DIE DONNERSTAG-PRESSE (8. OKTOBER 2026)

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Wien
Kunst- und Kulturbericht 2025: Ausgaben sanken um 1,47 Prozent
Die Budgetausgaben im Kulturbereich sanken von 632,49 auf 623,19 Millionen Euro. Kulturminister Babler spricht von „schwierigen Rahmenbedingungen“. „Gerade in Zeiten knapper Mittel zeigt sich, wie unverzichtbar öffentliche Kulturausgaben sind: Sie bilden eine Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, künstlerische Innovation und internationale Sichtbarkeit, und sie entfalten auch eine messbare wirtschaftliche Wirkung. Kunst und Kultur setzen Impulse für Tourismus und Stadtentwicklung, schaffen Arbeitsplätze und tragen zur Wertschöpfung bei“, so Babler, der als neu entstandene Initiativen exemplarisch das Gold & Pech Theater in der Steiermark und das Tanzfestival Zugzwang in Kärnten anführt. „All das unterstreicht die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen und verlässlicher Förderung, gerade auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.“
DerStandard.at.story.kulturbudget

Wien/ Staatsoper
Mörderischer Lustrausch
Verbindende Liebes- und Sexspiele von Zemlinsky und Bartók.
orpheusmagazin.florentinische.tragödie

Kritik Oper: „Eine florentinische Tragödie“ / „Herzog Blaubarts Burg“ – Paartherapie mit Todesfolge
Ein Paar verliebt sich, heiratet und eröffnet ein Luxusmöbelgeschäft. Es floriert, die Ehe erkaltet. Kein Sex, dafür Streit, Kränkungen und Wut. So beginnt Vasily Barkhatovs Inszenierung von Alexander Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ nach Oscar Wilde. Mit Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ verbindet der Regisseur sie zur Geschichte einer Ehe. Alain Altinoglu und das Staatsopernorchester entfalten Zemlinskys spätromantische Sinnlichkeit und Bartóks herbe Klangschärfe.
falter.at.paartherapie

Wien/Musikverein
Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker: Dieser Bruckner macht süchtig
Die Wiener Musikwelt befindet sich im Bruckner-Muti-Fieber. Und das erscheint allzu verständlich, lässt sich doch ein vergleichbar klanglicher Reichtum in diesem Monumentalwerk des österreichischen Spätromantikers höchst selten vernehmen. Zudem wird hier nahezu priesterlich die Musik mit der großen Gesanglichkeit unter weiten Atembögen zelebriert, auf die sich Wiener Philharmoniker in so unnachahmlicher Weise verstehen.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musikverein
Musikverein: Bei Igor Levit entfaltet jeder Beethoven seine individuelle Größe (Bezahlartikel)
Igor Levit widmete sich bei der Fortsetzung seines Beethoven-Klaviersonaten-Zyklus besonders eindringlich den weniger bekannten Werken, entdeckte sie vielfach förmlich neu.
DiePresse.com.igorlevit

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Klingende Sowjetgeschichte mit Gidon Kremer
(Bezahlartikel)
Gubaidulina zeigt sich verspielt, Schnittke schneidet eine Fratze, und Prokofjew unterhält bei den Wiener Symphonikern unter Elim Chan und mit dem Violinsolisten Gidon Kremer.
DiePresse.com.konzerthaus

Märchenhaft? Die Wiener Symphoniker, Elim Chan und Gidon Kremer im Konzerthaus
Das Orchester der Stadt Wien entführte mit Musik des 20. Jahrhunderts ins Reich der Fantasie
DerStandard.at.story.maerchenhaft

Elim Chan: Märchenhafter Beginn einer künstlerischen Partnerschaft (Bezahlartikel)
Die Dirigentin Elim Chan debütierte zu Beginn ihrer Partnerschaft mit den Wiener Symphonikern im Konzerthaus.
Kurier.at.elim.chan.symphoniker

Berlin
Das DSO in der Philharmonie: Kazuki Yamada und Alice Sara Ott gehen die großen Fragen an (Bezahlartikel)
Maja Göpel macht die Polykrise zum Thema des Abends, Kazuki Yamada zeigt, wie wandelbar er als Dirigent ist und Alice Sara Ott brilliert mit raumerweiternden Klängen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/das-dso-in-der-philharmonie-kazuki-yamada

Dresden
Wo ist die Idee?
Mit Verdis „Un ballo in maschera“ wird die erste Premiere der Semperoper in den Händen von Chefdirigent Daniele Gatti musikalisch zum Traum, bleibt szenisch allerdings kaum mehr als die Flucht vor einer Deutung. Nein, da hat sich wohl niemand verhört. Schon in der Ouvertüre der ersten Saisonpremiere ist vom Orchestergraben der Semperoper deutlich vernehmbar ein Singen zu hören. Eigentlich kann das nur Chefdirigent Daniele Gatti sein, den das glutvolle Melos in Verdis „Maskenball“ zum Schwelgen verführt. Und in der Tat ist es ja hinreißend, dass der satt-sonore Sound des dunklen Dresdner Staatskapell-Tons auf die mittlere Reifeepoche des Komponisten trifft, der in dieser von der Zensur arg gebeutelten Partitur zwischen Grand Opéra und Kammerspiel längst auf der Höhe seines Schaffens angekommen ist. Auch wenn der Handlungskern arglistig gesprochen in einem Satz erzählt ist: Wie angekündigt wird ein Politiker erdolcht.
concerti.de.oper.semperoper

Hamburg
Staatsoper Hamburg: „Don Giovanni“, Wolfgang Amadeus Mozart
„
Giocoso“ war Mozarts „Dramma“ DON GIOVANNI bei dieser Nachmittagsaufführung in der Hamburgischen Staatsoper tatsächlich – und dies bis zum Schlussapplaus, als Elbenita Kajtazi(Donna Anna) leicht stolperte und dabei einen Schuh verlor, als sie den Dirigenten Omer Meir Wellber aus den Kulissen abholen wollte. Don Giovanni (Andrzej Filonczyk) und Leporello (Krzysztof Bączyk) knieten sich beide umgehend hin und halfen Donna Anna wieder in ihren Schuh. Aber auch während der Aufführung gab es einiges zum Schmunzeln und ganz viel zu sehen, vielleicht etwas zu viel.
https://deropernfreund.de/staatsoper-hamburg/51132/

Essen
Aalto-Theater Essen: „Das Wunder der Heliane“, Erich Wolfgang Korngold (zweite Besprechung)
Ein Tyrann knechtet sein Reich. Im Kerker hält er einen mysteriösen Fremden gefangen, dem das Volk magische Kräfte zuschreibt. Eine junge Frau schleicht sich hinab, verfällt dem Gefangenen und zieht sich vor ihm aus. Der Herrscher kocht vor Eifersucht, sinnt auf Rache… Nein, das ist nicht „Salome“, sondern Erich-Wolfgang Korngolds „Das Wunder der Heliane“. Ein Libretto voller Prototypen: der Herrscher, der Fremde, die Botin, der Pförtner, der Richter. Nur die Titelheldin trägt einen Namen – Heliane, die Leuchtende. Aber Textdichter Hans Müller hat noch weit mehr in den Thermomix seines jugendlichen Schaffens geworfen: Der Fremde bringt Lachen und Heil – beides steht in diesem Land unter Todesstrafeä
Von Sibylle Eichhorn
DerOpernfreund.de.theater.essen

Dresden
Was Sachsens Theatern blüht
Sachsens Kulturszene läuft Sturm gegen den geplanten Doppelhaushalt 2027/28. Der Gesamthaushalt wächst auf rund 53,5 Milliarden Euro, bei der Kultur sind dennoch Einschnitte geplant. Wir zeigen, wen es besonders hart trifft. Rund 1.000 Kulturschaffende demonstrierten am Montag vor der Semperoper unter dem Motto »Kultur braucht Zukunft – Sachsen braucht Kultur«. Nach Angaben der Grünen soll die institutionelle Förderung kommunaler Theater und Orchester 2027 im Schnitt um 6,3 Prozent und 2028 um 10,1 Prozent gegenüber 2026 sinken. Der Deutsche Bühnenverein fordert dagegen mindestens eine Fortschreibung auf dem Niveau von 2026 – plus Ausgleich der Kostensteigerungen. Die Gewerkschaft VERDI warnt, angemessene Entgelte und Gagen seien sonst nicht mehr zu gewährleisten.
https://backstageclassical.com/was-sachsens-theatern-blueht/

Düsseldorf
Düsseldorf stoppt Opern-Neubau: Mitarbeitende fürchten um Arbeitsplatz
Der Neubau der Düsseldorfer Oper ist wegen hoher Kosten gestoppt worden. Wie geht es jetzt am alten Standort für die Oper weiter? An der Oper wird in diesen Tagen viel telefoniert und diskutiert. Auch der technische Leiter Philip Rabe schaut voller Sorge in die Zukunft. Der Sanierungsbedarf zeigt sich hier am Standort an der Heinrich-Heine-Allee an jeder Ecke – vor allem im Foyer. Hier stützen aktuell vier provisorische Säulen das Dach: „Die Statik lässt uns jetzt noch Zeit bis 2028, danach gibt es keine Zulassung mehr. Die Tragkonstruktion rostet“, erklärt Rabe.
https://www1.wdr.de/nrw/duesseldorf/alte-oper-duesseldorf

Mainz
„Lohengrin“ in Mainz: Das Glück bleibt Illusion
Richard Wagners „Lohengrin“ wirkt in Erik Raskopfs Inszenierung am Staatstheater Mainz, dem „Opernhaus des Jahres“, oft statisch.
FrankfurterAllgemeine.de.lohengrin.in.mainz

Köln
Theaterpreis „Faust 2026“ an Brigitte Fassbaender
Die langjährige Intendantin des Tiroler Landestheaters wird in Köln für ihr Lebenswerk geehrt
DerStandard.at.story.faust.preis

Jubiläum
Er weiß, wie man ein Orchester erzieht
Der Schweizer Dirigent Charles Dutoit hat das Symphonieorchester von Montréal auf die Weltkarte der Musik gehoben. Dann kam ein Karriereknick. An diesem Mittwoch wird er 90 Jahre alt.
Frankfurter.Allgemeine.net.dutoit

Tonträger
Daniil Trifonov: Mi Historia Americana „Sur“ (Podecast)
Auf seinem neuen Doppel-Album spielt der russische Pianist Daniil Trifonov zahlreiche Stücke aus Südamerika
radiodrei.de.programm

Bücher
Der Herr der Diven: Autobiografie des Münchner Sängeragenten Germinal Hilbert
Weinende oder zu tief singende Sopranistinnen, ein Star-Dirigent mit Zahnpasta-Tuben – doch die Autobiografie des Sängeragenten Germinal Hilbert ist mehr als eine Anekdoten-Parade. Hier schreibt ein Kenner und Mahner.
MuenchnerMerkur.de

Wien
Ehrung für Austro-Pop-Legende: Zum 80er: Danzer bekommt Gedenktafel an Kindheitshaus
Georg Danzer wäre heute 80 Jahre alt geworden, zur Feier des Tages wurde eine Ehrentafel in seinem Namen am Wiener Gürtel enthüllt. Wo heute viel Verkehr rollt, schlug einst Georg Danzers Herz: Am Gaudenzdorfer Gürtel 47 wuchs der unvergessliche Austropop-Pionier auf – ab heute ist an dieser Stelle die Ehrentafel in seinem Namen zu sehen. Ein ganzes Lied hatte er dieser Adresse auf seinem Album „von Scheibbs bis Nebraska“, erschienen 2005 gewidmet.
Heute.at.georg.danzer

Dresden
Patrice Aminati bekommt eigenes Format beim Semperopernball
Die Dresdner Influencerin trifft in Kurzvideos Prominente und die Macher hinter dem Ball. Ihr erster Gesprächspartner ist der neue Moderator Riccardo Simonetti. Die Dresdner Moderatorin und Influencerin Patrice Aminati übernimmt ein neues Social-Media-Format rund um den Semperopernball. Unter dem Titel „Patrice trifft“ interviewt sie Prominente und die Köpfe hinter den Kulissen.
t-online.dresden.semperball

Links zu englischsprachigne Artikeln

Piacenza
Teatro Municipale di Piacenza 2025-26 Review: La Bohème
https://operawire.com/teatro-municipale-di-piacenza-2025-26-review-la-boheme/

Budapest
Sir John Eliot Gardiner’s exciting debut with the Budapest Festival Orchestra
seenandheard.international.com.gardiner

Bukarest
Tannhäuser Opens Bucharest Opera 2026-27 Season with Acclaim
Two sold-out performances end with standing ovations.
romaniajournall.ro.tannhaeuser

London
Heart and Soul in Britten and Schumann at the Wigmore Hall
This recital, performed by the Irish tenor from County Wicklow, Robin Tritschler, and Somerset’s own Claire Barnett-Jones, with the sterling James Baillieu as accompanist, featured four of Britten’s works and a song cycle by Schumann.
operatoday.com.heart.and.soul.inbritten

Glasgow
Patrick Hahn conducts a glorious Shostakovich Fifth and an overlooked Schnittke concerto in Glasgow
seenandheard.international.com.patrick.hahn

Salt Lake City
Utah Opera’s 2026/27 Season Blends Classic and Contemporary Storytelling
https://www.saltlakemagazine.com/utah-operas-2026-27

San Francisco
Renée Fleming’s Strauss Still Captivates — Even as Time Catches Up
Renée Fleming has spent decades making Richard Strauss‘ music her own. With the San Francisco Symphony, the celebrated soprano returned to one of his crowning achievements, Four Last Songs.
https://www.sfcv.org/articles/review/renee-flemings-strauss-still-captivates-even-time-catches

Toronto
Review: COSĺ FAN TUTTE at Four Seasons Centre For The Performing Arts
Atom Egoyan’s vision of Mozart’s Masterpiece
broadwayworld.com.toronto

Recordings
Beethoven: The Last Three Piano Sonatas (Mitsuko Uchida)
Uchida’s leave-taking of the last sonatas is magisterial.
limelight.arts.com 

Obituary
Opéra de Lyon Former Director Louis Erlo Dies at 97
https://operawire.com/obituary-opera-de-lyon-former-director-louis-erlo-dies-at-97/

Ballett/ Tanz

Dresden/Semperoper
John Crankos Ballett Onegin altert nicht
Das Bühnenbild schuf Jürgen Rose. Es ist sicher einer der schönsten Ballettdekorationen, die man heute noch sehen kann. Allein das lohnt schon den Weg nach Dresden. Vom Tänzerischen her nahm SeoHyeon Jeong als Tatjana für sich ein. Wie sie sich im ersten großen Pas de deux von ihrem Partner herumwirbeln ließ, war beeindruckend, auch darstellerisch durchlebte sie ihre Partie überzeugend.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Sprechtheater

Wien/Theater Drachengasse
„Apokalypse – wir sinken nicht!“ – Hier wird dem Weltuntergang getrotzt
In seiner neuen Inszenierung setzt sich das Kollektiv Dorn°Bering mit Apokalpysen auseinander – denen der Vergangenheit und denen der Zukunft
DerStandard.at.apokalypse

Ausstellungen/ Kunst

Venedig
Riesige Ausstellung. Venedig widmet diesem Modeschöpfer ganzes Museum
Die berühmte italienische Stadt darf sich über eine neue Attraktion freuen. Und diese zollt dem Modeschöpfer Pierre Cardin Tribut.
https://www.krone.at/4323511

Wissenschaft

Stockholm
Physik-Nobelpreis geht an Neutrinoforscher Halzen
Der Nobelpreis für Physik geht an den belgisch-amerikanischen Forscher Francis Halzen. Der Wissenschaftler erhalte die Auszeichnung für seine Pionierarbeit bei der Erforschung von Neutrinos – also Elementarteilchen – am Südpol, wie das Nobelkomitee mitteilte.
tagesschau.de.nobelpreis

Politik

Österreich
Wie menschenverachtend kann ein Sozialdemokrat sein?  Bezahlartikel
Eine Partei in Panik sucht schon wieder eine neue Führung. Wer so mit eigenen Genossen umgeht wie die SPÖ seit 2016, hat Bruno Kreisky nicht verstanden.
DiePresse.com.sozialdemokrat

Nach Babler-Beben das nächste Kapitel“ – neues SPÖ-Duo legt Fahrplan vor
Holzleitner und Kucher wollen die zerstrittene SPÖ wieder zusammenführen. In einem gemeinsamen Brief erklären sie nun den neuen Fahrplan der Partei.Die SPÖ will nach den jüngsten Turbulenzen wieder Geschlossenheit demonstrieren. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubobmann Philip Kucher wenden sich nun gemeinsam an die Partei und legen dar, wie es nach dem angekündigten Rückzug von Andreas Babler weitergehen soll.
Heute.at.die.neue.fuehrung

Nach Personalrochaden: „Riesenerfolg“: Babler feiert sich & SPÖ in Video
Nach den turbulenten letzten Tagen und Wochen innerhalb der Bundes-SPÖ hat sich (Noch)-Parteichef Andreas Babler in einem Video an seine Wählerschaft gewandt. Darin zeigte er sich stolz, was er in den vergangenen dreieinhalb Jahren innerhalb der Sozialdemokratie geschaffen habe. Die angekündigten Personalrochaden seien ein Zeichen von Einigung und Stärke der die Partei.
https://www.krone.at/4322829

Österreich
Rote Zukunft ist offen: Dornauer: „Babler hat sich einzementiert“
Rauswurf im Vorjahr, doch Tirols Ex-SPÖ-Chef Georg Dornauer kennt „seine“ Partei immer noch sehr gut. Babler „hat sich mit der vermeintlichen Demokratisierung der SPÖ einzementiert“, sagt er zu krone.tv.
https://www.krone.at/4323585

Österreich
„Krone“-Kommentar
Krokodilstränen für den Zerstörer der SPÖ
„
BMW“ – das war das Codewort für die SPÖ-Sitzungen am vergangenen Sonntag. Gemeint war da nicht die deutsche Edel-Automarke, sondern etwas ganz Banales: „Babler muss weg!“ So lautete abgekürzt das Ziel der Babler-Gegner und -Skeptiker in der Partei. Am späten Sonntagabend wurde versichert, sie hätten dieses Ziel erreicht. Doch die Zweifel wachsen: Der umstrittene Mann bleibt zumindest bis Jahreswechsel Vizekanzler und bis zu einem Parteitag in einem halben Jahr auch SPÖ-Chef – nur mit einer treuen Dienerin und einem treuen Diener an der Seite. Artig bedanken sich die beiden, Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher, bei Babler für seine großartigen Dienste. So wie es krokodilstränend von mehreren Seiten kommt – in ergebenstem Dank für seine „Einleitung eines geordneten Prozesses“.
https://www.krone.at/4325046

Österreich
Kampfkandidatur? Zeiler an SPÖ: „Werde es mir nicht nehmen lassen“
Nach seinem Wahlkampfvideo am Dienstag lässt Medienmanager Gerhard Zeiler (71) nur einen Tag später mit einem neuerlichen Video aufhorchen. Darin nimmt er erstmals Stellung zur angekündigten Personalrochade der Bundes-SPÖ. Seine Aussagen sind eine deutliche Kampfansage Richtung Löwelstraße und untermauern seine Ambitionen zur Übernahme des Parteivorsitzes.
https://www.krone.at/4324939

Wien
Rucks Kosten-Explosion: Kammer-Boss zahlte Millionen für Beratung und PR
Ende Juli stolperte Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck über Postenschacher und Sexismus-Sager, die er in einer bunten Männerrunde zu Protokoll gab. In einem Weinkeller in der Wiener Innenstadt. Und so verwundert es dann auch kaum, dass die Kammer in der Ära Ruck sogar im Genussmagazin Falstaff des PR-Beraters Wolfgang Rosam Inserate schalten ließ. 2023 und 2024. Für je 85.000 Euro. Per Direktvergabe. Das sind nur Details am Rande aus neuen internen Unterlagen, die der „Krone“ vorliegen.
https://www.krone.at/4324322

Ein Abend Heymishkeyt: Wenn Wien wieder Jiddisch spricht
Jiddisch gilt als vergessene, tote Sprache. Nun keimt die jahrhundertealte Tradition mitten in Wien wieder auf. Zu Besuch bei einem jiddischen Kabarettabend, der Geschichte mit der Gegenwart verwebt.
News.at. wenn.wien.wieder.juedisch.spricht

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Unter’m Strich

Berlin, München, Hamburg
Affäre beim BNDSpionageverdacht: Ex-Geheimdienstchef August Hanning verhaftet
Der frühere BND-Präsident soll noch Jahre nach seinem Ausscheiden geheime Informationen aus der Behörde erhalten und möglicherweise verkauft haben – an fremde Mächte? Es wäre einer der ganz großen Spionagefälle der Bundesrepublik.
SueddeutscheZeitung.de.politik