab er. Regisseur Jan Lauwers verlegt die Geschichte auf einen schräg angehobenen Parkettboden. Ob man diesen als Tanzboden oder als Belag für einen Turnsaal sehen will, kann jeder für sich entscheiden. Denn geturnt wird in der Inszenierung sehr viel
https://www.news.at/menschen/premiere-mozart-la-clemenza-di-tito-wiener-staatsoper
„Tito“ an der Staatsoper: Ein Kaiserreich erstarrt
Mozarts „Tito“, neu an der Staatsoper: Ein achtbares Ensemble, angeführt von Katleho Mokhoabane, singt gegen die lähmende Wirkung von Jan Lauwers‘ Regie an
https://DerStandard.at.story.lähmende.regie
Schroffe Kanten im Spätwerk Mozarts herausgearbeitet (Bezahlartikel)
Mozarts „La Clemenza di Tito“ ist nicht leicht zum Leben zu erwecken. Der Staatsoper gelang es dank Jan Lauwers und Pablo Heras-Casado.
KleineZeitung.at.schroffe
Staatsopern-„Clemenza“: Um das Offensichtliche herumtanzen
Mozarts letzte Oper „La Clemenza di Tito“ passt letztlich in jede politische Epoche. Roms Kaiser Tito hat hier nach einem Putsch- und Attentatsversuch die Wahl: Vergeltungsschlag oder Milde (Clemenza) walten lassen. Für seine Neuinszenierung, die am Montagabend in der Wiener Staatsoper Premiere feierte, holte sich Regisseur Jan Lauwers einmal mehr Dirigent Pablo Heras-Casado ins Boot. Inszenatorisch lässt er bei seiner Modernisierung die offensichtlichen Ansätze aber aus.
SalzburgerNachrichten.at.clemenza
Wien/ Musikverein
Faust/Melnikov im Musikverein: Ein Abend zum Verlieben (Bezahlartikel)
Im Brahmssaal des Musikvereins bewies das Duo Isabelle Faust und Alexander Melnikov sein mitreißend musikantisches Talent.
DiePresse.com.faust.melnikov
Berlin
Musik Top, Regie Flop: Rolando Villazón verhunzt Rossinis „Italienerin in Algier“
Schade, dass es schwer möglich war, sich ganz allein auf die Musik zu konzentrieren, weil es in der Szene gar zu albern einherging. Was nützt die musikalische Transparenz in den großen angelegten Ensembleszenen, wenn es dazu auf der Bühne poltert und kracht. Mit einer anderen Regie hätte das ein grandioser Abend werden können. Bei weiten Teilen des Publikums kam die Produktion jedoch gut an.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Berlin
Was ein holdes Weib errungen… Caramba! Ring frei für Rossinis „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper en mexicano (Bezahlartikel)
Könnte Rossinis „Italienerin“ als eine Parodie auf Beethovens „Fidelio“ durchgehen? Frau befreit Mann aus der Knechtung durch finstere Gesellen: „Nie wird es zu hoch besungen, Retterin des Gatten sein.“ Die Frau richtet es so oder so: „La donna la fa.“ Passt. So wie es passte, dass die stürmisch gefeierte Neuinszenierung dieser Oper an der Deutschen Oper Berlin just am 8. März, dem Internationalen Tag der Frau herauskam.
NeueMusikzeitung/nmz.de.mexikano
David gegen Goliath: Rossinis „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper (Bezahlartikel)
Rossinis „L’Italiana in Algeri“ zieht aus politisch korrekten Gründen um in ein Wrestling-Studio. Eine mexikanisierte Inszenierung von Rolando Villazón mit dem denkbar besten Belcanto-Cast.
Tagesspiegel.de.Kultur
München
Pianist Rudolf Buchbinder: „Je älter ich werde, desto nervöser werde ich.“
Seit Jahrzehnten spielt der österreischische Pianist Rudolf Buchbinder Beethovens Klavierkonzerte. Im Konzert ist das Wort Routine für ihn dennoch völlig fehl am Platz. Die Gründe und warum er nicht vom Orchester begleitet werden will, verrät er im Interview. In dieser Woche tritt Buchbinder mit den Münchner Philharmonikern und Beethovens zweitem Klavierkonzert in der Isarphilharmonie auf.
BR-Klassik.de.buchbinder
Frankfurt
Die Dunkle Seite der Erde: Written on Skin an der Oper Frankfurt
Immer wieder werden Stimmen laut, die das Genre Oper als veraltet oder irrelevant bezeichnen, etwas, das keinen Wert hat in der heutigen Zeit. Solchen Zweiflern kann man kein besseres Argument, als die Opern von Martin Crimp (Libretto) und George Benjamin (Musik) entgegensetzen. Seit 2006 haben die beiden an vier Opern zusammengearbeitet und damit ihren Platz im Kanon der Operngeschichte gesichert.
bachtrack.com.de.benjamin.witten
Magdeburg
Für Personen unter 16 Jahren nicht geeignet Bezahlartikel)
Immer bitterböse – und oft ziemlich amüsant: Alfred Schnittkes Oper „Leben mit einem Idioten“ wird in Magdeburg zu einer psychisch-moralischen Herausforderung
FrankfurterAllgemeine.net.feuilleton
Detmold
Ein wenig Menschlichkeit in rauer See – „The Wreckers“ am Landestheater Detmold
Ethel Smyths Oper „The Wreckers“ (dt. „Strandrecht“), uraufgeführt 1906, ist das bekannteste Werk der britischen Komponistin. In den letzten Jahren gab es vereinzelte Inszenierungen dieser Oper auf deutschen Bühnen zu erleben, aber insgesamt ist „The Wreckers“ immer noch ein relativ unbekanntes und selten gespieltes Werk. Zu Unrecht – wie die gestrige Premiere dieses Musikdramas am Landestheater Detmold unter Beweis stellt.
opernmagazin.de.menschlichkeit
Zürich
Oper Zürich: Die Welt ist schlecht, aber es gibt einen Fluchtweg
Mit Anti-Trump-Satire, Barock-Passionen und Weltklassesängern zeigt der Zürcher Opernintendant Matthias Schulz, wie politisch Musiktheater sein kann. ie Oper Zürich zeigt in dieser Saison die Spannbreite, die Musiktheater liefern kann. Die zeitgenössische Oper und die Alte Musik existieren nicht nebeneinander, sondern wirken komplementär. So gelingt dem Intendanten Matthias Schulz ein Programm, das allen Ansprüchen genügt: Weltklasse-Niveau im Musikalischen und Gesellschaftskritik, die ins Mark trifft. In einer Zeit, in der der politische, ökonomische und ökologische Irrsinn keine Grenzen zu kennen scheint, liefert Schulz ein dialektisches Programm wie kaum ein Opernhaus im deutschsprachigen Raum.
BerlinerZeitung.de.Kultur
Basel
Märchenhaft – Konzert des Sinfonieorchester Basel mit Patricia Kopatchinskaja als Solistin
DasOpernmagazin.de.maerchenhaft
New York
Brillantes Singen in Tristan und Isolde an der Met, doch die Inszenierung steht der Musik im Weg
Was bekannte Opernkomponisten angeht, sticht Wagner aus mehreren Gründen hervor, nicht zuletzt, weil er ganz klare Vorstellungen – Überzeugungen – darüber hatte, was diese Kunstform eigentlich ausmacht. Und er brachte seine Ansichten über die Oper nicht weniger vehement zum Ausdruck, wenn sie sich gelegentlich ändern sollten. Tristan und Isolde hat das Privileg, den Wandel zu belegen, der sich nach Wagners Lektüre von Schopenhauer vollzog, einer Philosophie, die ihn von seiner früheren Ausrichtung auf das Gesamtkunstwerk abwandte und ihn dazu brachte, die Musik als das grundlegende Element der Kommunikation in der Oper anzuerkennen, das wichtiger ist als die Worte, die Handlung oder die Kulissen. Und doch macht Musik allein noch keine Oper aus.
bachtrack.com.de.tristanund isolde
Ein wahrer Alleskönner: Michael Spyres über Wien, Tristan und Verdi
Es ist geradezu unmöglich, Michael Spyres in eine Schublade zu stecken. Der amerikanische Tenor singt nicht nur ein Repertoire von Mozart bis Wagner, über Rossini und Donizetti, sondern wechselt als Baritenor mühelos ins Baritonfach. Mit Chanda VanderHart – die zwei langjährigen Freunde haben sich in einer Liedklasse von Carolyn Hague an der heutigen Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien kennengelernt – spricht Spyres über sein bevorstehendes Tristan-Debüt an der Metropolitan Opera, seine Liebe zu Wien und Otto Schenk, und seine Verdi-Ambitionen. Stellt sich nur die Frage, Otello oder Iago? Oder beide?
https://bachtrack.com/de_DE/interview-michael-spyres-wagner-tristan-wien-mearz-2026
Österreich
NÖ-Tonkünstler tauchen in die Welt der Märchen
Die Tonkünstler starten in der Saison 26/27 in das zweite Jahr der Zusammenarbeit mit Chefdirigent Fabien Gabel. Für ihn steht dieses Mal die Welt der Sagen, Märchen und Mythen im Fokus. Auch Ludwig van Beethoven spielt in Gabels zweiter Konzertsaison eine große Rolle. Der Franzose Fabien Gabel hatte im Juni 2025 seinen Vorgänger Yutaka Sado als Chefdirigent abgelöst und seinen Auftakt bei der Sommernachtsgala gegeben – mehr dazu in Europäische Romantik zu Gast in Grafenegg (noe.ORF.at; 20.6.2025). Sado wurde im vergangenen Jahr zum ersten Ehrendirigenten der Tonkünstler ernannt – mehr dazu in Sado ist erster Ehrendirigent der Tonkünstler (noe.ORF.at; 16.6.2025).
https://noe.orf.at/stories/3344530/
Oper „interessiert niemanden“: Wiener Staatsoper reagiert auf Chalamet-Sager
Hollywood-Star Timothée Chalamet sorgt mit einer unbedachten Äußerung für Kritik in der Opern- und Ballett-Szene. Opernhäuser weltweit reagieren darauf. Mit einer Bemerkung über angeblich mangelndes Interesse an Oper und Ballett hat Hollywood-Star Timothée Chalamet (30) für Empörung gesorgt. Chalamet, der für seine Rolle als ehrgeiziger Tischtennisspieler in dem Film „Marty Supreme“ als bester Hauptdarsteller nominiert ist, ließ sich in einer knapp 90-minütigen Gesprächsrunde mit seinem Kollegen Matthew McConaughey (56) unter anderem über die Zukunft der Kinobranche und das Interesse von Zuschauern an Filmen aus. In diesem Zusammenhang sagte Chalamet, dass er nicht in Bereichen wie Ballett oder Oper arbeiten wolle – „Dinge, bei denen man sagt, ‚Hey, erhaltet diese Sache am Leben, obwohl sich niemand mehr dafür interessiert'“. Der Schauspieler fügte schnell hinzu, dass er größten Respekt für die „Ballett- und Opernleute da draußen“ habe und witzelte, dass er in der Zuschauergunst nun wohl abgesackt sei.
Kur.at.chalamet
Frankfurt/ Alte Oper
Farbenrausch und Feuer: Bruce Liu & CBSO entfesseln Tschaikowsky
Am Sonntagabend, 8. März 2026, war die Alte Oper Frankfurt gut gefüllt – und die Vorfreude auf Bruce Liu und das City of Birmingham Symphony Orchestra unter Kazuki Yamada spürbar. Der in Paris geborene, in Kanada aufgewachsene Pianist, der seinen Namen mit einer Martial-Arts-Legende teilt und privat leidenschaftlich Kart fährt, hat in kürzester Zeit eine ganz eigene Welt erobert. In ihm verschmelzen scheinbare Gegensätze: konfuzianische und taoistische Wurzeln mit einer tiefen Verbundenheit zur europäischen Romantik. Zusammen mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Kazuki Yamada zeigte er an diesem Abend, wie französische Anschlagseleganz und russische emotionale Wucht zu einer packenden Einheit werden können.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
München
Is this head kosher?
A captivating Asmik Grigorian leads the Bayerishce Staatsoper‘s revival of its Holocaust-set Salome.
https://parterre.com/2026/03/09/is-this-head-kosher/
Mailand
McVicar’s La Scala Siegfried is so good in parts – Young, Vogt and Volle particularly – but fails in others
seenandheard.international.com.scala.siegfried
Teatro alla Scala 2025-26 Review: Götterdämmerung
https://operawire.com/teatro-alla-scala-2025-26-review-gotterdammerung/
Amsterdam
Defining opera for a modern age: Michel van der Aa’s Theory of Flames in Amsterdam
bachtrack.com.de.amsterdam
Theory of Flames is an opera that asks: how do you love a conspiracy theorist? (Subscription required)
Premiering at Amsterdam’s Opera Forward Festival, Michel van der Aa’s film/opera hybrid is conceptually rich but weakly executed
https://www.ft.com/content/e91687e1-f0cb-487d-a7d0-a1517ff25753
London
Barbara Hannnigan and the LSO
https://operatoday.com/2026/03/barbara-hannnigan-and-the-lso/
New York
The Met’s Tristan First Review is in the Times – The London Times
https://slippedisc.com/2026/03/the-mets-tristan-first-review-is-in-the-times-the-london-times/
Tristan und Isolde review — the Met has a pair who stand with the greats (Subscription required)
Lise Davidsen’s titanic voice is made for Isolde and she blends beautifully with Michael Spyres’s marvellous Tristan in the Metropolitan Opera’s eagerly awaited new production
TheTimes.com.culture.classical
Takács Quartet’s premiere of a new Assad work is a testament to the art of quartet playing
seenandheard.international.com.takacs
Miami
Florida Grand Opera 2025-26 Review: Turandot
Kurzak & Yulan Piao Shine as FGO Celebrates 100th Anniversary of Puccini’s Final Opera
https://operawire.com/florida-grand-opera-2025-26-review-turandot/
West Palm Beach
Nelsons, Vienna Philharmonic focus on the music at rewarding Kravis concert
southflorida.classical.review
Baltimore
This wine tastes funny
Confused dramaturgy dampens an otherwise sparkling night of singing in Opera Baltimore’s Lucrezia Borgia.
https://parterre.com/2026/03/07/this-wine-tastes-funny/
After Leaving the Kennedy Center, an Opera Company Shows Signs of Life (Subscription required) Washington National Opera managed to resume performances within two months of its abrupt departure. But there are still challenges ahead.
TheNewYorkTimes.com
Bogota
Teatro Mayor Julio Mario Santo Domingo 2026 Review: The Flying Dutchman
operawire.com.bogota
Ballet / Dance
Philadelphia Ballet’s The Merry Widow: a Belle Époque dream
bachtack.com.de.philadelphia
Medien
ORF
Weißmann-Rücktritt trifft ORF mitten in der Krise der Öffentlich-Rechtlichen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht in ganz Europa unter Druck. Der Rücktritt Weißmanns liefert potenziell Wasser auf die Mühlen der Kritiker. In der Schweiz wurde am Sonntag über eine Senkung der jährlichen Haushaltsabgabe abgestimmt. Zwar haben sich 62 Prozent gegen eine Reduktion des Beitrags von 335 auf 200 Franken ausgesprochen. Die Initiative, von der rechts-konservativen SVP unterstützt, hat dennoch ihre Spuren hinterlassen und die Schweizerische SRG wird sparen müssen: Der Bundesrat hat bereits eine schrittweise Senkung der Gebühr auf 300 Franken ab 2029 beschlossen. Auch der Leistungsauftrag der SRG soll präzisiert werden – speziell im Online-, Sport- und Unterhaltungsbereich ist mit einer Beschränkung zu rechnen.
Kurier.at.weissmann.ruecktritt
Intrigen & Schlammschlacht im ORF
Im Herbst wird es den ORF in der jetzigen Form nicht mehr geben“, zeichnet ein ORF-Mitarbeiter ein düsteres Bild. „Jetzt werden sämtliche Rechnungen beglichen werden und noch mehrere andere neben Roland Weißmann fallen“, behauptet ein weiterer ORF-Insider.
Oe24.at.shlammschlacht
Rücktritt von Weißmann – jetzt kommt alles ans Licht
Über den Kontakt zwischen der Mitarbeiterin und Weißmann gehen die Darstellungen auseinander. Laut Umfeld der Frau habe es zwar keinen körperlichen Übergriff gegeben, jedoch unangemessene Nachrichten mit sexualisiertem Inhalt in Bild, Ton und Text. Diese seien einseitig gewesen. Von ihr selbst soll lediglich eine kurze Geburtstagsgratulation gekommen sein. Ursprünglich habe man dem Generaldirektor persönlich nicht schaden wollen, sondern eine andere Unternehmenskultur anstoßen. Dass die Vorwürfe kurz vor der Wahl publik wurden, wird damit erklärt, dass die Frau eine zweite Amtszeit und ein mögliches Abhängigkeitsverhältnis gefürchtet habe.
Heute.at.weißmann-ruecktritt
Weißmann ist zurückgetreten. „Gedemütigter – ZIB-Star rechnet mit ORF-Chef ab
ORF-Chef Roland Weißmann ist nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurückgetreten. Für Journalistin Sonja Sagmeister ist es ein „besonderer Tag“. Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Heinz Lederer, erklärte, der Vorwurf verlange eine „rasche und transparente Aufklärung“. Gleichzeitig müsse der Schutz der betroffenen Person „oberstes Ziel“ sein. Lederer und sein Stellvertreter Gregor Schütze bedankten sich in der Aussendung auch bei Weißmann für seine Verdienste und seine rund 30-jährige Tätigkeit im ORF.
Heute.at.sonja.sagmeister
Ex-ORF-Chef Weißmann wirft Stiftungsratschef Lederer „Unwahrheiten“ vor
Konkret steht Aussage gegen Aussage darüber, ob Weißmann nach Vorwürfen sexueller Belästigung – die der Medienmanager bestreitet – freiwillig zurückgetreten ist oder zum Rücktritt gedrängt wurde.
DiePresse.com.lederrergegen weissmann
Politik
Österreich/ Wöginger-Prozess
Kronzeuge Schmid vor Gericht: „Wöginger sagte, ich soll mich kümmern“
Der Postenschacher-Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte ist am Montag in Linz fortgesetzt worden – mit der Einvernahme von Thomas Schmid. Die Verhandlung war gleich mehrfach unterbrochen worden – aus kuriosen Gründen. krone.at berichtete aus dem Gerichtssaal, unten können Sie den Tag nachlesen.
https://www.krone.at/4070735
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Unter’m Strich
Karin Kneissl: So gut verdient die Ex-Ministerin in Russland
Österreichs ehemalige Außenministerin lebt seit 2023 in St. Petersburg und leitet dort einen Thinktank. 22 Millionen Rubel oder umgerechnet rund 244.000 Euro soll Ex-Außenministerin Karin Kneissl bisher als Leiterin des Thinktanks „G.O.R.K.I“ erhalten haben. Das berichtet das russische Exilmedium Novaya Gazeta Europe in Kooperation mit dem Standard. Die Medien beziehen sich auf ein Leak von Zahlungsdaten des eigens für Kneissl an der Staatlichen Universität St. Petersburg geschaffenen Thinktanks. Es geht demnach um 25 Zahlungen zwischen September 2023 und Juli 2025. Zudem tritt Kneissl im russischen Staatsfernsehen auf. Für sechs Sendungen zwischen August 2024 und September 2025 soll sie rund 2.200 Euro pro Auftritt erhalten haben – also in Summe etwa 13.000 Euro. Es handelt sich um Auftritte auf Russlands größten TV-Sender, Wladimir Putins Propagandakanal Perwy Kanal.
Kurier.at.politik.kneissl
