DIE DIENSTAG-PRESSE (5. MAI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE  (5. MAI 2026)
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Bern
Die Macht des Schicksals – Verdi inszeniert von Julia Lwowski in Bern
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,26 Minuten)
deutschlandfunk.de

Kontrapunkt
„Der Opernfreund.de. Kontrapunkt: „Rettet den Freischütz!“
Webers Freischütz war bis dato Deutschlands beliebteste Familienoper. Die müssen wir zerstören! – sagt heute anscheinend der Zeitgeist auch auf der Opernbühne. Die schön schaurige Liebesgeschichte (Kern der Oper) macht natürlich keinen Sinn mehr, wenn Agathe lesbisch ist, oder? Jetzt gibt es in Bonn den „Freischütz gegen rechts“. Die AFD wird quasi geadelt, weil die bekannten Gesichter nun Hauptrollen bekamen. Alle Dialoge wurden natürlich umgeschrieben – versteht sich 😉 Erste Anrufe und Mails, die ich heute schon erhielt, sprachen davon, daß das Theater Bonn nach der Pause halb leer war. Das Premierenpublikum stimmt mit den Füssen schon vor dem Ende ab (so der einheitliche Tenor) und flüchtete wohl in Scharen… Was soll man da noch sagen? Mir fehlen die Worte…
Kontrapunkt: „Rettet den Freischütz!“ – Der Opernfreund

Bonn: „Der Freischütz“, Carl Maria von Weber
Selten dürfte ein Zwischenruf so viel Beachtung gefunden haben wie jener, der bei der Premiere von Der Freischütz an der Oper Bonn durch den Saal hallte: „Weber weint!“ war dort zu vernehmen. Und tatsächlich – dieser Abend ließ kaum jemanden unberührt, provozierte, irritierte und regte vor allem eines an: heftige Reaktionen. Dass es dazu kommen würde, war im Grunde absehbar. Sobald ein Regisseur wie Volker Lösch ans Werk geht, stellt sich nicht die Frage, ob es Proteste gibt, sondern wie laut sie ausfallen. In Bonn fielen sie sehr laut aus – und zahlreich, denn das, was hier auf der Bühne passierte, war letztlich keine herkömmliche Opernaufführung, sondern etwas, das neben reinen Geschmacksfragen auch Generationenfragen stellte und durch eine unfassbare Politisierung noch zusätzlichen Sprengstoff mit sich brachte. Lösch verlegt Webers romantische Oper kurzerhand in eine düstere Zukunft und lässt sich vom Autor Lothar Kittstein zusätzliche Texte schreiben. Der Abend firmiert unter dem Titel „Alptraum für Deutschland“ – und genau als solcher entfaltet er sich auch…
… Am Ende bleibt ein Abend, der stark polarisiert. Die Regie muss sich erwartungsgemäß einen heftigen Buh-Orkan abholen, gleichwohl hört man auch Bravos und Zustimmung. Man könnte viel über diese Produktion, über Erwartungen, über Generationenkonflikte, über die Frage, wie politisch Theater sein darf oder muss, über die „Gefahr von rechts“, über die Frage, ob Weber wirklich weint und was ein „vernünftiger Freischütz“ sein kann, diskutieren. Letztlich bleibt dies ein Abend, der Traditionalisten enttäuschen wird, aber zugleich ein Publikum anspricht, das sich für experimentelles, politisches Musiktheater interessiert. Vor allem aber ist es ein Abend, der einen nicht kalt lässt – und das ist vielleicht die größte Stärke dieser Produktion.
Denn, ob man ihn nun ablehnt oder verteidigt: Gleichgültigkeit ist hier keine Option.
Sebastian Jacobs, 4. Mai 2026
https://deropernfreund.de/theater-bonn/bonn-der-freischuetz-carl-maria-von-weber/

Der Freischütz – Theater Bonn: Durch die Wälder mit den Blauen
Wenn Volker Lösch und Lothar Kittstein auf Carl Maria von Webers urdeutsche Oper treffen, ist Deutliches zu erwarten. So kam es auch. Durch diesen „Freischütz“ geistert die AfD-Prominenz, während ein CDU-Kanzler den Teufelspakt sucht. Im Publikum gab’s vernehmlichen Widerspruch.
Nachtkritik.de.der.freischütz

Düsseldorf:
„Elektra“, Richard Strauss. Szenischer Totalausfall
Die Deutsche Oper am Rhein stand bei ihrer neuen Produktion von Richard Strauss’ Elektra bereits vor der Premiere vor einer großen Herausforderung: Kurzfristig erkrankte die Hauptdarstellerin, sodass die Sängerin der Titelpartie ihre eigentliche Premiere erst in der dritten Vorstellung absolvieren konnte. Für ein Opernhaus ist eine solche Situation immer heikel – für eine Partie wie Elektra, die vokal wie darstellerisch einem Marathonlauf gleicht, erst recht. Quasi aus dem Stand musste sich nun Magdalena Anna Hofmann nach krankheitsbedingter Unterbrechung in diese extrem fordernde Rolle werfen, ohne die entscheidende finale Probenphase vollständig durchlaufen zu haben.
Von Sebastian Jacobs
DerOpernfreund.Elektra.duesseldorf

Wien
Milo Rau, der ewige Provokateur
Die Wiener Festwochen begehen den Fünfundsiebziger. Was 1951 als zukunftweisendes Hochkulturfestival gegründet wurde, wäre zuletzt beinahe zur Tourneestation für abgestorbene Avantgarde von gestern degeneriert. Milo Rau hält mit radikalen Methoden dagegen: Der politische Tumult, zuletzt um eine Palästina-Resolution, ist Gestaltungsprinzip.
https://www.news.at/menschen/wiener-festwochen-75-milo-rau-politischer-tumult

Wien/ Musikverein
Berlins Orchestermaschine im Weltmeisterrang
Die Berliner Philharmoniker machten unter ihrem Chef Kirill Petrenko Station im Goldenen Saal: Zwei Sternstunden mit Klassischem und Neoklassischem, zu denen auch Ausnahme-Cellist Gautier Capuçon beitrug.
https://www.krone.at/4127833

Mahlers überwältigende musikalische Welten im Musikverein (Bezahlartikel)
Mahlers Dritte mit Wiener Philharmonikern unter Andris Nelsons im Musikverein. Mit Altistin Wiebke Lehmkuhl und den Wiener Sängerknaben.
Kurier.at.musikverein

Hohenems
Spitzenschuhe und Liebesschmerz
Zwei Konzerte des soeben zu Ende gegangenen ersten Schubertiadezyklus des Jahres bestritten das Mandelring Quartett am Donnerstag und samstags der Tenor Ilker Arcayürek in Hohenems (Vorarlberg) Am Wochenende des Maifeiertags erinnert die Schubertiade an die Programme ihres Anfangs im Jahr 1976, damals im Palast Hohenems, nun um die Ecke im eigens dafür geschaffenen Markus-Sittikus-Saal mit seinem Garten, der bei diesem schönen Wetter besonders zu genießen war. Ein Genuss waren aber auch die Konzerte.
https://www.krone.at/4127858

Hamburg
Ein sozialer Raum aus Klängen – Michaels Reise von Karlheinz Stockhausen an der Hamburgischen Staatsoper
Die Hamburgische Staatsoper verfolgt das Ziel, die Avantgarde auch der jungen Generation zugänglich zu machen. Michaels Reise von Karlheinz Stockhausen in der Solisten-Version für einen Trompeter, 9 Mitspieler und Klangregisseur (2018) ist eine rein instrumentale, konzertante Fassung von Michaels Reise um die Erde aus der Oper Donnerstag aus Licht (1977/78). In der Produktion der Staatsoper in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater wird das Werk szenisch umgesetzt.
NeueMusikzeitun/nmz.de.hamburg

Aachen
Theater Aachen: „Malina“, Carola Obermüller und Peter Gilbert
Hans Werner Henze bezeichnete „Malina“, den einzigen vollendeten Roman der ihm eng verbundenen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann als „Gustav Mahlers Elfte Symphonie.“ Die Bachmanns Gedichten und Prosawerken stets mitschwingende Musikalität scheint Komponisten geradezu einzuladen, sich mit ihren Dichtungen zu beschäftigen. Wobei ein Roman natürlich noch schwierigere Herausforderungen an eine Vertonung stellt als eine Dramen-Vorlage.
Von Pedro Obiera
DerOpernfreund.de.aachen.malina

Bremerhaven
Stadttheater Bremerhaven: „Die tote Stadt“, Erich Wolfgang Korngold
Korngold schrieb sein 1920 uraufgeführtes Meisterwerk Die tote Stadt im Alter von erst 23 Jahren. Stilistisch steht das Werk zwischen dem Verismo und Richard Strauss: Das üppig besetzte Orchester schwelgt in Klangfarben, die Nähe zu Puccini ist unverkennbar. Die Oper ist insgesamt äußerst melodisch; zwei Nummern sind richtige „Schlager“ geworden: Das gefühlvolle Lied des Pierrot „Mein Sehnen, mein Wähnen“ und Mariettas Lied „Glück, das mir verblieb“.
Von Wolfgang.Denker
DerOpernfreund.de.die.tote.stadt

„Meine Gattin, meine Heilige“ –  Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ in Bremerhaven
Eigentlich kann man Pauls Wahnsinn in Erich Wolfgang Korngolds Oper heute kaum noch nachvollziehen: Nach dem symbolistischen Roman „Bruges -la-Morte“ (1892 von Georges Rodenbach) in dem Libretto von Paul Schott hat Paul nach dem Tod seiner Frau Marie, der „Heiligen“, in einem Zimmer die „Kirche des Gewesenen“ eingerichtet. Es ist voll mit Utensilien, wovon die wichtigsten ein Haarschopf, ein Schal und eine Laute sind.
neue.Musikzeitung/nmz.de.korngold

Magdeburg
„Manon“, Jules Massenet
Musikalisch hinreißender, regielich plakativer Massenet in Magdeburg. Die Oper Manon geht auf einen Roman zurück, der lange vor der Gründung der Vereinigten Staaten entstanden ist: Abbé Prévost hat 1731 die Geschichte publiziert, in der ein junges Mädchen zwischen freier Liebe und Verlangen nach Luxus aufgerieben wird und schließlich in Amerika ihr Leben aushaucht. Das Libretto stammt von Henri Meilhac und Philippe Gille nach dem Roman Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut des Abbé Prévost. Die Uraufführung fand am 19. Januar 1884 an der Opéra-Comique in Paris statt. Das Theater der Stadt Magdeburg hat jetzt erstmals diese Opera comique in fünf Akten in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln herausgebracht.
Von Dieter David Scholz
https://deropernfreund.de/theater-magdeburg/magdeburg-manon-jules-massenet/

Wie gefährlich sind Männerblicke für Frauen?
Christian Øland gibt mit Jules Massenets „Manon“ seinen Operneinstand als neuer GMD in Magdeburg. Er lässt die tragisch umschimmerte Traurigkeit in der Leichtigkeit der Musik wunderbar aufscheinen.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/theater-magdeburg-manon-2-5-2026/

Schwetzingen
Nachts im Museum
Im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspielen inszeniert Regisseur Markus Bothe für das Nationaltheater Mannheim Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ als fließendes Spiel zwischen Bühne und Publikum – und als Hommage an die Renaissance- und Barockmalerei.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/schwetzinger-swr-festspiele-l-orfeo/

Frankfurt
Musik aus der Zeit der Angst (Bezahlartikel)
Hier geht es ums Ganze: Das London Symphony Orchestra mit Antonio Pappano und Denis Kozhukhin haben in der Alten Oper Frankfurt gespielt.
FrankfurterAllgemeine.net

Osnabrück
„Endstation Sehnsucht“: Heißkalte Beklemmung
Previns Oper wird zum packenden Ensemble-Triumph
https://www.orpheus-magazin.de/2026/05/03/osnabrueck-endstation-sehnsucht/

Klassik-Woche
Von Dirigenten, Berliner Abgründen und der Biennale
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit der Frage nach Dirigenten-Karrieren, einem Blick zur Biennale in Venedig, einem Ohr am Orchestertag, allerhand Blicken in die Saisonbroschüren und einem Happy End für Eutin!
https://backstageclassical.com/von-dirigenten-berliner-abgruenden-und-der-biennale/

St. Gallen
Ein flotter Vierer: Barbara-David Brüesch inszeniert Così fan tutte in St. Gallen
„Wetten, dass ihr die Freundin des anderen ins Bett bekommt?“ – Das ist die Ausgangsfrage von Così fan tutte, eine Wette auf Gegenseitigkeit, die zwei Pärchen an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen wird, da die Frauen sich als untreu erweisen und die Männer, die dieses Spiel beginnen, es ohnehin schon sind. Die St.Galler Premiere zeigte, dass dieser unter diversen Aspekten nicht ganz unproblematische Stoff sich verblüffend gut auf die Bühne bringen lässt.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de

Berlin/ Staatsoper
Klassik: Konzert in Berlin: Zubin Mehta dirigiert mit 90

Er ist einer der großen Dirigenten: Zubin Mehta feiert seinen 90. Geburtstag mit einem Konzert in der Staatsoper Unter den Linden. Da kommt auch der Kanzler.https://share.google/3wABeBNwBYLFNfyxb

Lübeck/ Musik- und Kongresshalle
Mozart trifft auf Zemlinsky – und Lübeck erlebt ein überragendes Konzert
Erneut präsentierten die Lübecker ein Symphoniekonzert in spannungsreicher Gegenüberstellung, zudem mit hochkarätiger solistischer Besetzung. Und wer „nur“ wegen Zemlinskys Lyrischer Symphonie gekommen war, wurde am 3. Mai 2026 in der Musik- und Kongresshalle durch einen wunderbar frischen Mozart überrascht.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Österreich/ Tulln/ NÖ
Drei Tenöre bei Götterklang trifft Donaugold
Wenn sich am 25. Juni 2026 die Abendsonne über der Donau senkt und die Donaubühne Tulln in warmes Gold taucht, wird aus einem Konzert ein Gesamterlebnis. Unter dem Titel „3 Tenöre – The Best of Klassik“ verspricht der Sommerabend große Emotionen und weltbekannte Arien. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets mit BonusCard-Rabatt im Krone Ticketshop unter ticket.krone.at
Kronenzeitung.goetterklang

Schwetzingen
Mannheimer Monteverdi in Schwetzingen
Die Oper „L’Orfeo“ bei den Schwetzinger SWR Festspielen in einer Produktion des Mannheimer Nationaltheaters ist der Abschluss von dessen Monteverdi-Zyklus.
Im ersten Jahr seiner Amtszeit als Intendant der Oper begann Albrecht Puhlmann am Mannheimer Nationaltheater einen Claudio-Monteverdi-Zyklus. Nun wurde dieser bei den SWR
DieRheinpfalz.de

Feuilleton
Charismatisches Kraftpaket: Der bayerische Bariton Carl Rumstadt
Eine junge Generation von Sängern, Kinder der neunziger Jahre, beginnt in unseren Tagen, ihren festen Platz im Opernbetrieb der deutschsprachigen Bühnen zu finden. Unter Ihnen gibt es einige Namen, über die man immer häufiger stolpert und die sich interessante Repertoireprofile erobern. Zu diesen gehört der aus Bayern stammende Bariton Carl Rumstadt.
opernmagazin.de.rumstadt

Wohngespräch
Opernsänger Edelmann: „Wegfahren war immer schöner als nach Hause kommen“
Der Intendant der Oper Klosterneuburg wohnt in der Wiener Josefstadt im Dachgeschoß. Die Familie besitzt auch auf Gran Canaria eine Wohnung – was nicht nur Vorteile hat. „Ich bin mit Opern aufgewachsen. Die erste habe ich mit drei Jahren gesehen: Mein Vater als Hans Sachs in der Met in New York. Das riesige Opernhaus, die große Bühne sehe ich noch vor mir. Logisch, dass ich selbst auch Opernsänger wurde, über 90 Rollen gesungen habe. Im Musikzimmer hängen Lithografien und Stiche einiger Häuser, in denen ich aufgetreten bin: Teatro Colon in Buenos Aires, La Fenice in Venedig, Teatro San Carlo, Wiener Staatsoper und viele weitere. Meine Frau Sylvia sagt immer, ich soll nichts mehr kaufen, weil wir keinen Platz mehr haben.
DerStandard.at.wohngespräch

Links zu englischsprachigen Artikeln

Madrid
Q & A: Svetlana Aksenova on Contemporary Opera and the Psychological
Depth of Her Characters Today, Svetlana appears in Madrid in Smetana’s “The Bartered Bride,” and we spoke to her about contemporary opera and the psychological depth of her characters.
operawire.comaksenova

London
Papillons review – rich and strange collaboration exemplifies the spirit of Multitudes festival
Works by Kaija Saariaho, Imogen Holst and Chaines were woven into Manchester Collective’s concert that blended music with dance, theatre and multimedia, with cellist Laura van der Heijden at its heart
TheGuardian.com.musicpapillon

Poole
Revelatory and unforgettable: Roderick Williams performs his An English Song Winterreise in Poole
seenandheard.international.com.poole

Boston
O Fortuna!” Amid controversy, the Back Bay Chorale closes season with a stellar “Carmina Burana”
boston.classical.com.review.carminaburana

Brisbane
La Cenerentola (Opera Queensland)
A masterclass in whimsy, humour and quirk, with inspired direction and fine singing.
https://limelight-arts.com.au/reviews/la-cenerentola-opera-queensland/

Recordings
5 Must-Hear Classical Albums This Week – featuring music by Beethoven, Tchaikovsky and Schubert
gramophone.uk.clssicalalbum

Morales: L’Homme Armé masses and Magnificat Secundi Toni album review
choral sounds of 16th-century Rome
TheGuardian.com.morales

Ballet / Dance

Amsterdam
Dutch National Ballet’s Hans van Manen in Carré: an evening of gratitude for an artist recently departed
bachtrack.com.de.dutchnational

Chelsea
Review: PARSONS DANCE-A Stunning and Exhilarating program at The Joyce Theater
The world renowned company will be performing world premieres and repertory favorites on the Chelsea stage through 5/10
broadwayworld.com.parsons

Rock/Pop/Song-Contest

Österreich
Wettquoten vor ESC in Österreich: Ein Top-Favorit, Enttäuschung für Cosmó
Knapp zwei Wochen vor dem Mega-Event in Wien gibt es bei den Buchmachern einen klaren Favoriten. Österreich ist es aber eher nicht. Glaubt man der Einschätzungsübersicht der Wettbüros, dann hat der 70. Eurovision Song Contest in Wien einen klaren Favoriten auf die Trophäe: Finnlands Linda Lampenius & Pete Parkkonen. Mit (noch) komfortablen 29 Prozent Siegchance geht den Buchmachern zufolge das Duo ins Rennen. Allerdings hat Griechenlands Publikumsliebling Akylas („Ferto“) im Vergleich zu Mitte April gehörig aufgeholt (16 Prozent Siegchance). Im Gegensatz dazu tanzt Cosmós „Tanzschein“ weiter weit hinten.
Kurier.at.song.contest

Sprechtheater

Spitzentöne: Wird das Theater totgespart?
Die gute Nachricht: Der Wiener Bühnenkonzern VBW bekommt eine neue Geschäftsführung, die Probleme des Theaters an der Wien könnten sich bald verflüchtigen. Die schlechte: Babler lässt Theaterschließungen durchrechnen. Tatsächlich bloß aus taktischen Gründen?
https://www.news.at/menschen/wien-theater-schliessungen-2026

St. Pölten
„Speed“ im Landestheater St. Pölten: Volle Fahrt ins Ungewisse
Das Landestheater verabschiedet sich mit einer Tragikomödie von Marie Rötzers Intendanz. Ein Auge lacht, das andere weint
DerStandard.at.Fahrt ins Ungewisse

Film

Großenzersdorf/NÖ
Klassiker! Autokino in Groß‑Enzersdorf startet am 9. Mai
Nach dem Mega-Andrang 2025 haben die Betreiber reagiert: Statt nur samstags gibt es ab Juli auch Freitags- und Sonntagsvorstellungen. In Spitzenzeiten sogar bis zu fünf Tage pro Woche! Insgesamt 50 Öffnungstage sind für 2026 geplant.
oe24.at. autokino

Politik

Österreich
Polit-Hammer in Linz: Schuldig: Wöginger tritt als ÖVP-Klubchef zurück!
Innenpolitischer Paukenschlag am Landesgericht Linz: Für August Wöginger gab es am Montag im Amtsmissbrauchsprozess einen Schuldspruch! Daraufhin gab der 51-Jährige seinen Rücktritt als ÖVP-Klubobmann bekannt. ÖVP-Klubobmann August Wöginger erhält sieben Monate bedingt sowie eine unbedingte Geldstrafe von 43.200 Euro. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Wöginger hofft auf einen Freispruch in der nächsten Instanz. Sein ganzes Statement kann man hier nachlesen.
https://www.krone.at/4128438

Nach Rücktritt von Wöginger: Ernst Gödl soll als ÖVP-Clubchef nachfolgen
SalzburgerNachrichten.at 

Babler: 600.000 Euro für Urin-Performance
Ekel-Alarm im Österreich-Pavillon! Skandal-Performerin Florentina Holzinger (38) sorgt bei der Kunst-Biennale 2026 für Wirbel. Der Plan für „Seaworld Venice“: Mobil-WCs für Besucher, deren Inhalt in riesige Container fließt: Als Schwimmbecken für die Künstler. Das wird massiv gefördert. Venedig zittert vor Holzingers „Kläranlage“. Laut Insidern sollen zwei Urin-Tanks das Zentrum der Schau bilden. Das Ministerium versucht gegenüber oe24 zu beruhigen: „Die Künstler:innen performen auf der Biennale 2026 in geklärtem und aufbereitetem Wasser“, heißt es aus dem Büro von Kulturminister Andreas Babler (SPÖ). Man betont die „innovative Kraft“ des Konzepts, das aus 54 Einreichungen von einer Fach-Jury gewählt wurde.
oe24.atvenedig

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Unter’m Strich

Wien
Gasleck sorgte für Riesenstau und Sperren
Ein Gasleck beim Matzleinsdorfer Platz hat am Montagnachmittag für größere Einschränkungen gesorgt. Der Gürtel war kurzzeitig gesperrt, inzwischen ist die Sperre wieder aufgehoben. Das Gebrechen sorgte für erhebliche Staus, auch die Wiener Linien und die Badner Bahn waren betroffen.
https://wien.orf.at/stories/3352794/

Österreich
Wegen Scheidung: Steirerin missbrauchte Ehemann
Prozess mit Seltenheitswert in Graz: Eine Steirerin musste sich wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs an ihren Ehemann verantworten. Sie wollte die bevorstehende Scheidung offenbar nicht akzeptieren. Die Einsicht kam spät, aber doch.
KronenZeitung.at

Österreich
Heli-Einsatz abgelehnt: Frau soll trotzdem zahlen. „Flug war unnötig“
Die Volksanwaltschaft übt schwere Kritik am Salzburger Roten Kreuz: Eine Niederösterreicherin wurde diesen Winter nach einem Skiunfall mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen – obwohl dies laut einer Ärztin offenbar nicht notwendig war und die Verletzte den Einsatz eigentlich abgelehnt hatte
https://www.krone.at/4127815