DIE MITTWOCH-PRESSE ( 15. APRIL 2026)
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Wien
Zwischen Protest und Applaus: Netrebko als Tosca
Puccinis „Tosca“ an der Wiener Staatsoper mit souveräner Sopranistin und vitaler Tenorassistenz. Vor der Wiener Staatsoper Transparentproteste mit der Aufschrift „Russland, ein Terrorstaat“, drinnen minutenlanger Applaus für Anna Netrebko nach Toscas Arie Vissi d’arte, vissi d’amore. Der übliche seltsame Kontrast. An sich selbst gemessen wirkt Netrebko an diesem Abend zunächst nicht ganz souverän; ihre Stimme durchzieht in der Tiefe leichte Fragilität.
DerStandard.at.3000000.story.staatsoper
Wegen seiner Herkunft?
Israelischer Dirigent in der Staatsoper ausgebuht. Der israelische Maestro Daniel Oren leitete das Orchester und die Sänger souverän, musste aber dennoch lautstarke Kritik einstecken. „Seine Arbeit an dem Abend war makellos. Der Mann ist Israeli. Das ist widerlich“, schreibt Journalist Christian Ortner auf X erbost über die Reaktionen.Der aufs italienische Fach spezialisierte Maestro, der schon Luciano Pavarotti in der „Tosca“ dirigierte, soll demnach wegen seiner Herkunft antisemitisch angegriffen worden sein. Er wäre nicht der erste Musiker, der aufgrund des Nahost-Konflikts attackiert wurde. Im Herbst wurden etwa die Münchner Philharmoniker wegen des israelischen Maestros Lahav Shani vom Flanders Festival in Ghent ausgeladen – „aus politischen Gründen“. Auch die Teilnahme Israels beim Song Contest spaltete bekanntermaßen die Nationen.
Heute.at.toscainder.staatsoper
12.4.2026, „Tosca“, Staatsoper. Tosca gibt den Ton an!
Anna Netrebko beherrschte die erste von vier angesetzten „Tosca“-Vorstellungen im Haus am Ring mit üppigem Sopran und starker Bühnenpräsenz.
http://www.operinwien.at/werkverz/puccini/a40tosca.htm
Wien/ MusikTheater an der Wien
Bombastischer Barock: Alessandro nell‘Indie am Theater an der Wien
Der Komponist? Heute quasi unbekannt! Das Werk? Fast 300 Jahre lang in Vergessenheit geraten! Die Spielzeit? Fast 4 Stunden! Die Besetzung? Trotz diverser Frauenrollen, nur Männer!
bachtrack.com.de.bombastisch
Wien/ Voksoper
Volksoper: Ein gar nicht papierener „Zarewitsch“ aus Papier (Bezahlartikel)
Steef de Jong zeigt einen live-animierten Low-Tech-Trickfilm, Alfred Eschwé lässt Lehárs Sentiment erblühen, stimmlich bleiben deutlich Wünsche offen.
DiePresse.com.volksoper
„Der Zarewitsch“ an der Volksoper: Verbotene Liebe in Kussland (Bezahlartikel)
So hat man Operette wohl noch nie gesehen: Handgemachter Bastelcharme und viel Liebe lädt die auf queer gedrehte Story mit Bühnenzauber auf.
Volksoper.wien.at
Wien
Musikverein: Reicht „teilweise exzellent“ für ein Konzert? (Bezahlartikel)
Die Tonkünstler plädierten unter Hans Graf für selten Gespieltes von Paul Hindemith und Sergej Rachmaninow.
DiePresse.com.teilweise
Hörenswerte, klangvolle Raritäten mit den Tonkünstlern (Bezahlartikel)
Das Orchester überzeugte im Musikverein bei Rachmaninow, Hindemith und Bartók.
Kurier.at.hoerenswert
Graz
Oper Graz: Castor et Pollux – Helden auf der Bremse Viel Bewegung, trozdem wenig Schwung.
Vielleicht grad wegen der vielen Bewegung auf der Bühne? Vor allem fehlten Impulse aus dem Orchestergraben. Die Premiere von Jean-Philippe Rameaus Oper Castor et Pollux wies – bei opulentem Setting – nicht unerhebliche Längen auf. Dafür ist jeder Augenblick eine Fototapete wert.
DrehpunktKultur.at.helden.auf.der.bremse
Berlin
Brief von Brüggi:
iebe Künstlerinnen und Künstler, dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat. Dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat: Während man in der Hauptstadt durchschnittlich 62,20 Euro für ein Opernticket hinblättert, zahlt der Staat für jedes verkaufte Ticket noch mal 251,60 Euro drauf! Das ist Deutschland-Rekord. Und, klar: Es weckt den Neid. Wie kann es sein, fragt das Blatt mit den großen Buchstaben, dass eine Kunstform, die so wenige Menschen anspricht, so saftig von allen Steuerzahlern mitfinanziert wird? Für einen Schwimmbad-Besuch zahlt der Berliner schließlich nur 11,33 Euro drauf, für einen Zoobesuch nur 8,86 Euro! Die Forderung liegt auf der Hand: Teurere Tickets für Berlins Opern und weniger staatliche Unterstützung.
https://backstageclassical.com/liebe-kuenstlerinnen-und-kuenstler/
Neuer Intendant – Aviel Cahn: Mehr Kunst als Stars für die Deutsche Oper Die großen Sänger-Namen sucht man im Programm der nächsten Saison an der Deutschen Oper fast vergeblich. Der neue Intendant Aviel Cahn (51) setzt mehr auf ungewöhnliche Formate als auf Stars.
BZ.Berlin.de.avielcahn
München
Sanierung des Münchner Nationaltheaters: „Wir wollen eine Zukunft haben“
inbrechende Abozahlen, schwindende Sponsoren und eine junge Generation, die ohne Oper aufwächst und später nie mehr danach fragt – all das könnte passieren, wenn das Münchner Nationaltheater sanierungsbedingt für viele Jahre die Pforten schließen muss.
BR.klassik.de-umbau
Hamburg
„Frauenliebe und -sterben“ zeigt Patriarchat in seiner Erbärmlichkeit
Als Intendant der Hamburgischen Staatsoper möchte Tobias Kratzer neu definieren, was Oper sein kann. Auch sein neues Projekt zu einem hochaktuellen Thema sorgt für Aufmerksamkeit. Dafür hat er gleich mehrere Stücke zusammengefügt.
NDR.de.Kultur
Frauenliebe und -sterben – In Hamburg landen Männer auf der Psychocouch (Bezahlartikel)
imone und Bianca führen eine moderne Ehe. Keine Tragödie, wenn sich die eine oder der andere aushäusig vergnügt. Als sich aber der Prinz von Florenz im Bett der Gattin fläzt, brennen in dem erfolglosen Handlungsreisenden die Sicherungen durch. Er tötet den Nebenbuhler. Über der Gewalttat verschlingt sich das Ehepaar mit lüsternen Blicken. Tobias Kratzer inszeniert Alexander Zemlinskys Einakter „Eine florentinische Tragödie“ an der Hamburgischen Staatsoper mit leichter Hand und starkem Sängerteam.
nmz.de.kritikoper
Finale im Geschlechterkampf (Bezahlartikel)
So geht Oper als Kommentar zur Gegenwart: Tobias Kratzer inszeniert „Frauenliebe und -sterben“ in Hamburg.
SueddeutscheZeitung.de.frauenliebe
Frankfurt
Oper Frankfurt: Triumph des Regietheaters (Bezahlartikel)
Eisig, stimmig, gut: An der Oper Frankfurt entschieden sich Andrea Breth und Thomas Guggeis dafür, Giacomo Puccinis „Turandot“ unvollendet zu belassen.
FrankfurterAllgemeine.net.unvollendet
Die ganze Welt ist ein Gefängnis (Bezahlartikel)
Andrea Breth inszeniert in Frankfurt Puccinis „Turandot“ – und hat sich für ihre Inszenierung von Berichten aus Nordkorea inspirieren lassen. Ihre Bilder sind brillant, aber es fehlt etwas Wichtiges.
Sueddeutsche.Zeitung.kultur.turandot
Leipzig
Starkes erstes Quartal an der Oper Leipzig – Publikum setzt klares Zeichen
Die aktuelle Auswertung des Ticketverkaufs im ersten Quartal 2026 zeigt eine klare Entwicklung: Die Oper Leipzig erreicht deutlich mehr Menschen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Sparte Oper steigerte ihren Zuspruch von 60 % auf 74 %, die Musikalische Komödie von 81 % auf 89 %. Das Leipziger Ballett verzeichnet mit nahezu vollständiger Auslastung (99%) nicht nur anhaltend großen Erfolg, sondern liegt auch deutlich über den Planwerten. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Hommage an Uwe Scholz‘ Choreographie »Mozart/Rachmaninow«. Auch im Musiktheater zeigen ausverkaufte Vorstellungen wie »Der fliegende Holländer« in der Oper sowie der große Publikumserfolg der Musikalischen Komödie »The Addams Family«, dass das Interesse ungebrochen ist.
lifepress.de.leipzig
Chemnitz
Theater-Chefs gegen Opernhaus-Pläne der SPD: „Chemnitz ohne Schauspielhaus nicht vorstellbar“
Jetzt kocht die Debatte richtig hoch. Kurz vor Ostern hatte die SPD ein gemeinsames Dach von Oper und Theater in Chemnitz ins Spiel gebracht. Die Idee von Stadtrat Detlef Müller (61) kassiert seitdem eine Abfuhr nach der nächsten. Nach der Stadtspitze stellen sich nun auch Theaterleitung und Förderverein mit voller Wucht gegen das Modell.
tag24.de.chemnitz.politik
Münster
Theater Münster: „A Midsummer Night’s Dream“, Benjamin Britten
William Shakespeares A Midsummer Night’s Dream inspirierte viele Komponisten zu einer die abwechslungsreiche Handlung des Bühnenstücks vertiefenden Musik. In Deutschland ist am bekanntesten Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zum Sommernachtstraum. Benjamin Britten komponierte 1960 eine Oper darüber, für die er zusammen mit Peter Pears ein Shakespeares Stück verkürzendes Libretto verfaßte, das insbesondere den am Hofe des Herzogs Theseus in Athen spielenden ersten Akt ausläßt, dafür aber etwa Szenen der Feen, und solche, die im Wald spielen, vor allem der Musik zuliebe etwas stärker betont.
Von Sigi Brockmann
DerOpernfreund.de.theater.muenster
Nürnberg
Staatstheater Nürnberg: „Der Freischütz“, Carl Maria von Weber
So das hätten wir auch überstanden“. Der Stoßseufzer des Besuchers, der nach dem für Sänger und Orchester großen, für das Regieteam zurückhaltenden bis ablehnenden Schlussapplaus das Haus verließ, blieb nicht vereinzelt. Manch Besucherin sehnte sich vernehmlich nach dem „alten“, so „schönen“ Freischütz zurück – was das Nürnberger Publikum nun serviert bekam, war nicht deshalb zweifelhaft, weil „wieder einmal alles anders gemacht“ wurde, wie die populäre bis populistische Formel lautet. Das Ännchen zu Agathes anderem Ich zu erklären und die meisten Dialoge nicht live, sondern über eine Tonkonserve in den Raum zu bringen, ist nicht per se falsch, könnte sogar „funktionieren“ (wie das andere Zauberwort lautet) – wenn’s nicht, um das Gefühl vieler Besucherinnen und Besucher, auch des Autors dieser Zeilen, auf den Punkt zu bringen, so gefühllos, ergo: schlicht und einfach langweilig wäre, weil Sergio Morabito und Jossi Wieler es zusammen mit den Sängern nicht verstanden, so etwas wie Menschen auf die Opernbühne zu bringen.
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.de.freischuetz.nuernberg
Basel
Ein de partie – Die Lage ist festgefahren Endspiel forever?
Nicht unbedingt. In György Kurtágs Operneinakter nach Samuel Beckett findet mindestens eine Figur unter der Regie von David Marton einen Ausweg – wenn auch keinen guten.
Nachtkritikde.basel
Sisyphos in der Hochhausruine: «Fin de partie» von György Kurtág erstmals in der Schweiz (Bezahlartikel)
NeueZuercherZeitung.ch.feuilleton
Wien
Zum Tod des profunden Opernkenners Heinz Irrgeher
Der Jurist, Musikwissenschaftler und langjährige Präsident der „Opernfreunde“ starb 84-jährig nach langer Krankheit.
DiePresse.com.irrgeher
Mickischs Leitmotiv-Erbe in Buchform
Bei seinem ersten Bayreuth-Besuch traf Stephan Knies den Wagner-Experten Stefan Mickisch. Aus seiner Leidenschaft für Wagners Leitmotive entstand nun ein Buchprojekt, das seine einzigartige Analyse des »Rings« fortführt und erstmals in Buchform zugänglich macht.
Mickischs Leitmotiv-Erbe in Buchform – BackstageClassical
Hamburg
Klein beleuchtet kurz 71: Das Wesen der Geschlechter hat noch immer viele „Kratzer“
Der Intendant der Hamburgischen Staatsoper Tobias Kratzer wagt sich an die selten zu hörenden Acht Lieder „Frauenliebe und -leben“ von Robert Schumann und an die bereits in 2024 in Oslo von ihm realisierte Kombination mit „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók und „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander Zemlinsky – und stellte die Frage nach den Unterschieden der Begierden und der Rolle des Mannes über die Generationen hinweg.
Von Patrik Klein
klassik.begeistert.de
Lüttich
Jessica Pratt brilliert in Donizettis „Lucrezia Borgia“
Lucrezia Borgia war eine historische Figur in Italien am Anfang des 16. Jahrhunderts. Ihre schillernde Persönlichkeit hat Schriftsteller zu Romanen und Komponisten zu Opern inspiriert, und die Version von Gaetano Donizetti steht diese Woche in Lüttich auf dem Spielplan der Königlichen Oper der Wallonie – mit Jessica Pratt in der Hauptrolle.
https://brf.be/kultur/2067236/
Jubiläum
Barbara Bonney 70: Kunstvoll natürlich (Bezahlartikel)
Aus Liebe zur Musik lässt sie Mozarts Arien blühen und steht staunend, aber nicht naiv, vor den großen Fragen bei Richard Strauss. Heute wird die Sopranistin Barbara Bonney siebzig Jahre alt.
FrankfurterAllgemeine.net.bonney
Links zu englischsprachigen Artikeln
Hamburg
It Doesn’t Always Have to be Cav and Pag:
A Bartók and Zemlinsky Double Bill Plus a Song Cycle in Hamburg
operatoday.com.always
Amsterdam
Opera Forward Festival 2026 Review: The Knife
At Dawn Kendall & McWatt’s Portrait of Pain and Hope
https://operawire.com/opera-forward-festival-2026-review-the-knife-at-dawn/
Stockholm
Q & A: Richard Hamrin on Balancing Opera & Musical Theatre
Richard Hamrin is currently one of Sweden’s most versatile and sought-after baritones. He has built a career that range spans the full lyric baritone repertoire and large-scale musical theatre.
https://operawire.com/q-a-richard-hamrin-on-balancing-opera-musical-theatre/
Paris
Jeanine De Bique, Marianne Crebassa, Natalie Dessay, Riccardo Zanellato Star in La Seine Musicale’s 2026-27 Season
operawire.com.jeanine
London
Interview – ‘We want people on the edge of their seats’:
Royal Opera boss Oliver Mears on the new season – and the controversies of the last Wagnerites rejoice! Parsifal and the climax of Barrie Kosky’s acclaimed Ring cycle are in the pipeline. The director of opera talks about scoring a bullseye, the storms that rocked last season – and how to avoid sending audiences to sleep
TheGuardian.com.music.london
Royal Opera House 2025-26 Review: Siegfried
Barrie Kosky’s Production Strays Away From Wagner’s Musical Genius
https://operawire.com/royal-opera-house-2025-26-review-siegfried/
English Touring Opera’s sparkling
The Gondoliers is an utter joy from start to finish
seenandheard.english.touring.opera
Brecon
Dido and Aeneas review – young Welsh talent shines bright in Purcell
Created in just a week with a cast of rising stars and amateur singers, Mid Wales Opera’s production – and its heart-wrenching ending – is a remarkable achievement https://TheGuardiancom.brightinpurcell
New York
Rose to the occasion
The embattled Andris Nelsons and the Boston Symphony Orchestra bring Adams and Dvorák to Carnegie Hall.
https://parterre.com/2026/04/13/rose-to-the-occasion-3/
Ballett / Tanz
Possokhov and Serebrennikov’s Berlin Nureyev shows us something of his spirit but not his tortured soul
seenanheard.international.comserebrennikov
Drama/no drama from New York Theatre Ballet at Judson Church
bachtrack.com.e.review.judsonchurch
Sprechtheater
Wien/ Theater der Jugend
Die Rückkehr des Adolf Hitler: „Er ist wieder da“ im Theater der Jugend
Hauptdarsteller Stefano Bernardin überzeugt in der Bühnenfassung des gleichnamigen Romans als wiedererwachter Hitler, der im heutigen Berlin zum Medienstar wird https://DerStandard.at.story.rückkehr
Innsbruck
Tiroler Landestheater 2026/27 mit vielen Klassikern
https://www.sn.at/kultur/theater/tiroler-landestheater-202627-mit-vielen-klassikern-art-645691
Ausstellungen/ Kunst
Salzburg
Neues Kunstprojekt am Salzburger Residenzplatz im Sommer
Die fünf monumentalen Frauenköpfe der Kunstinstallation “Secret Garden” am Salzburger Residenzplatz aus dem Vorsommer haben eine Nachfolge: Von 25. Juli bis 5. September wird der Bildhauer Stephan Balkenhol sechs bekannte Opernfiguren auf den zentralen Altstadt-Platz holen. Die rund zwei Meter hohen Bronzeskulpturen erreichen zwar nicht die Dimensionen der jeweils elf Meter hohen Köpfe aus Gusseisen, sollen aber genauso in den Alltag der Menschen in der Stadt einfließen.
vol.at.neueskunstprojekt
Medien
ORF
ORF beurlaubt 200-Millionen-Euro-Mann
Spesen-Vorwürfe gegen Werbechef Böhm – ORF zittert jetzt um Werbe-Millionen. Nächster Knalleffekt im ORF: Der Geschäftsführer der ORF-Werbevermarktungstochter ORF Enterprise, Oliver Böhm, ist vom Unternehmen völlig überraschend beurlaubt worden
oe24.at.werbechef
ORF
Tiertrainerin von Kommissar Rex: „Für den Hund ist das eine Riesengaudi“ Bezahlartikel
Farina Klause und ihr Team arbeiteten mit dem Filmhund in Wien.
Kurier.at.kommisar.rex
Politik
Österreich
„Wenig bis gar nichts“. Anzeige gegen Schmid kann schwere Folgen haben
Eine neue Anzeige bringt den ehemaligen Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, weiter unter Druck. Im Raum steht der Verdacht, dass er vor Gericht die Unwahrheit gesagt haben könnte.
https://www.krone.at/4103186
Niederösterreich
SPÖ: Königsberger-Ludwig fordert Hergovich heraus
Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig hat in einem Schreiben an die Parteimitglieder und den Landesparteivorstand angekündigt, dass sie für den Vorsitz der SPÖ Niederösterreich kandidieren möchte. Damit wird sie gegen Amtsinhaber Landesrat Sven Hergovich antreten.
https://noe.orf.at/stories/3349780/
ORF
Das erstaunliche Verhalten des Viktor Orbán als Thema in der „ZiB 2“
Der Konkurrent siegt haushoch und Viktor Orbán gratuliert? „Das hat uns alle überrascht“, sagt Politologin Melanie Barlai. Und räumt ein: Noch habe der scheidende Premier das Feld nicht geräumt.
DiePresse.com.orban
Ungarn
Ungarn rechnet mit dem System Orbán ab und bleibt mit Magyar rechts der Mitte
Frustriert von wirtschaftlicher Stagnation, Inflation und Korruption, wählten die Ungarn Viktor Orbán krachend ab. Sie hoffen auf einen Aufschwung und eine pro-europäische Wende mit Péter Magyar, einem ehemaligen Gefolgsmann des Langzeitpremiers. Ungarn hat nun eine Chance auf einen Neuanfang. Doch es wäre verfrüht, Orbán abzuschreiben.
DiePresse.at.ungarn
Ungarn-Experte: „Magyar wird überhaupt nicht pflegeleicht“
In Ungarn steht ein politischer Umbruch bevor. Doch Orban bleibt noch rund einen Monat im Amt. In dieser Zeit könnte die scheidende Regierung theoretisch weitreichende verfassungsrechtliche Änderungen vornehmen, so Ungarn‑Experte Daniel Hegedüs. Er schätzt auch ein, was von Nachfolger Magyar zu erwarten ist
ntv.de.mediathek
USA
„Dachte, es wäre ich als Doktor“: Trump löscht Bild von sich als Jesus
US-Präsident Donald Trump hat ein auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social verbreitetes Bild von sich als Jesus Christus gelöscht. Am Abend war das Bild auf dem Account des US-Präsidenten nicht mehr abrufbar. Trump bestätigte aber, dass er dieses selbst veröffentlicht hatte: „Ich habe es gepostet“. Angeblich hat er selbst nicht erkannt, dass es sich dabei um eine Jesus-Darstellung handelt. „Ich dachte, es ginge um mich als Arzt und hätte etwas mit dem Roten Kreuz zu tun“, so Trump. Er behauptete, dass nur die „Fake-News-Medien“ auf die Idee kommen könnten, dass dies ihn als Jesus zeigen könnte.
ntv.de.politik.trumploescht
Österreich
Koalitions-Streit um Integrationspflicht
Das geplante Integrationspflichtengesetz sorgt für Ärger zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS. Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat am Dienstag in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ auf einen raschen Beschluss gedrängt. Obwohl das Gesetz beschlussreif und vor einem Monat vorgelegt worden sei, gebe es von den Koalitionspartnern „keine Rückmeldung“. Die konnten den Vorwurf nicht nachvollziehen. Die SPÖ warf Bauer Populismus vor, die NEOS warnten vor einer Insellösung.
oe24.at.koalitionsstreit
Wirtschaft
Österreich
Konkurs von Karl-Heinz Grasser verursacht der Republik einen Schaden von elf Millionen Euro – mindestens
Der ehemalige Finanzminister meldete Ende April 2025 seinen Privatkonkurs an. Seine Schulden belaufen sich auf 35,7 Millionen Euro, wovon nur 23,2 Mio. Euro anerkannt wurden. Fast die Hälfte davon meldete allein die Finanz an. Nun hoffen alle auf Gelder von seinem Liechtensteiner Konto.
DiePresse.at.grasserkonkurs
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Unter’m Strich
Aktivistin über Missbrauch im Turnsport„Es ist extrem schwierig, Trainer zu entlassen“
Claire Heafford vertritt mit ihrer Initiative Turnerinnen, die von Missbrauch betroffen sind. Ihr Ziel: Druck ausüben und nachhaltig das System ändern.
https://taz.de/Aktivistin-ueber-Missbrauch-im-Turnsport/!6169432/
Österreich
„Sprit zu teuer“: Kabarettist geht 270 Kilometer zu Fuß
Jetzt ist klar, warum es in letzter Zeit so ruhig um den Kabarettisten wurde. Gery Seidl ist den Jakobsweg nach Santiago de Compostela gepilgert. Mit der Weihnachtskomödie „Aufputzt is“ landete Gery Seidl im vergangenen Winter einen echten Kino-Hit: Mehr als 450.000 Besucher strömten in die Säle – ein Erfolg, der den Film zum zweiterfolgreichsten österreichischen Streifen seit Beginn der Aufzeichnungen machte. Umso überraschender war es, dass es danach plötzlich still wurde um den beliebten Kabarettisten.
Heute.at.pilgerreise
