DIE SONNTAG-PRESSE (26. APRIL 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SONNTAG-PRESSE  (26. APRIL 2026)
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Berlin/ Deutsche Oper
Premiere an der Deutschen Oper: Elena Tsallagova ist Berlins neue Cleopatra
Kaum eine Sängerin, die nicht von der Rolle als Cleopatra träumt! Jetzt hat Sopranistin Elena Tsallagova die begehrte Partie an der Deutschen Oper bekommen, sie singt am Samstag (25.4.) in der Premiere von Händels „Giulio Cesare in Egitto“. Einfach auf die Bühne zu bringen, ist die ägyptische Königin allerdings nicht. „Ich habe sieben Arien, viel Koloratur. Es ist sicher die schwierigste Rolle, die ich je gesungen habe. Doch ich liebe Barock! Ich bin sehr aufgeregt und freue mich sehr auf die Vorstellungen“, sagt die Sopranistin.
BerlinerZeitung.de

Berlin
Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson tritt wegen Fördermittelaffäre zurück
Berlins Kulturverwaltung hat Projekte gegen Antisemitismus finanziert – nach willkürlicher Auswahl. Die Vergabe war rechtswidrig. Nun zieht die zuständige Kultursenatorin Konsequenzen. Sie soll bei der Vergabe von Fördergeldern der Kulturverwaltung gegen Gesetze verstoßen haben, zuletzt wurde der Druck in Berlin auf Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson immer größer. Nun zieht die parteilose Politikerin Konsequenzen. Am Freitag hat Wedl-Wilson in Berlin ihren Rücktritt als Kultursenatorin verkündet. Sie habe Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner um ihre Entlassung gebeten, teilte sie mit.
DerSpiegel.de.politik

Wien/ Staatsoper
Sa., 25. April 2026: Richard Wagner, Der fliegende Holländer
Gut bekannt ist, dass die erste Aufführung oft die schwächste einer Serie ist, daher habe ich mit einer Steigerung gerechnet, allerdings nicht mit einer so deutlichen. Der heutige Gesamteindruck war massiv besser, schon beginnend mit Bertrand de Billy, der, von kleineren, mir nicht erklärlichen Temposchwankungen abgesehen, ein sehr gutes Dirigat ablieferte
forumconbrio.com 

Wien
Wiener Symphoniker: Petr Popelka: „Wir haben uns gefunden!“
Die Wiener Symphoniker starten in die dritte Saison mit ihrem Chef-Maestro Petr Popelka. Der Mahler-Zyklus wird fortgesetzt und die Chinesin Elim Chan wird erste Gastdirigentin.
https://www.krone.at/4118151

Salzburg
Analyse zu „Berlin Alexanderplatz“: Mehr Musiktheater unserer Zeit wagen (Bezahlartikel
Ein Landestheater-Stück ist Stadtgespräch in Salzburg. Gut so. Zeitgenössische Oper zählt zum Bildungsauftrag.
SalzburgeNachrichten.at.alexanderplatz

Berlin
Das Ende der Kulturpolitik
Der Rücktritt von Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ist konsequent. In Wahrheit aber ist er mehr als das politische Aus einer Politikerin. Er ist der Anfang vom Ende der alten Kulturpolitik in der Hauptstadt.
https://backstageclassical.com/das-ende-der-kulturpolitik/

Herbert Blomstedt bei den Berliner Philharmonikern: Play it again, Blomstedt! (Bezahlartikel) In der Ruhe liegt das Glück: Der mit 98 Jahren dienstälteste Maestro der Welt wirbt in der Philharmonie mit Bruckners Siebter für die Kunst der Gelassenheit.
Tagesspiegel.de.Kultur.blomstedt

Herbert Blomstedt hüllt Bruckners Siebte in luxuriöse Orchesterfarben (Bezahlartikel)
Berlin. Der 98-jährige Herbert Blomstedt dirigiert Bruckners Siebte Sinfonie bei den Philharmonikern und entfacht Begeisterung im Großen Saal.
BerlinerMorgenpost.de.blomstedt

Dortmund
„Siegfried“ konzertant: Klanggewaltiges „Intermezzo“
Über 20 Jahre ist es her, dass Wagners Siegfried als Teil des „Wallat-Rings“ zum 75. Geburtstag des Wagner-Dirigenten Hans Wallat in einer halbszenischen Aufführung zu erleben war. Nun schmiedet Yannick Nézet-Séguin mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra im Zwei-Jahres-Rhythmus einen neuen konzertanten Ring, der nach einem fulminanten Rheingold am 28. April 2022 (siehe auch unsere Rezension) und einer emotionsgeladenen Walküre am 1. Mai 2024 (siehe auch unsere Rezension) nun beim „zweiten Tag“ des Bühnenfestspiels angelangt ist. Dabei liegt zwischen dem letzten Siegfried 2004 im Konzerthaus und der neuen Aufführung eine ähnlich lange Zeitspanne wie die, die Wagner zur Vollendung dieser Oper benötigt hat. 1857 hatte er nämlich nach dem Abschluss des zweiten Aufzugs die Arbeit am Siegfried abgebrochen, weil er nicht mehr daran glaubte, ein Opernhaus zu finden, das seine Vision des Rings auf die Bühne bringen werde. Stattdessen widmete er sich „leichter“ zu realisierenden Werken wie Tristan und Isolde sowie den Meistersingern von Nürnberg. Doch als sein größter Förderer, der bayerische König Ludwig II., den Bau des Festspielhauses in Bayreuth zusicherte, nahm Wagner die Arbeit an der Komposition wieder auf, und so gelangte die Oper im Rahmen eines Zyklus zur Eröffnung der ersten Bayreuther Festspiele 1876 zur Uraufführung. Eigentlich hatte Wagner die Hoffnung, dass sein Siegfried als populärster Ring-Teil am ehesten ein Eigenleben führen werde. Doch der scherzohafte Ton in der Musik und der märchenhafte Charakter mit seinen teilweise recht komischen Elementen in den ersten beiden Aufzügen, die im starken Kontrast zum wesentlich reiferen dritten Aufzug stehen, führten dazu, dass Cosima Wagner das Werk in ihren Tagebüchern nur als „eine Art Intermezzo“ bezeichnete, das einen starken Kontrast zu den beiden weitaus dramatischern Teilen Die Walküre und Götterdämmerung bildet. Doch auch ein klanggewaltiges „Intermezzo“ kann das Publikum im Konzerthaus zum Jubeln bringen.
https://www.omm.de/veranstaltungen/konzerte20252026/DO-26-04-24-siegfried.html 

Darmstadt
Ein schillernder Tyrann (Bezahlartikel)
Intendant Karsten Wiegand bringt als Regisseur die Oper ins Kleine Haus des Staatstheaters Darmstadt zurück: Mit einer „Incoronazione di Poppea“ – musikalisch verführerisch und szenisch stringent.
FrankfuterAllgemeine.net.poppea

Gießen
Stadttheater Gießen: „Gärtnerin aus Liebe“, Wolfgang Amadeus Mozart
Mozarts frühen Beitrag zum komischen Musiktheater gibt es gleich zweimal: als italienische Opera buffa unter dem Titel La finta Giardiniera und als deutsches Singspiel unter dem Titel Die Gärtnerin aus Liebe. Mit gerade einmal 18 Jahren schrieb das junge Genie die italienische erste Fassung als Auftragswerk des Münchener Hofs für den Karneval, wo sie im Januar 1775 ihre Uraufführung erlebte. Fünf Jahre später kam eine deutsche Fassung heraus, in welcher die Rezitative durch gesprochene Dialoge ersetzt wurden. Für diese Version nahm Mozart noch einige kleinere Veränderungen vor.
Von Michael Demel
DerOpernfreund/stadttheater.giessen

Kassel
Im Reich der dräuenden wabernden Kunstlyrik (Bezahlartikel)
Das Staatstheater Kassel stellt mit „Zornfried“ ein spannendes Musiktheaterprojekt zur Diskussion. Das Staatstheater Kassel hat bei dem Autor Jörg-Uwe Albig und dem Komponisten Philipp Krebs mit „Zornfried“ ein Stück Musiktheater in Auftrag gegeben, dessen brisante Relevanz offensichtlich ist. Der Zufall wollte es, dass es am Tag der zweiten „Zornfried“-Vorstellung in der Interims-Spielstätte spätabends bei Markus Lanz auch um das Problem des journalistischen Umgangs mit der Neuen Rechten und ihren tatsächlichen oder vermeintlichen Plänen für einen Umbau der Gesellschaft ging.
NeueMusikzeitung/nmz.de

„Zornfried“ in Kassel – Was geht denn hier ab? (Bezahlartikel)
Schillernd: „Zornfried“, Philipp Krebs’ Musiktheater nach dem Roman von Jörg-Uwe Albig, führt in Kassel in den Wald zu den Nazis.
FrankfurteRundschau.de

Genf
Traumata eines Rückkehrers
Regisseurin Barbora Horáková legt mit ihrer Inszenierung von Puccinis angeblichem Rührstück eine die Interpretations- und Rezeptionsgeschichte fortschreibende famose Deutung vor. Mit hellhöriger Poesie statt mit wohlfeilem Deutungsholzhammer.
Concerti.de.opernkritiken

Opern-Feuilleton: 100 Jahre Turandot
Puccinis „Turandot“ wurde vor 100 Jahren uraufgeführt. Ein Werk zwischen den Polen der kulturellen Aneignung, des Kitsches, des aufkommenden Faschismus, des Märchens, der Psychologie und des Aufbruchs in die Moderne. Ist Puccinis unvollendeter Schwanengesang heute noch zu retten?
https://www.concerti.de/oper/feuilleton/100-jahre-turandot/

Nachruf
Zum Tod von Michael Tilson Thomas: Ein Dirigent Amerikas (Bezahlartikel)
Wie kein zweiter Künstler am Pult hat er die selbstbewusst-eigenständige Klangsprache Amerikas gepflegt: zum Tod des Dirigenten, Pianisten und Komponisten Michael Tilson Thomas.
FrankfurterAllgemeine.net.tilsonthoms

Links zu englischsprachigen Artikeln

Paris
Come and Gandhi
Led by a mesmerizing Anthony Roth Costanzo, Satyagraha at the Paris Opera dispenses with historical particularities for something for more elusive.
https://parterre.com/2026/04/24/come-and-gandhi/

London
Regents Opera’s chilling Salome had many merits and packed a punch
seenandheard.international.com.salome

A fascinating experimental presentation of Messiaen’s Turangalîla-Symphonie
seenandheard.international.com.messiaen

Turangalîla underwhelms at the Southbank’s Multitudes festival
bachtrack.com.de.turangalila

Osborne, Lartigau, RPO, Petrenko, Festival Hall review
orchestral classic ruined by a tiresome film Messiaen’s ‚Turangalîla‘ well played, but overwhelmed by a trivialising animation
TheArts.desk.com.classical.osborne

Multitudes festival: Echoes of Hill and Horizon review – epic light show electrifies Elgar and Vaughan Williams
TheGuardian.com.music

New York
Kuda, woulda, shoulda
A strong revival of Eugene Onegin at the Metropolitan Opera and a recital by Benjamin Bernheim offered the chance to hear “Kuda, kuda” twice in two days.
https://parterre.com/2026/04/24/kuda-woulda-shoulda/

Review: Hannigan is a ‘Double Threat’
Singing/Conducting LA VOIX HUMAINE at the NY Philharmonic She Proved She Could Do Double Duty – But Did She Have To?
broadwayworld.com.hannigan

Boston
Kissin exhumes a compelling Scriabin rarity in BSO’s all-Russian program
boston.Classical.reviewrussian

Dallas
The Dallas Opera Reveals Streaming Series for 2026
The Dallas Opera (TDO) has announced a free seasonal streaming initiative featuring select productions from recent seasons, available on-demand via the company’s YouTube channel beginning May 1, 2026.
https://operawire.com/the-dallas-opera-reveals-streaming-series-for-2026/

Houston
With strong soloists Handel’s music survives Wilsonian weirdness in HGO’s “Messiah”
texasClassical.review.houston

Los Angeles
James Conlon Leads a Brilliant Falstaff at Los Angeles Opera
sfcv.org.article

Ballet / Dance

Royal Ballet
Review: Carlos Acosta’s Don Quixote with Birmingham Royal Ballet – a frothy delight
://www.gramilano.com/2026/04/review-carlos-acosta-don-quixote/

Acosta’s Don Quixote for BRB: polished but not quite enough panache
bachtrack.com.de

Sprechtheater

Wien/Josefstadt
Marianne Nentwich blickt zurück: „Ich war das saubere Mädchen
“ (Bezahlartikel)
Doyenne des Theaters in der Josefstadt über ihr Leben – und ihren unfreiwilligen Abschied von der Bühne nach 62 Jahren
Kurier.at.marianne.nentwich

Wien/ Burgtheater-Kasino
Mit Enthusiasmus und viel Herz im Wartesaal der Möglichkeiten (
Bezahlartikel) Die Uraufführung des Szenenreigens „Transit“ im Burgtheater-Kasino am Schwarzenbergplatz: Klein ist man nur im Vergleich
Kurier.at.transit

Berlin/ Berliner Ensemble
Tschechows „Drei Schwestern“ am Berliner Ensemble: Theater in permanenter Alarmbereitschaft (Bezahlartikel) Ein Stoff für die Gegenwart: Mateja Koležnik inszeniert Tschechows Drama für eine verängstigte Gesellschaft am Scheideweg. Man kann nicht wegsehen.
Tagesspiegel.de.tschechow

Rock/ Pop

Wien/ Arena
Voodoo Jürgens bringt die Arena Wien sofort auf Betriebstemperatur
David Öllerer alias Voodoo Jürgens kitzelte die Trommelfelle mit alten und neuen Songs: In der prallvollen Arena stellte er sein neues Album „Gschnas“ vor.Verlässlich aus der Zeit gefallen sah er aus, der Herr Voodoo, wie er da im cremefarbenen Dreiteiler auf die Bühne der Arena stolperte. „Wöööh“ schallte es ihm nach seinem „Wie geht‘s euch?“ entgegen.
DiePresse.com 

Medien

ORF
Thurnher verspricht: „Respekt vor unseren Eigentümern – dem Publikum“
Ingrid Thurnher steht als neu gewählte Interimschefin des ORF vor einer schwierigen Aufgabe: Sie soll das Chaos der letzten Monate wieder bereinigen. Die 63-Jährige, die „ORFlerin durch und durch ist“, sagte eine „konsequente Aufarbeitung“ zu, will aber auch den Fokus nach vorne richten.
https://www.krone.at/4117494

Östereich
Weißmann-Anwalt zum „Falter“: „Es werden mehrere Klagen folgen“
Der „Talk im Hangar-7“ auf ServusTV zur Causa Weißmann im ORF und die Veröffentlichung von Chats im „Falter“ geriet zur durchaus spanndenden medienpolitischen Diskussion.„Die Affäre Weißmann ist um eine Episode reicher“, sagte ServusTV-Gastgeber Michael Fleischhacker zu Beginn. Denn die Wochenzeitung Falter habe intime Ausschnitte aus den Chats von Ex-ORF-Generaldirektor Roland Weißmann und der betroffenen Frau veröffentlicht. Um den Soap-Charakter des Ganzen zu unterstreichen, wurde eine Chronologie der Ereignisse eingespielt, die wie in einer Serie in Episoden aufgeteilt war.
Kurier.at.causafalter

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Unter’m Strich

Venedig ab- und wieder aufbauen? Forscher erwägen drastische Szenarien
Venedig. Der steigende Meeresspiegel setzt Venedig immer mehr zu. In einer neuen Studie erwägen Forscher Rettungsmaßnahmen – doch die sind teuer. Venedigs Zukunft ist düster: Viele Plätze in Italiens Lagunenstadt liegen nur knapp über dem Meeresspiegel. Mehr als die Hälfte des historischen Zentrums befindet sich zwischen 80 Zentimetern und 1,20 Metern über dem Wasser. Gleichzeitig steigt der Meeresspiegel weiter an – optimistische Schätzungen gehen von bis zu 0,8 Metern im Laufe des Jahrhunderts aus, in extremen Szenarien ist es deutlich mehr. Venedig dürfte langsam versinken.
BerlinerMorgenpost.de

Hamburg
Ältester Paternoster-Lift der Welt verschwunden. Haus gehörte Signa
I
n Hamburg ist der vermutlich älteste Paternoster-Lift der Welt einfach verschwunden. Der denkmalgeschützte Aufzug befand sich in einem Gebäude, das derzeit saniert wird und bis zu deren Pleite der Signa-Holding gehört hat. Nun gibt es widersprüchliche Aussagen darüber, seit wann Liftteile fehlen.
https://www.krone.at/4118184