DIE SONNTAG-PRESSE (31. MAI 2026)
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Berlin/ Deutsche Oper
Die letzte kosmische Atemübung – Sir Donald Runnicles verabschiedet sich von der Deutschen Oper Berlin mit Wagners „Ring“
Wenn das Ende kommt, sind manche schon vorbereitet. Nicht nur, dass das Weltenende zu einem äußerst beschäftigen Zeitpunkt erscheint – frühsommerliche Hitzewelle, Pfingstwochenende, Karneval der Kulturen im Osten der Stadt, im Westen DFB-Pokalfinale und halb Süddeutschland sitzt in der U2 – nein, es dauert auch noch lang. Denn am Schauplatz des Spektakels, der Deutschen Oper Berlin, verabschiedet sich der scheidende Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles mit Wagners Ring des Nibelungen (Inszenierung von Stefan Herheim)
opernmagazin.de.runnicles
Sofia/Nationaloper
𝗔𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻𝗰𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀 𝘁𝗼 𝗗𝗮𝘀 𝗥𝗵𝗲𝗶𝗻𝗴𝗼𝗹𝗱 | 𝗦𝗼𝗳𝗶𝗮 𝗢𝗽𝗲𝗿𝗮 𝗪𝗮𝗴𝗻𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘀𝘁𝗶𝘃𝗮𝗹 𝟮𝟬𝟮𝟲
Зрителски отзвук от спектакъла „Рейнско злато“ на 26 май ✨️
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Rudolf Buchbinder spielt mit „Treasures“ ein bemerkenswertes Album ein
160 Tracks auf zwei CDs, wie ist das möglich? Nun, die meisten dieser „Treasures“ (so der Name des zwei CDs umfassenden Albums) von Franz Schubert – größtenteils Walzer, Ecossaisen, Tänze und Ländler – dauern nicht viel länger als eine halbe Minute oder haben allenfalls eine Spieldauer von unter einer Minute. Ein Novum in meiner CD-Sammlung, und vermutlich auch in Ihrer. Miniaturen eben. Der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder hat ein bemerkenswertes Album eingespielt, das heute (am 29. Mai 2026) erscheint, und dessen einzelne Tracks sehr tänzerisch und zum Teil erstaunlich geistesverwandt mit Chopin sind.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de
Wien
„Ich kämpfe um unseren Schatz, die Kultur“ Wiens
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler im Interview über den aktuellen Spardruck, das Dickicht der Förderungen, die Aufgabenteilung in der Kulturpolitik und Milo Raus Festwochen-Provokationen.
https://www.krone.at/4158348
Veronica Kaup-Hasler zu Milo Rau, Peter Thiel und Lueger: „Kann die Kritiker verstehen“
Die Wiener Kulturstadträtin fordert vom Festwochen-Chef mehr Rückbesinnung auf die Kunst. Die Kosten für die Umgestaltung des Lueger-Denkmals sind auch ihr zu hoch DerStandard.at.story.kaup.hasler
Wien
Veronica Kaup-Hasler: „Ich werde die Zerstörung nicht zulassen“
Die Wiener Kulturstadträtin über das Damoklesschwert einer massiven Budgetkürzung 2027 – und ihre Verteidigung der kulturellen Landschaft
Kurier.at.Kultur.kauphasler
Da knallt bloß ein Sprengstöffchen (Bezahlartikel)
Milo Rau, der Intendant der Wiener Festwochen, hat den US-Milliardär Peter Thiel eingeladen. Ein weiterer Schachzug in der immerwährenden Selbstvermarktung des Schweizer Diskursdarstellers.
DerStandard.at.MiloRau
Wien, Konzert: „Wagner, Sains-Saëns, Debussy“. Sächsische Staatskapelle, Daniele Gatti
Wien ist eine Wagner-Stadt. Hier versuchte Richard Wagner den Tristan an der Hofoper uraufführen zu lassen, hier wohnte er, ein wenig an den Meistersingern komponierend, ein Jahr lang, und hier fand er seine Bayreuther Brünnhilde Amalie Materna, auch, mit Antonie Amann, eine reizende „kleine“ Walküre (wohnhaft Papagenogasse 25) – und den Bayreuther Ring-Dirigenten Hans Richter. Man merkt’s in diesem Mai, rund um Wagners 213. Geburtstag, auf ganz besondere Weise:
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.de.wagner.debussy
Wien/ Konzerthaus:
Mit Mozart und Brahms im Quintett-Himmel (Bezahlartikel)
Das Belcea-Quartett mit Einspringer am Cello und die Bratschistin Tabea Zimmermann spielten Streichquintette: herausragend.
DiePresse.com.quintett-himmel
Klagenfurt
Levit in Klagenfurt: Jede Note ein Meisterwerk
Die Veranstaltungsreihe „Pfingstklang“ des Vereins „Klassik in Klagenfurt“ brachte den Starpianisten Igor Levit ins Konzerthaus Klagenfurt. Auch die anderen Events, Konzerte begeisterten.
https://www.krone.at/4159099
Berlin
Komische Oper Berlin: Große Pläne, wenig sichtbar – wie geht es weiter?
Seit fast drei Jahren wird die Komische Oper in Berlin-Mitte saniert und erweitert. Doch wer heute an der Behrenstraße vorbeikommt, entdeckt nur wenige sichtbare Veränderungen. Während im Inneren des Gebäudes weiter gearbeitet wird, bleiben Finanzierung, Zeitplan und der Fortschritt des Erweiterungsbaus weiterhin Thema.
Komische.oper.berlinde.presse
Donald Runnicles: Ein Wagner-Dirigent ohne Allüren nimmt Abschied (Bezahlartikel)
Berlin. Mit Wagners „Götterdämmerung“ verabschiedet sich Sir Donald Runnicles nach 17 Jahren als Generalmusikdirektor von der Deutschen Oper.
BerlinerMorgenpost.de
Deutsche Oper Berlin: „Die Walküre“, Richard Wagner
Beginnen wir heute mit den Sängern. Daß die mindestens drei Jahrzehnte lang wortreich beschworene „Krise des Wagnergesangs“, sollte es sie je gegeben haben, überwunden ist, konnte man schon bei den zurückliegenden Bayreuther Festspielen hören. Nun bietet die Deutsche Oper nach dem „Vorabend“ auch für den „ersten Tag“ des Bühnenfestspiels eine Besetzung ohne Ausfälle auf. Seit der Premiere dabei ist Annika Schlicht als Fricka, deren Mezzo kraftvoll und zupackend tönt, die aber eine Neigung zu Abwärts-Portamenti hat, welche man bei Wagner für stilistisch unpassend halten kann. Ebenfalls zur Stammbesetzung seit der ersten Wiederaufnahme zählt Elisabeth Teige, deren jugendlich-dramatischer Sopran für die Sieglinde neben schwärmerischer Emphase auch verhangene Töne der Resignation kennt. Auch Tobias Kehrer hat als Hunding Rollenerfahrung seit 2021 und imponiert wieder mit seinem schwarzen, kernigen Baß. Als Wotan ist Jordan Shanahan eingetauscht worden. Das ist gut so. Im Rheingold mag man Ian Paterson die leichten Gebrauchsspuren seines Baritons als Gestaltungsmittel für einen etwas derangierten Gott gutgeschrieben haben. Der Walküre-Wotan muß seine Autorität aber auch stimmlich beglaubigen, selbst wenn er bereits im zweiten Aufzug sein Scheitern eingesteht. Trine Møller ist eine jugendlich-frische Brünnhilde, die ihre Schlachtrufe unerschrocken angeht. Ob man ihr ausgeprägtes Vibrato goutiert, ist Geschmackssache. Schließlich ist von einem vielversprechenden Rollendebüt zu berichten: Matthew Newlin gibt in den beiden Ring-Zyklen an seinem langjährigen Stammhaus seinen ersten Siegmund. Über Jahre hinweg bediente er die großen Partien des lyrischen Repertoires. Nun hat er einen Fachwechsel vorgenommen. Für einen ehemals lyrischen Tenor erstaunt dabei die volltönende Mittellage.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/deutsche-oper-berlin/berlin-die-walkuere-richard-wagner-2/
Musikfestival crescendo26 startet mit einem Konzert des Symphonieorchesters der UdK Berlin
Mit dem Start des Musikfestivals crescendo26 am Samstag, 30. Mai, öffnet die Universität der Künste Berlin erneut ihre Pforten, und lädt ein zu zwei Wochen hochkarätiger musikalischer Erlebnisse. Studierende, Lehrende und internationale Gäste gestalten bis zum 13. Juni gemeinsam mehr als 20 Konzerte und demonstrieren die exzellente und vielseitige musikalische Ausbildung an der UdK Berlin. Unter dem Motto „GegenTöne“ lässt sich erleben, wie Musik Widerstand leisten und Brücken bauen kann.
NeueMusikzeitung.nmz
Hamburg
Historischer „Ring“: Wie Wagners Wogen wirklich walten (Bezahlartikel)
Kent Nagano ergründet das Original von Wagners „Ring“. Jetzt in der Elbphilharmonie, 2027 im Wiener Konzerthaus.
https://kurier.at/kultur/historischer-ring-wie-wagners-wogen-wirklich-walten/403164756
Zürich
Blick in die Werkstatt: Wie die Oper zum Spiegel des Weltgeschehens wird (Bezahlartikel)
Salvatore Sciarrino verwebt in seinem neuen Bühnenwerk über den antiken Kriegsherrn Agamemnon den Mythos auf packende Weise mit der Gegenwart. Während der Endproben in Bern hat er sich über die Schulter schauen lassen.
NeueZuercherZeitung.ch
New York
„Frida Kahlo hat mir ihren Stempel aufgedrückt“
Ein Traum von Frida und Diego: Komponistin zu ihrer Oper in der New Yorker Met. Die Handlung ist an den Orpheus-Mythos angelehnt. Ausgangspunkt ist das mexikanische Fest „Diá de los Muertos“ im Jahr 1957, zu dem Diego sich wünscht, die drei Jahre zuvor verstorbene Frida möge noch einmal aus der Unterwelt in die Welt der Lebenden zurückkehren. Die Met zeigt eine Neuproduktion in der Regie von Deborah Colker mit der Mezzosopranistin Isabel Leonard und dem Bariton Carlos Álvarez in den Titelpartien, am Pult steht Yannick Nézet-Séguin.
Ndr.de.Kultur.fridaKahlo
Tonträger
CD: „Der Ring des Nibelungen“, Richard Wagner / Fabio Luisi & Dallas Symphony Orchestra
DerOpernfreund.de.derringdes Nibelungen
„Dialoge“ mit Pianistin Johanna Summer: Die Kunst des spontanen Zuhörens
Johanna Summer spricht über ihr Album „Dialoge“, spontane Improvisation mit Igor Levit – und die Kunst des musikalischen Zuhörens.
BR-Klassik.de.aktuell
Warum Zürich neidvoll nach Basel schaut. Die Höhepunkte der großen Schweizer Opernhäuser
Die Opernhäuser Zürich, Basel und Genf präsentierten ihre Spielpläne
Tagblatt.ch
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Were you silent or were you silenced
A new production of Die schweigsame Frau at the Berlin Staatsoper has precious little to say.
https://parterre.com/2026/05/29/were-you-silent-or-were-you-silenced/
Hamburg
Mallwitz and the Konzerthausorchester Berlin conquer Mahler’s Fifth in Hamburg
bachtrack.com.de
Mailand
Brian Jagde, Thomas Hampson, Renée Fleming, Luca Salsi, Francisco Meli, Juan Diego Flórez,
Adela Zaharia, Eleonora Buratto, Anastasia Bartoli & Diana Damrau Lead Teatro alla Scala’s 2026-27 Season
operawire.com.scala.programm
La Scala’s 2026-2027 Opera Season announced
https://www.gramilano.com/2026/05/la-scala-2026-2027-opera-season/
London
Così fan tutte, Opera Holland Park review – frolics under the volcano
High farce and explosive feeling collide in a Fifties Neapolitan romp
TheArtsdesk.opera.cosi.fan tutte
Bang! Mozart’s volcano erupts in Holland Park
bachtrack.com.de.hollandpark
Hampson and Sidorova review – style over substance with a whiff of the cruise ship
The US singer Thomas Hampson paired with accordionist Ksenija Sidorova to perform highlights from Schubert’s Winterreise alongside Weill and Piazzolla. Alas much of this disappointing evening felt like a vanity project
TheGuardian.com.music.hampson
A night of memorable music and great artistry as Wigmore Hall celebrates its 125th birthday
seenandheard.international.com.memorable
The indomitable spirit of the Wigmore Hall (Subscription required)
Over more than a century the concert venue has hosted royalty and refugees, broken taboos, reinforced traditions and kept its doors open through two world wars and a global pandemic
https://spectator.com/article/the-indomitable-spirit-of-the-wigmore-hall/
Wormsley
Viennese splendour in Garsington Opera’s Rosenkavalier revival
bachtrack.com.de.rosenkavalier
Washington
Judge Rules that Kennedy Center Name Change is Illegal
https://operawire.com/judge-rules-that-kennedy-center-name-change-is-illegal/
Chicago
Helmchen brings technical command, searching depth to Brahms with CSO
chicago.classical.review.com
Feature
Mongrel sensibilities: Early music in Italy
Is it easier to for musicians to find a shared sensibility today than in previous centuries? In 1707, Alessandro Scarlatti arrived in Venice to present a new opera Il Mitridate Eupatore, with a libretto written by a local Venetian Count. The result was a fiasco, one of the worst of Scarlatti’s career, and he would rec
bachtrack.com.de.feature
Recordings
Reissues: The Romantic Piano Concerto, Vol. 1 (Hyperion)
The British Hyperion label’s project to record 100 volumes of piano concertos from the Romantic period (early-mid 19th century to early 20th century) was ambitious. Now repackaged in two box sets of 50 discs each the numbers have been made up by including popular concertos of the period recorded outside of the series,
limelight.com.au.hyperion
Ballett/ Tanz
Interview mit Anna Laudere und Edvin Revazov, Erste Solisten beim Hamburg Ballett
John Neumeier hat uns tief geprägt
Als John (Neumeier) mich für die Kreation der Anna (Anna Karenina nach Tolstoi) benannte, fehlten mir die Worte. Ich war emotional sehr berührt und hatte Tränen in den Augen. Es war so schön, mit John über mehrere Monate diese Partie zu entwickeln. Es war ein unglaubliches Erlebnis. Ich habe nie an einen Wechsel gedacht, ich habe immer für John tanzen wollen.
Edvin Revazov wurde 1983 in der Ukraine, in Sewastopol, geboren. Er wurde in Moskau und später in der Ballettschule des Hamburg Ballett zum Tänzer ausgebildet. 2003 wurde er in das Ensemble aufgenommen, seit 2007 tanzte er als Solist und seit 2010 als Erster Solist. Seit 2011 ist er auch als Choreograph tätig. 2023 gründete er zusammen mit Isabelle Rohlfs das Hamburger Kammerballett. Anna Laudere wurde ebenfalls 1983 geboren, sie stammt aus dem lettischen Rigulda. Sie wurde in Riga und später an der Ballettschule des Hamburg Ballett ausgebildet. 2001 wurde sie in das Ensemble aufgenommen, 2008 zur Solistin und 2011 zur Ersten Solistin befördert.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Rock/Pop/Schlager
Österreich
„Ghean weggsperrt“. Seiler und Speer provozieren mit neuer Single
Nach der erschütternden Gewalt- und Kokain-Affäre rund um Christopher Seiler reagiert das Musik-Duo am Freitag mit der Flucht nach vorn. Die Sommertour der beiden Musiker wird nach dem Skandal laut eigenem Manager trotzdem wie geplant stattfinden.Das Musiker-Duo schlägt wohl als Antwort auf die jüngsten Vorfälle laute Töne an: Eine provokante Single „Daunzn“ soll Mitte Juni kommen. Wie sich Christopher Seiler dabei geäußert hat …
https://www.krone.at/4158943
Sprechtheater
Podcast „Schwerpunkt Theater“: Hausbesuch am St. Pauli Theater in Hamburg
DeutscheBuehne.de
Medien
ORF
ORF-Kandidat Breitenecker: „Ich gehe davon aus, dass ich eine Mehrheit im Stiftungsrat habe“
Mit Kooperation statt Konkurrenz will Ex-ProSieben-Vorstand Markus Breitenecker von sich überzeugen. Auf der „blauen Seite“ könne man dafür gar Inhalte anderer Medien kuratieren, etwa auch der „Presse“ oder das „Standard“-Forum.
DiePresse.com.breitenecker
Politik
Italien/ Ebola-Risiko
Ebola-Risiko: Meloni fordert zu stärkerer Grenzüberwachung auf
Premierministerin Giorgia Meloni schlägt vor, das Thema Grenzmanagement auf die Tagesordnung des kommenden EU-Gipfels im Juni zu setzen. Zudem wurde eine Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister in der kommenden Woche angeregt. Ziel sei eine bessere Abstimmung zwischen den Mitgliedsstaaten, um mögliche Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten innerhalb Europas zu verhindern, hieß es weiter.
https://www.krone.at/4158973
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Unter’m Strich
Wien/ Alt Erlaa
Sanierung in Alt Erlaa als Bumerang für Mieter. Einbauten müssen weg
Die Wohnblöcke in Alt Erlaa werden saniert. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch die Mieter müssen nun auf eigene Kosten bewilligte Einbauten und alle Pflanzen entfernen. Vor allem betagte und unterstützungsbedürftige Mieter fragen sich, wie sie diese Hürde stemmen sollen.
https://www.krone.at/4154171#cxrecs_s
