DIE FREITAG-PRESSE (9. JÄNNER 2026)
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Nachruf
Er machte die Metropolitan Opera stark
Der Werber Bruce Crawford, einst Chef der Metropolitan Opera und später Vorsitzender des Lincoln Center, prägte New Yorks Opern- und Musikwelt über Jahrzehnte. Er starb mit 96 Jahren in Manhattan. Seine Leidenschaft für die Oper begann bereits in den 1940er Jahren, als er erste Aufführungen im alten Metropolitan Opera House besuchte. Nach einer erfolgreichen Karriere auf Madison Avenue – unter anderem als Präsident, CEO und später Vorstandsvorsitzender des internationalen Werbekonzerns BBDO – wandte er sich in den 1970er-Jahren zunehmend seiner großen kulturellen Leidenschaft zu: der Oper. 1976 trat Crawford dem Vorstand der Metropolitan Opera bei, 1984 wurde er deren Präsident. Zwei Jahre später tauschte er den gut dotierten Posten in der Werbung gegen die Leitung des traditionsreichen Hauses ein. Von 1986 bis 1989 lenkte er die Geschicke der Met als General Manager – ohne professionelle Musikerlaufbahn, aber mit großem organisatorischem Geschick. Crawford setzte auf betriebswirtschaftliche Konsolidierung, reduzierte Produktionskosten und beendete die seit Jahrzehnten defizitären USA-Tourneen der Operngesellschaft. Gleichzeitig bewahrte er den künstlerischen Anspruch, indem er populäre Werke mit weniger zugänglichen Stücken kombinierte, etwa Puccinis Tosca neben Bergs Lulu. Damit wollte er, wie er sagte, »das Haus stark machen, aber nicht auf Kosten seiner Kunst«.
https://backstageclassical.com/er-machte-die-metropolitan-opera-stark/
Wien/ Staatsoper
Do., 8. Jänner 2026: Antonín Dvořák, Rusalka
Dass die heutige „Rusalka“ (die erste einer Viererserie) trotz gewisser Einschränkungen einen wunderbaren Eindruck hinterließ, ist überwiegend dem Hausdebütanten Robert Jindra zu verdanken, der dem, Staatsopernorchester eine wunderbare Leistung entlockte: Die Tempi waren langsam (vor allem in der ersten halben Stunde des ersten Aktes), aber niemals verschleppt, sondern die Musik konnte in Ruhe fließen und sich entfalten. Jindra trat, soweit ich es von der Galerie gesehen habe, durchaus unkonventionell an (mit weiß gefärbten Haaren mit Undercut), stellte sich aber in den Dienst der Musik und sorgte so für eine hervorragende musikalische Darbietung, gerade wenn man Revue passieren lässt, was in vergangenen „Rusalka“-Aufführungen so an Patzern und Kieksern passiert ist. Davon heute keine Spur (was für erste Aufführungen von Serien nicht alltäglich ist); ihn, den Musikdirektor des Prager Nationaltheaters, sollte man öfter holen.
forumconbrio.com
Wien/ Staatsoper
„Fledermaus“ in Wien: Jonas Kaufmann behauptet sich in der Niavarani-Show
Michael Niavarani mag den Landsleuten in Deutschland vielleicht kein Begriff sein. In Österreich spielt der gebürtige Wiener mit persischen Wurzeln in der Topliga der Kabarettisten. Als Frosch setzt er an der Wiener Staatsoper nicht nur Akzente, sondern vereinnahmt diese Partie. Jonas Kaufmann gesellt sich als ausgezeichneter Sängerdarsteller dazu. Fledermaus in Wien – des is a Mordsgaudi.
Von Jürgen Pathy
Klassik.begeistert.de
Waltraud Meier zum 70. Geburtstag: Magie auf der Opernbühne
Ihr Name ist für viele Klassikfans Musik: Waltraud Meier. Über Jahrzehnte prägte sie große Rollen ihres Repertoires, besonders von Richard Wagner. Von den 1980er Jahren bis in die frühen 2000er gab es kaum eine deutsche Sängerin, die international eine so große Bedeutung hatte wie sie. Am 09. Januar feiert Waltraud Meier ihren 70. Geburtstag. Unser Autor Maximilian Maier gratuliert.
BR-Klassik.de
Österreich
Wer tritt 2026 an? Das sind die Neuen im Kulturbetrieb
Das Jüdische Museum Hohenems, die Horten Collection, das Theater der Jugend und das in der Josefstadt sowie die Bundestheater bekommen neue Leitungen. Ein Überblick.
DerStandard.at.story.wer.tritt an
Berlin
Die Klassik-Tipps der Woche für Berlin: Frühlingshaftes von Schumann und „Das kalte Herz“ als Oper
Eine Uraufführung, ein Klavierkonzert von Rachmaninow und Neue Musik. Das sind unsere Tipps der Woche für Klassik in Berlin. Ihnen ist zu kalt? Dann ab in die Philharmonie, wo Dirigent Petr Popelka sein Debüt mit Schumanns „Frühlingssinfonie“ gibt. Auch in der Mendelssohn-Remise wird mit Schuberts „Forellenquintett“ Hoffnung auf wärmere Tage verbreitet. Aber vielleicht passt die Uraufführung von Matthias Pintschers Oper „Das kalte Herz“ am besten zur Jahreszeit. Zudem präsentiert das RSB selten gespielte Werke von Rachmaninow und Bruckner. Neues können Sie beim Ultraschall Festival kennenlernen.
Tagesspiegel.de.kultur.klassiktipps
Der schweigende Wald
Gesuchte Kälte: Am 11. Januar wird Matthias Pintschers Oper »Das kalte Herz« an der Berliner Staatsoper uraufgeführt. Vorneweg: Das Stück ist nichts für Kinder. An der Staatsoper kommt jetzt am Sonntag (18 Uhr) das Hauff-Märchen „Das kalte Herz“ zur Uraufführung, die Musik hat Matthias Pintscher (54) komponiert, das Libretto der Dichter Daniel Arkadij Gerzenberg (34). Empfohlen wird das der Abend ab 16 Jahre.
https://www.jungewelt.de/artikel/515257.oper-der-schweigende-wald.html
Uraufführung an der Staatsoper
Matthias Pintscher: „Wir eröffnen eine dunkle Welt“ Vorneweg: Das Stück ist nichts für Kinder. An der Staatsoper kommt jetzt am Sonntag (18 Uhr) das Hauff-Märchen „Das kalte Herz“ zur Uraufführung, die Musik hat Matthias Pintscher (54) komponiert, das Libretto der Dichter Daniel Arkadij Gerzenberg (34). Empfohlen wird das der Abend ab 16 Jahre.
https://www.bz-berlin.de/unterhaltung/staatsoper-kalte-herz-pintscher
Festivalstart von Ultraschall Berlin 2026 mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
Ultraschall Berlin startet am kommenden Mittwoch, 14. Januar 2026, im Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks. Damit läuten Deutschlandfunk Kultur und radio3 vom rbb den 28. Jahrgang ihres gemeinsamen Festivals für neue Musik ein.
NeueMusikzeitung/nmz.de.ultraschallberlin
Bonn
Triumph der Ameise
Peter Ronnefelds fulminante Oper „Die Ameise“ an der Bonner Oper. Wer ist Peter Ronnefeld? fragt man sich. Dabei war Ronnefeld doch Anfang der 60iger Jahre ein aufstrebender Musiker, dem eine glänzende Karriere vorausgesagt wurde. Er war in Star in der Dirigentenszene, Assistent von Herbert von Karajan, Chefdirigent in Bonn, 1963 mit nur 28 Jahren Generalmusikdirektor in Kiel, Cembalist im Concentus Musicus von Nicolas Harnoncourt. Engster Freund von Thomas Bernhard, der in seiner Kurzoper „Die Nachtausgabe“ eine Sprechrolle übernahm. Da war Ronnefeld 21 Jahre alt.
https://www.feuilletonfrankfurt.de/2026/01/08/triumph-der-ameise/
Hamburg / Düsseldorf
Architektur und Musik: Neue Opernhäuser für Hamburg und Düsseldorf
Innovative Architektur für die Kultur: Neue Opernhäuser sind für Hamburg und Düsseldorf geplant.
Kurier.at.wirtschaft.immo
Feuilleton
Welt der Musik
Karneval, Kirche, Business. Vor 350 Jahren starb Francesco Cavalli in Venedig. Ein Page spricht die Wahrheit aus! Nerillo aus Francesco Cavallis Oper „L’Ormindo“ von 1644. „Che cittá!“ singt er: „Was für eine Stadt, welche Sitten!“ Venedig im 17. Jahrhundert. Anscheinend waren manche Gassen der Lagunenstadt so rappelvoll wie heutzutage, und das Vergnügen nahm überhand. Ganz besonders zur Karnevalszeit. Hochkonjunktur für die Oper! Diese noch ziemlich junge neue Gattung der Musikgeschichte. Nur ein paar Jahrzehnte zuvor, um 1600, hatten akademische Kreise in Florenz die neue Kunstform ins Leben gerufen. Antike, mythologische Dichtung sollte singend belebt werden. Das fand aber gewissermaßen im Elfenbeinturm statt, in elitären, höfischen, adligen Kreisen. Fürsten feierten mit Pomp und Prunk sich selbst, ihre Macht, ihren Ruhm.
ndr.de.kultursendungen
Porträt Eleonora Buratto : Wie Kirschblütenblätter
Eleonora Buratto gehört zu jenen seltenen Stimmen, die schon mit einem einzigen Ton das Tor zu einer verborgenen Welt öffnen.
https://www.concerti.de/portraets/eleonora-buratto-2026/
Selbstdisziplin ohne Oberflächlichkeit
Der schweizer Flötist und Dirigent Peter-Lukas Graf ist gestorben. Er wurde 96 Jahre alt. Bis ins hohe Alter stand er auf der Bühne und prägte zahlreiche Musikerinnen und Musiker.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/peter-lukas-graf-floete-gestorben-100.html
Essen
Verdis „La Traviata“ ist wieder am Aalto Musiktheater zu sehen
Mit „La Traviata“ kehrt eine der populärsten Opern von Giuseppe Verdi auf den Spielplan des Aalto Musiktheaters zurück. Die Wiederaufnahme findet am Samstag, 17. Januar 2026, um 19:00 Uhr, im Aalto-Theater statt. Weitere Vorstellungen folgen am 30.01., am 01., 14. und 20.02., am 12.04. sowie am 16.05.2026. „La Traviata“ bedeutet „die vom Wege Abgekommene“ oder „die Verirrte“. Verdis Oper liegt die Handlung des Romans „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas dem Jüngeren über das Leben einer schwindsüchtigen, lebensfrohen Kurtisane in den Pariser Salons und ihren Wunsch nach einer Rückkehr in ein sinnerfülltes Leben zugrunde. Ein Jahr nach der zunächst wenig gelungenen Uraufführung 1853 in Venedig begann „La Traviata“ ihre beispiellose Erfolgsgeschichte.
Klamm.de.news
Algarve
Volles Haus beim Opern-Solidaritätskonzert des Rotary Clubs Estoi Palace International
Die Natur mag eingegriffen haben, aber die Musik hat gesiegt. Das „Concerto Solidário de Ópera“, das vom Rotary Club Estoi Palace International (RCEPI) organisiert wurde, sollte im historischen Teatro Lethes in Faro stattfinden. Aufgrund von Sturmschäden wurde das Konzert in letzter Minute in das Auditorium der Universität der Algarve verlegt. Trotz des Wechsels des Veranstaltungsortes war die Veranstaltung voll besetzt, und es blieb fast kein Platz frei.
theportugal.news
Links zu englischsprachigen Artikeln
Bremerhaven
Noteworthy Bremerhaven concert performance of I Capuleti e i Montecchi
seenandheard.international.com.noteworthy
Zürich
Madama Butterfly revival shines thanks to minimalist staging in Zurich
seenandheard.international.com.butterfly
London
London Symphony Orchestra announces John Harte as managing director
Harte, who was been Aurora orchestra’s chief executive since 2009, replaces Kathryn McDowell
TheGuardian.com.music.londensymphonie
New York
Metropolitan Opera 2025-26 Review: I Puritani
Sandro Sequi’s Production is Replaced by Incoherent New Production; Lisette Oropesa & Lawrence Brownlee Give Bel Canto Masterclass
https://operawire.com/metropolitan-opera-2025-26-review-i-puritani/
Review: PURITANI Is Bel Canto Bliss with Oropesa and Brownlee under Armiliato’s Baton
Rucinski and Van Horn Round Out Splendid Quartet in Troublesome Edwards Production of Bellini’s Final Opera
broadwayworld.com.bww.opera
Chicago
Guerrero, Grant Park Music Festival to explore the meaning of “American music” in nation’s 250th anniversary
The Grant Park Music Festival will serve up one of its most adventurous seasons in years in 2026, the first summer fully programmed by Giancarlo Guerrero.
chicagoclassical.review.com
Washington
“A World Of Pleasure”: The Delta King’s Blues at INseries
Who knew that a Faustian story would work so well in an American setting? All I can say after seeing this version by Damien Geter and Jarrod Lee is: Eat your heart out, Gounod.
https://operatoday.com/2026/01/a-world-of-pleasure-the-delta-kings-blues-at-inseries/
Obituary
Former Metropolitan Opera General Director Bruce Crawford Dies at 96
https://operawire.com/obituary-former-metropolitan-opera-general-director-bruce-crawford-dies/
Rock/Pop/ESC.Song.Contest
ESC-Wirbel: Israel führt schon jetzt die Wettquoten 2026 an
Noch ist der Eurovision Song Contest 2026 in weiter Ferne – doch die ersten Prognosen sorgen bereits für Diskussionen. Kaum sind die offiziellen Wettquoten veröffentlicht, zeichnen sie ein überraschend klares Stimmungsbild. Noch bevor konkrete Beiträge bekannt sind, liefern die ersten veröffentlichten Wettquoten zum Eurovision Song Contest 2026 bereits ein klares Signal: Die Buchmacher sehen früh einen Favoriten. An der Spitze der aktuellen Prognosen steht Israel.
oe24.at.osterreich.songcontest
Sprechtheater
Wiener Neustadt
Das Ungeheuer Mensch tobt in den Kasematten
Das Wortwiege-Festival startet am 25. Februar in seine 7. Saison: In diesem Jahr stehen in den Kasematten Wiener Neustadts zwei Stücke aus der Feder „Qualtinger/Merz“ sowie Kleists „Penthesilea“ auf dem Programm. Intendantin Anna Luca Krassnigg verpasste dem Festival diesmal das Motto „Ungeheuer. . . ist viel“.
https://www.krone.at/4006297
Ausstellungen/ Kunst
Wien/Museen
Belvedere vermeldet mit Besucherrekord und Visitor Center kommt 2028
Das letzte Jahr von Generaldirektorin Stella Rollig wird in den Ausstellungen ein „Jahr der Frauen“
DerStandard.at.story.belvedere.rollig
Medien
Die coolste „Momfluencerin“ kommt aus Wien: Stefanie Sargnagel hat ein Baby
Stefanie Sargnagel hat ihr Baby bekommen. Und bringt ein bisserl Ruhe in die so aufgeheizte Debatte rund ums Kinderkriegen und -haben.
DiePresse.at.stefaniesargnagel
Aus nach fast 30 Jahren: Diese Kultfigur wird bei den „Simpsons“ gestrichen
Bei den „Simpsons“ heißt es nach fast 30 Jahren Abschied nehmen von Duffman. Die Springfielder Duff Corporation versetzt die Figur nun in den Ruhestand, das berühmte Biermaskottchen verschwindet damit auch aus der Serie. Duffman gehörte seit seinem ersten Auftritt 1997 fest zur Serie. Mit rotem Cape, Sonnenbrille und Macho-Attitüde stand die Figur für Bierwerbung und humoristische Elemente, die jedoch in ein recht stereotypisches Männlichkeitsbild fielen.
Kurier.at.simpsons.duffy
Politik
Ukraine: Heftige Detonationen nahe der EU-Grenze. „Oreschnik“-Einsatz?
In der Nacht auf Freitag kam es im Westen der Ukraine unweit der Grenze zur EU zu mehreren schweren Luftangriffen. Aufgrund der Art der Detonationen und der Einschläge wird über den Einsatz der neuen russischen Mittelstreckenrakete „Oreschnik“ (Haselstrauch) spekuliert.
https://www.krone.at/4008923
Österreich
SPÖ-Insider: „Kern würde übernehmen, wenn Ludwig ihn unterstützt“
Was in diesen ersten Jännertagen 2026 quer durch sämtliche Medien berichtet wird, wussten oe24-Leser freilich bereits 2025: dass eine Mehrheit von SPÖ-Bundesländern sich ein Comeback von Ex-Bundeskanzler Christian Kern wünschen würde. Der Hintergrund: Die SPÖ liegt in Umfragen – ähnlich wie die ÖVP – bei unter 20 Prozent. Am 7. März wiederum findet der SPÖ-Parteitag statt. Beim roten Vorstand am 14. Februar könnte noch ein anderer Kandidat für den Parteivorsitz nominiert werden – laut Statut.
oe24.at.spö.vorsitz
Österreich
Die Grüne im Ausschuss: Nina Tomaselli: Streitlustig, aber mit Witz
Sie ist laut, resolut und streitlustig, sie macht aber auch gerne Witze. Die Grüne Stürmerin im Untersuchungsausschuss, Nina Tomaselli, bleibt selten unbemerkt. Die 40-jährige Vorarlbergerin hat sich im Ibiza-U-Ausschuss 2020 einen Namen als grüne Chef-Aufdeckerin gemacht.
https://www.krone.at/4008181
Wien
Förderskandal in Kindergärten: Strengere Kontrolle, mehr Kündigungen
Die MA 10 reagiert auf den desaströsen Bericht des Stadtrechnungshofes. Man kontrolliere inzwischen strenger und sanktioniere härter. Dubiose Abrechnungen und viel zu wenig Personal für Kontrollen: Der neue Bericht des Wiener Stadtrechnungshofs (StRH) stellt massive Mängel bei der Verwendung von Fördergeldern in privaten Kindergärten fest – und bei der für Kontrollen zuständigen MA 10 (Wiener Kindergärten). Dass Karin Broukal, seit Ende 2022 Leiterin der MA 10, noch am selben Tag der Veröffentlichung Medien zum Hintergrundgespräch lädt, zeigt, für wie schwerwiegend man den Prüfbericht wohl auch intern hält.
Kurier.at.foerderskandal
Wirtschaft
Erfurt
Folge der About-You-ÜbernahmeZalando schließt Standort Erfurt mit 2700 Beschäftigten
Zalando ordnet nach der Übernahme des Rivalen About You sein Logistiknetz neu und schließt sein Verteilzentrum in Erfurt. Der Standort werde bis Ende September 2026 aufgegeben, teilte Europas größter Online-Modehändler mit. Rund 2700 Beschäftigte sind davon betroffen. Zalando kündigte Verhandlungen über einen Sozialplan mit dem Betriebsrat an. Zudem würden Verträge mit externen Betreibern von drei Logistik-Standorten im Ausland nicht verlängert.
wwwntV.de.wirtschaft.erfurt
Mathematik
Algebraische Geometrie: Stringtheorie liefert rätselhaften Mathe-Beweis
Seit Jahrzehnten versuchen Mathematiker vergeblich, bestimmte Gleichungen einzuordnen: Haben sie einfache oder komplizierte Lösungen? Ein ungeahnter Ansatz aus der Stringtheorie führt die Fachwelt nun aus der Sackgasse. Im August 2025 erschien eine Arbeit, die ein wichtiges Problem der algebraischen Geometrie mit völlig neuen Methoden zu lösen verspricht. Das hat in der Fachwelt für Aufsehen gesorgt. Doch während einige Forschende darin die Zukunft ihres Fachgebiets sehen, zeigen sich andere skeptisch, ob die Veröffentlichung wirklich das halten kann, was sie in Aussicht stellt. Die Arbeit dreht sich um sogenannte Polynomgleichungen, die zu den einfachsten und verbreitetsten Gleichungen der Mathematik gehören
spektrum.de.news
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Unter’m Strich
Östereich
Laut und zu gefährlich. Genug geknallt: Fast 130.000 fordern Böller-Verbot
Nach Silvester ist vor Silvester – schon fast 130.000 Menschen fordern via Petition ein Böller- und Raketenverbot für Private. Im Innenministerium setzt man (noch) auf Eigenverantwortung. Am Abend des 2. Jänner verlor eine Familie aus Langenrohr (NÖ) ihr Hab und Gut – eine Rakete setzte ihr Haus in Brand. Tags darauf fand ein Zehnjähriger in Wien einen Böller. Als er ihn zündete, verlor er mehrere Fingerglieder. Ebenso dürfte es eine Rakete gewesen sein, die in der Silvesternacht in Traun (OÖ) einen Gebäudekomplex in Brand gesteckt hatte. Es ist eine Liste an Bränden und Verletzungen, die sich beliebig fortsetzen ließe. Jahr für Jahr erwischt es zu viele, ohne dass sie etwas dafür können. Und seit Jahren läuft die Diskussion, ob man private Böllerei verbieten sollte.
https://www.krone.at/4007038
Die beliebtesten Vornamen Österreichs: Ist Ihr Name dabei?
Welche Namen haben frischgebackene Eltern am häufigsten vergeben? Durchsuchen Sie unsere Liste und finden Sie Ihren Namen. Es ist eine Entscheidung, die nicht leichtfällt. Wie soll man das eigene Kind nennen? Auf der einen Seite soll der Name einzigartig, auf der anderen Seite alltagstauglich sein. Manchen Eltern fällt die Entscheidung besonders schwer. Deshalb werden immer öfter sogenannte „Baby Name Consultants“ beauftragt, um Hilfe bei der Namensfindung zu erhalten. „In einem deutlichen Aufwärtstrend liegen bei den Buben die Namen Adam, Anton, Carlo, Emilio, Kian, Leano, Leo, Maleo und Theodor“, erklärte jüngst der deutsche Namensforscher Knud Bielefeld im KURIER-Interview. Mehr Trends für das neue Jahr können Sie hier nachlesen.
Kurier.at.vornamen
Christina Kaneider: „Es braucht einen Wandel in der gegenwärtigen Sterbekultur“
Die Ärztin und Sterbebegleiterin Christina Kaneider spricht über die mediale Aufmerksamkeit nach der Begleitung von Niki Glattauer, über Vorurteile gegenüber assistiertem Suizid und darüber, warum es aus ihrer Sicht einen grundlegenden Wandel der österreichischen Sterbekultur braucht.
News.at.sterbekultur
