DIE DONNERSTAG-PRESSE (27. AUGUST 2026)
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Dirigent Aurel Dawidiuk: „Weder zu viel Neues, noch zu viel Klassik“
Mit Klavier und Orgel fing für Aurel Dawidiuk alles an. Inzwischen ist er Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker – und mit 25 Jahren der wohl jüngste GMD Deutschlands. Im Interview erzählt er, warum Musik machen einem Generationenvertrag ähnelt, gibt Einblicke in seine Pläne für die kommenden Jahre in Bochum – und erzählt, warum es dafür auch Mut braucht.
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Salzburg/Festspiele
Tops und Flops So waren die Salzburger Festspiele 2026
Von Jörn Florian Fuchs
Die Salzburger Festspiele präsentierten einen überwiegend fulminanten Musiksommer. In den Kneipen, Gaststätten und Pausengesprächen war der Konflikt um die Personalie Hinterhäuser präsent. Musikalisch bleiben mit Ausnahmen vor allem gelungene Aufführungen hängen.
BR-Klasssik.de.bilanz
Wien
Musiktheater-Lebenswerk-Preis für Anja Silja
Die 86-jährige Sopranistin Anja Silja wird am 8. September bei der Verleihung der Österreichischen Musiktheaterpreise in der Votivkirche den Preis für das Lebenswerk erhalten. „Anja Silja hat Rollen nicht ausgelegt, sie hat sie sich angeeignet – mit einer Direktheit, die dem Musiktheater ihrer Generation oft fremd war. Wo andere Werktreue suchten, suchte sie den Zugriff auf die Figur, ihre Widersprüche, ihre Abgründe“, begründete Preis-Initiator Karl-Michael Ebner die Wahl. Die Berlinerin wurde bereits als Kind von ihrem Großvater Egon van Rijn in Gesang unterrichtet und gab mit zehn Jahren ihr erstes Konzert. 1956 debütierte sie am Staatstheater Braunschweig als Rosina im „Barbier von Sevilla“. Mit 19 Jahren sang sie in Wien und Aix-en-Provence bereits die Königin der Nacht.
https://wien.orf.at/stories/3368496/
Salzburg
Nicht nur nach prominenten Namen suchen
In einem Interview mit den Salzburger Nachrichten äußert Intendantin Karin Bergmann sich über die Zukunft der Salzburger Festspiele. Bei der Suche nach einer dauerhaften Nachfolge für die Festspielintendanz hält sich die derzeitige Intendantin der Salzburger Festspiele, Karin Bergmann, in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten zurück. Sie selbst war nach der vorzeitigen Trennung von Markus Hinterhäuser als Übergangsintendantin verpflichtet worden. Entscheidend sei es, eine Persönlichkeit zu finden, die die besondere Struktur des Festivals akzeptiere und gestalten wolle. Der künftige Intendant oder die künftige Intendantin müsse mit unterschiedlichen Zuständigkeiten und Interessen umgehen können. »Da muss jemand Lust darauf haben«, sagte Bergmann den Salzburger Nachrichten.
https://backstageclassical.com/nicht-nur-nach-prominenten-namen-suchen/
Salzburger Festspiele 2026: Jubel für alte und neue Klassiker – und ein vorgezogenes Finale (Bezahlartikel)
Zwei gefeierte Opern-Triumphe, bejubelte Nobelpreisträger-Uraufführungen im Schauspiel, gewohnt starke Konzerte: Künstlerisch und wohl auch wirtschaftlich war der letzte voll von Markus Hinterhäuser verantwortete Sommer außerordentlich erfolgreich: Eine Festspiel-Bilanz.
DiePresse.com.finale
Berliner Philharmoniker begeistern mit Petrenko
Stürmisch bejubelt: Kirill Petrenko und seine Berliner Philharmoniker begeisterten mit zwei Konzerten bei den Salzburger Festspielen.
https://www.krone.at/4269163
Aus Nacht zum Licht: Wo Petrenko und die Berliner glänzen (Bezahlartikel)
Bei Skrjabins „Divin Poème“, seiner Symphonie Nr. 3, bewiesen die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko ihre Klasse.
DiePresse.com.zumLicht
Petrenko und Thielemann: Berlins Star-Dirigenten in Salzburg gefeiert:
Kurz nach Saisonbeginn Ende August gehen die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko auf Konzertreise. Ihre ersten zwei Termine haben sie traditionell bei den Salzburger Festspielen, so auch 2026. Beim ersten Konzert in Österreich am Sonntag gaben sie dasselbe Programm wie zwei Tage zuvor in der Berliner Philharmonie (Elgar und Tschaikowsky). Gestern dann Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem Norweger Leif Ove Andsnes am Piano und die 3. Symphonie von Alexander Skrjabin (1872-1915).
BerlinerZeitung.de
Ein Tanz um Kurtágs Schatztruhe
Das Finale der Festspiel-Reihe Hommage à Kurtág am Mittwoch (25.8.) im Großen Saal des Mozarteums war ein Fest spielerischen Musizierens. Patricia Kopatchinskaja hatte eine illustre Gruppe um sich geschart, die an diesem höchst unterhaltsamen Abend ein quicklebendiges Ensemble ergaben. Es wurde nicht nur feine Musik gemacht, es wurde auch fröhlich agiert. Die geigende Charismatikerin Kopatchinskaja war die Anführerin eines Sextetts, welches nicht nur mit Delikatesse und oft gleichzeitig Tanzbodenlaune seine Instrumente spielte, sondern auch mimisch und gestisch verschiedene Rollen verkörperte. So war der Klarinettist Reto Bieri clownesk unterwegs und die nur im ersten Teil anwesende famose Pianistin Olga Pashchenko gleichsam der ruhende Pol.
DrehpunktKultur.at.tanzumkurtag
München
Die Opera incognita mit „König Roger“: Oper zwischen Mumien und Hieroglyphen
Die Lust der Opera Incognita auf Entdeckungen und unkonventionelle Spielorte ist ungebremst. Jetzt spielt das freie Münchner Kollektiv Karol Szymanowskis „König Roger“ im Ägyptischen Museum.
sueddeutscheZeitung.de.opera.incognita
Budapest
Festival Arcus Temporum: Das Geheimnis der Geduld (Bezahlartikel)
Das Festival „Arcus Temporum“ in der Abtei Pannonhalma zeigt mit Musik von Bach und Kurtág, wie sinnvoll es ist, nicht zu schnell vorwärts zu kommen.
frankfurterAllgemeine.net.budapest
Feuilleton
KI in der Klassik: Wie ein ökologisches Reservat
Künstliche Intelligenz dringt immer mehr in jeden Lebensbereich ein. Auch in die klassische Musik: Wo wird die KI bereits genutzt? Wie könnte die KI die klassische Musik verändern? Und welche Rolle bleibt auch in Zukunft für Menschen? Eine Spurensuche.
BR-Klassik.de.aktuelles.news.feuilleton
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
An outstanding and moving centenary tribute to György Kurtág at the Salzburg Festival
seenandheard.international.com.salzburg
Innsbruck
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026 Review: Il trionfo del Tempo e del Disinganno
operawire.com.innsbrucker.festwochen
Bayreuth
Bayreuth Festival 2026 Review: Parsifal
Directorial Ennui Threatens Wagner’s Sublime Score
https://operawire.com/bayreuth-festival-2026-review-parsifal/
Bukarest
Looking back, moving forward: Măcelaru opens the Enescu Competition
seenanheard.international.com-mäcelaru
London
Review: BBC PROMS: CHINKEKE! ORCHESTRA WITH ANGEL BLUE, Royal Albert Hall
The American soprano made an emotional return to the Proms
broadwayworld.com.albert-hall
Edinburgh
The EIF’s Elektra at Usher Hall is a triumph of magnificent singing and orchestral drama
seenandheard.international.com.elektra
New York
Met Opera Season to Open With New Production of Macbeth
Lise Davidsen and Quinn Kelsey will star in Louisa Proske’s new production of the Verdi opera beginning September 22.
https://playbill.com/article/met-opera-season-to-open-with-new-production-of-macbeth
Los Angeles
Dudamel Gets a Sendoff Like No Other at the Hollywood Bowl
https://www.sfcv.org/articles/review/dudamel-gets-sendoff-no-other-hollywood-bowl
Ballet / Dance
Interview: Steven McRae and Vasko Vassilev talk about their upcoming Royal Ballet project at the Linbury Theatre
https://www.gramilano.com/2026/08/interview-steven-mcrae-vasko-vassilev/
Sprechtheater
Salzburg
„Jedermann“-Finale endet im Wetterchaos
Die 15. und letzte Vorstellung der Salzburger Festspiele verlangte Stars und Fans alles ab. Wegen des Wetters wechselte die Show spontan ins Festspielhaus.
https://www.oe24.at/a/jedermann-finale-endet-im-wetterchaos-900109774
Der letzte „Jedermann“ in diesem Sommer – aber Hochmair kommt wieder: „Ja, ich hab’ unterschrieben“ (Bezahlartikel)
Nach der letzten Vorstellung des Kernstücks der Salzburger Festspiele am Dienstag begann bereits der Abbau der „Jedermann“-Bühne auf dem Domplatz. Für Titelheld Philipp Hochmair ist es kein Abschied für immer, wie er danach verrät.
SalzburgerNachrichten.at.jedermann
Ausstellungen/Kunst
Benko wollte Picasso und Basquiat gegen Villen am Gardasee tauschen
Die Soko Signa deckte weitere verdächtige Transaktionen im Benko-Umfeld auf. Im Mittelpunkt: zwei Kunstwerke im Wert von rund 30 Millionen Euro und die Villa Eden Gardone.
Kurier.at.benko-tausch
Medien
ORF
Wie soll es mit dem ORF weitergehen? Rangnick, Malarina, Lehofer bei Zukunftsforum
Am 10. und 11. September veranstaltet Andreas Babler ein Zukunftsforum zum ORF. Es geht um Digitales, KI und Kooperation. Und ums Ideensammeln. Es gibt wahrlich viele Fragen rund um die Zukunft des ORF – zur Digitalisierung, zum Programm, zum jungen Publikum, zur Rolle der KI in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft. Wie man diesen begegnet, das soll beim Zukunftsforum von Medienminister Andreas Babler (SPÖ) am 10. und 11. September erläutert werden. In mehreren Panels werden Teilbereiche besprochen und erarbeitet. Mit dabei sind Medienberater, -juristen und -analysten, die Mediensprecher der Parlamentsparteien – und auch Fußballtrainer Ralf Rangnick, Popsängerin Anna Buchegger oder auch Kabarettistin Malarina, ist dem Programm zu entnehmen, das dem KURIER vorliegt.
Kurier.at.medienkonferenz
ORF
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“: Nach 30 Staffeln besser als die Realität
Die Dating-Show vor dem ORF-Sommergespräch steckt mitten in ihrer 30. Staffel. Unter der Regie von Nina Horowitz wirken Herr und Frau Österreicher weniger skurril als früher. Vielleicht ist aber auch die Partnersuche der Gegenwart verrückter geworden.
DiePresse.com.liebesgeschichten
Im Weltraum den Menschen finden
60 Jahre „Raumschiff Enterprise“: was Science-Fiction über die Gegenwart erzählt – und wie sie zur Projektionsfläche für ganz irdische Probleme wird. https://www.furche.at/dossier/im-weltraum-den-menschen-finden
Politik
Ukraine-Krieg: US-Militärflugzeug in Moskau gelandet – Hintergrund unklar
Russland meldet Angriffe auf Frachter und Tanker im Schwarzen Meer +++ Kreml lehnt freie Wirtschaftszone im Donbass ab +++ Selenskyj dankt Deutschland für Rettung zahlloser Leben +++ Der Newsblog.
Handelsblatt.de
„Sie werden dafür bezahlen“: Merz will „in Kürze“ erklären, wer hinter dem Drohnenvorfall in Leipzig steckt
Ermittler haben offenbar eine dritte hochexplosive Drohne nahe des Flughafens Leipzig/Halle gefunden. Steckt Russland dahinter? Die Bundesregierung will sich bald dazu äußern. Kanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass sich die Bundesregierung demnächst zu Erkenntnissen über die Urheber des Vorfalls mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle am 4. August äußern will.
DerTagesspiegel.de
Sport
Millioneneinnahmen weg, Europa, adé! Jetzt setzt Rapid den Rotstift an
Rapid verpasst die Ligaphase der Fußball-Conference-League – und setzt jetzt den Rotstift an. Rapid verlor geschätzte Bruttoeinnahmen von sieben Millionen Euro.
https://www.krone.at/4271109
Österreich
Hans Niessl: „Der Sport bringt mehr, als er kostet“
Sport Austria-Präsident Hans Niessl fordert mehr Geld für Bewegung und Sport. Sein Ziel: bessere Infrastruktur, tägliche Bewegung in den Schulen und mehr Prävention – damit Österreich gesünder wird und langfristig sogar Gesundheitskosten spart.
Kurier.at.tv.sport
LASK-Trainer Kühbauer nach Sensation: „Das ist für mich ein Kindergarten“
Der LASK zog mit einem 5:1-Sieg gegen Celtic Glasgow in die Ligaphase der Champions League ein. Bei der Pressekonferenz präsentierte sich Trainer Didi Kühbauer in Höchstform.
Kurier.at.championsleague
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Unter’m Strich
Wien
150-Euro-Kamera überführt Boss der Säure-Bande
Knapp vier Jahre lang ringt die Polizei nun schon mit einer Bande, die giftige und ätzende Säure in Türschlösser träufelt. Jetzt gelang ein großer Schlag: Dank einer im Vorraum montierten günstigen Kamera überführte ein Landstraßer Paar den Kopf der kriminellen Gruppe. Er war ausgezeichneter Sportler – die Gier nach Edelmetallen sollte ihn nie loslassen.
https://www.krone.at/4268631
Gratkorn/Stmk.
Zu wenige Schwestern: Bekanntes Kloster schließt nach 115 Jahren
Im steirischen Gratkorn steht ein Abschied bevor: Das Kloster Maria Rast muss nach 115 Jahren seine Türen für immer schließen. Das renovierungsbedürftige Gebäude wurde für die sechs übrig gebliebenen Schwestern zu groß. Sie übersiedeln jetzt nach Graz.
https://www.krone.at/4268751
Wien
„Polizei-Kahlschlag“ in Meidling – Opposition schlägt Alarm
In Meidling sorgt die Einteilung der Polizeikräfte für politischen Streit. Die FPÖ spricht von einem „Kahlschlag“ – die Polizei selbst widerspricht. „Wien braucht dringend mehr Polizisten auf der Straße und nicht weniger. SPÖ-Bürgermeister Ludwig hat mit seiner fatalen Willkommenspolitik die Sicherheitsprobleme dieser Stadt über Jahre mitverschärft, während ÖVP-Innenminister Karner jetzt auch noch beim Polizeipersonal den Rotstift ansetzt. Dieses rot-schwarze Totalversagen auf dem Rücken der Bevölkerung ist nicht länger hinnehmbar“, erklärt FPÖ-Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger.
heute.at.polizeikahlschlag.in meidling
