DIE DONNERSTAG-PRESSE (28. MAI 2026)
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DONNERSTAG-PRESSE (28. MAI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co
Wien
ORF-Kultursommer 2026
Hochkarätig, vielseitig und für alle erlebbar: Österreichs Kulturschaffen von Ost bis West. Die größte Festspielbühne Österreichs hat wieder Saison! Mit rund 500 Stunden Programm rückt die ORF-Kulturflotte mit den TV-Sendern ORF 2, ORF III und 3sat, ihren Radios – allen voran Ö1 –, den Landesstudios sowie dem ORF.at-Netzwerk auch 2026 wieder das reichhaltige Kulturschaffen des Landes ins Rampenlicht und macht den heimischen Kultursommer erlebbar für alle. So präsentiert der multimediale Schwerpunkt ORF-Kultursommer 2026 im Fernsehen rund 80 TV-Übertragungen und -Bühnenproduktionen, während im Festspielsender Ö1 mehr als 140 Radioproduktionen von über 30 heimischen Festivals angeboten werden. Kulturgenuss so vielseitig wie der Geschmack des Publikums, mit garantiert exklusivem Zugang zu den besten, häufig ausverkauften Festivalhighlights zwischen Neusiedler See und Bodensee!
https://tv.orf.at/stories/kultursommer158.html
Wien/ BStaatsoper
25.5.26 „Die Walküre“, Staatsoper
Pfingstmontag mit frühsommerlichen Temperaturen – und der erste „Ring“-Durchgang der laufenden Saison an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Eine Reihe an Rollendebüts schürten die Neugierde ebenso wie allerhand Gerüchte: angeblich droht dem Staatsopernpublikum bald ein neuer „Ring“.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/a32walkue.htm
Wien/ Musikverein
Das Jüngste Gericht im Musikverein: Verdis Requiem mit der Sächsischen Staatskapelle
Die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi zählt wohl zu den meistgespielten geistlichen Werken im Konzertbetrieb. Die Sächsische Staatskapelle Dresden brachte das Werk unter Daniele Gatti im Rahmen einer Frühlingstournee nach mehreren Stopps in anderen europäischen Hauptstädten nun in den Wiener Musikverein – und das in einer exzellenten Interpretation.[image:69024]
bachtrack.com.de.kritik.verdi
Berlin/ Deutsche Oper
Der RING und die „Götterdämmerung“: Warum man sich dieses 15-stündige, größenwahnsinnige Opernprojekt antut – trotz strahlendem Sonnenschein
Mit einer wirkungsvoll düster aufgeladenen „Götterdämmerung“ endet der „Ring des Nibelungen“ an der Deutschen Oper Berlin. Während Stefan Herheims Inszenierung erneut zwischen starken Bildern und rätselhaften Ideen schwankt, tragen Sänger und Orchester den Abend zu einem überwältigenden musikalischen Finale.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de
Wien/ Staatsoper
„Walküre“ an der Staatsoper: Wenn der Wonnemond wahrhaftig leuchtet Bezahlartikel
Furiose Stimmen in Wagners „Walküre“ an der Wiener Staatsoper.
Susanne Zobel
Kurier.at.walkuere
Salzburg
Glanz und Elend à la Bartoli
Zwischen funkelndem Rossini, poetischem Monteverdi und einer erschreckend missglückten Gala schwankt Salzburgs Reise-Motto zwischen Höhenflug und Bruchlandung – ausgerechnet im Jubiläumsjahr der künstlerischen Leiterin. Cecilia Bartoli, Mezzosopranistin, Weltstar und Publikumsliebling, feiert am vierten Juni ihren 60. Geburtstag. Neben ihren CDs und Auftritten ist sie seit einigen Jahren künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele – und natürlich steht sie hier auch selbst auf der Bühne. Thema der diesjährigen Festspiel-Ausgabe war das Reisen. Es gab eine Barrie Kosky-Neuinszenierung von Rossinis Il viaggio a Reims, das aufgewärmte John Neumeier-Ballett Die kleine Meerjungfrau, Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria und eine Geburtstagsgala zu Leben und Musik von »La Bartoli«. Beginnen wir mit der schlechten Nachricht. Die Gala-Revue Ciao bella, ciao am Sonntag war soundtechnisch und auch sonst von einer so miserablen Qualität, dass manch einer anschließend laut darüber nachdachte, sein Eintrittsgeld zurückzuverlangen.
https://backstageclassical.com/glanz-und-elend-a-la-bartoli/
Salzburg feiert Cecilia Bartoli mit einer Zeitreise als Show (Bezahlartikel)
Unter dem Titel „Ciao, bella ciao“ war ein sehr persönliches Galakonzert mit der famosen Sängerin zu erleben.
Kurier.at.kultur.kritik.bartoligala
Salzburg/Pfingstfestspiele
Furios übers Meer
Übers Meer in drei Seereisen im 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L’Arpeggiata: So spielt man diese Musik, im allerbesten Originalklang mit Vitalität und Emotionalität
Drehpunkt.Kultur.at.christinapluhar
Christina Pluhars Reise „Übers Meer“ bei den Pfingstfestspielen: Auf einer Wellenlänge mit Odysseus (Bezahlartikel)
SalzburgerNachrichten.at.pfingstfestpiele.reise
Berlin/ Deutsche Oper
Deutsche Oper Berlin: „Das Rheingold“, Richard Wagner
Auf der Ebene des Parketts waren am Einlaß rechts die Programmhefte ausverkauft (was an der Deutschen Oper erstaunlich häufig passiert), am Einlaß links hatte sich eine ziemlich lange Schlange ziemlich unflexibler Besucher gebildet, die nacheinander so lange über alles Mögliche mit der bedauernswerten Bediensteten diskutieren wollten, was zum Teil durch Sprachbarrieren, zum Teil durch Schwerhörigkeit und zum Teil durch eine Kombination von beidem erschwert wurde, und die es natürlich allesamt nicht passend hatten, daß wir es schließlich aufgegeben haben und uns völlig unvorbereitet, quasi jungfräulich diesem „Vorabend“ des „Bühnenfestspiels für drei Tage“ ausgesetzt haben.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/deutsche-oper-berlin/berlin-das-rheingold-richard-wagner-2/
Deutsche Oper Berlin: „Giulio Cesare in Egitto“, Georg Friedrich Händel (zweite Besprechung)
Die dreiaktige Oper mit dem Libretto Nicola Francesco Hayms nach einer Vorlage von Francesco Bussani, Giulio Cesare in Egitto, entstand in der künstlerisch kreativsten und auch kommerziell einträglichsten Periode des Londoner Opernschaffens von Georg Friedrich Händel. Es ist das fünfte Stück, das Händel für die Royal Academy of Music geschrieben hat. Uraufgeführt wurde der Giulio Cesare am 20. Februar 1724 am King´s Theatre am Haymarket. Die gefeierte Inszenierung des renommierten Regisseurs David McVicar, ursprünglich für das Glyndebourne Festival 2005 entwickelt und auch an der Metropolitan Opera New York gezeigt, bringt dieses Meisterwerk jetzt auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin.
Von Dieter David Scholz
DerOpernfreund.de.giuliocesare.in.egitto
Regensburg
Erstklassige Grundversorgung: Eindrücke von den Tagen Alter Musik Regensburg 2026
NeueMusikzeitung/nmz.de
Göttingen
Göttingen: Händel-Festspiele verzeichnen Besucherrekord
NDR.de,niedersachsen.braunschweig
Dresden
Premiere von »As One« auf Semper Zwei in Dresden
Die Oper um die Selbstfindung der trans*Frau Hannah feiert Premiere auf Semper Zwei am Samstag, den 20. Juni 2026.
https://kulturfreak.de/premiere-von-as-one-auf-semper-zwei-in-dresden
Luzern
Französische Kultur mit dem Orchestre de la Suisse Romande und Mirga Gražinytė-Tyla in Luzern
Der berüchtigte Röstigraben trennt die Deutschschweiz und die französische Schweiz nicht nur sprachlich und politisch, sondern auch kulturell. So ist es beispielsweise eine Tatsache, dass das Orchestre de la Suisse Romande fast nie in der Deutschschweiz auftritt. Das Konzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern vom Freitag vor Pfingsten bildete da eine löbliche Ausnahme. Eingeladen hatte das Luzerner Sinfonieorchester, das Residenzorchester des KKL. Angetreten ist der in Genf beheimatete Klangkörper jedoch nicht mit seinem scheidenden Chefdirigenten Jonathan Nott, sondern mit der litauischen Gastdirigentin Mirga Gražinytė-Tyla.[image:69038
]bachtrack.com.de.franzoesische.kultur
Los Angeles
Harding für Dudamel in LA
Der britische Dirigent Daniel Harding wird neuer Musikdirektor des Los Angeles Philharmonic. Wie das Orchester mitteilte, übernimmt der 50-Jährige zur Saison 2027/28 die Nachfolge des Venezolaners Gustavo Dudamel, der im Herbst als Musik- und Chefdirigent zu den New Yorker Philharmonikern wechselt.
https://backstageclassical.com/harding-fuer-dudamel-in-la/
Feuilleton
Gute Nachrichten der Klassikwelt: Es war nicht alles schlecht!
Orchester müssen dichtmachen oder werden fusioniert, Frauen und Minderheiten bekommen immer noch zu wenig Raum auf der Bühne, die Kulturetats schrumpfen unentwegt. In der klassischen Musik mangelt es nicht an schlechten Nachrichten. Zur Abwechslung sollen hier die Good News aus dem Jahr 2025 im Fokus stehen.
BR-Klassik.de.nur.gute.nachrichten
Unterm Strich: Georg Friedrich Händel als Playmobil: Klassik zum Anfassen
Nach Richard Wagner gibt es nun Georg Friedrich Händel als Playmobil-Figur – mit Frack, Perücke, Notenblatt und Feder. Statt Blumen soll sie bei den Händel-Festspielen Halle als Geschenk dienen und Klassik greifbar machen.
BR.Klassik.de.news
Tonträger
Neu aufgenommen: Lullys Barockoper „Proserpine“ jetzt als Album
NDR.de.Kultur.proserpine
Bücher
Fünf Fragen an Bayreuth
Wagner-Experte Stephan Mösch hat ein neues Buch über die Geschichte der Bayreuther Festspiele vorgelegt. Hier antwortet er auf fünf Fragen über Vergangenheit und Zukunft der Wagner-Festspiele.
https://backstageclassical.com/fuenf-fragen-an-bayreuth/
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg/Pfingstfestspiele
>From Charles X to La Ceci: a birthday reimagining of Il viaggio a Reims in Salzburg
bachtrack.com.de.kosky.reims
A self-congratulatory Cecilia Bartoli show at the Salzburg Whitsun Festival
bachtrack.com.de.cecilia.bartoli.whitsun
Mailand
Milan on the Euphrates: Verdi’s Nabucodonosor at Teatro alla Scala
operatoday.com.milan
Bologna
Teatro Comunale di Bologna 2026 Review: Olympia
Nicola Campogrande’s World Premiere Discovers a Viable Operatic Language for a Contemporary Experience
https://operawire.com/teatro-comunale-di-bologna-2026-review-olympia/
Paris
Opéra-Comique Announces 2026-27 Season
Featuring Sabine Devieilhe, Johannes Martin Kränzle, Anaïs Bertrand & Jennifer France
operawire.com.devielheile.kraenzle
Brüssel
Gorgon wild
Iain Bell and Lydia Steier‘s Medusa stuns in Brussels.
https://parterre.com/2026/05/26/gorgon-wild/
Sevilla
Anna Netrebko, Ailyn Pérez, Brian Jagde, Ainhoa Arteta, Ermonela Jaho, Francesco Demuro, Klaus Florian Vogt & Pavol Breslik Lead Teatro de la Maestranza’s 2026-27 Season
operawire.com.anna.netrebko.ailynperez
London
A mix of melodrama & sentiment, yet unashamedly enjoyable:
Opera Holland Park open the season in terrific form with Puccini’s La fancuilla del West
https://www.planethugill.com/2026/05/a-mix-of-melodrama-sentiment-yet.html
La fanciulla del West, Opera Holland Park review – a spunky start to 30th anniversary season
A handsome staging of Puccini’s gold-rush opera seems bound to win some converts
TheArtsdesk.opera.la.fanciulla del West
125th anniversary gala concert review – back to 1901 as Wigmore celebrates birthday playing to its strengths
TheGurardian.com.music.wigmore.hall
Lost for words: Asmik Grigorian excels in Wigmore Hall recital
bachtrack.com.de.grigorian.wigmore.hall
Dublin
Two splendid sopranos overcome an unconvincing post-apocalyptic setting for Norma
seenandheard.international.com2026splendidsopranos
Los Angeles Philharmonic announces Daniel Harding as next music director
The British-born maestro will replace Gustavo Dudamel as the orchestra’s chief conductor
TheGuardian.com.music.danielharding
Toronto
Canadian Opera Company 2025-26 Review: Werther
https://operawire.com/canadian-opera-company-2025-26-review-werther/
Ballett / Tanz
Krefeld
Theater Krefeld, Ballett: „Der Sandmann“, Boris Randzio /
„shift.er.s“, Hugo Viera
Im Jahr 2007 übernahm Robert North die Leitung der Ballettsparte am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Entsprechend haben sich in dieser langen Zeit auch die Sehgewohnheiten des Publikums geprägt. Mit Beginn dieser Spielzeit hat Manuel Gross die Position des Ballettdirektors von Robert North übernommen. In dieser Position legt er besonderen Wert darauf, dem Publikum ein möglichst breites Spektrum des Tanzes vorzustellen. Das Theater hat sich dazu entschieden, zukünftig verstärkt auf Uraufführungen junger Choreografen zu setzen und den Gastchoreografen hierbei bewusst die Möglichkeit einzuräumen, im Sinne der Kunstfreiheit ohne großen Erwartungsdruck zu agieren.
Von Markus Lamers
DerOpernfreund.de.dersandmann
Berlin/Staatsoper
Premiere an der Staatsoper: Ballerina Marina Duarte hebt ab
Sie gehört zu den Shootingstars des Berliner Balletts. In der Premiere des Zweiteilers „Fearful Symmetries“ an der Staatsoper tanzt Marina Duarte (26) am Samstag in beiden Stücken des Abends ein Solo.
https://www.bz-berlin.de/unterhaltung/ballerina-marina-duarte-hebt-ab
Ballet / Dance
Review: Manuel Legris’ Paquita is an undisputed hit at Lithuanian National Ballet
https://www.gramilano.com/2026/05/paquita-lithuanian-national-ballet/
Sprechtheater
Wien/ Festwochen
Die Schönheit und das Teuflische (Bezahlartikel)
Die Wiener Festwochen eröffnen mit einer Rede Anne Applebaums, der Produktion „Wallden“ und Alice Diops Lesung aus dem Langgedicht „Die Reise der schwarzen Venus“ der amerikanischen Dichterin Robin Coste Lewis.
FrankfurterAllgemeine.net.eroeffung.wiener.festwochen
Das „Banū Hilāl Epos“ blickt weit in die Vergangenheit zurück
Das palästinensische Khashabi-Theater will ein altes Epos heutig erzählen – bleibt als lautstark untermaltes Bildertheater bei den Festwochen aber patiniert
DerStandard.at.story.banu.hilal
Graz
War’s das mit der Welt? Nicht ganz, siehe das Dramatiker:innenfestival
Das Festival in Graz präsentiert noch bis Sonntag Stücke mit akuten Narrativen: immersive Anthropozän-Shows oder Cyborg-Orgien
DerStandard.at.story.dramatikeriinenfestival
Politik
St.Pölten/ NÖ
Wirbel in St. Pölten. Grüne im Rathaus: Teure Posten statt Sparkurs
Erfahrung im Regieren haben die St. Pöltner Grünen ja noch nicht. Aber eines haben sie als Koalitionspartner der Sozialdemokraten im Rathaus der Landeshauptstadt offenbar recht rasch gelernt: Wie man tief in den Steuergeldtopf greift. „Neues Amt „erfunden“ Zur Erinnerung: Nachdem die SPÖ bei der Gemeinderatswahl die Absolute in der Landeshauptstadt eingebüßt hatte, dienten sich die Grünen als Mehrheitsbeschaffer an. In den Koalitionsverhandlungen verzichtete deren Spitzenkandidat Walter Heimerl-Lesnik zugunsten der Roten auf den Posten des Vizebürgermeisters, für ihn wurde stattdessen ein neues Amt geschaffen: der Ständige Stellvertreter des Bürgermeisters. Ein Titel mit Mitteln – Heimerl-Lesnik kassiert dafür zusätzlich rund 4000 Euro zu seinem Stadtratsgehalt.
‚KronenZeitung.at.grueneinst.poelten
Österreich
Tabak-Hammer ab Juni! Das ändert sich jetzt für Raucher
Für viele Raucher ändert sich ab sofort einiges: Mit 1. Juni tritt in Österreich eine neue Regelung in Kraft, die bestimmte Tabakprodukte aus den Geschäften verbannt. Besonders betroffen sind beliebte Varianten mit Geschmack.
Oe24.at.aenderungen fuer.raucher
Gericht/ Rechtsfragen
Staatsanwaltschaft Wien beruft gegen Strafmaß im Ott-Urteil
Der frühere BVT-Chefinspektor Egisto Ott ist wegen Spionage und Amtsmissbrauchs zu vier Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Ein mitangeklagter Polizist erhielt 15 Monate bedingt. Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen das am vergangenen Mittwoch gesprochene Urteil im Prozess gegen den Ex-Chefinspektor im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, Berufung wegen der Strafhöhe eingelegt. Obwohl diese mit vier Jahren und einem Monat nahe an der Höchstgrenze des Strafrahmens für Spionage liegt, der maximal fünf Jahre Haft vorsieht, ist die Strafe der Behörde noch zu niedrig.
DiePresse.com.egistoott
Lebensformen
Was mährischer Wein, die Wiedertäufer und der Chef der Autofahrerpartei miteinander zu tun haben
Ich fand das Erbe der frühchristlichen Kommunisten und den Vater Petr Macinkas, des Chefs der Autofahrerpartei. Schon seit ewigen Zeiten wollte ich über das Erbe der Hutterer oder Habaner in Südmähren schreiben. Das waren Wiedertäufer, die strikt pazifistisch jegliche Finanzierung von Kriegen verweigerten und auf bis zu 80 kollektiven „Bruderhöfen“ eine Utopie lebten, die der frühchristlichen Jerusalemer Urgemeinde nachempfunden war, mit dem absoluten Verzicht auf Privateigentum aber auch frühkommunistisch zu nennen wäre. Da die Hutterer schon 1622 aus Südmähren ausgewiesen wurden, fehlte mir all die Jahre ein aktueller Blickwinkel.
DiePresse.com.maehrischer.Wein
__________________
Unter’m Strich
Verden/ Deutschland
Ex-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist vor dem Landgericht Verden zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte in mehreren Städten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überfallen hat. Das Gericht verurteilte die Deutsche wegen schweren Raubes, versuchten schweren Raubes, Verstößen gegen Waffengesetze, erpresserischen Menschenraubes und schwerer räuberischer Erpressung.
Stern.de,danielaklette
