DIE SAMSTAG-PRESSE (30. AUGUST 2025)
.Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SAMSTAG-PRESSE (30. AUGUST 2025)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.com
Sommereggers Klassikwelt 292: Rettet die Oper!
Dieser Appell klingt vielleicht verwunderlich, ist die Oper doch scheinbar höchst lebendig, kann volle Häuser mit hohen Auslastungszahlen vorweisen und wird nach wie vor von vielen Menschen geliebt. Das alles bedeutet aber nicht, dass der Patient wirklich gesund ist. Wenn man mit einem über 70-jährigen Erinnerungszeitraum auf eigene Opernerlebnisse, aber auch auf Veränderungen, verschiedene Tendenzen und Entwicklungen zurückblickt, muss man besorgt sein. Kein Mensch kann erwarten oder wünschen, dass sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert hätte. Das wäre lebensfremd und auch gar nicht wünschenswert. Bedenklich ist aber die Verlagerung der Schwerpunkte, diese heißgeliebte Kunstform betreffend. Waren die Ausstattungen der meisten Inszenierungen in meiner Jugend noch sehr konventionell, bei den vielen historischen Stoffen waren Plüschsofas, gepuderte Perücken und Krinolinen, ähnlich bis zur Austauschbarkeit, obligatorisch. Häufig gespielte Repertoirestücke wurden in Inszenierungen gezeigt, die man irgendwann auswendig kannte, aber auch als vertraute alte Bekannte betrachtete. Man ging ja schließlich wegen der wechselnden Sängerbesetzungen in die gleichen Stücke.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Salzburg: Currentzis greift bei Rameau nach den Sternen
In „Castor et Pollux“ beweist der politisch umstrittene Dirigent Teodor Currentzis erneut seine Affinität zur Musik von Jean-Philippe Rameau. Jeanine De Bique führt eine hervorragende Besetzung an, die Peter Sellars halbszenisch im Hier und Heute agieren lässt: stürmischer Jubel.
DiePresse.com.at
Salzburg
Salzburger Festspiele 2025: So viel Inszenierung ist gar nicht immer nötig Festspiel-Bilanz.
Nicht alles an ungewöhnlichen Werkkombinationen und Regie-Zugriffen ist voll aufgegangen. Aber Kunst braucht auch Risiko. Das Konzert ist weiterhin ein Glanzpunkt. Und halbszenische Opern beweisen, dass sich auch mit weniger Aufwand ganze Geschichten erzählen lassen.
Die Presse.com
Alle mal herhören: Teodor Currentzis mit „Castor et Pollux“ in Salzbur
Salzburg hält zu ihm: Teodor Currentzis dirigiert „Castor et Pollux“ in der Felsenreitschule, überraschenderweise als semikonzertante Aufführung. Ein Händchen für Rameau hat er. Hauptsache, die Kerle kriegen den Hauptpreis: Unsterblichkeit, höchstpersönlich verliehen von Jupiter. Was mit den beiden liebenden, vor allem sterblichen Frauen passiert, dafür hat der Götterchef nur eine Hilfslösung parat – sie haben ihre Männer wieder, bis der Tod alle scheidet. Die Party nach diesem Urteil wirkt daher zwanghaft, auch auf der Bühne der Felsenreitschule. Zur finalen Ballettmusik von Jean-Philippe Rameau tanzen, so etwas kann für Chor und Solisten zu langen, unbeholfenen Minuten werden.
muenchner.merkur.de
„Castor et Pollux“ mit dem kontrovers diskutierten Teodor Currentzis
Rameaus Oper mit Dirigent Teodor Currentzis halbszenisch bei den Salzburger Festspielen in der Felsenreitschule
DerStandard.at.story
„Castor et Pollux“: Zum Happy End lässt Sellars eine Party steigen (Bezahlartikel)
Salzburger Festspiele: Die semikonzertante Produktion unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis wurde umjubelt
https://kurier.at/kultur/castor-et-pollux-zum-happy-end-laesst-sellars-eine-party-steigen/403078429
Raumfahrt in die Pariser Sternenwelt des Barock
Was bereits im Jänner im Palais Garnier in Paris begeisterte, war jetzt auch in Salzburg zu erleben: Teodor Currentzis dirigierte Jean-Philippe Rameaus „Castor et Pollux“. Peter Sellars adaptierte dafür seine eher simple Inszenierung geschickt für die Felsenreitschule.
https://www.krone.at/3882197
Machtrausch und multiple Morde: Macbeth bei den Salzburger Festspielen
Zwei Jahre nach der Premiere dieser Produktion kehrt Giuseppe Verdis Macbeth ins Große Festspielhaus nach Salzburg zurück – in den Hauptrollen in gleicher Besetzung, aber leider auch mit dem gleichen, zentralen Schwachpunkt: Denn die Inszenierung von Krzysztof Warlikowski wurde auch dieses Mal nicht nachvollziehbarer. Stets passieren mindestens zwei bis drei Dinge gleichzeitig, wodurch der Regisseur zwar die gesamte, riesige Dimension der Bühne sinnvoll nutzt, aber die Figuren aus dem Fokus geraten.
bachtrack.com.e
Der Tod, die Liebe und die Poesie –
Ein beeindruckender „Andrea Chénier“ bei den Salzburger Festspielen. Zwischen historischen Reminiszenzen und poetischen Anklängen erzählt das Dramma di ambiente storico „Andrea Chénier“ in vier Bildern die Geschichte des titelgebenden Dichters, der vom Unterstützer der ursprünglichen Anliegen zum enttäuschten Gegner der tatsächlichen Revolution wurde und deshalb dem Tod an der Guillotine entgegentreten musste. Luigi Illica, auch Verfasser der Libretti von „La Bohème“ oder „Tosca“, stützte sich dabei sowohl auf Geschichtsdokumente der Revolution und ihrer Gerichtsverfahren als auch auf die Lyrik André Chéniers, ohne jedoch ein die Historie nacherzählendes Drama mit direkten literarischen Zitaten schaffen zu wollen. So entstanden atmosphärische Impressionen des französischen Revolutionszeitalters mit seinen Protagonisten und Antagonisten, zu denen Umberto Giordano eine ebenso stimmungsvolle, noch in der Tradition der klassischen italienischen Oper verhaftete, diese aber gleichzeitig aufbrechende Musik schrieb.
Opernmagazin.de
Kritik Wiener Philharmoniker in Salzburg: Bruckner und Weinberg vereint
Franz Welser-Möst dirigiert bei den Salzburger Festspielen Musik von Mieczysław Weinberg und Anton Bruckner.
BR-Klassik.de
Ein gewaltiges Ringen zum Finale
Festspiele / Wiener Philharmoniker / Welser-Möstt
DrehpunktKultur.de
Innsbruck
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik – Ifigenia in Tauride
Spätbarocke Vokalexplosion. Tommaso Traettas „Ifigenia in Tauride“ entfaltet bei der Innsbrucker Festwoche ein farbenreiches, psychologisch dichtes Barockdrama. Unter Christophe Roussets Leitung brillieren Ensemble und Chor in vokal anspruchsvollen Partien, während Nicola Raabs Regie die expressive Vielfalt der Opera seria eindrucksvoll transportiert
concerti.de
Den langsamen Tod im Nacken: So ist die letzte Festwochen-Oper „Ifigenia in Tauride“ (Bezahlartikel)
Tiroler Tageszeitung.com
In Innsbruck hat Iphigenie die Hosen an (Bezahlartikel)
Innsbrucker Festwochen. In Tommaso Traettas „Ifigenia in Tauride“ darf Rocío Pérez als Titelheldin ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen: Ein stimmiger Abend, inszeniert von Nicola Raab und mit Christophe Rousset am Pult.
https://www.diepresse.com/20038205/in-innsbruck-hat-iphigenie-die-hosen-an
Grafenegg
Ein lauer Abend mit Dvořák in Grafenegg
Die Tschechische Philharmonie unter Petr Popelka und dem Solisten Gautier Capucon mit einem reinen Dvořák-Programm beim Grafenegg-Festival.
https://www.diepresse.com/20043347/ein-lauer-abend-mit-dvorak-in-grafenegg
Deutschland
Highlights 2025/26, die man nicht verpassen sollte: Neue Namen, weibliche Weisheit
Es tut sich was auf dem Premieren-Karussell der immergleichen Regiegrößen: In der Spielzeit 2025/26 gibt es aufregende künstlerische Konstellationen und Teams zu entdecken.https://www.concerti.de/oper/feuilleton/highlights-2025-26-die-man-nicht-verpassen-sollte/
Berlin
Kultursenatorin – Macht Sparen Spaß, Frau Wedl-Wilson?
Zwei Jahre lang stand Sarah Wedl-Wilson (56) als Kulturstaatssekretärin hinter dem damaligen Senator Joe Chialo in der zweiten Reihe. Für die parteilose Kulturmanagerin ohne parlamentarische Erfahrung war das eine gute Zeit zu lernen, auch wie man es nicht macht.
https://www.bz-berlin.de/unterhaltung/sparen-spass-frau-wedl-wilson
Köln
Böhmische Welten: Václav Luks‘ Collegia 1704 zur Eröffnung von FEL!X 2025
bachtrack.com.de
Basel
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny – Theater Basel
Peter Thiel und die Hurrikan-Bewohner Das ganze Haus ist eine Bühne! Benedikt von Peter macht die Saisoneröffnung in Basel zum Großspektakel mit der Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill. Im Motto klingt die libertäre Ideologie an: „Du darfst! Alles und immer.“
Nachtkritik.de
Luzern
Straffe Zügel: Mirga Gražinytė-Tyla dirigiert am Lucerne Festival
bachtrack.com.de
Feuilleton
Porträt Piotr Beczala: Auf sicherem Boden (Bezahlartikel)
Piotr Beczala ist einer der gefragtesten Operntenöre weltweit. Diesen Sommer brillierte er als Lohengrin in Bayreuth und mit italienischem Verismo in Salzburg.
SueddeutscheZeitung.de
Nachruf
Rodion Schtschedrin ist tot: Musik muss schlau sein
Der Komponist Rodion Schtschedrin zählte mehr als siebzig Jahre lang zu den großen Spielmachern des sowjetischen und russischen Kulturlebens. Seine effektvolle, brillante Musik fand auch international viel Resonanz. Jetzt ist er mit 92 Jahren gestorben.
FrankfurterAllgemeine.net
Links zu englischsprachigen Artikeln
News
BREAKING: Lawrence Brownlee Cancels Russia Concert
https://operawire.com/lawrence-brownlee-cancels-russia-concert/
Bremen
Tarmo Peltokoski works magic in witty semi-staged production of Die Zauberflöte in Bremen
seenandheard.international.com
Bayreuth
Bayreuth Festival 2025 Review: Der Ring des Nibelungen
https://operawire.com/bayreuth-festival-2025-review-der-ring-des-nibelungen/
Gstaad
Norma at Gstaad
https://operatoday.com/2025/08/norma-at-gstaad/
Oslo
Just in: Mäkelä leaves Oslo a year early
https://slippedisc.com/2025/08/just-in-makela-leaves-oslo-a-year-early/
London
Anna Netrebko’s Putin problem looms over Royal Opera return
https://observer.co.uk/news/national/article/anna-netrebkos-putin-problem-looms-over-royal-opera-return
Joseph Calleja Defends Anna Netrebko’s Return to London, Peter Gelb Chimes In
https://operawire.com/joseph-calleja-defends-anna-netrebkos-return-to-london-while-peter-gelb-chimes-in/
BBC Proms: The Marriage of Figaro, Glyndebourne Festival review –
merriment and menace Strong Proms transfer for a robust and affecting show
TheArsts.desk.com
Review: BBC PROMS: THE MARRIAGE OF FIGARO FROM GLYNDEBOURNE, Royal Albert Hall
A super semi-staged performance of Mozart’s beloved comedy
broadwayworld.com.westend
Recordings
Bach: The Well-Tempered Clavier, Book 1 album review – Mahan Esfahani’s reading is lucid and illuminating
TheGuardian.com
Sprechtheater
Kritikerumfrage: Das sind die „Theater des Jahres“ im deutschen Sprachraum
Magdeburg erhielt Top-Prädikat. „Inszenierung des Jahres“ war Florentina Holzingers „Sancta“, Volkstheaer-Mimin Julia Riedler ist „Schauspielerin des Jahres“.
Kurier.at
Buch
Claus Kegels umfassende Strauss-Kompilation: So viel Strauss gab’s noch nie
Bereits mit dem 2024 erschienenen ersten Band dieser umfassenden Würdigung der Musikerfamilie Strauss machte der Autor Claus Kegel klar, dass ihm an einer lückenlosen Dokumentation gelegen war. Diesen Anspruch hat der Autor nun mit den in rascher Folge erschienenen Bänden 2 bis 4 erfüllt, ein fünfter wird dann noch den endgültigen Niedergang der Familie beinhalten. Band 2 setzt chronologisch nach dem Tod des Begründers der Dynastie Johann Strauss Vater 1849 ein, und dokumentiert den Aufstieg der drei Brüder Johann Sohn, Josef und Eduard zu den beherrschenden Musikern nicht nur der Wiener Ball- und Konzertszene, einschließlich der erfolgreichen Russland-Engagements.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Ausstellungen/ Kunst
Wien/ Museen
Zum Abschied: Mumok-Direktorin: „Es wäre schön, einen Schiele oder Klimt zu haben“
Nach 15 Jahren an der Spitze des Museums für moderne Kunst verabschiedet sich Karola Kraus und zieht Resümee. Über sperrige Titel, korrekte Vergleiche und eine fehlende Dauerausstellung
DerStandard.at.com
Medien
KURIER-Journalist Michael Huber erhält Staatspreis für Kunstkritik
Babler: KURIER-Journalist führt Leserschaft „mit großem Wissen, Interesse und Aufgeschlossenheit durch zeitgenössische bildende Kunst“ führt er seine Leser:innen durch die zeitgenössische bildende Kunst“, gratulierte Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) am Donnerstag in einer Aussendung. Die biennal vergebene Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert, die Verleihung findet am 16. Oktober statt.
Kurier.at
Arik Brauers Tochter:: „Vater hielt Europas Asylpolitik für katastrophal“
Arik Brauer, der Wegbereiter des Austro-Pop, war Jude und einer der sozialkritischsten Künstler Österreichs. Auch Tochter Timna nimmt sich kein Blatt vor den Mund. In der „Krone“ spricht sie über die Hamas, den zunehmenden Judenhass, die Prophezeiungen ihres Vaters und die Politik des Song Contests.
https://www.krone.at/3880788
Film
Filmfestspiele Venedig
Julia Roberts erscheint in witzigem Cardigan
Mit dunkler Sonnenbrille und breitem Grinsen kam Julia Roberts am Flughafen in Venedig an.(Bild: Viennareport)
Die Filmfestspiele in Venedig haben begonnen und dieses Jahr ist zum ersten Mal auch Julia Roberts dabei – und sie zeigte sich in einem lässigen Outfit. Besonders auffällig: Die weiß-schwarze Strickjacke mit vielen Gesichtern!
https://www.krone.at/3881051
—————————
Unter’m Strich
Fotos italienischer Politikerinnen auf Pornoseite veröffentlicht
Mehrere italienische Politikerinnen haben eine Pornowebseite angezeigt, auf der manipulierte Fotos von ihnen in Sexposen veröffentlicht wurden. Auf der Seite findet man eine große Sammlung gestohlener Bilder aus sozialen Netzwerken, die sowohl von unbekannten Frauen als auch von prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stammen. Betroffen sind auch Italiens Premierministerin Giorgia Meloni, ihre Schwester Arianna Meloni und Oppositionschefin Elly Schlein. Die Fotos sind oftmals bearbeitet und mit vulgären Kommentaren versehen.
https://orf.at/stories/3403803/
Fußball. Nur 1 Kracher
Glücks-Los für Rapid in Conference League
Abgesehen von Titel-Favorit Fiorentina warten auf Rapid Wien in der Ligaphase der Conference League machbare Gegner. Rapid bekommt es zuhause mit Fiorentina zu tun, vor zwei Jahren waren die Grün-Weißen gegen den Serie-A-Club knapp im Play-off zur Conference League gescheitert. Die weiteren Gegner für die Hütteldorfer sind machbarer, weitere Heimspiele stehen gegen den zypriotischen WAC-Bezwinger Omonia Nikosia und Universitatea Craiova aus Rumänien auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Peter Stöger muss zudem zweimal nach Polen zu Lech Posen und Rakow Czestochowa, außerdem geht es nach Bosnien-Herzegowina zu Zrinjski Mostar. Die erste Runde ist am 2. Oktober.
oe24.at
-Frust zum Trotz
Wie Max Verstappen sein Rennsport-Imperium ausbaut
Serien-Weltmeister Max Verstappen vergeht in der Formel 1 derzeit das Lachen. Dafür baut er sein eigenes Rennsport-Imperium immer weiter aus – ob am Simulator, bei den GT3-Boliden oder mit Papa Jos im Rallye-Sport. Bald könnte der erste Titel als Teamchef blühen.
https://www.krone.at/3882895