DIE SONNTAG-PRESSE (2. MÄRZ 2025)

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Österreich
Neue Staatssekretärin für Kunst, Kultur und Sport: Wer ist Michaela Schmidt?
Michaela Schmidt ist ein bisschen der Shooting-Star der Babler-SPÖ. Erst gegen Ende der vergangenen Legislaturperiode in den Nationalrat eingezogen, schaffte sich die Salzburgerin mit überlegten Reden rasch ein Standing im Hohen Haus. Kunst, Kultur und Sport wandern in der neuen Regierung ins Vizekanzleramt, Michaela Schmidt wird diese Themen als Staatssekretärin übernehmen.
Kurier.at

Graz
Cosi fan tutte“ abgründig und modern
„Cosi fan tutte“ ist eine der meistgespielten und beliebtesten Mozart-Opern. Das Spiel um Treue, Verführung und der Unberechenbarkeit der Liebe, erlebte am Samstag an der Grazer Oper seine Premiere. Die Inszenierung will das Publikum reizen, in Abgründe zu blicken.In einem modernen Doppelhaus auf der Drehbühne der Oper ist das Spiel um Liebe, Treue und Verrat angesiedelt. Regie führt die Schweizerin Barbara-David Brüesch.
„Cosi fan tutte“ abgründig und modern – steiermark.ORF.at

London
Die englische Regents Opera pflegt im Ring-Zyklus konsequent den Minimalismus
Ein einfacher, weißer Laufsteg inmitten einer sonst für Boxkämpfe genutzten, knapp ein Jahrhundert alten York Hall im Londoner Arbeiterviertel Bethnal Green – das ist der neue Schauplatz des Ring-Zyklus, den die englische „Regents Opera“ vor ausverkauften Rängen unter dem Jubel des aus ganz London herbeigeströmten Publikums bietet.Frühere Produktionen von Wagners „Ring“ hatte die Regents Opera im imposanten Bau der Freemasons Hall inszeniert.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

London/ „Charles Court Opera“ in Wilton’s Music Hall
Mozarts Zauberflöte überzeugt in einer Urwaldlandschaft samt archaischen Kultstätten
Die englische „Charles Court Opera“ hat in der historischen und skurrilen, weit über 150 Jahre alten „Wilton’s Music Hall“ einmal mehr eine höchst originelle Opernproduktion zum Besten gegeben. Dieser Rezensent hatte bereits vor einiger Zeit das Vergnügen über deren „Barber of Seville“ – konsequent und umwerfend komisch in den Wilden Westen transponiert – zu berichten. Jetzt ist der peruanische Dschungel der Schauplatz, und zwar für Mozarts „Zauberflöte“. Und erneut ist der Versuch gelungen: musikalisch beeindruckend – obwohl das Orchester durch ein einziges Piano ersetzt wurde – darstellerisch urkomisch, sängerisch durchwegs exzellent.
Von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musikverein
Schuberts späte Klavierwerke erblühen unter den Händen eines großen Pianisten
Rudolf Buchbinder schenkte uns zwei Stunden mit Schubert. Sein virtuoses Spiel faszinierte mit perfekter Artikulation und bezauberndem Klang. Die tieferen melancholischen, ja tragischen Schichten der Impromptus erschloss er nicht immer. Schuberts letzte Sonate hinterließ dagegen einen starken Eindruck.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

TTT: Lydia Steier und 2maliger Zauberflöten – Absturz in Salzburg. Nun in Wien für „Tannhäuser“
Wie so Vieles ist auch diese Inszenierungs – Karriere nicht nachvollziehbar. Nach erster misslungener Zauberflöte 2018 gab das selbsternannte vorgeblich wichtigste Musiktheater – Festival der Welt der Regisseurin  2022 erneut die Möglichkeit zur Zauberflöten – Inszenierung, als weltweites Novum. Wieder wurde das Ergebnis gem. überwiegenden Berichten in den Sand gesetzt. Und jetzt behauptet die Wiener Staatsoper als selbst ernanntes wichtigste Opernhaus der Welt,  diese Dame sei sehr erfolgreich agierend und werde mit Spannung erwartet. Irgendjemand hat mal, auch zu Bühnenwahrheiten, den Satz geprägt: „Aus Exkrementen kann man keine Butter machen“. Selbstverständlich in ganz anderen Zusammenhängen. Nach diesen Fakten und meinen Erfahrungen, insbesondere in den Vergaben von Inszenierungen ist diese Bewertung wohl weniger leistungsorientiert als aus guten Verbindungen entstanden. Schon zu meiner Zeit (Festengagements) an 2 internationalen Häusern und einem Stadttheater gab es jede Menge Besetzungsauswüchse durch „Vitamin B“. Ich habe selbst immer mal Abendgagen bar ausgezahlt – vor der Vorstellung! Auch heute wird es noch üblich sein, dass die Opernhäuser von einzelnen Agenturen Pakete an Protagonisten einkaufen – da waren dann immer schon „faule Eier“ dabei. Aber die Regiekarrieren sind ja doch zu hinterfragen – Regisseure könnten aber vor Inszenierungsbeginn ein Regiebuch vorlegen – das habe ich zu meiner Zeit aber auch nur selten erlebt – heute gibt es das wohl überhaupt nicht mehr. Sängerinnen und Sänger  können vorsingen, auch für bestimmte Partien. Ein Regisseur kann nicht vorinszenieren…Vielleicht misst mancher ja doch einmal Ergebnisse an meiner kürzlichen erschienenen Erklärung zur Musiktheaterregie „Was ist Opernregie“. (onlinemerker.com)
Tim Theo Tinn
Onlinemerker.com.themen

Wien
„Merope“ im Theater an der Wien: Zwischen Psychothriller und Seifenoper (Bezahlartikel)
DiePresse.com

Musik als Medizin mit Louise Alder und Mauro Peter
Die beiden sangen und scherzten sich im Musikverein durch Hugo Wolfs „Italienisches Liederbuch“
DerStandard.at

Musikverein: Liebes- und Musikpointen in Hugo Wolfs „Italienischem Liederbuch“ (Bezahlartikel)
DiePresse.com

Wiener Kulturpolitik: Heilloser Hokuspokus (Bezahlartikel)
Milo Rau lässt Herbert heilen, Veronica Kaup-Hasler will eh nicht Mörbisch eröffnen, das Volkstheater verschwieg die Absage einer Uraufführung
Kurier.at

Berlin
Satire in krisenhaften Zeiten
Das Berliner Kollektiv für zeitgenössische Oper*ette tutti d*amore inszenieren an der Deutschen Oper Berlin den lustigen Abend „Ab in den Ring! Ein Operetten-Festspiel“ passend zu krisenhaften Zeiten.
DeutscheBühne.de

„Die lustigen Nibelungen“ an der Deutschen Oper: Hoch- und Subkultur ringen miteinander (Bezahlartikel)
Mit „Ab in den Ring!“ versetzt das Berliner Kollektiv tutti d*amore Oscar Staus’ Operette in die Berliner Szene. Und plötzlich übernehmen Stadttauben das Operngebäude.
Tagesspiegel.de

München
Feueralarm in der Isarphilharmonie
Konzert mit BRSO abgebrochen
BR-Klassik.de

„La Cage aux Folles“ in München: Rücksturz in die Käse-Igel-Ära
BR-Klassik.de

Mehr Lametta!
Jerry Herman/Harvey Fierstein: La Cage aux Folles
DeutscheBühne.de

Karlsruhe
Siroe, Re di Persia
Wiederaufnahme im Badischen Staatstheater Karlsruhe am 28. Februar 2025 im Rahmen der 47. Internationalen Händelfestspiele
omm.de.karlsruhe

Händel-Festspiele Karlsruhe: „Siroe” begeistert trotz Krankheits-Ausfall (Bezahlartikel)
bnn.de.karlsruhe

Kassel
Baumgartens Banalität des Bösen
Sebastian Baumgarten inszeniert Berlioz‘ »La damnation de Faust« in Kassel und erklärt seine Ideen zum Glück in Programmheft.
https://backstageclassical.com/baumgartens-banalitaet-des-boesen/

Links zu englischsprachigen Artikeln

Karlsruhe
Rinaldo conducts Rinaldo: a Baroque favourite at Karlsruhe’s International Handel Festival
bachtrack.com.de

London
The week in classical: Il Trovatore; Total Immersion: Symphonic Electronics; Mad Song; Jerusalem Quartet – review
TheGuardian.com.music

Philharmonia and Paavo Järvi: Spiky Stravinsky and occasionally turgid Tüür fail to lift the spirits
seenandheard.international.com

Birmingham
>From chaos to joy: Haydn’s The Creation in Birmingham
bachtrack.com.de

Swansea
The WNO return to Swansea’s Grand Theatre with their uplifting Figaro
seenandheard.international.com

New York
The baptism of Konstantin
Sitting in Park Avenue Armory last week for the American debut of baritone Konstantin Krimmel, the rush of joy I felt was two-fold
https://parterre.com/2025/02/27/the-baptism-of-konstantin/

Sydney
Simone Young conducts Elgar & Vaughan Williams (Sydney Symphony Orchestra)
SSO Concertmaster Andrew Haveron is a violin god hiding in plain sight
limelight.arts.com

Adelaide
Innocence review – monumental achievement shows how essential opera can be
Finnish opera of staggering depth by Kaija Saariaho and directed by Simon Stone, set in the aftermath of a school shootinhttps://www.theguardian.com/music/2025/mar/01/innocence-review-adelaide-festival-monumental-achievement-shows-how-essential-opera-can-be

Innocence (Adelaide Festival, State Opera South Australia) Taut and terrific,
Simon Stone’s production of Kaija Saariaho’s final opera is a potent deep dive into what motivates an atrocity.*
limelight.arts.com

Ballet / Dance

Sprechtheater

Berlin
Theaterpremiere in Berlin: Nur mit Ochsen hab ich Mitleid (Bezahlartikel)
Der Sudtopf, in den wir alle fallen: Dušan David Pařízek inszeniert Brechts „Heilige Johanna der Schlachthöfe“ mit einer grandiosen Stefanie Reinsperger am Berliner Ensemble
FrankfurterAllgemeine.net

Medien

Österreich
Armin Thurnher, scheidender Chefredakteur des „Falter“: „Ich bin ein linker Kapitalist“
Das Neutralismus-Gebot im Journalismus findet Armin Thurnher unangebracht – und der Vorwurf des Moralismus tut ihm nicht weh.
DiePresse.com

Politik

Nach Eklat mit Trump: Starmer will Selenskij noch am Samstag empfangen
Der Ukraine-Gipfel findet am Sonntag in London statt. Starmer versucht sich als Brückenbauer.
Kurier.at

Was der Selenskij-Trump-Eklat für die EU bedeutet
Die Eskalation beim Treffen zwischen Selenskij und Trump ist auch ein Tiefpunkt der Allianz Washington – Brüssel. Wie es jetzt weitergeht und ob Europa die Ukraine auch alleine retten könnte. Schon jetzt ist klar: Dieses Treffen stellt jene Zäsur in der US-Ukrainepolitik und auch im Verhältnis zwischen Amerika und Europa generell dar, die seit Langem befürchtet wurde. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
Kurier.at

Sondergipfel
Orbán will jetzt EU-Hilfen für Ukraine blockieren
Ungarns Premier Viktor Orbán drohte hinsichtlich weiterer Hilfen für die Ukraine mit einem Veto auf dem anstehenden EU-Sondergipfel am 6. März.
oe24.at

Österreich
Pressestimmen zur Regierungsbildung: „Die dunkle Wolke FPÖ droht weiter am Himmel“

Die „Süddeutsche Zeitung“ sieht das Programm von ÖVP, SPÖ und Neos als „eklektizistisches Gesamtkunstwerk“.
DiePresse.com

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Unter’m Strich

14. Kind: Elon Musk erneut Vater geworden
Elon Musk ist zum 14. Mal Vater geworden, das gab seine Partnerin Shivon Zilis, mit der er bereits 3 Kinder hat, auf X (ehemals Twitter) bekannt.
oe24.at

Aufregung um Video
Schlägerei am Opernball! Wilde Szenen am roten Teppich
Am 67. Wiener Opernball kam es zu einem Eklat am roten Teppich. Zwei junge Männer prügelten plötzlich aufeinander ein – doch es war ein Fake. Der Wiener Opernball 2025 hat einen Fake-Skandal zu verbuchen. Am roten Teppich trafen sich Influencer „Maxamillion“ und der vermeintliche deutsche Moderator Klaas Heufer-Umlauf und gerieten in einen Streit. Wenig später greifen sie sich gegenseitig an, werfen sich auf den Boden und prügeln sich.
Heute.at

Islamistin muss nicht in Haft
Grünes Abschiedsgeschenk: IS-Bräute im Anflug nach Wien
Es ist ein für die Republik gefährliches Abschiedsgeschenk von Ministerin Alma Zadic (G). Noch am Samstag sollen zwei Dschihad-Bräute in Wien landen.
Heute.at

Österreich/Fußball 2.Liga
Spiel abgebrochen! Rassismus-Skandal in Bregenz
Die Zweitliga-Partie zwischen Bregenz und Liefering ist am Samstag in der 90. Minute aufgrund einer rassistischen Beleidigung abgebrochen worden. Der Besucher wird anschließend vom Sicherheitsdienst identifiziert und aus dem Stadion verwiesen. Schiedsrichter Schnur bricht nach längerer Wartezeit die Partie beim Stand von 2:0 vor dem Ende der Nachspielzeit ab.
Heute.at