DIE MITTWOCH-PRESSE (30. SEPTEMBER 2026)

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Die Griechische Nationaloper kündigt Elina Garanca als Puccinis TOSCA an!
Garanca erklärt dazu: „Es scheint, als würden in meinem Leben manchmal selbst die wildesten Träume wahr werden. Tosca zählt schon so lange wie ich mich erinnern kann zu meinen Lieblingsopern und Maria Callas ist für mich, mit ihrer außergewöhnlichen Kunstfertigkeit, schon immer das absolute Vorbild dafür gewesen, was in dieser Rolle möglich ist. Doch als Mezzosopran hätte ich mir nie vorstellen können, dass Tosca eines Tages auch ein Abschnitt meines Weges sein würde. Mit dem Älterwerden habe ich realisiert, dass, wenn wir nicht nach unseren Träumen greifen, diese kaum nach uns suchen werden. Vielleicht ist es kein Zufall, dass unser Zuhause Villa Tosca heißt. Diese Oper ist ein so persönlicher Teil meines Lebens, dass die Ergänzung der Tosca in mein Repertoire weit mehr bedeutet, als einfach nur eine neue Rolle zu übernehmen. Es fühlt sich an, als würde ich endlich wagen eine Tür zu einem meiner tiefsten und leidenschaftlichsten Träume zu öffnen, den ich schon sehr, sehr lange heimlich in mir trage.“
Die beiden Aufführungen, die Garancas Hausdebüt an der Griechischen Nationaloper in Athen darstellen, werden für den 24. und 28. Jänner 2027 angekündigt.
nationaloper.gr. garanca

Wien/Staatsballett
Balletttänzer Seidel: „Man muss darauf achten, seinen Weg zu gehen“
Der Wiener Laurids Seidel steht gerade am Anfang seiner Karrieren: Der 20-Jährige ist nicht nur aufstrebender Balletttänzer, sondern startet auch international als Topmodel durch. Wir trafen ihn zum großen Interview und Fototermin auf dem Dach seines Arbeitsplatzes, der Wiener Staatsoper.
https://www.krone.at/4309009

Wien/ Staatsoper
Florian Boesch: „Ich bin eine wertvolle Zumutung“  Bezahlartikel
Nach 15 Jahren stehen Florian Boesch und Asmik Grigorian in Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ wieder gemeinsam auf der Bühne. Bei den Proben lässt ihn seine berühmte Kollegin oft fassungslos zurück.
DiePresse.com.florian.Boesch

Wien/ Volksoper
La Bohème“ in der Volksoper: Wenn Puccini noch klassisch rühren darf

Harry Kupfers liebevoll-realistische Inszenierung begeistert das Publikum seit 42 Jahren – und erfreut in dieser Wiederaufnahme auch musikalisch.
DiePresse.com

Bremen/St.Ansgarii
ensemble doppel:punkt: Dunkelheit und Licht ertönen in grandioser Klangfarbigkeit
Der Gesang verbreitet sich in berauschender Raumwirkung bis in den allerletzten Winkel des Kirchensaals. Es ist das strahlende Finale eines Chorkonzerts der Extraklasse, das vom Publikum schließlich mit Standing Ovations gefeiert wird.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik.begeistert.de

MET Opera: Wolfgang Amadeus Mozart Così Fan Tutte
MET Opera Live aus New York im Cineplex Reutlingen: Mozarts Komödie über junge Liebe begeistert mit Melodik und Witz. Phelim McDermott verlegt das turbulente Geschehen in einen Vergnügungspark der 1950er Jahre – eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle. Durchdrungen von hinreißender Melodik und feinsinnigem Witz, zählt Mozarts Komödie über die Unbeständigkeit junger Liebe zu seinen erhabensten Schöpfungen. Phelim McDermotts farbenprächtige, fantasievolle Inszenierung verlegt das turbulente Geschehen in einen Vergnügungspark der 1950er Jahre, in dem die Liebenden auf eine ebenso emotionale wie rasante Achterbahnfahrt geraten.
Met.opera.cosifantutte

Wien/Staatsoper
Der Furor der anderen Bartoli: Anastasia Bartoli glänzt in Wien (Bezahlartikel)
Wiederaufnahme von Verdis „Macbeth“ an der Staatsoper.
Kurier.at.anastasia. bartoli

Wien/ Musiktheatertage
Planet der Tiere
Musiktheatertage Wien: „Maria und die Fledermaus“
https://www.orpheus-magazin.de/2026/09/28/wien-maria-und-die-fledermaus/

„Alla Napoletana“ am Naschmarkt: Auch der Mönchsfisch will nur Liebe (Bezahlartikel)
Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata boten unbekümmerte musikalische Lebensfreude im ausverkauften Theater an der Wien.
DiePresse.com.allanapoletana

Wien/ Musikverein
Tonkünstler: Bei diesem Schauermärchen wackeln die Ohren (Bezahlartikel)
Ein Brudermord und asiatische Fantasien: die Saisoneröffnung des Tonkünstler-Orchesters unter Fabien Gabel mit Musik von Debussy, Ravel und Gustav Mahler im Musikverein.
DiePresse.com.schauermaerchen

Salzburg
Salzburger Festspiele: So tickt der neue Intendant Peter de Caluwe
Ein Leben ohne Oper wäre für ihn nicht einfach, sagt Peter de Caluwe, designierter Intendant der Salzburger Festspiele. Im Gespräch gibt er erste Einblicke in seine Pläne, den Umgang mit Stars und wie er Neues an der Salzach schaffen will.
https://www.news.at/menschen/peter-de-caluwe-interview-2026-rp1

Graz
Dämonische Abgründe
La damnation de Faust: Greller Bilderrausch bei Fausts Absturz in die Hölle.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/09/28/graz-la-damnation-de-faust/

Linz
Brucknerfest: Chor entfaltet Kathedrale aus Gesang
Das Linzer Brucknerfest hat viel Platz für neue Formate und Musik der Gegenwart: Die Aufführung des zeitgenössischen Werkes „Frühling. Leeres Land“ des Wiener Komponisten Wolfgang Sauseng durch den Chorus sine nomine wurde im ausverkauften mittleren Saal des Brucknerhauses heftig umjubelt.
https://www.krone.at/4312570

Berlin
Times New Roman ‑ Spontinis „La Vestale“ an der Staatsoper Unter den Linden (Bezahlartike)
Jemand musste Lydia Steier ein Buch geschenkt haben. Im Laufe der Zeiten wurden es dann immer mehr und mehr, und als sie beschlossen zu haben schien, das Gelesene auf der Bühne nachzustellen, da konnte wegen der unüberschaubaren Fülle der Lesefrüchte anscheinend wohl nur noch Google helfen. Einfach die Suchbegriffe eingeben, und dann, es findet sich immer etwas, die Trefferlisten nach Bildern und Texten durchgehen, die was hergeben. Etwa zu Faschismus, Jungfräulichkeitskult, Androkratie, Rom undsoweiter. Zusammen mit dann noch einem letzten Buch, Margaret Atwoods „Der Report der Magd“, ergibt sich das dann frauenverachtende und -vernichtende Panoptikum, als welches wir die Welt der letzten Jahrtausende kennenlernen konnten. Ganz richtig alles. Ganz schlechtes Musiktheater aber auch.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Köln
Oper Köln: „Der Rosenkavalier“, Richard Strauss
Es war ein Fest, wie es die Stadt Köln seit Langem nicht mehr erlebt hat. Eine Veranstaltung von enormer gesellschaftlicher Tragweite. Das wurde spätestens beim Blick auf den roten Teppich am Offenbachplatz deutlich, auf dem sich eine lange Schlange von Gästen versammelt hatte, um Intendant Hein Mulders persönlich die Hand zu reichen. Nun war es tatsächlich so weit: An der Kölner Oper hob sich endlich wieder der Vorhang für das, wofür dieses Haus bestimmt ist. Nach 14 Jahren Bauzeit stand die Premiere von Richard Strauss’ Komödie für Musik Der Rosenkavalier auf dem Programm. Noch bevor es losging, trat Intendant Mulders vor den Vorhang und dankte überschwänglich seiner gesamten Mannschaft, die in den vergangenen Tagen offenbar Unvorstellbares geleistet hatte. Und gewiss mag es im Publikum den einen oder anderen gegeben haben, der sich fragte, ob an diesem Abend tatsächlich alles funktionieren würde. Die Berichte über immer wieder auftretende technische Probleme waren schließlich allgegenwärtig…
Von Sebastian Jacobs
https://deropernfreund.de/oper-koeln/koeln-der-rosenkavalier-richard-strauss/

Der Rosenkavalier in Köln (zweite Besprechung)
In der Kölner Oper sah ich noch Wieland-Wagner-Inszenierungen, den Ponnelleschen Mozart-Zyklus mit Margaret Price und Birgit Fassbaender, Theo Adam als Hans Sachs, René Kollo als Stolzing und sogar die große Birgit Nilsson als Brünnhilde. Auch die stilgenauen Hampe-Inszenierungen vergisst man nicht. Es war ein bedeutendes Opernhaus, bevor es geschlossen wurde. Die Oper (der Nachkriegsbau von Wilhelm Riphahn am Offenbachplatz) und das Schauspielhaus stammen von 1957 beziehungsweise 1962. Die schöne, alte Kölner Oper (die nur leicht beschädigt war) wurde nicht abgerissen, sondern saniert, schließlich für rund 1,5 Milliarden Euro im September 2026 wiedereröffnet, weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht und als bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne gilt. Bei der Sanierung hat sich die Stadt allerdings nicht mit Ruhm bekleckert und viele Jahre lang mit der Skandalbaustelle bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Die Sanierung der Kölner Oper gilt als eines der größten kommunalen Bau-Desaster. „Es war eine planerische Fehlleistung, darüber müssen wir nicht diskutieren“, so der Oberbürgermeister Burmester im WDR. Am 19. September war es dann endlich so weit: Um 12 Uhr Ortszeit wurden Opernhaus, Schauspielhaus und Offenbachplatz wieder für die Kölner Stadtgesellschaft geöffnet. In alter neuer Pracht, etwas steril und etwas unfertig, eine Zumutung war die Klimaanlage, es war entschieden zu warm, es herrschten ohnehin sommerliche Temperaturen im schönen Köln am Rhein. Auch die Gastronomie lässt noch zu wünschen übrig. Das kann ja vielleicht noch optimiert werden.
Dieter David Scholz
https://deropernfreund.de/oper-koeln/koeln-der-rosenkavalier-richard-strauss-zweite-besprechung/

„Rosenkavalier“ in Köln – Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding (Bezahlartikel)
Nach 14 Jahren wieder eine Premiere im Kölner Opernhaus: „Der Rosenkavalier“.
FrankfurterRundschau.de.rosenkavalier

Frankfurt
Eine Beziehung im Wandel der Zeit
»Warten auf heute« mit Musik von Schönberg & Martin wieder an der Oper Frankfurt
https://kulturfreak.de/eine-beziehung-im-wandel-der-zeit

Leipzig
Oper Leipzig: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner
Ja, es gibt sie noch: die „werktreue“ Operninszenierung. Bravo! Die Inszenierung an der Oper Leipzig, die ich am 12. September 2026 gesehen habe, basiert auf der Fassung in drei Akten, die Wagners musikalische Überarbeitungen aus dem Jahr 1860 berücksichtigt. Die am 30. März 2019 uraufgeführte Inszenierung des Regisseurs Michiel Dijkema zielt auf groß angelegte „Theatermagie“ ab. Das Bühnenbild (Kostüme: Jula Reindell, Dramaturgie:Elisabeth Kühne) verbindet Bühnen- mit Schiffs Takelage und zeigt ein etwa 20 Meter langes, 6 Meter breites und 12 Meter hohes Geisterschiff. Im dritten Akt erwacht die Besatzung des Holländers, und plötzlich taucht ein riesiges Dreimastschiff mit blutroten Segeln auf, das von der Bühne weg, über den Orchestergraben hinweg und in den Zuschauerraum hineinfährt, wobei sein Bugspriet etwa bis zur siebten Reihe reicht. Die Kanonenlichter der Besatzung sorgen beim Vorwärtsfahren für Feuerblitze.
Von Daniel Floyd
DerOpernfreund.de,leipzig

Dresden
Interview: Geigerin Yuki Manuela Janke: Männerquote in Orchestern zu niedrig
Yuki Manuela Janke ist 1. Konzertmeisterin der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Anlässlich ihres 40. Geburtstags spricht sie im Interview über ihren Karriereweg, die Rolle von Frauen in Orchestern und warum sie bei der Geschlechterverteilung in der Klassik inzwischen neue Herausforderungen sieht.
mdr.de.sachsen.staatskapelle

Hannover
Bilder eines Wahns: Pique Dame an der Staatsoper Hannover
Glücksspiel kann süchtig machen. Diese Warnung kennt fast jedes Kind. Und doch gehört das Streben nach Glück zu den widersprüchlichsten Triebkräften des Menschen. Es kann Hoffnung geben und Antrieb sein – und zugleich alles zerstören. In Roland Schwabs Inszenierung von Piotr Tschaikowskys Pique Dame an der Staatsoper Hannover wird daraus ein Psychogramm des Glücks und Unglücks. Im Zentrum steht Hermann, der im Spiel den schnellen Weg zu gesellschaftlichem Aufstieg und persönlichem Glück such
bachtrack.com.de.pique.dame

Gießen
Stadttheater Gießen: „Maria de Rudenz“, Gaetano Donizetti
Die deutsche Erstaufführung einer Donizetti-Oper fast 190 Jahre nach deren Entstehung beschert das Stadttheater Gießen den Besuchern am vergangenen Wochenende. Die blutrünstige Geschichte der von Rachegedanken getriebenen Maria de Rudenz begeistert das Publikum im ausverkauften Haus und stellt dabei die Leistungsfähigkeit auch kleinerer Bühnen unter Beweis.
Von Jochen Rüth
DerOpernfreund.de,stadttheatergießen

Krefeld
Theater Krefeld: Otello“, Giuseppe Verdi
Mit seinem Spätwerk Otello schuf Giuseppe Verdi ein packendes Musikdrama, das sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut. Zum Inhalt muss an dieser Stelle wohl nichts weiter gesagt werden. Aus heutiger Sicht ist die Deutung des jeweiligen Inszenierungsteams meist eh viel spannender, wodurch diese Oper über all die Jahre hinweg aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet wurde. Beliebt ist hierbei die Möglichkeit, die Geschichte aus der Sicht der Titelfigur zu erzählen. Diesen Ansatz hat auch Roman Hovenbitzer für seine Inszenierung gewählt.
Von Markus Lamers
https://deropernfreund.de/theater-krefeld/krefeld-otello-giuseppe-verdi/

Tel Aviv
Milo Rau mit Wagner in Israel: Mehr als ein Tabubruch?
Der Schweizer Theatermacher Milo Rau sorgt mit seinen Aktionen und Produktionen regelmäßig für Aufruhr. Im Vorfeld einer Neuinszenierung des „Fliegenden Holländers“ fuhr Rau nach Israel, um dort Wagner zu spielen.
BR-Klassik.de.aktuell

Feuilleton
Entdeckt, gefördert – und dann?
Unsere Recherche zum Vienna Opera Lab hat eine Debatte über das Geschäft mit der Hoffnung junger Sänger ausgelöst. Dorothea Gregor, die seit Jahren für die Liz Mon Stiftung in der Nachwuchsförderung arbeitet, nimmt sie zum Ausgangspunkt für einen persönlichen Blick auf das System: Was passiert eigentlich mit Talenten, nachdem sie entdeckt wurden?
https://backstageclassical.com/entdeckt-gefoerdert-und-dann/

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
The Vestal’s Tale: Lydia Steier’s dystopian La Vestale opens in Berlin
bachtrack.com.de.spontini

Staatsoper Berlin 2026–27 Review: La Vestale
Lydia Steier Turns Spontini’s Roman Drama Into a Chilling Study of Totalitarian Power
https://operawire.com/staatsoper-berlin-2026-27-review-la-vestale/

Storms without the stress: Daniel Harding and the Berliner Philharmoniker in Mahler 2
bachtrack.com.de.harding

Athen
Elīna Garanča to Make Role Debut as ‘Tosca’ at the Greek National Opera
The mezzo-soprano will make her role debut on Jan. 24 and 28 and it will mark her first collaboration with the Greek National Opera.
operawire.com.garanca

New York
An exciting opening week at the Met Opera and a La bohème to match
https://seenandheard-international.com/2026/09/an-exciting-opening

Così Island
The Metropolitan Opera gets its freak on — or about as close as it can —  in a revival of its Coney Island-set production of Così fan tutte.
https://parterre.com/2026/09/28/cosi-island/

Boston
Dystopian staging apart, BLO does Rossini proud with “William Tell”
bostonclassical.com.stagingrossini

Boston Lyric Opera celebrates 50th anniversary with production of „William Tell“
https://www.cbsnews.com/boston/news/boston-lyric-opera-anniversary-william-tell/

San Francisco
Simon Boccanegra in San Francisco
https://operatoday.com/2026/09/simon-boccanegra-in-san-francisco/

Heidi Stober stars and Clelia Cafiero leads great music in SFO’s Mary, Queen of Scots
https://seenandheard-international.com/2026/09/heidi-stober-stars-and-clelia-cafiero

Toronto
The Canadian Opera Company’s La Traviata: Verdi’s Tragic Heroine Finds Her Voice
The alternate cast of The Canadian Opera Company’s La traviata warmed up to their roles, fleshing out Verdi’s divine music.
https://classicalfm.ca/ludwig-van/toronto/2026/09/28/scrutiny-the-canadian

Recordings
CD Review: György Kurtág’s ‘Fin de partie’
https://operawire.com/cd-review-gyorgy-kurtags-fin-de-partie/

Ballet / Dance

Brno
Review: Radačovský’s Maska (Mask) for the National Ballet of Brno

https://www.gramilano.com/2026/09/radacovsky-mask-national-ballet-of-brno/

Review: John Neumeier’s Liliom lives anew with The Joffrey Ballet
https://www.gramilano.com/2026/09/john-neumeier-liliom-joffrey-ballet/

Rock/ Pop/Schlager

Öffentlicher Geburtstagsbrief
Heino sucht nach 60 Jahren die Versöhnung mit Freddy Quinn
Jahrzehntelang galten Heino und Freddy Quinn als musikalische Rivalen. Nun ging Heino zum 95. Geburtstag des Musikers einen überraschenden Schritt und gratulierte ihm mit einem persönlichen Brief zum Jahrestag.
Web.de.magazin,heino.freddy Quinn

Sprechtheater

Wien/ Nestroyhof Hamakom
Anne Bennent vergoldet ja auch ein öffentliches Klo
(Bezahlartikel)
Wenn die wundervolle Schauspielerin Anne Bennent spielt, erübrigt sich die Frage, ob sich der Text von Marlene Streeruwitz’ „Sturm.“ im Nestroyhof Hamakom wirklich lohnt.
DiePresse.com.anneBennent

Wien/Theater Experiment
Das Theater Experiment in Wien feiert 70. Geburtstag
Zum Jubiläum kommt August Strindbergs „Totentanz“ auf die Alsergrunder Bühne, die einen künstlerischen Neustart plant
DerStandard.at.story.experiment

Ausstellung/ Kunst

Wien
„Heimatlos“ im Jüdischen Museum: Wie flüchten? Wie ankommen? Wie erinnern?
Am Judenplatz werden anhand von Lebensgeschichten Fragen beantwortet, die sich im Zuge von Flucht und Neuanfang stellen.
DerStandard.at.story.heimatlos

Film

San Sebastian
Filmfestival: Von der Unerträglichkeit des Seins
Eindrücke vom 74. Filmfestival San Sebastián: Amy und Rosie kümmern sich um Menschen in prekären Lebenssituationen. Mal ist es ein obdachloser resignierter alter Mann, dem es egal ist, was aus ihm nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wird, mal ein aggressiv aufgeladener Jugendlicher, der mit seinen Pflegeeltern hadert, oder eine überforderte, alleinerziehende Mutter, die nicht versteht, warum ihr das Kind weggenommen wurde. Jedes dieser Schicksale hätte sich zu einem Sozialdrama ausbauen lassen, aber in dem nach seinen eigenen Worten vielleicht letzten Film Tender Loving Care fokussiert Mike Leigh nicht auf die Unterprivilegierten der Gesellschaft, sondern auf diejenigen, die ihnen zu helfen versuchen. Und vielleicht gerade deshalb gewann er in San Sebastián die goldene Muschel für den besten Film. Denn im Gegensatz zu manch anderen durchaus bewegenden, dramatischen oder beklemmenden Beiträgen gelingt es Leigh, von den Widrigkeiten des Lebens ohne Schwermut zu erzählen. Seine positive Energie nährt die Hoffnung, dass sich alles einfacher verkraften lässt, wenn Menschen zueinander halten und aufeinander Acht geben wie Amy, ihre liebenswerten Eltern und ihre befreundete Kollegin.
Von Kirsten Liese
https://ray-magazin.at/von-der-unertraeglichkeit-des-seins/

Wien/ intern

Wien
Umstrittener Stadthallen-Chef Zelenka geht vorzeitig
Co-Geschäftsführer Matthäus Zelenka räumt seinen Posten Ende des Monats. Beschwerden gab es stets viele über ihn. Im Vorjahr bekam er deshalb Thomas Waldner zur Seite gestellt, der nun alleiniger Chef ist.
Kurier.at.chronik

Politik

Die Wahrheit und die Lügen über den Islam in Europa
Die Panik vor dem Islam in Europa breitet sich aus. In mehreren europäischen Ländern ist mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung der Meinung, dass er mit westlichen Werten unvereinbar sei. Am 6. September erzielte die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt 43,8 % der Stimmen – ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl –, wobei sie vor einer „Islamisierung“ warnte und Zwangsabschiebungen versprach. Am selben Wochenende besetzten in Großbritannien Hunderte von mit Sturmhauben vermummten Randalierern Dover und skandierten „Stop the boats“ und „Christus ist König“. In Frankreich wird Marine Le Pens Forderung nach einem Verbot islamischer Kopftücher im öffentlichen Raum von 60 % der Wähler unterstützt.
News.at.diewahrheit

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Unter’m Strich

Österreich
So etwas bab es noch nie“: Helikopter-Diebe tricksten Luftraumüberwachung aus
Profi-Diebe tricksten die Luftraumüberwachung aus und lösten sich sprichwörtlich mit dem von Ex-Profisportler Thomas Morgenstern betriebenen Hubschrauber in Luft auf. Der Flugplatz-Betreiber war in der Nacht vor Ort und sah den tonnenschweren Heli noch wegfliegen.
https://www.krone.at/4314189

Schockfund in Kochbuch: Machen Deutsche uns jetzt das Schnitzel streitig?
Das Wiener Schnitzel gilt als kulinarisches Wahrzeichen Österreichs. Doch eine neue historische Spur sorgt nun für Aufregung: Die Wurzeln der panierten Spezialität könnten deutlich weiter nördlich liegen – in Deutschland.
https://www.krone.at/4313994